Notebookcheck

Test Dell Latitude 5480 (7600U, FHD) Laptop

Bernhard Pechlaner (übersetzt von Martina Osztovits), 19.04.2017

Mittelklasse-Arbeitstier. Dells auf Business ausgerichtetes 14-Zoll-Latitude 5480 ist ein eher unauffälliges Notebook mit einer Fülle an Sicherheitsmerkmalen und Konfigurationsoptionen. Zweifelsohne ist sein Spitzenmerkmal die herausragende Akkulaufzeit. Allerdings musste der Bildschirm verglichen mit dem Vorgänger einen großen Schlag einstecken..

Dells 14 Zoll großer Latitude 5480 Business-Laptop folgt dem Latitude 14 E5470 nach. Als solches bietet das Notebook ein langlebiges, schnörkelloses Design, großartige Leistung und eine überzeugende Menge an Sicherheitsfeatures. Die Latitude 5000 "Mainstream"-Serie positioniert sich zwischen der billigeren "Essential" 3000-Produktlinie auf der einen Seite und der "Premium" 7000-Serie auf der anderen. Der Einstiegspreis von 770 US-Dollar für Dells 14 Zoll großes Mittelklasse-Latitude ist trügerisch niedrig, denn er steigt ziemlich schnell sprunghaft an: Die billigste Konfiguration verfügt über eine Core i3 CPU, 4 GB RAM, 500 GB 2,5-Zoll-HDD, während unser touch-fähiges Testgerät über eine i7 Dual-Core-CPU, 8 GB RAM und eine 256-GB-SSD verfügt und für 1.550 US-Dollar (also etwas mehr also doppelt so viel) über den Ladentisch geht. Wählt man die leistungsstärkste Hardware, überschreitet der Preis schnell 2.000 US-Dollar.

Als 14-Zoll-Business-Notebook ist unser Latitude natürlich nicht konkurrenzlos. In unserem Test überprüfen wir, wie das 5480 verglichen mit anderen business-versierten Geräten wie dem Lenovo ThinkPad T460s, dem Lenovo ThinkPad T470, dem HP ProBook 440 G4 oder dem Acer TravelMate P648 abschneidet.

Dell Latitude 5480 (Latitude Serie)
Prozessor
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 1150 MHz, Speichertakt: 1067 MHz, 21.20.16 4574 WHQL
Hauptspeicher
8096 MB 
, DDR4-Speicher, 2X4GB,2400
Bildschirm
14 Zoll , 1920x1080 Pixel 157 PPI, yes, LG Philips LGD0553, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8, 256 GB 
, M.2 2280
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Kombibuchse, Card Reader: multi-format, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Qualcomm QCA6174 (a/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.5 x 334.4 x 228.9
Akku
68 Wh Lithium-Polymer, Dell DV9NT6C
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD mit Array-Mikrofonen
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Dell Command Power Manger, Dell Command Update, Wi-Fi Connectivity, Dell SupportAssist, Configuration, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.776 kg, Netzteil: 242 g

 

Gehäuse

Latitude 5480
Latitude 5480

Auf den ersten Blick scheint Dell genau das gleiche gänzlich schwarze Gehäuse wie beim Vorgänger verwendet zu haben, doch eine genauere Überprüfung zeigt einige Unterschiede: Während die Abmessungen insgesamt praktisch gleich sind (das Notebook ist bestenfalls einige Millimeter kleiner) gibt es andere wichtigere Veränderungen wie das Fehlen eines eigenständigen, mechanischen Docking-Ports oder das neue Design der Tastaturwanne. Trotzdem scheint die Design-Philosophie insgesamt beibehalten worden zu sein: matte Oberflächen, abgerundete Ecken und, abgesehen von Dell-Logo, dem Namen und metallisch blaugrauen Scharnieren, keine wirklichen optischen Akzente. Apropos Scharniere: Das flach öffenbare 180-Grad-Design hält den Bildschirm sehr gut, obwohl unser Notebook mit einem Touchscreen und somit mit einer schweren Glasschicht ausgestattet ist. Eine Hardgummi/Plastik-Lippe umgibt den Bildschirm und berührt die Basiseinheit, wenn der Bildschirmdeckel geschlossen ist, sodass kein Schmutz eindringen kann. Die Oberflächenmaterialien - die wie beim Dell Dell XPS 13 soft-touch-ähnlich erscheinen, es aber nicht sind - fühlen sich gut an und bieten sogar feuchten Fingern und Händen gute Griffigkeit, doch Fingerabdrücke zeigen sich schnell.

Die Basiseinheit widersteht Verwindungen ziemlich gut, doch gelegentlich konnten wir dabei ein sehr leises Knarren hören. Der Bildschirmdeckel  (laut Dell aus kohlefaserverstärktem Polymer) lässt sich etwas leichter verwinden, doch nicht so stark, dass es irgendeinen Einfluss auf die Langlebigkeit hätte. Der Tastatur-Unterbau ist unserer Meinung nach etwas zu weich und Druck auf die G- und H-Tasten links und rechts des "Pointsticks", wie Dell den Trackpoint nennt, verursacht ein ziemlich deutliches Nachgeben. Wie der E5470-Vorgänger wurde das neue Notebook ausführlichen MIL-STD 810G Militärstandard-Tests unterzogen, sodass es rauerer Verwendung unterwegs ziemlich gut standhalten kann.

Laut Dell startet das Latitude 5480 bei 1.600 g, wenn es mit dem 42-Wh-Akku, einer M.2 SSD und einem FHD-LCD-Bildschirm ohne Touch-Unterstützung ausgestattet ist. Unsere Version mit viel größerem 68-Wh-Akku und Touchscreen bringt 1.776 g auf die Waage, wodurch es schwerer ist als vergleichbare Notebooks - manchmal sogar deutlich. Beispielsweise wiegt das Thinkpad T460s  nur 1.345 g. Nur das HP 440 G4 kommt ziemlich nahe an 1.702 g heran. Das Latitude 5480 ist zudem dicker als die Konkurrenten. Dell spezifiziert 22,45 mm an der Vorderkante. Allerdings betrachten wird dies nicht als großen Nachteil. Dagegen ist die Grundfläche - das 5480 misst zirka 334 x 229 mm - mit den anderen ziemlich vergleichbar und entspricht der Grundfläche des Thinkpad X1 Carbon fast genau.

Ausstattung

Wie es bei einem Business-Laptop angebracht ist, ist die Schnittstellenausstattung relativ großzügig. Während das Latitude 14 E5470 über einen VGA-Port an der Rückseite verfügte, hat Dell diesen beim neuen Notebook an die rechte Kante verlegt. Wir hätten dort gerne einen HDMI-Port gesehen, da die meisten User heutzutage eher modernere Bildschirme anschließen möchten. An der linken Seite wurde, wie Dell ihn nennt, ein "DisplayPort over USB Type-C"-Port hinzugefügt. Während der Konfiguration kann der User die Thunderbolt-3-Fähigkeiten festlegen. Doch diese Veränderung erfordert, dass User zudem die eigenständige NVIDIA GeForce 930MX (+ 90 US-Dollar) wählen. Das Thinkpad T470 bringt einen systemeigenen Thunderbolt-3-Port, der auch als USB-Type-C-Port (Gen2) fungiert. Wie zuvor erwähnt bietet das 5480 keinen Docking-Port mehr, obwohl Dell einige Docking-Optionen anbietet.

links: DisplayPort over USB Type-C (optional Thunderbolt 3), USB 3.0, SD-Kartenleser
links: DisplayPort over USB Type-C (optional Thunderbolt 3), USB 3.0, SD-Kartenleser
rechts: Audio-Kombibuchse, USB 3.0 mit Powershare, VGA, Nobel Wedge Lock-Slot
rechts: Audio-Kombibuchse, USB 3.0 mit Powershare, VGA, Nobel Wedge Lock-Slot
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: RJ 45, externer SIM-Schacht (optional), HDMI, USB 3.0, Stromanschluss
hinten: RJ 45, externer SIM-Schacht (optional), HDMI, USB 3.0, Stromanschluss

SD-Kartenleser

Der SD-Kartenleser schafft für diesen Gerätetyp überdurchschnittliche Übertragungsraten. Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenzkarte wurde unser JPG-Kopiertest mit über 131 MB/s ausgeführt - ein sehr respektables Ergebnis, das die anderen Laptops in unserem Vergleich übertrifft.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 5480
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
131.3 MB/s ∼100%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76.6 MB/s ∼58% -42%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
74.3 MB/s ∼57% -43%
Acer TravelMate P648-M-757N
72.6 MB/s ∼55% -45%
Toshiba Tecra Z40-C-106
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
64.2 MB/s ∼49% -51%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
62.4 MB/s ∼48% -52%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5480
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
251.9 MB/s ∼100%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
88.74 MB/s ∼35% -65%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
85.9 MB/s ∼34% -66%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
85.11 MB/s ∼34% -66%
Toshiba Tecra Z40-C-106
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
84.54 MB/s ∼34% -66%

Kommunikation

Unser Testgerät ist mit einem Qualcomm QCA6174A 802.11ac 2x2 Wireless Adapter mit Bluetooth 4.1 ausgestattet. Zum Kaufzeitpunkt kann der User auch für einen Intel Dual-Band Wireless-AC 8265 WiFi-Adapter zu einem Aufpreis von 18 US-Dollar optieren. Ein Upgrade auf den WiGig-fähigen Intel Tri-Band Wireless-AC 18265 WiGig-Adapter kostet 28 US-Dollar mehr. Letzterer erfordert auch eine Veränderung in der Bildschirmkonfiguration - wahrscheinlich wegen der Antenne - für zusätzliche 21 US-Dollar. Mit einer gemessenen Empfangsrate von 645 Mbps arbeitet das Latitude 5480 in puncto Übertragungsraten sehr gut, obwohl Intels Dual-Band Wireless-AC 8265 WiFi sicherlich bei den Senderaten besser abschneidet. Sowohl das Lenovo Thinkpad T470 als auch das HP Spectre x360 sind viel schneller. In den USA besteht das optionale mobile Breitband aus einem Qualcomm Snapdragon X7 LTE-A Modul. Als wir die verschiedenen Online-Konfigurationen überprüften, war es uns nicht möglich ein mobiles Breitband als Option hinzuzufügen. Daher können wir derzeit nichts über den Preis sagen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
657 MBit/s ∼100% +2%
Dell Latitude 5480
Qualcomm QCA6174
645 MBit/s ∼98%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
625 MBit/s ∼95% -3%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼100% +63%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
503 MBit/s ∼98% +60%
Dell Latitude 5480
Qualcomm QCA6174
314 MBit/s ∼61%

Sicherheit

Neben TPM 2.0 verfügt das Latitude 5480 über viele optionale Sicherheitsfeatures wie Multi-Factor-Authentication-Hardware, beispielsweise einen Touch-Fingerabdruckleser, einen FIPS 201 Smart-Card-Leser oder einen kontaktosen Smart Card Reader NFC mit Control Vault 2 Fips 140-2 Level 3 Certification, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Ein Nobel Wedge Lock-Slot ermöglicht es dem User, das Notebook anzuketten, um vor physikalischem Diebstahl abzuschrecken. Login mit dem Fingerabdruckleser funktioniert zuverlässig und schnell.

Zubehör

Dell verkauft viel zusätzliches (generisches) Zubehör, von Privacy-Filtern, Adapter-Kabeln und Stromadaptern bis zu verschiedenen Port-Replikatoren und Docking-Stationen über die Webseite. Das Dell Wirless Dock - welches die oben erwähnten Änderungen in der Konfiguration zum Kaufzeitpunkt erfordert - kostete zum Zeitpunkt des Schreibens 270 US-Dollar. Das kabelgebundene Dell Dock WD15 mit 130-W-Stromadapter geht für 200 US-Dollar über den Ladentisch. 

Wartung

Genau wie beim Vorgänger fehlen beim Latitude 5480 jedwede Wartungsöffnungen oder -klappen. Um zu den inneren Komponenten zu gelangen, ist es daher notwendig, die Unterseite zu entfernen - eine ziemlich einfache Aufgabe, sobald acht Schrauben entfernt sind. Positiv: Die Schrauben sind gesichert - sodass es unwahrscheinlich ist, diese zu verlieren. Sobald die Unterseite abgenommen ist, erhalten User Zugriff auf den Akku, das Laufwerk (M.2 oder 2,5-Zoll), den WWAN-Slot, den RAM-Slots sowie den Lüfter.

Garantie

Während einige Konfigurationen 3 Jahre Hardware-Service mit In-Home-/Onsite-Service nach Ferndiagnose inkludieren, bietet unser Testmodell nur einen Garantiezeitraum von einem Jahr. Zum Zeitpunkt des Schreibens kostete 3 Jahre ProSupport mit Onsite-Service am nächsten Werktag 185 US-Dollar. 3 Jahre ProSupport Plus - Dells Version von Schutz bei versehentlicher Beschädigung - ist zu einem Aufpreis von zirka 255 US-Dollar erhältlich.

Webcam

Bei Business-Geräten sind Webcams oft ein ziemlich wichtiges Tool. Unser Innenraum-Testbild wurde in einem Raum mit einem Deckenventilator aufgenommen, in welchem sich drei weiße 13-W-Glühbirnen (äquivalent zu 60 W) oberhalb und links vom Notebook befanden. Obwohl das Farbrauschen ziemlich deutlich ist, ist die Farbbalance gut und die Farben sind ausreichend genau. Hautfarben sollten während Video-Konferenzen also ziemlich natürlich aufgenommen werden. Poohs Fell mangelt es an Details, denn es ist nicht viel Licht verfügbar. Allerdings haben wir schon Schlechteres gesehen.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur verfügt über 14-mm-Tasten, die etwas konkav sind und sich ziemlich glatt anfühlen. Der Hubweg ist mit fast 2 mm mehr als angemessen und übertrifft viele aktuelle Ultrabooks und Consumer-Notebooks, die im Allgmeinen zirka 1,3 bis 1,5 mm Hubweg bieten. Die Tasten sind allerdings ziemlich weich gefedert und das Feedback würden wir nicht unbedingt als "knackig" bezeichnen. Trotzdem ist es einfach eine Freude auf dieser Tastatur zu tippen - was wir uns nicht erwartet haben, denn im mittleren Bereich gibt die Tastatur ziemlich stark nach - und mit schneller Geschwindigkeit möglich. Das zweistufige Hintergrundlicht funktioniert gut und die Tasten erzeugen - abgesehen von möglicherweise der Leertaste - ein gedämpftes Geräusch, womit sich der Laptop sogar für sehr leise Umgebungen eignet.

Touchpad

Das Alps Touchpad misst 10 x 5,4 cm (4 x 2,1 Zoll). Seine Oberfläche fühlt sich ziemlich rau an, doch das verhindert dafür, dass die Finger kleben bleiben, auch wenn diese etwas feucht sind. Eingaben sowie Gesten werden zuverlässig erkannt und schnell umgesetzt. Die Maustasten befinden sich unmittelbar vor dem Touchpad, verfügen über einen guten Hubweg und sind sehr leise, doch das Feedback ist etwas schwammig. Da es sich nicht um ein Clickpad handelt, stellt dies in der Verwendung kein Problem dar. Der Pointstick - immer noch unsere bevorzugte Eingabemethode, um einfach den Cursor zu bewegen - arbeitet auch hervorragend. Wenn wir ein Problem mit den Eingabegeräten haben, dann ist es das Design der linken und rechten Maustaste des Pointsticks: Mit einer Hand auf der Handballenablage und dem Zeigefinger auf der Gummi-Noppe bohrt sich die Kante des Material, das das Touchpad von den Tasten trennt, beim Klicken in den Daumen. Lenovo nutzt ein ergonomischeres Design, bei welchem sich das Touchpad nach unten zu den Tasten neigt - im Grunde wirken die Buttons "erhöht", obwohl sie nicht über das Tastatur-Verdeck hinausragen.

Touchscreen

Der Touchscreen reagiert auch an Kanten und Ecken schnell und genau. Dell unterstützt keinen Stift oder Stylus, doch jeder kapazitive Stift sollte gut funktionieren.

Die Tastatur bietet ein zweistufiges Hintergrundlicht und ein angenehmes Tippgefühl
Die Tastatur bietet ein zweistufiges Hintergrundlicht und ein angenehmes Tippgefühl
Das Touchpad verfügt über eigenständige Tasten und funktioniert gut.
Das Touchpad verfügt über eigenständige Tasten und funktioniert gut.
Das Design der Pointstick-Tasten ist nicht ideal.
Das Design der Pointstick-Tasten ist nicht ideal.

Display

Subpixelraster
Subpixelraster

Unsere Version des Latitude 5480 ist mit einem 14 Zoll großen Full-HD-IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ausgestattet, was eine Pixeldichte von 157 ergibt. Im Konfigurationstool bietet Dell sowohl HD (1.366 x 768 Pixel) und Full-HD-Bildschirme an, doch nur der Full-HD-Bildschirm ist mit Touchscreen-Funktionalität erhältlich. Das von Dell verwendete Panel (LG Philips LGD0553) unterscheidet sich vom jenem im Latitude 14 E5470 in verschiedenen Bereichen, doch eines fällt am stärksten auf: Die durchschnittliche Maximum-Helligkeit ist mit 205 cd/m² deutlich niedriger als beim Vorgänger, der 316 cd/m² schaffte. Dell spezifiziert sowohl für die aktuelle Non-Touchscreen- als auch für die Touchscreen-Full-HD-Version 220 cd/m². Andere Notebooks dieser Kategorie - etwa das Lenovo ThinkPad T460s oder das HP ProBook 440 G4 - sind auch nicht sehr hell, doch viele andere Systeme erreichen zirka 250 cd/m². Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon und das ThinkPad T470 bewerkstelligen 300 bzw. 290 cd/m².

Mit 980:1 hat sich das Kontrastverhältnis gegenüber dem Vorgänger stark verbessert. Das Lenovo-Notebook schneidet zirka gleich gut wie unser Testkandidat ab. Das Acer TravelMate P648 übertrifft seine Kollegen. Die Helligkeitsverteilung ist sehr gleichmäßig und Backlight Bleeding ist kein Problem.

206.2
cd/m²
197.5
cd/m²
193.9
cd/m²
208
cd/m²
215.9
cd/m²
204.7
cd/m²
200.7
cd/m²
212.4
cd/m²
202.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 215.9 cd/m² Durchschnitt: 204.7 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 215.9 cd/m²
Kontrast: 981:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 5.1 | - Ø
ΔE Greyscale 4 | - Ø
61.15% sRGB (Argyll) 41.96% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.41
Dell Latitude 5480
LG Philips LGD0553, IPS, 14, 1920x1080
Dell Latitude 14 E5470
LP140WF3, AH-IPS, WLED, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
N140HCE-EAA, LEN40A9, IPS, 14, 1920x1080
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
AUO1E3D, TN, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
IPS, 14, 1920x1080
Acer TravelMate P648-M-757N
AU Optronics B140HAN02.1, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
N140HCA-EAB, IPS, 14, 1920x1080
Toshiba Tecra Z40-C-106
Toshiba TOS508F, IPS, 14, 1920x1080
Response Times
-9%
-20%
-12%
-25%
-15%
-28%
3%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32.8
39
-19%
42
-28%
43.2
-32%
47.2
-44%
44
-34%
41.6
-27%
32.8
-0%
Response Time Black / White *
26.4
26
2%
29.2
-11%
24.4
8%
27.6
-5%
25
5%
34
-29%
25.2
5%
PWM Frequency
Bildschirm
-5%
-9%
-52%
16%
9%
-8%
-2%
Brightness
205
316
54%
211
3%
203
-1%
301
47%
243
19%
287
40%
257
25%
Brightness Distribution
90
79
-12%
89
-1%
83
-8%
89
-1%
90
0%
88
-2%
86
-4%
Schwarzwert *
0.22
0.57
-159%
0.22
-0%
0.47
-114%
0.294
-34%
0.19
14%
0.3
-36%
0.52
-136%
Kontrast
981
567
-42%
1027
5%
460
-53%
1094
12%
1337
36%
1020
4%
517
-47%
DeltaE Colorchecker *
5.1
3.68
28%
6.44
-26%
8.98
-76%
3.96
22%
4.93
3%
6.2
-22%
3.45
32%
DeltaE Graustufen *
4
2.99
25%
5.87
-47%
9.61
-140%
3.15
21%
2.71
32%
5.8
-45%
2.28
43%
Gamma
2.41 100%
2.49 96%
2.37 101%
2.63 91%
2.34 103%
2.36 102%
2.04 118%
2.38 101%
CCT
6856 95%
6572 99%
6856 95%
11265 58%
7082 92%
6914 94%
6277 104%
6230 104%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
41.96
55
31%
39.58
-6%
35.9
-14%
53.8
28%
34
-19%
39.62
-6%
55.24
32%
Color Space (Percent of sRGB)
61.15
85
39%
61.15
0%
56.7
-7%
82.7
35%
53
-13%
61.44
0%
84.32
38%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-7% / -5%
-15% / -11%
-32% / -44%
-5% / 8%
-3% / 4%
-18% / -12%
1% / -1%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit 61 % bzw. 42 % der sRGB- und AdobeRGB-Standards ist die Farbraumabdeckung weit entfernt von herausragend, doch bei einem Business-Notebook ist das natürlich kein Kaufausschlussgrund. Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon deckt zirka 83 % von sRGB ab und wäre daher die viel bessere Wahl für User, die ihr Gerät für Bildbearbeitung nutzen wollen. Der Latitude 14 E5470 Vorgänger hatte auch eine viel bessere Farbraumabdeckung.

Um festzustellen, wie genau das Panel Farben wiedergibt, nutzen wir ein Colorimeter und die CalMan-Software. Die durchschnittlichen DeltaE-Werte 4 bzw. 5.1 für Graustufen bzw. Farben sind ziemlich gut (Zielwert: kleiner 3). Allerdings weicht im Besonderen Blau viel stärker von dem Idealwert ab als die anderen Farben. Eine schnelle Kalibrierungen wirkt sich auf die Farbe Blau fast gar nicht aus, doch sie verbessert die Farbbalance. Insgesamt wirken die Farben ziemlich natürlich und die Genauigkeit ist definitiv für einen Business-Laptop angemessen.

ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Saturation Sweeps (unkalibriert)
Saturation Sweeps (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
Saturation Sweeps (kalibriert)
Saturation Sweeps (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Außeneinsatz - im Schatten
Außeneinsatz - im Schatten

Die Verwendbarkeit im Freien ist vergleichsweise schlecht: Die niedrige Helligkeit in Kombination mit dem stark reflektierenden Panel macht sogar Nutzung in mäßig hellen Umgebungen bisweilen zur Herausforderung. Sogar Arbeiten im Schatten erfordern eine Anpassung des Panels zur Minimierung von Reflexionen. Der Dell Latitude 14 E5470 Vorgänger sowie das Thinkpad X1 Carbon und ThinkPad T470 mit ihren matten Bildschirmen und höherer Helligkeit eignen sich für Verwendung im Freien viel besser.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5.2 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 48 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (27.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 18.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 18 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (44 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 59 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 2255 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkel sind ausgezeichnet. Farbveränderungen sind nicht erkennbar, obwohl die Helligkeit bei Abweichungen in vertikaler Richtung stärker zu fallen scheint als wir es bei anderen Panels beobachten konnten. Allerdings wirkt sich dieser kleine Helligkeitsabfall bei alltäglicher Verwendung nicht aus. Dank IPS-Technologie kann das Latitude 5480 Laptops, die mit normalen TN-Panels ausgestattet sind, etwa das HP ProBook 440 G4 bei weitem übertreffen.

Leistung

Zum Testzeitpunkt war das Latitude 5480 mit i3, i5 und i7 Kaby Lake Prozessoren vom ULV Core i3-7100U (dual-core, 2,4 GHz, 3M Cache, 15 W TDP) bis zum Core i7-7820HQ (Quad-core, 2,9 GHz bis zu 3,9 GHz, 8M Cache, 35 W TDP) verfügbar. Unser Testgerät ist mit einem Intel Core i7-7600U (Dual-core, 2,8 GHz bis zu 3,9 GHz, 4M Cache, 15 W) ausgestattet. Die meisten Konfigurationen auf Dells Website können mit bis zu 16 GB DDR4 RAM bestehend aus zweimal 8 GB und SSD-Laufwerken bis zu 512 GB konfiguriert werden. Die High-End-Modelle können zudem zu einem Aufpreis von 90 US-Dollar mit einer eigenständigen Nvidia GeForce 930MX GPU ausgestattet werden. Unser Latitude nutzt die integrierte Intel HD Graphics 620.

Mit i7-7820HQ CPU, 16 GB RAM und einer 512 GB PCIe NVMe SSD kann das Latitude 5480 bis zu 2.300 US-Dollar kosten. Das ist für ein Mittelklasse-Modelle definitiv weit entfernt von preisgünstig.

Dank der schnellen CPU und der SSD ist die subjektive Systemleistung schnell. Wir haben während der Tests keine Abstürze oder Leistungsprobleme erlebt.

Prozessor

Die Intel Core i7-7600U ist ein hochwertiger Kaby Lake Dual-Core-ULV-Prozessor mit einem Basistakt von 2,8 GHz und Turbo Boost bis zu 3,9 GHz. In Anbetracht der Spezifikation sollte er den verbreiteteren Intel Core i7-7500U (2.7 - 3.5 GHz), mit welchem das HP ProBook 440 G4 ausgestattet ist, um weniger als 10 % übertreffen. Ein kurzer Blick auf Cinebench R15 bestätigt diese Annahme, denn das Latitude 5480 erreichte 161 Punkte im Single-Core- und 355 Punkte im Dual-Core-Teil, während es beim ProBook 145 bzw. 335 Punkte waren.

User, die auf die höchste Ausbaustufe mit Core i7-7820HQ aufrüsten, können sich einen Multi-Core-Leistungsgewinn von 40 % oder mehr erwarten, allerdings bei deutlich kürzerer Akkulaufzeit, denn es handelt sich um eine 35 W CPU. Das Einstiegsmodell mit Core i3-7100U CPU wird wahrscheinlich zwischen 30 - 45 % langsamer sein als die i7-7500U in unserem Testmodell.

Wie man in der Grafik unten sieht, liefert die CPU des Latitude 5480 selbst dann, wenn der Cinebench 15 Multi-Core-Test 30 Minuten lang in einer Schleife läuft eine ziemlich konsistente Leistung mit nur wenigen Ausreißern. Einige Laptops - besonders passiv gekühlte - zeigen einen deutlichen Leistungsabfall, wenn die Last längere Zeit anhält.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
CineBench R15
CineBench R15
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
161 Points ∼72%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
145 Points ∼65% -10%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
128 Points ∼57% -20%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
116 Points ∼52% -28%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
110 Points ∼49% -32%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
91 Points ∼41% -43%
Toshiba Tecra Z40-C-106
Intel Core i5-6200U
70 Points ∼31% -57%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
501 Points ∼27% +41%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
355 Points ∼19%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
335 Points ∼18% -6%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
301 Points ∼16% -15%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
288 Points ∼15% -19%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
284 Points ∼15% -20%
Toshiba Tecra Z40-C-106
Intel Core i5-6200U
184 Points ∼10% -48%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
1.87 Points ∼85%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
1.66 Points ∼75% -11%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
1.46 Points ∼66% -22%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
1.31 Points ∼60% -30%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
1.26 Points ∼57% -33%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
1.1 Points ∼50% -41%
Toshiba Tecra Z40-C-106
Intel Core i5-6200U
0.94 Points ∼43% -50%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
5.78 Points ∼29% +45%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
3.98 Points ∼20%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
3.77 Points ∼19% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
3.38 Points ∼17% -15%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
3.18 Points ∼16% -20%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
3.11 Points ∼16% -22%
Toshiba Tecra Z40-C-106
Intel Core i5-6200U
2.4 Points ∼12% -40%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
6316 Points ∼71%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
5662 Points ∼64% -10%
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
4880 Points ∼55% -23%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
4573 Points ∼52% -28%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
4198 Points ∼47% -34%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Dell Latitude 14 E5470
Intel Core i5-6440HQ
18175 Points ∼45% +43%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
12679 Points ∼31%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
11727 Points ∼29% -8%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
9478 Points ∼23% -25%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
7812 Points ∼19% -38%
wPrime 2.0x - 1024m
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
504.835 s * ∼6% -8%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
465.67 s * ∼6%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel Core i5-6300U
753.883 Seconds * ∼3% -47%
Dell Latitude 5480
Intel Core i7-7600U
511.67 Seconds * ∼2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
10255
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
12679
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6316
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
43.96 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.98 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.87 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
46.34 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
355 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Hilfe

System Performance

Ein leistungsstarker i7 Dual-Core-Prozessor, 8 GB DDR4 RAM im Dual-Channel-Modus und eine schnelle SSD - das Latitude ist in puncto Leistung kein Versager. Laut PCMark 8 hat das HP ProBook 440 G4 mit Core i7-7500U und eigenständiger GeForce 930MX diesbezüglich keinen Vorteil, sondern ist, abhängig vom Teiltest um 3 bis 8 % langsamer. Notebooks mit älteren CPUs der vorigen Generationen wie das Acer TravelMate P648 mit i7-6500U sind 8 bis 23 % langsamer.

In 3DMark 11 liefert das Latitude 5480 im Stromnetz sowie auf Akku die gleiche Leistung.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
4992 Points ∼77%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
4837 Points ∼74% -3%
Dell Latitude 14 E5470
HD Graphics 530, 6440HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
4612 Points ∼71% -8%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
4594 Points ∼71% -8%
Toshiba Tecra Z40-C-106
HD Graphics 520, 6200U, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
4383 Points ∼67% -12%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
4121 Points ∼63% -17%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
HD Graphics 520, 6300U, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
3944 Points ∼61% -21%
Creative Score Accelerated v2
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
4923 Points ∼53%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
4554 Points ∼49% -7%
Dell Latitude 14 E5470
HD Graphics 530, 6440HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
4312 Points ∼46% -12%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
HD Graphics 520, 6300U, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
3989 Points ∼43% -19%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
3798 Points ∼41% -23%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
3644 Points ∼39% -26%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
3913 Points ∼65%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
3614 Points ∼60% -8%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
3511 Points ∼59% -10%
Dell Latitude 14 E5470
HD Graphics 530, 6440HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
3465 Points ∼58% -11%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
HD Graphics 520, 6300U, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
3237 Points ∼54% -17%
Toshiba Tecra Z40-C-106
HD Graphics 520, 6200U, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
3114 Points ∼52% -20%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
3024 Points ∼51% -23%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3913 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4923 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4992 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Toshiba M.2 2280 SATA SSD
Toshiba M.2 2280 SATA SSD

Das Latitude 5480 kann entweder mit herkömmlichen 2,5-Zoll-HDDs oder M.2 / PCIe NVMe SSDs ausgestattet werden - jedoch nicht mit beidem. Ein Upgrade von der Basisausstattung mit 500 GB 7200 RPM Festplatte auf eine M.2 2280 SATA SSD mit 256 GB - wie in unserem Testmodell - kostet 140 US-Dollar. Das teuerste Laufwerk ist eine 512 GB PCIe NVME 2280 SSD zu einem Aufpreis von fast 400 US-Dollar. 

Die Leistung der 256 GB Toshiba SSD THNSN5512GPUK ist mit Lese- und Schreibraten von 470 und 265 MB/s laut CrystalDiskMark sehr gut, doch weit entfernt von spektakulär. Die meisten Notebooks in unserem Vergleich - mit Ausnahme des Lenovo ThinkPad T460s - erreichen höhere sequentielle Lese- sowie Schreibraten. Aufgrund unserer praktischen Erfahrungen und der Tatsache, dass die Leistungsunterscheide kaum bemerkbar sind, würden wir eher auf 16 GB RAM aufrüsten anstatt zu einem PCIe-NVMe-Drive zu wechseln. Den Preis unseres Testgeräts hätte zum Testzeitpunkt ein Upgrade auf ein 256 GB PCIe NVMe Laufwerk um zirka 90 US-Dollar erhöht, während ein Upgrade auf zwei 8 GB DDR4-RAM-Module 125 US-Dollar kostete.

Dell Latitude 5480
Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
Dell Latitude 14 E5470
Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
SanDisk SD8SNAT256G1002
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Samsung SM951 MZVPV256 m.2
Acer TravelMate P648-M-757N
Lite-On CV1-8B256
Toshiba Tecra Z40-C-106
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
CrystalDiskMark 3.0
-7%
-52%
-11%
177%
6%
3%
Write 4k QD32
207.2
197.7
-5%
36.43
-82%
241.4
17%
354.7
71%
225.3
9%
153.6
-26%
Read 4k QD32
380.3
246.1
-35%
94.91
-75%
146.3
-62%
464.6
22%
239.4
-37%
229
-40%
Write 4k
114.8
80.35
-30%
35.47
-69%
77.85
-32%
123
7%
80.29
-30%
79.6
-31%
Read 4k
24.66
25.83
5%
5.78
-77%
19.57
-21%
49.65
101%
31.3
27%
20.32
-18%
Write 512
265.5
246.1
-7%
167.2
-37%
276
4%
1249
370%
363
37%
421
59%
Read 512
408.1
338.4
-17%
259.2
-36%
310.1
-24%
1223
200%
384.8
-6%
420.2
3%
Write Seq
264.8
363.1
37%
171.1
-35%
322.2
22%
1263
377%
358.8
35%
444.5
68%
Read Seq
469.4
465.4
-1%
446.5
-5%
491.2
5%
1720
266%
531.3
13%
521.1
11%
Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
Minimale Transferrate: 113.9 MB/s
Maximale Transferrate: 426.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 319.3 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 201.1 MB/s
CPU Benutzung: 4.7 %

GPU Performance

Die Intel HD Graphics 620 ist eine in einem ULV-Prozessor integrierte Kaby Lake GPU mit 24 Unified Shader. Im Falle der Core i7-7600U beträgt die maximale Taktrate 1.150 MHz. Systeme wie das 12,5 Zoll große HP EliteBook 820 G4 mit i7-7500U Prozessor und der Intel HD Graphics 620, welche im 7500U Prozessor auf maximal 1.050 Mhz beschränkt ist, sind laut 3DMark 11 zirka 10 % langsamer. Zudem profitiert unser Testmodell davon, mit zwei High-Speed-RAM-Modulen im Dual-Channel-Mode, der die Grafikleistung verbessert, ausgestattet zu sein. Ein Upgrade auf die Maxwell-basierte Nvidia GeForce 930MX erhöht die Leistung abhängig von der Aufgabe um zirka 30 %.

3DMark 11
1280x720 Performance Combined
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, 7500U
1858 Points ∼12% +21%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, 7600U
1536 Points ∼10%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel HD Graphics 520, 6300U
1454 Points ∼9% -5%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel HD Graphics 520, 6500U
1416 Points ∼9% -8%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
1279 Points ∼8% -17%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, 6440HQ
1266 Points ∼8% -18%
Toshiba Tecra Z40-C-106
Intel HD Graphics 520, 6200U
1064 Points ∼7% -31%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel HD Graphics 520, 6200U
878 Points ∼5% -43%
1280x720 Performance GPU
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, 7500U
2206 Points ∼4% +31%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, 7600U
1685 Points ∼3%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
1515 Points ∼3% -10%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, 6440HQ
1310 Points ∼3% -22%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel HD Graphics 520, 6500U
1274 Points ∼2% -24%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel HD Graphics 520, 6300U
1227 Points ∼2% -27%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel HD Graphics 520, 6200U
1156 Points ∼2% -31%
Toshiba Tecra Z40-C-106
Intel HD Graphics 520, 6200U
1149 Points ∼2% -32%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, 7500U
1621 Points ∼4% +58%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, 7600U
1027 Points ∼3%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
886 Points ∼2% -14%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel HD Graphics 520, 6300U
826 Points ∼2% -20%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel HD Graphics 520, 6500U
814 Points ∼2% -21%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, 6440HQ
750 Points ∼2% -27%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel HD Graphics 520, 6200U
597 Points ∼2% -42%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, 7500U
9056 Points ∼6% +4%
Dell Latitude 5480
Intel HD Graphics 620, 7600U
8740 Points ∼5%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
7618 Points ∼5% -13%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel HD Graphics 520, 6300U
7031 Points ∼4% -20%
Acer TravelMate P648-M-757N
Intel HD Graphics 520, 6500U
6674 Points ∼4% -24%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, 6440HQ
6185 Points ∼4% -29%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel HD Graphics 520, 6200U
5053 Points ∼3% -42%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
Intel HD Graphics 520, 6300U
43466 Points ∼11%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
39537 Points ∼10%
Dell Latitude 14 E5470
Intel HD Graphics 530, 6440HQ
33064 Points ∼9%
3DMark 11 Performance
1845 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
67522 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6916 Punkte
3DMark Fire Strike Score
952 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
444 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Da es sich um ein Business-Notebook handelt, spielt Gaming-Leistung bestenfalls die zweite Rolle. Während ältere Games wie Anno 2070 oder Tomb Raider einigermaßen gut laufen, sind neuere Games auch bei niedrigen Auflösungen und niedrigsten Qualitätseinstellungen nicht mit angemessener Framerate spielbar.

Tomb Raider
1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
13.2 fps ∼5%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
17.7 fps ∼6% +34%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
10.9 fps ∼4% -17%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
28.6 fps ∼6%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
13.3 fps ∼3% -53%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
34.9 fps ∼7% +22%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
23.4 fps ∼5% -18%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
45.1 fps ∼8%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
21.1 fps ∼4% -53%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
62.3 fps ∼11% +38%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
33.8 fps ∼6% -25%
1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
86.2 fps ∼14%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
39.3 fps ∼6% -54%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
134.6 fps ∼22% +56%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
67.3 fps ∼11% -22%
min. mittel hoch max.
Anno 2070 (2011) 88.949.730.313.8fps
Tomb Raider (2013) 86.245.128.613.2fps

Stresstest

Wir belasten sowohl die CPU als auch die GPU, um Throttling oder Stabilitätsprobleme zu überprüfen. Läuft nur Prime95, werden die Kerne bei einer Temperatur von zirka 72 °C von anfänglich 3,9 GHz auf zirka 3,1 bis 3,2 GHz gebremst. Gelegentlich konnten wir Einbrüche auf bis zu 743 MHz beobachten, doch ein Anstieg folgte unmittelbar. Auch nach langer Laufzeit konnten wir keine deutlichen Veränderungen erkennen. Nur Furmark ergab GPU-Taktraten zwischen 950 und 1.150 MHz bei einer Kerntemperatur von 68 °C. Nach 15 Minuten erreichte die GPU nur mehr ein Maximum von 900 bis 950 MHz, obwohl sich die Temperaturen nicht deutlich verändert hatten. Gleichzeitige CPU- und GPU-Last führte zu CPU-Throttling bis zu  1,5 GHz, während die GPU zwischen 900 und 950 MHz schwankte. Genau wie die CPU fällt die GPU in diesem Szenario gelegentlich für Sekundenbruchteile auf 340 MHz. Während des weiteren Testverlaufs konnten wir keine anderen Veränderungen beobachten. Ein anschließender PCMark 11-Lauf, bei dem das Latitude immer noch heiß vom Stresstest war, zeigte keinen offensichtlichen Leistungsverlust.

Unigine Heaven simuliert realistische Last von Gaming und anderen anspruchsvollen Aufgaben. Die CPU und die GPU behielten 2,9 - 3,4 GHz bzw. 1.100 - 1.150 MHz bei einer Kerntemperatur von zirka 64 °C bei. Zirka zehn Minuten später erreiche die CPU nur mehr zirka 2,9 GHz und die GPU arbeitete mit 850 - 900 MHz. Die Temperatur ist auf zirka 62 °C gefallen.

Bemerkenswert ist, dass der Systemlüfter einige Minuten nach Ende der Last weiterläuft - viele andere Notebooks zeigen eine nahezu unmittelbare Verlangsamung der Lüfterumdrehungen.

Prime95-Last
Prime95-Last
FurMark-Last
FurMark-Last
Prime95+FurMark-Last
Prime95+FurMark-Last
Unigine-Heaven-Last
Unigine-Heaven-Last
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95-Last 3,2 - 72
FurMark-Last - 950 - 68
Prime95 + FurMark-Last 1,5 950 63 63
Unigine-Heaven-Last 3,2 1.100 64 64

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüftergeräusch (weiß: Hintergrund, rot: Idle-Betrieb, blau: Unigine Heaven, grün: Prime95+FurMark)
Lüftergeräusch (weiß: Hintergrund, rot: Idle-Betrieb, blau: Unigine Heaven, grün: Prime95+FurMark)

Wie wir während unseres Stresstests gesehen haben, hat der einzige Systemlüfter den ULV-Prozessor von Intel gut im Griff, wobei die Temperaturen nur selten 70 °C überschreiten. Im Idle-Betrieb bleibt der Geräuschpegel immer unter 30 dB. Niedrige bis mittlere Last bringt den Lüfter dazu zu beschleunigen und das Geräusch steigt von 33 auf 42 dB. Der beobachtete Maximalwert beträgt 47 dB, doch dazu muss das System unrealistisch hoher Last ausgesetzt werden, die im Normalbetrieb nur sehr unwahrscheinlich auftritt. Auch bei maximaler Last klingt das Latitude 5480 niemals übertrieben aufdringlich. Alle anderen Laptops in unserem Vergleich sind allerdings nicht annähernd so laut. Nur das HP ProBook 440 nähert sich 40 dB. Das Acer TravelMate P648 ist mit knapp über 32 dB vergleichsweise flüsterleise.

Wir konnten ein periodisches, hochfrequentes Geräusch ("Coil Whining") bei Zugriffen auf die SSD bemerken - im Besonderen während der Disk-Benchmarks. Während dies wahrscheinlich keine nachteiligen Auswirkungen hat, ist es in einer Entfernung von 3 Fuß (91,44 cm) hörbar, was manchen Usern lästig sein könnte.

Lautstärkediagramm

Idle
29.6 / 29.6 / 29.6 dB(A)
Last
42 / 47.1 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
Dell Latitude 5480
HD Graphics 620, 7600U, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
HD Graphics 520, 6300U, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
Toshiba Tecra Z40-C-106
HD Graphics 520, 6200U, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Dell Latitude 14 E5470
HD Graphics 530, 6440HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
Geräuschentwicklung
7%
10%
7%
10%
8%
9%
aus / Umgebung *
31.2
29.1
29
28.8
29
30.3
Idle min *
29.6
31.2
-5%
29.1
2%
29
2%
28.8
3%
29.8
-1%
30.3
-2%
Idle avg *
29.6
31.2
-5%
29.1
2%
29
2%
28.9
2%
29.8
-1%
30.3
-2%
Idle max *
29.6
31.6
-7%
29.1
2%
29
2%
28.9
2%
29.8
-1%
30.3
-2%
Last avg *
42
33.3
21%
32.3
23%
37.4
11%
35
17%
32.6
22%
31.6
25%
Last max *
47.1
32.4
31%
36.6
22%
39
17%
35.8
24%
37.2
21%
35
26%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Idle-Temperaturen sind ziemlich niedrig. Bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C überschritt das Notebook nirgends 27 °C. Extrem hohe Last (Stresstest) verursacht ein Ansteigen der Temperatur auf 45 °C an der hinteren linken Seite, wodurch Verwendung auf dem Schoß etwas unangenehm sein könnte. Die Handballenablagen bleiben immer kühl und überschritten niemals 25 °C. Das Latitude wird ziemlich heiß, vor allem wenn man bedenkt, dass es dicker als die anderen Business-Notebooks in unserem Vergleich ist: Das superschlanke (16,5 mm) ThinkPad X1 Carbon erreicht ein Maximum von 43 °C. Die gesamte Wärmeentwicklung des Latitude bedeutet für das Top-Modell mit 35 W CPU und eigenständiger Grafikkarte nichts Gutes, denn dieses wird wahrscheinlich viel heißer. Der Vorgänger mit Core i5-6440HQ und integrierter GPU erreichte nur 43 °C - doch es scheint, dass Dell das Kühlsystem überarbeitet hat, da sich der Lüfter an anderer Stelle befindet und die Abwärme über die Rückseite anstatt über die linke Seite aus dem Gehäuse geleitet wird.

Max. Last
 36.4 °C31.2 °C26 °C 
 35.6 °C33.4 °C24.8 °C 
 24.8 °C24.8 °C23.8 °C 
Maximal: 36.4 °C
Durchschnitt: 29 °C
27 °C36.6 °C38.2 °C
25.2 °C39.4 °C45 °C
25 °C27.5 °C29.4 °C
Maximal: 45 °C
Durchschnitt: 32.6 °C
Netzteil (max.)  36 °C | Raumtemperatur 20 °C | Raytek Raynger ST
Maximale Temperatur unter Last (oben)
Maximale Temperatur unter Last (oben)
Maximale Temperatur unter Last (unten)
Maximale Temperatur unter Last (unten)

Lautsprecher

Die Stereolautsprecher befinden sich an der Vorderkante und schallen nach unten sowie nach vorne. Wie bei einem kleinen Business-Notebook üblich ist die Soundqualität nicht gerade eine Offenbarung. Während der Bass schwach, jedoch vorhanden ist, sind die Mitten überraschend ausgewogen. Die Lautsprecher werden ohne zu verzerren ziemlich laut und Stimmen klingen sehr klar und sind leicht verständlich - was sicherlich ein Bonus für ein Business-Notebook ist, das für Video-Konferenzen herangezogen werden könnte. Wie immer empfehlen wir für bessere Klangqualität externe Lautsprecher oder Kopfhörer.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs20037.536.225037.134.331035.23340032.531.650031.433.163031.534.480031.136.7100031.147.4125032.353160027.956.8200027.858.4250026.656.9315026.158.2400025.260.8500025.161.3630024.968.9800024.3731000023.967.51250023.4671600023.364.72000023.162.42500023.1643150023.159.64000023.259500002372.1630002373.58000023.271.710000023.468.612500023.468.216000023.563.8SPL80.535.880.5N48.72.648.7median 23.5Dell Latitude 5480median 63.8Delta1.84.835.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Dell Latitude 5480 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.52 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.7% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.5% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 12%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 10% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 87% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequency Comparison (Checkbox selectable!)
Graph 1: Pink Noise 100% Vol.; Graph 2: Audio off

Energieverwaltung

Stromverbrauch

Der maximale Stromverbrauch ist im Idle-Betrieb zirka 7,8 W und spielt daher in der gleichen Liga wie das Tecra Z40-C-106  oder das Lenovo ThinkPad T460s. Stärkere Last bewirkt, dass das Latitude zirka 32 W benötigt, was verglichen mit über 60 Watt beim HP ProBook 440 G4 ziemlich mäßig ist. Unser 65-W-Stromadapter ist mehr als ausreichend und wird niemals heißer als 36 °C, doch Dell bietet auch ein 90-W-Modell an - wahrscheinlich für die stromfressenderen Latitude-Top-Modelle.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.35 / 0.59 Watt
Idledarkmidlight 6.64 / 6.67 / 7.78 Watt
Last midlight 30.83 / 31.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Latitude 5480
7600U, HD Graphics 620, Toshiba SG5 256GB THNSNK256GVN8, IPS, 1920x1080, 14
Acer TravelMate P648-M-757N
6500U, HD Graphics 520, Lite-On CV1-8B256, IPS, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
6200U, HD Graphics 520, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS, IPS, 1920x1080, 14
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
7500U, GeForce 930MX, SanDisk SD8SNAT256G1002, TN, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
6300U, HD Graphics 520, Samsung SM951 MZVPV256 m.2, IPS, 1920x1080, 14
Toshiba Tecra Z40-C-106
6200U, HD Graphics 520, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, IPS, 1920x1080, 14
Dell Latitude 14 E5470
6440HQ, HD Graphics 530, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN), AH-IPS, WLED, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
-14%
11%
-4%
-9%
5%
-19%
Idle min *
6.64
5.3
20%
3.7
44%
3
55%
7.6
-14%
4.3
35%
4.1
38%
Idle avg *
6.67
9.3
-39%
6.8
-2%
5.4
19%
9
-35%
7.6
-14%
8.1
-21%
Idle max *
7.78
11.5
-48%
7.3
6%
6.3
19%
9.6
-23%
8.3
-7%
11.4
-47%
Last avg *
30.83
30.8
-0%
26.3
15%
37.5
-22%
24.5
21%
26.8
13%
33.5
-9%
Last max *
31.7
32
-1%
34.6
-9%
61.1
-93%
30.3
4%
32.6
-3%
49
-55%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ausgestattet mit einem großen 68-Wh-Akku schafft das Latitude 5480 hervorragende Akkkulaufzeiten. Während unseres WLAN-Tests lief das Notebook 16 Stunden, bevor es wieder an das Stromnetz musste. Das Testmodell ist diesbezüglich einfach konkurrenzlos. Das Acer TravelMate P648 (54 Wh) am zweiten Platz erreichte 9 Stunden. Mit sekundärem 72-Wh-Akku ausgestattet, könnte das ThinkPad T470 laut unseren Schätzungen möglicherweise zirka 14,5 Stunden durchhalten. Doch dieser größere Akku schließt nicht bündig mit dem Gehäuse ab und erhöht nicht nur das Gewicht, sondern auch die Größe. Der Readers-Test - mit welchem wir die maximale Laufzeit ermitteln - brauchte lächerlich lange 24 Stunden. Es versteht sich von selbst, dass der Laptop mit Leichtigkeit einen ganzen Werktag und noch etwas länger durchhalten wird.

Wir sollten hier erwähnen, dass Dell laut Datenblatt tatsächlich drei verschiedene Akkus von 42 Wh bis 68 Wh anbietet. Als wir das online überprüften, waren alle konfigurierbaren Latitude-Modelle entweder mit dem 51-Wh-3-Zellen- oder dem 68-Wh-4-Zellen-Akku ausgestattet. Dell plant diesen Sommer zudem einen 68-Wh Long Life Cycle Polymer-Akku herauszubringen.

Es dauerte knapp über 1 Stunde, das Notebook im Idle-Betrieb auf 50 % aufzuladen - eine ziemliche Meisterleitung in Anbetracht der Akkukapazität und des Fehlens eines "Quick Charge"-Features. 

Der Akku mit hoher Kapazität sorgt für ausgezeichnete Akkulaufzeiten.
Der Akku mit hoher Kapazität sorgt für ausgezeichnete Akkulaufzeiten.
WLAN-Laufzeit
WLAN-Laufzeit
Minimale Laufzeit (Classic-Test)
Minimale Laufzeit (Classic-Test)
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
24h 08min
Surfen über WLAN v1.3
16h 04min
Last (volle Helligkeit)
2h 39min
Dell Latitude 5480
7600U, HD Graphics 620, 68 Wh
Acer TravelMate P648-M-757N
6500U, HD Graphics 520, 54 Wh
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
6200U, HD Graphics 520, 49 Wh
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
7500U, GeForce 930MX, 48 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
6300U, HD Graphics 520, 52 Wh
Toshiba Tecra Z40-C-106
6200U, HD Graphics 520, 64 Wh
Dell Latitude 14 E5470
6440HQ, HD Graphics 530, 62 Wh
Akkulaufzeit
-33%
-41%
-29%
-42%
-23%
-46%
Idle
1448
1083
-25%
915
-37%
1083
-25%
776
-46%
1045
-28%
913
-37%
Last
159
110
-31%
116
-27%
151
-5%
123
-23%
164
3%
85
-47%
WLAN
964
543
-44%
395
-59%
414
-57%
411
-57%
539
-44%
432
-55%

Pro

+ robustes, schnörkelloses Design
+ große Systemleistung
+ hervorragende Akkulaufzeit
+ Multi-Factor-Authentication-Hardware
+ Vielzahl von Optionen (WiGig, WWAN, Thunderbolt, GPU, ...)

Contra

- Einige Ports sind schwer zugänglich (hinten)
- etwas schwammige Tastatur
- Trackpoint-Tasten nicht ideal
- Bildschirm ist viel dunkler als im Vorgänger
- Kann unter Last laut werden
- Coil Whine im Test beobachtet

Fazit

Im Test: Dell Latitude 5480. Testmodell zur Verfügung gestellt von Dell US
Im Test: Dell Latitude 5480. Testmodell zur Verfügung gestellt von Dell US

An der Oberfläche hat sich nicht viel verändert: Mit seinem dezenten Design und glattem schwarzen Äußeren sieht Dells 14-Zoll Latitude 5480 immer noch stark wie der Latitude 14 E5470 Vorgänger aus. Die hochwertige Kaby-Lake i7 Dual-Core-CPU bietet eine hervorragende Leistung, die für die meisten Business-Aufgaben ausreicht. Die integrierte GPU bietet mäßige 3D-Leistung. User, die bessere Grafikleistung benötigen, können ein Latitude-Modell mit eigenständiger Nvidia GeForce 930MX GPU wählen. Die Verarbeitungsqualität ist hoch mit gleichmäßigen Spalten und engen Toleranzen, obwohl die Tastatur für unseren Geschmack in zentralen Bereich zu stark nachgibt. Die Eingabegeräte - einschließlich dem Touchscreen - funktionieren gut und Schreibkräfte werden die Tastatur wahrscheinlich als angenehm empfinden. Pointstick-User, die vom Thinkpad kommen, könnten allerdings vom Design der Maustasten nicht besonders beeindruckt sein.

Die Akkulaufzeit des Latitude 5480 ist unübertroffen - 16 Stunden WLAN-Surfen sollten sogar für die fleißigsten Arbeiter ausreichen. Allerdings würden wird gern ein paar Stunden gegen einen helleren Bildschirm tauschen.

Einer der wichtigsten Unterschiede - und unserer Meinung nach ein großer Rückschritt - ist der neue Bildschirm. Während er besseren Kontrast bietet, gab es beim Farbraum und besonders bei der Helligkeit - das neue Panel ist 35 % dunkler - große Einbußen. Positiv ist dagegen, dass die Akkulaufzeit ein großer Schritt nach vorne ist und die Konkurrenz mit Leichtigkeit deutlich übertrifft.

Dell Latitude 5480 - 18.04.2017 v6
Bernhard Pechlaner

Gehäuse
81 / 98 → 83%
Tastatur
92%
Pointing Device
81%
Konnektivität
62 / 80 → 77%
Gewicht
66 / 67 → 97%
Akkulaufzeit
99%
Display
77%
Leistung Spiele
61 / 68 → 89%
Leistung Anwendungen
90 / 92 → 98%
Temperatur
93%
Lautstärke
79%
Audio
63%
Kamera
61 / 85 → 71%
Durchschnitt
77%
86%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Dell Latitude 5480 (7600U, FHD) Laptop
Autor: Bernhard Pechlaner, 19.04.2017 (Update: 19.04.2017)