Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad T470p (Core i7, GeForce 940MX) Laptop

Leistung satt! Lenovo verpflanzt eine bärenstarke CPU, gepaart mit einer dedizierten GPU, in ein 14-Zoll-Business-Laptop. Dies ist eine etwas ungewöhnliche Kombination, welche Lenovo schon letztes Jahr einmal präsentierte. Ob die Schwächen des Vorgängers gemindert oder gänzlich beseitigt wurden, erfahren Sie in unserem ausführlichen Review.

Gut ein Jahr ist es her, dass wir den Vorgänger, das Lenovo ThinkPad T460p, auf Herz und Nieren getestet haben. Mit dem neu vorgestellten Lenovo ThinkPad T470p betreibt der Hersteller einfache Modellpflege. Die Basis ist nun eine moderne Kaby-Lake-CPU, welche dem Vorgängermodell leistungstechnisch rund 10 % voraus ist. Das Lenovo ThinkPad T470p kann je nach Belieben auf der hauseigenen Shop-Seite konfiguriert werden. Für das Einstiegsmodell auf Basis eines Intel Core i5-7300U verlangt der Hersteller allerdings schon ordentliche 1.369 Euro. Abstriche müssen die Kunden bei der GPU sowie beim RAM machen, welcher mit nur 4 GB recht knapp bemessen ist. Ebenso stört es, dass beim preisgünstigsten Gerät nur eine herkömmliche 500-GB-Festplatte verbaut ist und nur die Home-Version von Microsoft Windows 10 angeboten wird. Ein großer Vorteil des Lenovo ThinkPad T470p sind die vielseitigen Konfigurationsmöglichkeiten. So stehen dem Kunden sowohl sehr sparsame ULV-Prozessoren mit einer TDP von 15 Watt als auch sehr starke Quadcore-Prozessoren, welche mit einer TDP von bis zu 45 Watt spezifiziert sind, zur Auswahl.

Das Gerät lässt sich sehr einfach konfigurieren, allerdings übersteigt der Preis schnell die 1.500-Euro-Marke. Soll es ein Gerät mit einem starken Intel Core i7 sein, welches unserer Testausstattung gleicht, landen wir bei stattlichen 2.099 Euro. Kleinigkeiten lassen sich abwählen, was aber unterm Strich trotzdem dazu führt, dass eine Zwei vorne steht. Für den nicht zu vernachlässigenden Kaufpreis bekommen die Käufer einen sehr schnellen Intel Core i7-7700HQ sowie die dedizierte GPU vom Typ Nvidia GeForce 940MX. Der 8 GB große DDR4-RAM und die 512 GB fassende SSD sind das Minimum, was in dieser Kombination angeboten wird. Bei der Akkuauswahl gibt es von vornherein das große Modell mit 72 Wh. Auf Wunsch steht auch ein kleinerer 47-Wh-Akku zur Auswahl. An Sicherheitsfeatures mangelt es dem Lenovo ThinkPad T470p nicht, denn unser Testgerät ist mit einer Vielzahl davon ausgestattet. Wie schon erwähnt, rangiert das Lenovo ThinkPad T470p eindeutig im hochpreisigen Segment. Ob das gerechtfertigt ist und wie gut sich unser Testgerät gegen die Konkurrenz (nicht nur aus dem eigenen Hause) durchsetzen kann, werden wir im weiteren Testverlauf erörtern. Neben der hauseigenen Konkurrenz muss sich das Lenovo ThinkPad T470p auch gegen Geräte von Dell und HP beweisen. Nachfolgend haben wir für Sie eine übersichtliche Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten der Vergleichsgeräte zusammengestellt.

Lenovo ThinkPad T460p Dell Latitude 14 E5470 Dell Latitude 5480 HP EliteBook 840 G4 Lenovo ThinkPad T470
CPU Intel Core i7-6700HQ Intel Core i5-6440HQ Intel Core i7-7600U Intel Core i7-7200U Intel Core i7-7200U
GPU NVIDIA GeForce 940MX Intel HD Graphics 530 Intel HD Graphics 620 Intel HD Graphics 620 Intel HD Graphics 620
Panel 14 Zoll 2.560 x 1.440 14 Zoll 1.920 x 1.080 14 Zoll 1.920 x 1.080 14 Zoll 1.920 x 1.080 14 Zoll 1.920 x 1.080
RAM 8 GB DDR4-2133 8 GB DDR4-2133 8 GB DDR4-2400 8 GB DDR4-2133 8 GB DDR4-2400
SSD 512 GB 256 GB 256 GB 256 GB 512 GB, NVMe
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000 (ThinkPad T470p Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 940MX - 2048 MB, Kerntakt: 1083 - 1189 MHz, Speichertakt: 1253 MHz, GDDR5 (Hynix), ForceWare 369.59, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400, Single-Channel, 1 von 2 verbaut, max. 32 GB
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560x1440 Pixel 210 PPI, LEN40AA, B140QAN01.5, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point, Intel Kaby Lake-H
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
, M.2 SSD, 450 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: stereo, Card Reader: SD, MMC, SDHC, SDXC, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, SIM-Card
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000MBit), Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 24.4 x 339 x 235
Akku
72 Wh, 6080 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD 720p
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil, Lenovo Settings, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.914 kg, Netzteil: 613 g
Preis
2099 Euro

 

Gehäuse

Optisch passt das Lenovo ThinkPad T470p unverkennbar in die ThinkPad-Serie und entspricht direkt dem Vorjahresmodell Lenovo ThinkPad T460p. Ein klares Wiedererkennungsmerkmal ist der schräge Schriftzug auf dem Gehäusedeckel, welcher mit einer roten Status-LED versehen ist. Bei der Materialauswahl vertraut der Hersteller überwiegend auf Kunststoff und Magnesium, wobei die Unterseite der Base und der Displaydeckel mit einem Soft-Touch-Finish versehen sind. Die farbliche Gestaltung ist eine Kombination aus Schwarz und Dunkelgrau. Das Gerät hinterlässt einen hochwertigen Eindruck und überzeugt auch bei der Stabilität. Nicht nur beim Drucktest macht die Base des Lenovo ThinkPad T470p eine gute Figur, sondern quittiert auch Verwindungsversuche nur mit leichten Knarzgeräuschen. Beim Display-Deckel ist die Stabilität auf einem ähnlichen Niveau, wenngleich ein leichtes Verwinden möglich ist. Der Drucktest hinterlässt jedoch keine Verfärbung auf dem Panel. Mit 180 Grad ist der Öffnungswinkel des Displays wie gewohnt. Die beiden Scharniere wirken hochwertig und stabil. Problemlos wird das Panel an der gewünschten Position gehalten und ein übermäßiges Nachwippen ist nicht gegeben.

Zusammenfassend können wir sagen, dass am Gehäuse keine Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger vorgenommen wurden. Im Klartext heißt das: Alle Stärken und Schwächen wurden 1:1 übernommen. Zudem ist unser Testgerät mit dem größten Akku ausgestattet, wodurch das Gerät an der Hinterseite ungefähr 1,5 Zentimeter anhoben wird. Positiv ist jedoch, dass der Akku problemlos entnommen werden kann. Leider hat das Lenovo ThinkPad T470p keine Wartungsklappe, wodurch Wartungsarbeiten oder Upgrades erschwert werden.

Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p
Lenovo ThinkPad T470p

Größenvergleich

Bei der Stellfläche schenken sich die Kontrahenten untereinander nichts. Die Abweichungen betragen in Breite und Tiefe nur wenige Millimeter. Zum Thema Gehäusedicke sei allerdings erwähnt, dass bei unserem Testgerät aufgrund des herausragenden Akkus noch zusätzlich 15 Millimeter addiert werden müssen, um einen realistischen Wert zu erhalten. Wer das Gerät jedoch mit dem kleinen Akku erwirbt, wird mit einer Bauhöhe von 24,4 Millimetern belohnt.  

Ausstattung

Das Lenovo ThinkPad T470p bietet eine solide Anschlussausstattung. Die gebotenen Schnittstellen sind identisch mit dem Lenovo ThinkPad T460p. Somit werden dem Kunden moderne Schnittstellen wie beispielsweise Thunderbolt 3 und USB 3.1 (Typ C) weiterhin vorenthalten. Die Schnittstellenverteilung ist jedoch gut und durchdacht. Die Anschlüsse liegen weit genug auseinander, sodass keine Probleme z. B. mit breiten USB-Sticks entstehen. Der Speicherkartenleser an der Vorderseite nimmt SD-Karten vollständig auf. Gegen eine Schutzabdeckung hätten wir allerdings nichts einzuwenden. 

Insgesamt ist die Schnittstellenauswahl ausreichend, wenngleich das Gerät damit nicht ganz auf der Höhe der Zeit liegt.

links: Netzteil, USB 3.0, Lüftungsschlitze, 3,5-mm-Audio, SmartCard-Leser
links: Netzteil, USB 3.0, Lüftungsschlitze, 3,5-mm-Audio, SmartCard-Leser
rechts: Slot für SIM-Card, 2x USB 3.0, RJ45-LAN, Mini DisplayPort, HDMI, Kensington Lock
rechts: Slot für SIM-Card, 2x USB 3.0, RJ45-LAN, Mini DisplayPort, HDMI, Kensington Lock
vorne: 4-in-1-Lesegerät für Medienkarten (SD, MMC, SDHC, SDXC)
vorne: 4-in-1-Lesegerät für Medienkarten (SD, MMC, SDHC, SDXC)

SDCardreader

Die Leistung des Speicherkartenlesers hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert und liegt im üblichen Bereich für nicht-UHS-II-fähige Leser. Mit unserer Referenz-Speicherkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II landete das Lenovo ThinkPad T470p beim Kopieren von JPG-Dateien mit einem Ergebnis von 74,9 MB/s ganz knapp vor dem Lenovo ThinkPad T460p. Bei der sequenziellen Leserate ermitteln wir einen Wert von 87 MB/s. Mit diesem Testergebnis rangiert unser Testsample nur im Mittelfeld und kann mit der guten Performance der beiden Dell-Geräte (Latitude 14 E5470 / Latitude 5480) bei weitem nicht mithalten. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 14 E5470
136 MB/s ∼100% +82%
Dell Latitude 5480
131.3 MB/s ∼97% +75%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
76.6 MB/s ∼56% +2%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
74.9 MB/s ∼55% 0%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
74.9 MB/s ∼55%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
73.1 MB/s ∼54% -2%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5480
251.9 MB/s ∼100% +189%
Dell Latitude 14 E5470
207 MB/s ∼82% +137%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
88.74 MB/s ∼35% +2%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
87.29 MB/s ∼35%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
83.7 MB/s ∼33% -4%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
83.28 MB/s ∼33% -5%

Kommunikation

Das WLAN-Modul lässt sich tauschen.
Das WLAN-Modul lässt sich tauschen.

Das Lenovo ThinkPad T470p besitzt neben dem WLAN-Modul auch eine Ethernet-Schnittstelle. Mit dieser lassen sich Datenverbindungen mit bis zu 1 GBit/s herstellen. Für die mobile Datenverbindung ist das Modul Intel Dual Band Wireless-AC 8265 zuständig, welches auch die Bluetooth-Verbindung (4.2) bereitstellt. Im Rahmen unserer Messungen erreichte das Lenovo ThinkPad T470p beim Empfangen von Daten 547 MBit/s und muss sich hier knapp der Konkurrenz geschlagen geben, wenngleich die Differenzen innerhalb der Messtoleranz liegen. Beim Senden messen wir bei unserem Testgerät 472 MBit/s, womit sich das Lenovo ThinkPad T470p den dritten Platz sichert. Nur die beiden Dell-Geräte (Latitude 14 E5470 / Latitude 5480) fielen bei diesem Test hinter das Lenovo ThinkPad T470p zurück.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
657 MBit/s ∼100% +20%
Dell Latitude 5480
Qualcomm QCA6174
645 MBit/s ∼98% +18%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
618 MBit/s ∼94% +13%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
579 MBit/s ∼88% +6%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
547 MBit/s ∼83%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼100% +8%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
509 MBit/s ∼99% +8%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
472 MBit/s ∼92%
Dell Latitude 5480
Qualcomm QCA6174
314 MBit/s ∼61% -33%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
241 MBit/s ∼47% -49%

Sicherheit

Der Fingerprint-Reader arbeitet zuverlässig.
Der Fingerprint-Reader arbeitet zuverlässig.

In puncto Sicherheit überzeugt das Lenovo ThinkPad T470p und bietet dem User gleich eine ganze Reihe an Features. Angefangen beim Kensington-Lock, womit sich das Gerät gegen Diebstahl sichern lässt, verfügt unser Testgerät auch über einen modernen Fingerprint-Sensor, welcher zur Authentifizierung dient. Weiterhin besitzt das Lenovo ThinkPad T470p ein Trusted-Platform-Module (TPM 2.0). Um das System weiter zu sichern, können zusätzlich Passwörter für das BIOS/UEFI oder die Festplatte vergeben werden. Damit aber nicht genug, denn der verbaute Massenspeicher unterstützt die Selbstverschlüsselung nach dem OPAL-2.0-Standard. Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass unser Modell auch mit einem SmartCard-Reader bestückt ist.

Zubehör

Der Lieferumfang beinhaltet den Standard – mehr nicht. Das heißt, dass dem eigentlichen Gerät nur noch das 135-Watt-Netzteil sowie einige Service-Broschüren beigelegt sind. Optional steht dem Nutzer des Lenovo ThinkPad T470p eine Menge Zubehör aus dem Lenovo-Lager zur Verfügung. Unter anderem gibt es verschiedene Docking-Stationen, aber auch passende externe Eingabe- und Ausgabegeräte.

Wartung

Auch wenn dem Lenovo ThinkPad T470p eine Wartungsklappe fehlt, sind Wartungsarbeiten grundsätzlich möglich. Um die Unterseite der Base entfernen zu können, müssen zunächst alle Kreuzschrauben entfernt werden. Danach sollte die Bodenplatte mit Vorsicht entfernt werden, denn ringsherum befinden sich viele Kunststoffhaken, welche die Abdeckung weiterhin fixieren. Unsere Empfehlung ist, hierbei spezielles Hebelwerkzeug aus Kunststoff zu verwenden, um Beschädigungen am Gehäuse zu vermeiden. Nach dem Entfernen gelangt man sehr gut an die verbauten Komponenten. Unser Testgerät besitzt noch einen freien RAM-Steckplatz sowie einen freien M.2-Slot (2242), welcher wahlweise mit einem WWAN-Modul oder einer weiteren SSD bestückt werden kann.

Die Bodenplatte lässt sich mit etwas Geschick abnehmen.
Die Bodenplatte lässt sich mit etwas Geschick abnehmen.

Garantie

Auch das Lenovo ThinkPad T470p wird wie der Vorgänger mit einer dreijährigen Garantie ausgeliefert. Separat betrachtet wird allerdings der Akku, denn auf diesen gewährt der Hersteller weiterhin nur 12 Monate Garantie. Während des Bestellprozesses können der Umfang sowie die Laufzeit der Gerätegarantie optional verlängert werden. Für das Premium-Paket verlangt der Hersteller eine Zuzahlung von 350 Euro. Inkludiert ist dann neben der vierjährigen Garantie noch der Vor-Ort-Service am nächsten Werktag sowie der Unfallschutz. Dabei verbleibt die Festplatte beim Kunden, was gerade in Hinsicht auf sensible Daten von Vorteil ist.

Eingabegeräte

Tastatur

Tastatur des Lenovo ThinkPad T470p
Tastatur des Lenovo ThinkPad T470p
Tastatur des Lenovo ThinkPad T470p (beleuchtet)
Tastatur des Lenovo ThinkPad T470p (beleuchtet)

Dass Lenovo sehr gute Notebooktastaturen verbaut, ist kein Geheimnis, und genau das macht sich hier wieder einmal deutlich bemerkbar. Die Chiclet-Tastatur des Lenovo ThinkPad T470p wirkt aufgeräumt und solide. Die leicht konkaven Tasten sitzen fest an ihrem Platz, wackeln nicht und sind mit 17 x 17 Millimetern gut dimensioniert. Der straffe Druckpunkt bietet dem Anwender ein sehr gutes Feedback, sodass trotz des Notebook-typisch kürzeren Hubs komfortables Schreiben möglich ist. Das Layout weicht etwas vom Standard ab, was aber von der ThinkPad-Serie bekannt ist. Etwas Eingewöhnung bedarf unter anderem, dass die Tasten "STRG" und "Fn" vertauscht sind. Ein Lob bekommt der Hersteller von uns für die sehr gute Beschriftung, welche hervorragend abgelesen werden kann. Dazu trägt auch die zweistufige Hintergrundbeleuchtung bei, welche das Schreiben bei schlechten Lichtverhältnissen erleichtert. Einen kleinen Kritikpunkt können wir uns jedoch nicht verkneifen, denn die Hintergrundbeleuchtung hätte gut und gerne auch eine dritte Helligkeitsstufe vertragen können.

Touchpad/Trackpoint

Touchpad des Lenovo ThinkPad T470p
Touchpad des Lenovo ThinkPad T470p

Das Clickpad des Lenovo ThinkPad T470p bietet sehr gute Gleiteigenschaften und hat die Maße 10 x 6,2 Zentimeter. Problemlos werden alle Eingaben auf der ganzen Eingabefläche bis hin zu den Randbereichen zuverlässig verarbeitet. Das Betätigen der beiden Tasten im unteren Bereich wird mit einem deutlichen Klickgeräusch quittiert. Dadurch bekommt der Anwender ein gutes Feedback. Alternativ können auch die Tasten oberhalb des ClickPads benutzt werden, auch wenn diese vorrangig wegen des Trackpoints vorhanden sind. Diese haben einen deutlich größeren Hub, nehmen aber Betätigungen fast lautlos entgegen. Der Trackpoint ist indes als zusätzliches Eingabemedium vorhanden, mit dem sich sehr präzise und schnell navigieren lässt. Hier ist jedoch ein wenig Übung gefragt. Wer jedoch schon öfter damit gearbeitet hat, wird sich schnell daran gewöhnen.

Display

Subpixel
Subpixel
leichtes Clouding an den Rändern
leichtes Clouding an den Rändern

Das Lenovo ThinkPad T470p wird mit zwei unterschiedlichen Panels angeboten. Laut offiziellem Datenblatt des Herstellers gibt es die Möglichkeit, das Gerät mit einem Full-HD-Panel oder mit einem WQHD-Panel auszustatten. Beim Full-HD-Bildschirm ist eine Helligkeit von 250 cd/m² angegeben, wohingegen das WQHD-Display 300 cd/m² erreichen soll. Unser Testgerät ist mit dem WQHD-Panel ausgestattet. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln ergibt sich aufgrund der Displaygröße von 14 Zoll eine Pixeldichte von 210 ppi. Lenovo bewirbt das Panel zwar mit einer Helligkeit von 300 cd/m², aber die Messergebnisse offenbaren, dass die durchschnittliche Helligkeit bei unserem Testmodell nur 267 cd/m² beträgt. Im Vergleich ist das Panel des HP EliteBook 840 G4 mit 317 cd/m² deutlich heller. Bei der Ausleuchtung erreicht das Lenovo ThinkPad T470p mit 87 % ein eher durchschnittliches Ergebnis, das Kontrastverhältnis von 1.084:1 konnte im Vergleich zum Vorgänger leicht verbessert werden. Das WQHD-Panel hat mit leichtem Backlight Bleeding zu kämpfen, was überwiegend bei dunklen Bildinhalten zu erkennen ist. Bei der alltäglichen Nutzung sollte es hierbei zu keiner Beeinträchtigung kommen. Sehr gut ist, dass die Dimm-Funktion ohne PWM auskommt.

248
cd/m²
256
cd/m²
265
cd/m²
259
cd/m²
271
cd/m²
271
cd/m²
277
cd/m²
261
cd/m²
285
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 285 cd/m² Durchschnitt: 265.9 cd/m² Minimum: 4 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 267 cd/m²
Kontrast: 1084:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 6.68 | - Ø
ΔE Greyscale 9.21 | - Ø
94.72% sRGB (Argyll) 61.49% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.42
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
IPS, 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
IPS-Panel, 2560x1440, 14
Dell Latitude 14 E5470
AH-IPS, WLED, 1920x1080, 14
Dell Latitude 5480
IPS, 1920x1080, 14
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
TN, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
IPS, 1920x1080, 14
Response Times
17%
15%
20%
20%
-3%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
52.8 (19.6, 33.2)
38.4 (14.8, 23.6)
27%
39 (15, 24)
26%
32.8 (14, 18.8)
38%
39 (20, 19, Plateau)
26%
41.6 (20.4, 21.2)
21%
Response Time Black / White *
26.8 (6.4, 20.4)
24.8 (10.8, 14)
7%
26 (5, 21)
3%
26.4 (5.2, 21.2)
1%
23 (6, 17, Plateau)
14%
34 (9.6, 24.4)
-27%
PWM Frequency
220
Bildschirm
8%
-9%
-1%
-46%
-6%
Brightness
266
280
5%
316
19%
205
-23%
317
19%
287
8%
Brightness Distribution
87
93
7%
79
-9%
90
3%
86
-1%
88
1%
Schwarzwert *
0.25
0.31
-24%
0.57
-128%
0.22
12%
0.86
-244%
0.3
-20%
Kontrast
1084
935
-14%
567
-48%
981
-10%
402
-63%
1020
-6%
DeltaE Colorchecker *
6.68
3.88
42%
3.68
45%
5.1
24%
8.64
-29%
6.2
7%
DeltaE Graustufen *
9.21
5.47
41%
2.99
68%
4
57%
11.24
-22%
5.8
37%
Gamma
2.42 99%
2.33 103%
2.49 96%
2.41 100%
2.62 92%
2.04 118%
CCT
6018 108%
6469 100%
6572 99%
6856 95%
12530 52%
6277 104%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
61.49
63.3
3%
55
-11%
41.96
-32%
52
-15%
39.62
-36%
Color Space (Percent of sRGB)
94.72
96.64
2%
85
-10%
61.15
-35%
80
-16%
61.44
-35%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
13% / 10%
3% / -5%
10% / 4%
-13% / -33%
-5% / -5%

* ... kleinere Werte sind besser

sRGB-Abdeckung: 91 Prozent
sRGB-Abdeckung: 91 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 64 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 64 Prozent

Schon im Auslieferungszustand sind die durchschnittlichen Delta-E-2000-Abweichungen der Graustufen und Farben mit 9,2 bzw. 6,6 deutlich erhöht. Eine Kalibrierung sorgt hier für eine ordentliche Verbesserung, sodass die Werte auf rund 1 sinken. In Verbindung mit der ordentlichen Farbraumabdeckung (91 Prozent sRGB und 61 Prozent AdobeRGB) eignet sich das Panel durchaus für die gelegentliche Bildbearbeitung und kann für (Hobby-)Grafiker in die engere Auswahl aufgenommen werden.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Trotz der matten Displayoberfläche ist der Einsatz im Außenbereich aufgrund der geringen Displayhelligkeit (267 cd/m²) mit Einschränkungen verbunden. Bei Sonnenschein wird das Arbeiten mit dem Lenovo ThinkPad T470p deutlich erschwert, sodass unsere Empfehlung ist, vorrangig einen Schattenplatz zu nutzen.

Das Lenovo ThinkPad T470p bei Sonnenschein.
Das Lenovo ThinkPad T470p bei Sonnenschein.
Das Lenovo ThinkPad T470p im Schatten.
Das Lenovo ThinkPad T470p im Schatten.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.4 ms steigend
↘ 20.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 52 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
52.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 33.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 86 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Auch bei unserem Lenovo ThinkPad T470p sind die Blickwinkel als IPS-typisch einzustufen. Das Testbild kann aus allen Positionen gut dargestellt werden. Leichte Probleme zeigen sich nur bei den vier Eckbildern, bei denen ein leichter Schleier die Farben trübt. Da diese Einblickwinkel im Alltag eher untypisch sind, sollte es während der Arbeit nicht zu Einschränkungen kommen. 

Blickwinkel des Lenovo ThinkPad T470p
Blickwinkel des Lenovo ThinkPad T470p

Leistung

Unser Testsystem ist mit einem starken Intel Core i7-7700HQ ausgestattet, welcher mehr als genug Leistung für das Lenovo ThinkPad T470p bietet. Das ist jedoch nicht das Ende der Fahnenstange, denn mit einem Intel Core i7-7820HQ bietet der Hersteller alternativ ein noch schnelleres Modell an. Die beiden Core-i5-Quad-Cores (ohne SMT) bieten als Einstieg allerdings auch schon eine solide Rechenleistung. Die 8 GB DDR4-RAM sind ebenfalls gut dimensioniert und können bei Bedarf auf bis zu 32 GB erweitert werden. Der Massenspeicher in Form einer M.2-SSD sorgt zusätzlich für ein sehr gutes Arbeitstempo und unterstützt zudem den OPAL-2.0-Standard. Alternativ kann das Lenovo ThinkPad T470p auch mit einer herkömmlichen 2,5-Zoll-Festplatte bestückt werden. Bei unserem Testgerät übernimmt eine Nvidia GeForce 940MX die 3D-Beschleunigung, wenngleich es auch preisgünstigere Geräte gibt, welche allein mit der Intel HD Graphics 630 auskommen müssen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
Intel Extreme Tuning Utility
Intel Extreme Tuning Utility (Benchmark)

Prozessor

fest verlötete Kaby-Lake-CPU
fest verlötete Kaby-Lake-CPU

Als Nachfolger des Intel Core i7-6700HQ kommt in unserem Testsample nun der Intel Core i7-7700HQ zum Einsatz, welcher Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt wurde. Der native Quadcore-Prozessor unterstützt Hyper-Threading und der Grundtakt liegt bei 2,8 GHz. Das ist im Vergleich zum Vorgänger ein Plus von 200 MHz. Der Leistungsunterschied zwischen den beiden Prozessoren liegt bei rund 10 Prozent. Dies belegen auch die Ergebnisse der Cinebench-Benchmarks. Bei der Singlecore-Performance liegen das Dell Latitude 5480 und unser Lenovo ThinkPad T470p gleichauf, wenngleich die Multicore-Performance des Intel Core i7-7700HQ gegenüber dem Intel Core i7-7600U um ein Vielfaches höher ist. Somit besitzt das Lenovo ThinkPad T470p eindeutig die stärkste CPU hier im Testfeld.

Weitere Benchmarks zum Intel Core i7-7700HQ finden Sie hier.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
161 Points ∼100% 0%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼91% -9%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
128 Points ∼80% -20%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼78% -22%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U
119 Points ∼74% -26%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
662 Points ∼90% -10%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
501 Points ∼68% -32%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
355 Points ∼48% -52%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U
329 Points ∼45% -55%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
326 Points ∼44% -56%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
1.87 Points ∼100% +3%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼97%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼89% -8%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
1.46 Points ∼78% -20%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
1.46 Points ∼78% -20%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
8.16 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
7.42 Points ∼91% -9%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
5.78 Points ∼71% -29%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
3.98 Points ∼49% -51%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
3.67 Points ∼45% -55%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
263.24 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
243.68 Points ∼93% -7%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
214.01 Points ∼81% -19%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
204.5 Points ∼78% -22%
Octane V2 - Total Score
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
40657 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
37996 Points ∼93% -7%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
31999 Points ∼79% -21%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
1203.5 ms * ∼100% -27%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
1074.9 ms * ∼89% -14%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
994.3 ms * ∼83% -5%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
945.9 ms * ∼79%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Nachdem der Intel Core i7-7700HQ die thermale Grenze erreicht hat, wird die CPU-Leistung nach und nach gedrosselt. Ab dem vierten Durchgang der Cinebench-R15-Multicore-Schleife bleibt die Leistung des Prozessors in unserem Testgerät stabil und pendelt sich auf einem Wert von 700 Punkten ein. Weitere Informationen zu den Temperaturen unter Last finden Sie bei den Analysen zu den Emissionen.

Cinebench R10 Shading 32Bit
6835
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
22297
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5924
Cinebench R10 Shading 64Bit
6857 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
28893 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
7593 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.16 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
62.73 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.82 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
735 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
63.93 fps
Hilfe

System Performance

Trotz der sehr schnellen CPU muss sich das Lenovo ThinkPad T470p dem Dell Latitude 5480 zumindest bei den PCMark-8-Ergenissen geschlagen geben. Mit rund 7 Prozent gelangt unser Testsample ins Hintertreffen und muss sich hier mit dem zweiten Platz begnügen. Insgesamt liefern hier alle Vergleichsgeräte eine sehr gute Performance ab, sodass keine großen Lücken zwischen den Geräten klaffen.

Die System-Performance des Lenovo ThinkPad T470p verspricht schon beim bloßen Blick auf die technischen Daten tadellos zu sein. Subjektiv bestätigt sich das. Auch wenn es nicht für den ersten Platz gereicht hat, macht das Arbeiten mit diesem Gerät Spaß und die Hardware ist gut aufeinander abgestimmt, sodass es keine nennenswerten Latenzen während der Arbeit entstehen.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
PCMark 7
PCMark 7
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U, 2800, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
4992 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4667 Points ∼93% 0%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ, 2800, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4654 Points ∼93%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ, 2600, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
4612 Points ∼92% -1%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4572 Points ∼92% -2%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, 2600, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
4463 Points ∼89% -4%
Creative Score Accelerated v2
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U, 2800, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
4923 Points ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ, 2800, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4883 Points ∼99%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4352 Points ∼88% -11%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4347 Points ∼88% -11%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ, 2600, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
4312 Points ∼88% -12%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, 2600, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
4241 Points ∼86% -13%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U, 2800, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
3913 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ, 2800, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3650 Points ∼93%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3507 Points ∼90% -4%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3486 Points ∼89% -4%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ, 2600, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
3465 Points ∼89% -5%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, 2600, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
3292 Points ∼84% -10%
PCMark 7
Productivity
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ, 2800, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5155 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, 2600, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
4840 Points ∼94% -6%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ, 2600, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
4763 Points ∼92% -8%
Score
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ, 2800, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5766 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, 2600, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
5585 Points ∼97% -3%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ, 2600, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
5390 Points ∼93% -7%
PCMark 7 Score
5766 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3650 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4883 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4654 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Der Massenspeicher unseres Testgerätes stammt aus dem Hause Samsung. Die schnelle, 512 GB fassende SSD ist über die PCIe-Schnittstelle angebunden und bietet dank OPAL-2.0-Support zusätzliche Sicherheit. Beim sequenziellen Lesen verzeichnen wir laut AS SSD mit 1.455 MB/s ein sehr ordentliches Ergebnis. Beim sequenziellen Schreiben erzielt die verbaute SSD im Test immerhin noch 1.176 MB/s. Im Vergleich können sich alle drei Laptops mit NVMe-SSD deutlich von den Geräten absetzten, bei denen die SSD nur über SATA-Geschwindigkeit verfügt.

Hinweis:

Das Lenovo ThinkPad T470p kann optional auch mit einem Datenträger im 2,5-Zoll-Format ausgerüstet werden. Wer auf den Einsatz eines WWAN-Moduls verzichten kann, kann diesen M.2-Steckplatz auch für einen weiteren Datenträger nutzen. Hierbei muss aber auf die Länge geachtet werden (Formfaktor M.2 2242).

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskInfo
CrystalDiskInfo
ATTO
ATTO
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
Dell Latitude 14 E5470
Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
Dell Latitude 5480
Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
CrystalDiskMark 3.0
-49%
-60%
-55%
8%
-6%
Write 4k QD32
563.1
319.8
-43%
197.7
-65%
207.2
-63%
410.2
-27%
425.4
-24%
Read 4k QD32
651.8
358.1
-45%
246.1
-62%
380.3
-42%
512.9
-21%
496.2
-24%
Write 4k
166.8
86.5
-48%
80.35
-52%
114.8
-31%
157.1
-6%
134.6
-19%
Read 4k
60.88
29.18
-52%
25.83
-58%
24.66
-59%
61.38
1%
55.46
-9%
Write 512
798.3
414.3
-48%
246.1
-69%
265.5
-67%
803.5
1%
861.6
8%
Read 512
730.6
411.4
-44%
338.4
-54%
408.1
-44%
921.8
26%
810.6
11%
Write Seq
1023
442
-57%
363.1
-65%
264.8
-74%
1263
23%
1076
5%
Read Seq
1088
502.4
-54%
465.4
-57%
469.4
-57%
1819
67%
1155
6%
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Sequential Read: 1088 MB/s
Sequential Write: 1023 MB/s
512K Read: 730.6 MB/s
512K Write: 798.3 MB/s
4K Read: 60.88 MB/s
4K Write: 166.8 MB/s
4K QD32 Read: 651.8 MB/s
4K QD32 Write: 563.1 MB/s

Grafikkarte

Primär übernimmt die Intel HD Graphics 630 die Bildausgabe und taktet je nach Bedarf mit 350 bis 1.100 MHz. Zudem entlastet sie den Prozessor im 2D-Betrieb sowie bei der Wiedergabe von Videos. Neben der integrierten Grafikeinheit besitzt unser Testsample noch eine zusätzliche Grafikkarte. Die Nvidia GeForce 940MX ist zwar schon lange kein Neuling mehr, entfaltet aber in Kombination mit dem starken Prozessor eine sehr gute Performance. Auch den Vorläufer in Form des Lenovo ThinkPad T460p haben wir damals mit dieser Kombination getestet. Trotzdem kann sich das Lenovo ThinkPad T470p deutlich absetzen und verweist alle Vergleichsgeräte bei den synthetischen Grafikbenchmarks mit deutlichem Abstand auf die hinteren Plätze. Der Abstand zwischen dem Vorgänger und unserem Testsample relativiert sich etwas, wenn man sich die Spezifikationen der Nvidia Geforce 940MX genauer ansieht. Dann sollte auffallen, dass beim Vorjahresmodell deutlich langsamerer DDR3-RAM als Grafikspeicher herhalten musste, wohingegen das Lenovo ThinkPad T470p nun mit einer Nvidia GeForce 940MX ausgestattet ist, welche mit erheblich schnellerem GDDR5-RAM ausgestattet ist.

Weitere Benchmarks zu der Intel HD Graphics 630 sowie der Nvidia GeForce 940MX finden Sie hier.

3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver (Stresstest)
3DMark Sky Diver (Stresstest)
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy (Stresstest)
3DMark Time Spy (Stresstest)
3DMark 11
3DMark 11
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7700HQ
2399 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6700HQ
1718 Points ∼72% -28%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1027 Points ∼43% -57%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
818 Points ∼34% -66%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, Intel Core i5-6440HQ
750 Points ∼31% -69%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
738 Points ∼31% -69%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7700HQ
14360 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6700HQ
9230 Points ∼64% -36%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
8740 Points ∼61% -39%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6864 Points ∼48% -52%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6824 Points ∼48% -52%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, Intel Core i5-6440HQ
6185 Points ∼43% -57%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7700HQ
3164 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6700HQ
2636 Points ∼83% -17%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1685 Points ∼53% -47%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1432 Points ∼45% -55%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1413 Points ∼45% -55%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, Intel Core i5-6440HQ
1310 Points ∼41% -59%
3DMark 11 Performance
3428 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
36216 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
11802 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2253 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
1089 Punkte
3DMark Time Spy Score
737 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Obwohl die 3D-Leistung in den synthetischen Benchmarks einen guten Eindruck hinterlassen hat, sollte nicht zu viel von der Nvidia GeForce 940MX erwartet werden. Da es sich hier primär um ein Business-Gerät handelt, sollte kein preislicher Quervergleich zu einem reinen Gaming-Boliden erfolgen. Bei den von uns getesteten Spielen erreicht das Lenovo ThinkPad T470p im Vergleich zu den Geräten, welche nur mit einer integrierten Grafikeinheit daherkommen, sehr gute Ergebnisse. Bei älteren Titeln (Beispiel Bioshock Infinite und Battlefield 4) erreicht unser Testsample selbst mit dem Preset High noch passable Frameraten. Bei neueren Spielen tut sich die Nvidia GeForce 940MX zunehmend schwer und die Frameraten brechen ein. Wer gelegentlich mit dem Business-Begleiter spielen möchte, dem empfehlen wir eine HD-Auflösung mit einem mittleren Preset zu wählen, wobei hier trotzdem von Spiel zu Spiel entschieden werden sollte.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 129.479.368.325.5fps
Battlefield 4 (2013) 98.869.148.819.8fps
The Witcher 3 (2015) 49.228.414.6fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 51.830.617fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Keine große Kühleinheit im Lenovo ThinkPad T470p.
Keine große Kühleinheit im Lenovo ThinkPad T470p.

Minimal lauter als der Vorgänger arbeitet das Lenovo ThinkPad T470p unter Last. Ohne Last steht der Lüfter oftmals still und beginnt erst mit der Arbeit, wenn dem Gerät etwas abverlangt wird. Die durchschnittliche Geräuschemission des Lenovo ThinkPad T470p ist im direkten Vergleich zu den anderen Laptops im Test mit 35,6 dB(A) etwas höher. Nur das Dell Latitude 5480 ist mit 42 dB(A) deutlich lauter. Bei 39,7 dB(A) erreicht unser Testsample das Maximum und ist dann zwar deutlich hörbar, aber noch nicht störend. Der Lüfter arbeitet dabei kontinuierlich und es gibt keine großen Drehzahlschwankungen. Beim normalen Arbeiten dringt nur ein leises Rauschen aus dem Gerät, welches als passabel zu bezeichnen ist. 

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 29 dB(A)
Last
35.6 / 39.7 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
7700HQ, GeForce 940MX
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
6700HQ, GeForce 940MX
Dell Latitude 14 E5470
6440HQ, HD Graphics 530
Dell Latitude 5480
7600U, HD Graphics 620
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
7200U, HD Graphics 620
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620
Geräuschentwicklung
1%
1%
-9%
-1%
6%
aus / Umgebung *
29
29.2
-1%
30.3
-4%
31
-7%
28
3%
Idle min *
29
29.2
-1%
30.3
-4%
29.6
-2%
31
-7%
28
3%
Idle avg *
29
29.2
-1%
30.3
-4%
29.6
-2%
31
-7%
28
3%
Idle max *
29
29.2
-1%
30.3
-4%
29.6
-2%
31
-7%
29.4
-1%
Last avg *
35.6
33.5
6%
31.6
11%
42
-18%
33.5
6%
31.4
12%
Last max *
39.7
38.8
2%
35
12%
47.1
-19%
33.7
15%
34.6
13%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203436.42540.538.63135.432.54039.4355045.439.76333318029.930.210035.336.812534.236.116025.92720028.828.625030.127.331529.526.740025.525.350027.124.863021.225.480020.225.3100019.727.4125019.629.6160019.131.8200019.33125002027.3315021.428.6400022.427.9500025.624.9630020.823.8800020.622.81000022.222.41250025.322.41600024.421.6SPL34.840N2.43.4median 22.4Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000 median 27Delta3.42.1hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Das Thema Temperatur hatten wir im Zusammenhang mit der Cinebench-Schleife schon einmal erwähnt. Schon hier deutete sich an, dass durch Throttling die thermale Grenze des Prozessors problemlos erreicht wird. Vorab aber ein paar Worte zu den Gehäusetemperaturen des Lenovo ThinkPad T470p. Im Idle-Betrieb gibt es keine Beanstandungen. An allen Messpunkten liegen die Temperaturen deutlich unter der 30-Grad-Marke. Unter Last zeigt sich dann ein ganz anderes Bild. Punktuell werden schnell 50 °C und mehr erreicht, was beim Betrieb auf dem Schoß unangenehm werden kann. Kommen wir nun aber zu den Temperaturen, welche unter Last im Inneren entstehen. Beim Stresstest mit Prime95 erreicht der Intel Core i7-7700HQ schnell die thermale Grenze von 100 °C und wird zum eigenen Schutz gedrosselt. Genauer gesagt verzeichnen wir Temperaturen von 99 °C respektive 98 °C. Trotz des einsetzenden Throttlings taktet die CPU im Durchschnitt mit 3,2 GHz. Beim Stresstest mit dem Programm FurMark, welches hauptsächlich die GPU belastet, überschreitet der Prozessor trotzdem problemlos die 90-Grad-Marke. Die Nvidia GeForce 940MX bleibt mit 82 °C nicht gerade kühl und taktet während des Tests mit kontinuierlichen 1.050 MHz. Werden beide Programme nun zeitgleich ausgeführt, ist das Schwerstarbeit für den Lüfter. Die Temperaturen der CPU sind mit maximal 98 °C wenig überraschend auf dem gleichen Niveau wie zuvor. Die thermale Belastung des Prozessors führt in der Folge dazu, dass auch die GPU nun mit 89 °C deutlich wärmer wird als zuvor und gedrosselt werden muss. Unter dieser Dauerbelastung ist der Takt ist mit gut 1.000 MHz noch vertretbar. Direkt im Anschluss an den Lasttest haben wir den 3DMark 11 erneut laufen lassen, um zu prüfen welche Nachteile die anhaltende Belastung auf das Ergebnis hat. Das Ergebnis fällt etwas überraschend aus, denn ein messbarer Nachteil lässt sich nicht feststellen. Trotzdem ist unserer Ansicht nach die Kühleinheit überfordert und sollte vom Hersteller überdacht werden.

Hinweis:

Während dieses Lasttests ist es wiederholt vorgekommen, dass sich das Notebook auf Grund zu hoher Temperaturen in den Standby-Modus versetzt hat. Unverzüglich nach dem Abschalten wurde das Gerät wieder gestartet, um den Lasttest fortzuführen. 

Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Furmark solo
Stresstest: Furmark solo
Stresstest: Furmark + Prime95
Stresstest: Furmark + Prime95
Max. Last
 45.7 °C39.9 °C29.3 °C 
 50.2 °C42.9 °C29.1 °C 
 38.5 °C35.2 °C31.1 °C 
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 38 °C
30 °C51.3 °C39.5 °C
28.8 °C44.5 °C50.7 °C
29.3 °C38 °C38.8 °C
Maximal: 51.3 °C
Durchschnitt: 39 °C
Netzteil (max.)  42 °C | Raumtemperatur 20.1 °C | Fluke 62 Max
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
7700HQ, GeForce 940MX
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
6700HQ, GeForce 940MX
Dell Latitude 14 E5470
6440HQ, HD Graphics 530
Dell Latitude 5480
7600U, HD Graphics 620
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
7200U, HD Graphics 620
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620
Hitze
-11%
-1%
11%
15%
14%
Last oben max *
50.2
51.6
-3%
43
14%
36.4
27%
37
26%
37.2
26%
Last unten max *
51.3
55.2
-8%
43
16%
45
12%
39.4
23%
45.1
12%
Idle oben max *
26.3
30.7
-17%
31.2
-19%
26.4
-0%
25.9
2%
24.4
7%
Idle unten max *
27.5
31.5
-15%
31.3
-14%
26.8
3%
25.6
7%
25
9%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Bei den verbauten Stereo-Lautsprechern gibt es keine Neuerungen. Es kommen die gleichen Speaker wie beim Vorgänger zum Einsatz. Dementsprechend finden sich auch beim Lenovo ThinkPad T470p alle Vor- und Nachteile wieder. Für Videotelefonie, Musik oder Videos reichen die kleinen Membranen jedoch. Beim Klang fehlt es wie so oft auf Grund der geringen Abmessungen an Bass, sodass die Höhen und Mitten überwiegen. Die maximale Lautstärke von knapp 83 dB(A) ist auch für größere Räume noch ausreichend. Selbst bei höchster Lautstärke sind keine Verzerrungen wahrzunehmen. Externe Lautsprecher können weiterhin via 3,5-mm-Stecker oder USB angeschlossen werden. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203443.62540.550.13135.444.64039.4455045.448.9633338.38029.931.310035.33812534.237.216025.939.420028.848.725030.162.631529.568.440025.56650027.170.263021.269.580020.266.5100019.768.8125019.672.3160019.174.6200019.377.125002069.9315021.469400022.471.6500025.668.6630020.863.4800020.663.61000022.262.71250025.358.11600024.451.5SPL34.883.1N2.455.4median 22.4Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000 median 66.5Delta3.46.535.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 39% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 52% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 34% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Gesamtverbrauch konnte im Vergleich zum Lenovo ThinkPad T460p um 22 Prozent gesenkt werden. Erwartungsgemäß gut stehen die restlichen Vergleichsgeräte dar, denn diese sind teilweise mit sehr stromsparenden Komponenten ausgestattet und verzichten auf den Einsatz einer dedizierten GPU. Das Lenovo ThinkPad T470p gönnt sich ohne Last durchschnittlich 3,8 - 7,2 Watt. Gerade in diesem Bereich konnte im Vergleich zum Vorgänger deutlich nachgebessert werden. Unter Last sorgt dann die Kombination aus starker CPU und GPU für einen ordentlichen Anstieg. Mit maximal 99,6 Watt (mit einsetzendem Throttling deutlich absinkend) messen wir den Spitzenverbrauch des Lenovo ThinkPad T470p. Ist das Gerät ausgeschaltet oder befindet sich im Standby-Modus, liegt die Leistungsaufnahme 0,2 bzw. 0,35 Watt.

Das Netzteil kann mit maximal 135 Watt ausreichend Leistung zur Verfügung stellen.

Netzteil des Lenovo ThinkPad T470p
Netzteil des Lenovo ThinkPad T470p
technische Daten des Netzteiles
technische Daten des Netzteiles
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.35 Watt
Idledarkmidlight 3.8 / 6.5 / 7.2 Watt
Last midlight 62.5 / 99.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
7700HQ, GeForce 940MX, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
6700HQ, GeForce 940MX, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP, IPS-Panel, 2560x1440, 14
Dell Latitude 14 E5470
6440HQ, HD Graphics 530, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN), AH-IPS, WLED, 1920x1080, 14
Dell Latitude 5480
7600U, HD Graphics 620, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8, IPS, 1920x1080, 14
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, TN, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
-22%
1%
7%
29%
29%
Idle min *
3.8
5
-32%
4.1
-8%
6.64
-75%
2.9
24%
3.21
16%
Idle avg *
6.5
9.9
-52%
8.1
-25%
6.67
-3%
5.6
14%
6.15
5%
Idle max *
7.2
10.8
-50%
11.4
-58%
7.78
-8%
8.15
-13%
6.82
5%
Last avg *
62.5
52.4
16%
33.5
46%
30.83
51%
30.6
51%
28.5
54%
Last max *
99.6
89.8
10%
49
51%
31.7
68%
31
69%
34.5
65%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akkubetrieb
3DMark 11 im Akkubetrieb

Unser Testgerät ist mit dem größten Akku ausgestattet, der für dieses Gerät erhältlich ist. Der Lithium-Ionen-Akku mit 72 Wh lässt sich leicht entnehmen und austauschen. Alternativ kann das Lenovo ThinkPad T470p auch mit einem kleineren 47-Wh-Akku erworben werden. Dementsprechend fallen dann auch die Akkulaufzeiten deutlich kürzer aus als hier angegeben. Ohne Last gehen bei unserem Testgerät erst nach 17:39 Stunden die Lichter aus. Unter Last ist der Akku hingegen leider schon nach 82 Minuten leer, was vor allem dem stromhungrigen Prozessor zu verdanken ist.

Praxisnäher gestaltet sich unser WLAN-Test. Hierbei werden scriptbasiert verschiedene Webseiten im 30-Sekunden-Takt aufgerufen. Das Leistungsprofil "Ausgeglichen" ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² eingestellt, was bei unserem Testgerät einer Verringerung der Displayhelligkeit um drei Stufen entspricht. Unser Lenovo ThinkPad T470p erreichte so eine Laufzeit von guten 10 Stunden, womit man problemlos einen ganzen Arbeitstag auskommt. Bei der Wiedergabe von Videos reicht die Akkuleistung für 7:38 Stunden aus. Somit steht auch einem ausgedehnten Filmabend nichts im Wege, was die guten Multimedia-Eigenschaften des Lenovo ThinkPad T470p nochmals unterstreicht. Selbst im Akkubetrieb wird die 3D-Leistung nicht reduziert und der Score des abermals durchgeführten 3DMark 11 deckt sich mit den vorherigen Ergebnissen.

Großer 72-Wh-Lithium-Ionen-Akku.
Großer 72-Wh-Lithium-Ionen-Akku.
maximale Akkulaufzeit
maximale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 39min
Surfen über WLAN v1.3 (Edge 38.14393.1066.0)
10h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 38min
Last (volle Helligkeit)
1h 22min
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
7700HQ, GeForce 940MX, 72 Wh
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
6700HQ, GeForce 940MX, 48 Wh
Dell Latitude 14 E5470
6440HQ, HD Graphics 530, 62 Wh
Dell Latitude 5480
7600U, HD Graphics 620, 68 Wh
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
7200U, HD Graphics 620, 51 Wh
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
Akkulaufzeit
-34%
-12%
64%
39%
14%
Idle
1059
660
-38%
913
-14%
1448
37%
1155
9%
H.264
458
357
-22%
411
-10%
591
29%
623
36%
WLAN
602
298
-50%
432
-28%
964
60%
571
-5%
438
-27%
Last
82
61
-26%
85
4%
159
94%
184
124%
110
34%

Fazit

Pro

+ funktionelles Design
+ robustes Gehäuse
+ sehr hohe Systemleistung
+ starker Intel Core i7-7700HQ
+ einwandfreie Eingabegeräte
+ lange Laufzeiten dank großem Akku (72 Wh)
+ IPS-Display mit WQHD-Auflösung und guter Blickwinkelstabilität
+ schnelle SSD mit OPAL-2.0-Support
+ viele Sicherheitsmerkmale
+ eigenständige GPU (Nvidia GeForce 940MX)
+ M.2-Slot, wahlweise für LTE oder SSD (M.2 2242)
+ Docking-Station-Port ist vorhanden

Contra

- full load is too much for the cooling system
- throttling
- high price
- display brightness lower than expected
- no USB 3.1 Type-C
Das Lenovo ThinkPad T470p - zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo ThinkPad T470p - zur Verfügung gestellt von

Lenovo betreibt Modellpflege und verpasst dem ThinkPad T470p eine sehr starke Kaby-Lake-CPU. Deren Leistung ist in jeder Hinsicht mehr als ausreichend für die angestrebten Einsatzzwecke. Der nicht gerade üppige, aber ausreichende Speicherausbau (8 GB DDR4) kann jederzeit nach Bedarf erweitert werden. Sehr gut gefallen uns die vielen Sicherheitsfeatures, welche das Lenovo ThinkPad T470p erst zu einem Business-Gerät machen. Trotzdem spendiert der Hersteller dem Arbeitstier eine dedizierte GPU, welche durchaus in der Lage ist, dass eine oder andere Game mit passablen Frameraten auf den Schirm zu bringen. Der Massenspeicher liefert eine sehr gute Performance und trägt maßgeblich zu dem flüssig laufenden System bei. Unterm Strich zählt natürlich immer der Preis, welcher bei diesem Gerät mit 2.099 Euro ordentlich zu Buche schlägt. Für diese Summe erhält man ein sehr performantes Business-Notebook im 14-Zoll-Format, welches wieder einmal mit sehr guten Eingabegeräten ausgestattet ist.

Einige Kritikpunkte muss sich das Lenovo ThinkPad T470p jedoch gefallen lassen. Das Display liefert zwar eine solide Leistung, bleibt aber in puncto Helligkeit etwas hinter den Erwartungen zurück. Kein Verständnis haben wir dafür, dass Lenovo ein neues Gerät, welches einige Jahre im Einsatz sein soll, nicht mit modernen Schnittstellen ausstattet. Mindestens eine USB-3.1-Typ-C-Schnittstelle, welche Thunderbolt unterstützt, sollte für diesen Preis eigentlich drin sein. Zu guter Letzt könnte auch die Kühlleistung beim Nachfolger noch etwas aufgebohrt werden.

Als leistungstarker Quad-Core-Bolide im 14-Zoll-Format genießt das T470p in der heutigen Zeit ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Insgesamt hinterlässt das Lenovo ThinkPad T470p dennoch einen guten Gesamteindruck. Die sehr gute Systemleistung und die dedizierte GPU werten das Gerät auf und ermöglichen eine vielseitige Nutzung. Neben der Büroarbeit bewältigt das Lenovo ThinkPad T470p auch Multimedia-Aufgaben sehr gut, und auch einige Spiele lassen sich problemlos damit spielen.

Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000 - 14.05.2017 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
85 / 98 → 86%
Tastatur
94%
Pointing Device
84%
Konnektivität
64 / 80 → 80%
Gewicht
64 / 67 → 94%
Akkulaufzeit
91%
Display
85%
Leistung Spiele
71 / 68 → 100%
Leistung Anwendungen
91 / 92 → 99%
Temperatur
86%
Lautstärke
94%
Audio
64%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
79%
88%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo ThinkPad T470p (Core i7, GeForce 940MX) Laptop
Autor: Sebastian Bade, 19.05.2017 (Update: 21.05.2017)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.