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Test Lenovo ThinkPad T460p (Core i7, GeForce 940MX) Notebook

Till Schönborn, Stefanie Voigt, 14.04.2016

Kleiner Hitzkopf. Quad-Core-Prozessor und dedizierte GeForce GPU, verpackt in ein kompaktes 14-Zoll-Gehäuse – das ThinkPad T460p ist wahrlich kein gewöhnliches Business Notebook. Den stattlichen Performance-Reserven steht allerdings eine ebenso hohe Wärmeentwicklung gegenüber.

Schlank ist in: Nicht nur im Consumer-Segment geht der Trend zu immer dünneren Ultrabooks, auch bei Business Notebooks steht seit Jahren zunehmend die Mobilität im Fokus. Obwohl moderne Low-Voltage-Prozessoren ein durchaus respektables Leistungsniveau erreicht haben, wird diese Entwicklung nicht von jedem Anwender begrüßt – wer regelmäßig mit gut parallelisierter Software arbeitet, wünscht sich oftmals eine leistungsstärkere Quad-Core-CPU.

Für all jene Kunden hat Lenovo das ThinkPad T460p im Programm, welches wir bereits vor einigen Wochen einem ausführlichen Test unterzogen haben. Die Erkenntnisse dieses Artikels wollen wir nun anhand einer zweiten, deutlich besser ausgestatteten High-End-Konfiguration noch ausbauen: Unser nun vorliegendes Testmuster mit der Kennung 20FXS05500 setzt auf einen flotten Core i7-6700HQ, dem 8 GB RAM, 512 GB SSD-Speicher sowie eine dedizierte Nvidia GeForce 940MX zur Seite stehen. Obendrein darf sich der Käufer über ein stattliches IPS-Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln freuen, wohingegen im Basismodell nur ein gewöhnliches Full-HD-Panel steckt. All das hat natürlich seinen Preis: Selbst als Campus-Modell (erhältlich nur für Schüler, Studenten und Lehrkräfte) ohne Betriebssystem schlägt das ThinkPad so mit rund 1.400 Euro zu Buche.

Da wir das T460p erst kürzlich umfassend vorgestellt haben, werden wir an dieser Stelle auf eine erneute Untersuchung von Gehäuse, Schnittstellen und Eingabegeräten verzichten. Informationen zu diesen und weiteren Disziplinen können Sie in unserem ersten Testbericht nachlesen, aus dem auch die nachfolgenden Fotos (mit Ausnahme der Bilder von Netzteil und Hardware) stammen.

Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 940MX - 2048 MB, Kerntakt: 1122 - 1176 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, DDR3, ForceWare 359.23, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1x 8 GB DDR4-2133, 1 von 2 Slots belegt
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 210 PPI, VVX14T058J00, IPS-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake QM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP, 512 GB 
, 440 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1 (MMC, SD, SDHC, SDXC), 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 24.4 x 344 x 239
Akku
48 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, 2x 1 Watt, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 135-Watt-Netzteil, Schnellstartanleitung, Garantieinformationen, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.856 kg, Netzteil: 550 g
Preis
1400 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Display

Subpixel-Raster
Subpixel-Raster
Ausleuchtung
Ausleuchtung

Wie bereits angesprochen wird das T460p mit zwei verschiedenen Display-Optionen offeriert: Einem Full-HD-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln (Herstellerangabe: 250 cd/m², Kontrast 600:1) sowie der hier verbauten WQHD-Anzeige mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten (Herstellerangabe: 300 cd/m², Kontrast 700:1 oder 800:1). Beide basieren auf der IPS-Technologie und garantieren damit stabile Blickwinkel, sodass – neben der nominell etwas höheren Maximalhelligkeit – vor allem die stattliche Pixeldichte von 210 ppi für das teurere 1440p-Panel spricht. Tatsächliche punktet unser Proband mit seiner gestochen scharfen Darstellung, die insbesondere bei hochauflösenden Filmen und Fotos zur Geltung kommt. Wer über gute Augen verfügt und dicht vor dem Monitor sitzt, kann sogar darüber nachdenken, auf eine zusätzliche Skalierung zu verzichten: Bei einer Anzeigegröße von 100 Prozent lassen sich locker drei PDF- oder Word-Dokumente nebeneinander anordnen und so die Produktivität ungemein steigern.

Auch in puncto Helligkeit schlägt sich das T460p wacker und strahlt mit maximal 280 cd/m², die sich sehr gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilen – etwas weniger als vom Hersteller versprochen, im Alltag aber dennoch vollkommen ausreichend. Leider wird die Anzeige wie schon beim T460s mittels PWM (220 Hz) gedimmt, was von sehr empfindlichen Augen als leichtes Flackern wahrgenommen wird. In diesem Fall bleibt nur der Ausweg: zum Full-HD-Modell ohne PWM-Regelung zu greifen. Der Schwarzwert liegt bei sehr ordentlichen 0,31 cd/m², woraus sich ein IPS-typisch hohes Kontrastverhältnis von 935:1 errechnet.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 220 Hz

Das Display flackert mit 220 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 220 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

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280
cd/m²
286
cd/m²
279
cd/m²
281
cd/m²
290
cd/m²
283
cd/m²
269
cd/m²
269
cd/m²
283
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 290 cd/m² Durchschnitt: 280 cd/m² Minimum: 3 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 290 cd/m²
Kontrast: 935:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 3.88 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 5.47 | 0.64-98 Ø6.4
96.64% sRGB (Argyll 3D) 63.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.33
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
2560 x 1440 IPS-Panel
Lenovo ThinkPad T460p-20FW000DGE
1920 x 1080 IPS-Panel
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
2560 x 1440 IPS-Panel
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
1920 x 1080 TN-Panel
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
2560 x 1440 IPS-Panel
Response Times
10%
-4%
-7%
-17%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38.4 (14.8, 23.6)
30.8 (14.8, 26)
20%
35.6 (17.2, 18.4)
7%
43 (20, 23)
-12%
48 (15, 33)
-25%
Response Time Black / White *
24.8 (10.8, 14)
24.8 (6.8, 18)
-0%
29.2 (14.4, 14.8)
-18%
25 (9, 16)
-1%
27 (7, 20)
-9%
PWM Frequency
220
220 (90)
0%
204 (90)
-7%
Bildschirm
-3%
-5%
-48%
17%
Helligkeit Bildmitte
290
269
-7%
257
-11%
366
26%
380
31%
Brightness
280
255
-9%
248
-11%
336
20%
354
26%
Brightness Distribution
93
91
-2%
94
1%
87
-6%
81
-13%
Schwarzwert *
0.31
0.24
23%
0.26
16%
0.65
-110%
0.26
16%
Kontrast
935
1121
20%
988
6%
563
-40%
1462
56%
DeltaE Colorchecker *
3.88
4.27
-10%
4.59
-18%
10.26
-164%
3.11
20%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.19
8.82
-8%
9.72
-19%
6.73
18%
DeltaE Graustufen *
5.47
2.95
46%
6.38
-17%
11.51
-110%
4.35
20%
Gamma
2.33 94%
2.12 104%
2.51 88%
2.4 92%
2.37 93%
CCT
6469 100%
7049 92%
6238 104%
12725 51%
6771 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
63.3
37
-42%
65
3%
47
-26%
62
-2%
Color Space (Percent of sRGB)
96.64
58.2
-40%
98
1%
74
-23%
96
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
4% / -1%
-5% / -5%
-28% / -38%
0% / 11%

* ... kleinere Werte sind besser

AdobeRGB-Abdeckung (63,3 %)
AdobeRGB-Abdeckung (63,3 %)
sRGB-Abdeckung (96,6 %)
sRGB-Abdeckung (96,6 %)

Trotz vergleichsweise geringer DeltaE-Abweichungen konnten wir dem T460p in unserem ersten Test keine Eignung für Fotografen und Grafiker bescheinigen. Der Grund: Mit lediglich 58 Prozent sRGB-Abdeckung fällt der Farbumfang des Full-HD-Modells schlicht zu klein aus. Das WQHD-Panel steht diesbezüglich weitaus besser da und erfüllt den sRGB-Standard nahezu perfekt (96,6 Prozent), die anspruchsvollere AdobeRGB-Vorgabe wird immerhin zu 63,3 Prozent abgedeckt. In Verbindung mit der extrem präzisen Farb- und Graustufenwiedergabe – nach erfolgter Kalibrierung liegen sämtliche Messpunkte bei einem DeltaE von 2,0 oder darunter – dürfte das ThinkPad damit auch die Bedürfnisse (semi-)professioneller Anwender befriedigen.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Dank der auch im Akkubetrieb erreichbaren Maximalhelligkeit von 280 cd/m² sowie einer vollständig entspiegelten Displayoberfläche kann mit dem T460p bedenkenlos unter freiem Himmel gearbeitet werden. Lediglich bei strahlendem Sonnenschein empfiehlt es sich, das Gerät möglichst nicht frontal zur Lichtquelle aufzustellen oder besser gleich ein schattigeres Plätzchen aufzusuchen.

Außeneinsatz (Bewölkung)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10.8 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 38 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 23.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 38 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).
Blickwinkel Lenovo ThinkPad T460p
Blickwinkel Lenovo ThinkPad T460p

Egal ob von oben, unten oder seitlich: Die Anzeige des ThinkPads lässt sich aus nahezu jeder Perspektive betrachten, ohne dass störende Farbverfälschungen oder Gammaveränderungen die Lesbarkeit beeinträchtigen. Einzig das Kontrastverhältnis fällt bei extrem großen Winkeln sukzessive ab, was jedoch auch für ein hochwertiges IPS-Panel vollkommen normal ist. Im Vergleich mit dem Full-HD-Modell können wir keine signifikanten Unterschiede ausmachen; beide sind ohne Einschränkungen für den Mehrnutzerbetrieb geeignet.

Leistung

3,5 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,5 GHz maximale Turbo-Taktrate

Neben dem Dell Latitude E5470 stellt das ThinkPad T460p das einzige aktuelle Business Notebook im 14-Zoll-Format dar, welches mit leistungsstarken Quad-Core-CPUs erhältlich ist. Zur Auswahl stehen dabei die Core-i5-Modelle 6300HQ und 6440HQ sowie die i7-Ableger 6700HQ und 6820HQ. Alle vier basieren auf Intels Skylake Architektur und werden in 14-Nanometer-Technik gefertigt.

Mit einer Taktrate von 2,6 bis 3,5 GHz (2 Kerne: 3,3 GHz; 4 Kerne: 3,1 GHz) liegt der Core i7-6700HQ exakt auf dem Niveau des bereits getesteten i5-6440HQ, unterstützt im Gegensatz zu diesem aber zusätzlich Hyper-Threading zur parallelen Bearbeitung von bis zu acht Threads. Sämtliche ULV-Modelle, wie sie beispielsweise im Schwestermodell T460s zu finden sind, bieten dagegen maximal zwei Kerne und vier Threads. Im Gegenzug begnügt sich die U-Serie mit nur 15 Watt TDP, während die Quad-Core-Boliden satte 45 Watt verbraten dürfen; dieser Wert kann vom Notebook-Hersteller allerdings (innerhalb gewisser Grenzen) angepasst werden.

Core i5-6200U Core i7-6600U Core i5-6440HQ Core i7-6700HQ

Kerne/Threads

2/4 2/4 4/8 4/8

Basistakt

2,3 GHz 2,6 GHz 2,6 GHz 2,6 GHz

1-Kern-Turbo

2,8 GHz 3,4 GHz 3,5 GHz 3,5 GHz

Volllast-Turbo

2,7 GHz 3,2 GHz 3,1 GHz 3,1 GHz

L3-Cache/eDRAM

3 MB 4 MB 6 MB 6 MB

Grafikeinheit

HD 520 (1,0 GHz) HD 520 (1,05 GHz) HD 530 (0,95 GHz) HD 530 (1,05 GHz)

TDP

15 W 15 W 45 W 45 W

Zusätzlich zur integrierten HD Graphics 530 (24 EUs, 350-1.050 MHz) steckt in unserem Testgerät noch eine dedizierte Nvidia GeForce 940MX, die mittels Optimus automatisch in 3D-Anwendungen aktiviert wird. Obwohl der Name eine höhere Performance suggeriert, beschränken sich Unterschiede zum Vorgängermodell GeForce 940M auf einen minimal Anstieg der Basisfrequenz auf nunmehr 1.122 MHz (940M: 1.072 MHz). Boost- (1.176 MHz) und Speichertakt (1.000 MHz DDR3) bleiben dagegen unverändert, ebenso die technischen Daten des zugrundeliegenden GM108-Chips (384 Shader, 64-Bit-Interface).

Die Speicherausstattung umfasst in diesem Fall 8 GB RAM, genauer gesagt ein 8-GB-Modul im DDR4-2133-Standard. Ein zweiter Slot erleichtert mögliche Aufrüstpläne, wenngleich der Arbeitsspeicher so nur im Single-Channel-Betrieb arbeitet. Da sich dies jedoch fast ausschließlich auf die Leistung der Prozessorgrafik auswirkt, sehen wir darin keinen Nachteil. Als Massenspeicher dient eine SATA-SSD im 2,5-Zoll-Format.

Prozessor

stabile 3,5 GHz bei Single-Threading, ...
stabile 3,5 GHz bei Single-Threading, ...
... 3,1 GHz bei Multi-Threading
... 3,1 GHz bei Multi-Threading
35-Watt-Limitierung
35-Watt-Limitierung

Beginnen wir dieses Kaptitel mit einer wichtigen Anmerkung beziehungsweise Korrektur: Entgegen der Herstellervorgabe von 45 Watt hat Lenovo das T460p so konfiguriert, dass der Prozessor dauerhaft nur maximal 35 Watt aufnehmen darf – mutmaßlich, um die Kühlung nicht zu überfordern. Erfreulicherweise arbeitet der Skylake Prozessor jedoch so effizient, dass selbst bei praxisnaher Volllast auf allen vier Kernen die maximale Turbo-Boost-Stufe von 3,1 GHz gehalten wird. Im Cinebench R15 Multi vermelden die integrierten Sensoren dabei exakt 35 Watt CPU-Leistungsaufnahme. Als gänzlich unkritisch erweist sich das TDP-Limit im Single-Threading-Test, wo bereits knapp 15 Watt für die vollen 3,5 GHz ausreichen. Abseits synthetischer Auslastungs-Tools wie Prime95 sowie paralleler Belastung von CPU-Kernen und Prozessorgrafik (relevant nur für Konfigurationen ohne GeForce GPU) stellt diese Design-Entscheidung somit kein Problem dar.

Dank dem im Netz- und Akkubetrieb perfekt ausgereizten Turbo-Boost-Spielraumes erreicht die CPU stets ihr volles Leistungspotential. In gut parallelisierter Software distanziert der Core i7-6700HQ den i5-6440HQ um 25 bis 30 Prozent und rechnet damit fast doppelt so schnell wie das ULV-Topmodell Core i7-6600U. Kann die jeweilige Anwendung dagegen nur ein oder zwei Kerne auslasten, liegen alle drei auf praktisch gleichem Niveau. Wer bei seiner Kaufentscheidung zwischen dem ThinkPad T460s und T460p schwankt, sollte dies unbedingt berücksichtigen.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ
145 Points ∼99% -1%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U
142 Points ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
141 Points ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
Intel Core i7-4700MQ
134 Points ∼91% -9%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel Core i7-6500U
119 Points ∼81% -19%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
116 Points ∼79% -21%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
662 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
Intel Core i7-4700MQ
532 Points ∼80% -20%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ
513 Points ∼77% -23%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
347 Points ∼52% -48%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U
334 Points ∼50% -50%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel Core i7-6500U
322 Points ∼49% -51%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
288 Points ∼44% -56%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ
1.66 Points ∼99% -1%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U
1.61 Points ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
1.57 Points ∼94% -6%
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
Intel Core i7-4700MQ
1.51 Points ∼90% -10%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
1.31 Points ∼78% -22%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
7.42 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ
5.91 Points ∼80% -20%
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
Intel Core i7-4700MQ
5.86 Points ∼79% -21%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
3.83 Points ∼52% -48%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U
3.58 Points ∼48% -52%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Intel Core i5-6200U
3.18 Points ∼43% -57%
X264 HD Benchmark 4.0
Pass 2
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
41.83 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
22.62 fps ∼54% -46%
Pass 1
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ
147.4 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
120.37 fps ∼82% -18%
Cinebench R10 Shading 32Bit
8276
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20010
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5527
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.42 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
38.34 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.67 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
147 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
662 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
38.08 fps
Hilfe

Massenspeicher

AS SSD Benchmark
AS SSD Benchmark

Angesichts satter 512 GB SSD-Speicher kann man als Anwender leicht verschmerzen, dass das T460p keinen zweiten 2,5-Zoll-Schacht für den Einbau einer zusätzlichen HDD besitzt. Immerhin hält der 14-Zöller einen freien M.2-2242-Slot bereit, der entweder ein LTE-Modul (Antennen vorverlegt) oder aber eine weitere SSD (SATA 6Gb/s) aufnimmt. Entsprechende Laufwerke sind derzeit allerdings nur in sehr begrenzter Auswahl am Markt erhältlich.

Bei der vom Hersteller verbauten SSD handelt es sich um eine Samsung PM871 (MZ7LN512HCHP), ein OEM-Modell der gehobenen Mittelklasse. Technisch dürfte diese stark der auch im Einzelhandel erhältlichen 850 Evo ähneln, die gemeinhin für ihre hohe Performance und Zuverlässigkeit bekannt ist. Zumindest ersteres können wir nach unseren Messungen uneingeschränkt bestätigen: Lese- und Schreibraten um 500 MB/s sind für eine herkömmliche SATA-SSD exzellent, aber auch die Ergebnisse der 4K- und 4K64-Messungen überzeugen.

Nochmals höhere Übertragungsgeschwindigkeiten versprechen Konfigurationen mit SATA-Express-SSD, die von Lenovo im Datenblatt erwähnt werden. Dank PCIe-3.0-x2-Schnittstelle wären hierüber theoretisch maximale sequentielle Datenraten von fast 2 GB/s möglich.

Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
AS SSD
168%
-55%
-12%
-6%
Copy ISO MB/s
285.03
1135.44
298%
119.89
-58%
4K-64 Write
286.84
366.01
28%
33.4
-88%
190.58
-34%
170
-41%
4K-64 Read
338
968.26
186%
85.38
-75%
362.03
7%
336.08
-1%
4K Write
74
114.4
55%
34.38
-54%
72.37
-2%
85.05
15%
4K Read
23.3
45.41
95%
14.18
-39%
25.24
8%
30.91
33%
Seq Write
448.28
1407.23
214%
163.29
-64%
231.6
-48%
283.73
-37%
Seq Read
509.65
2039.37
300%
470.97
-8%
504.62
-1%
495.53
-3%
Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
Minimale Transferrate: 86.2 MB/s
Maximale Transferrate: 319.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 304 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 131.2 MB/s
CPU Benutzung: 2.1 %

System Performance

Die wohl spannendste Frage für viele Kaufinteressenten dürfte sein, inwieweit man die Power des Quad-Core-Prozessors auch im Alltag spüren kann. Unser Urteil: praktisch gar nicht – auch mit nur zwei Kernen samt Hyper-Threading laufen Browser, PDF-Reader und Office-Anwendungen genauso flüssig. Für ein spontanes Ansprechverhalten braucht es (neben einer SSD) vielmehr eine möglichst hohe Rechenleistung pro Kern, die aber auch die sparsamen ULV-Chips bieten. Dennoch gibt es gute Gründe, statt eines T460(s) das deutlich schwerere und dickere T460p zu wählen: Ausgiebiges Multitasking oder aufwändige Simulationsprogramme bringen eine Dual-Core-CPU einfach viel schneller an ihre Grenzen als die potenten Quad-Core-Boliden.

Im synthetischen PCMark spiegelt sich dies nur bedingt wieder, sodass sich das T460p hier kaum von seiner zweikernigen Konkurrenz absetzen kann.

PCMark 7 - Score
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
GeForce 940MX, 6700HQ, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
5585 Points ∼100%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
5194 Points ∼93% -7%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
5190 Points ∼93% -7%
Lenovo ThinkPad T460p
HD Graphics 530, 6440HQ, Toshiba MQ01ACF050
3002 Points ∼54% -46%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
4543 Points ∼100% +2%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
GeForce 940MX, 6700HQ, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
4463 Points ∼98%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4442 Points ∼98% 0%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
4275 Points ∼94% -4%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
4121 Points ∼91% -8%
Lenovo ThinkPad T460p
HD Graphics 530, 6440HQ, Toshiba MQ01ACF050
4072 Points ∼90% -9%
Creative Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4338 Points ∼100% +2%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
GeForce 940MX, 6700HQ, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
4241 Points ∼98%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
3644 Points ∼84% -14%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
3542 Points ∼100% +8%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM851 M.2 2280 256GB
3344 Points ∼94% +2%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
GeForce 940MX, 6700HQ, Samsung SSD PM871 MZ7LN512HCHP
3292 Points ∼93%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
3231 Points ∼91% -2%
Lenovo ThinkPad T460p
HD Graphics 530, 6440HQ, Toshiba MQ01ACF050
3088 Points ∼87% -6%
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZ7LF192HCGS
3024 Points ∼85% -8%
PCMark 7 Score
5585 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3292 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4241 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4463 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

GeForce 940MX: Nachfolger der 940M
GeForce 940MX: Nachfolger der 940M

Wie angesichts der nahezu identischen Eckdaten bereits zu erwarten war, stellt die GeForce 940MX kein wirkliches Upgrade gegenüber der bisherigen GeForce 940M dar. Die marginale Mehrleistung resultiert in erster Linie aus zwischenzeitlichen Treiberverbesserungen, von denen aber auch das ältere Modell profitieren würde. Mit Blick auf das T450s sei zusätzlich erwähnt, dass die 940M dort etwas unterhalb der Referenztaktraten des Herstellers läuft.

Nichtsdestotrotz übertrumpft die 940MX die integrierte HD Graphics 530 je nach Speicherkonfiguration etwa um Faktor zwei – oder anschaulich gesagt: 3D-Berechnungen, die die GeForce in Full-HD-Auflösung meistert, würden auf der Intel GPU nur im WXGA-Setting flüssig laufen. Gleichwohl sollte man sich immer bewusst sein, dass auch die GeForce 940MX nur der unteren Mittelklasse zuzuordnen und damit keinesfalls für anspruchsvollste 3D-Aufgaben geeignet ist. Erfreulicherweise wir die Grafikkarte im Akkubetrieb nicht künstlich eingebremst.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
2636 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
2313 Points ∼88% -12%
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GT 730M
1713 Points ∼65% -35%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
1416 Points ∼54% -46%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520
1327 Points ∼50% -50%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
1264 Points ∼48% -52%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ, Intel HD Graphics 530
1162 Points ∼44% -56%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
1718 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
1627 Points ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GT 730M
1053 Points ∼61% -39%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
935 Points ∼54% -46%
HP EliteBook 840 G3 T9X59ET#ABD
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520
800 Points ∼47% -53%
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
744 Points ∼43% -57%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ, Intel HD Graphics 530
672 Points ∼39% -61%
SPECviewperf 12
1900x1060 Solidworks (sw-03)
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
22.64 fps ∼100% +38%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
16.4 fps ∼72%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
14.65 fps ∼65% -11%
1900x1060 Siemens NX (snx-02)
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
2.95 fps ∼100% +33%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
2.22 fps ∼75%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
1.81 fps ∼61% -18%
1900x1060 Showcase (showcase-01)
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
6.91 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
6.05 fps ∼88% -12%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
6.05 fps ∼88% -12%
1900x1060 Medical (medical-01)
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
6.28 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
5.72 fps ∼91% -9%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
1.7 fps ∼27% -73%
1900x1060 Maya (maya-04)
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
13.68 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
10.89 fps ∼80% -20%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
2.09 fps ∼15% -85%
1900x1060 Energy (energy-01)
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
0.32 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
0.08 fps ∼25% -75%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
0.06 fps ∼19% -81%
1900x1060 Creo (creo-01)
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
10.15 fps ∼100% +27%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
7.97 fps ∼79%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
6.68 fps ∼66% -16%
1900x1060 Catia (catia-04)
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
11.62 fps ∼100% +11%
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
10.47 fps ∼90%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
9.71 fps ∼84% -7%
3DMark 06 Standard
14195 Punkte
3DMark 11 Performance
2805 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
41687 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8503 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1537 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Im Gegensatz zur HD Graphics 530 erlaubt es die GeForce 940MX, aktuelle 3D-Kracher wie Fallout 4 oder Rise of the Tomb Raider mit akzeptablen Frame-Raten um 30 fps darzustellen. Dafür muss sich der Anwender jedoch auf niedrigste Auflösungen und Grafikeinstellungen beschränken. Wer ältere oder weniger aufwändige Titel à la Fifa 16, Sims 4 oder Counter Strike: Global Offensive bevorzugt, kann gelegentlich aber auch höhere Settings und 1.920 x 1.080 Pixel auswählen. Für die native Displayauflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten ist die Grafikkarte allerdings selbst in diesen Spielen viel zu langsam.

Tomb Raider
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
37.4 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
36.4 fps ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
25.7 fps ∼69% -31%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ, Intel HD Graphics 530
20 fps ∼53% -47%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
68.4 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
66.1 fps ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
41.1 fps ∼60% -40%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ, Intel HD Graphics 530
33.5 fps ∼49% -51%
1024x768 Low Preset
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce 940MX
141.2 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS1UT00
Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce 940M
130.8 fps ∼93% -7%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
83.1 fps ∼59% -41%
Lenovo ThinkPad T460p
Intel Core i5-6440HQ, Intel HD Graphics 530
65.1 fps ∼46% -54%
min. mittel hoch max.
Diablo III (2012) 125.610383.450.6fps
Counter-Strike: GO (2012) 182156.8107.257.9fps
Crysis 3 (2013) 44.326.119.67.3fps
Tomb Raider (2013) 141.268.437.418.5fps
BioShock Infinite (2013) 98.755.744.815.5fps
Metro: Last Light (2013) 52.539.82412fps
Battlefield 4 (2013) 67.94731.712.1fps
Thief (2014) 37.524.8209.9fps
Sims 4 (2014) 173.468.73829fps
Dirt Rally (2015) 145.457.329.713fps
FIFA 16 (2015) 126.868.643.5fps
Fallout 4 (2015) 36.522.912.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 29.118.711.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Frequenzgang Lüfter (Leerlauf, Teillast, Volllast)
Frequenzgang Lüfter (Leerlauf, Teillast, Volllast)

Nachdem bereits das T460p mit Core-i5-CPU und integrierter Grafik nicht gerade dezent zu Werke ging, schwante uns für die vollausgestattete Top-Konfiguration Böses – doch weit gefehlt: Dank einer zweiten Heatpipe bleibt unser neues Modell mit 33,5 bis 38,8 dB(A) unter Last sogar ein wenig leiser als zuvor. Auch im Leerlauf geht der Geräuschpegel deutlich auf nunmehr 29,2 dB(A) zurück; dies hängt allerdings nicht mit einer geringeren Lüfterdrehzahl, sondern vielmehr dem Tausch der HDD gegen eine prinzipbedingt lautlose SSD zusammen. Bei ruhendem Desktop wird das Notebook generell passiv gekühlt, allerdings springt der Lüfter schon bei leichter Belastung vergleichsweise schnell an. Da die untersten Drehzahlstufen nur aus sehr geringer Entfernung zu hören sind, stört dies im Alltag aber kaum.

Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
6700HQ, GeForce 940MX
Lenovo ThinkPad T460p-20FW000DGE
6440HQ, HD Graphics 530
Lenovo ThinkPad T460s-20F9003SGE
6200U, HD Graphics 520
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, HD Graphics 520
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
6600U, HD Graphics 520
Geräuschentwicklung
-11%
2%
0%
-1%
aus / Umgebung *
29.2
30
-3%
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
Idle min *
29.2
33.7
-15%
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
Idle avg *
29.2
33.7
-15%
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
Idle max *
29.2
33.7
-15%
29.1
-0%
29.2
-0%
31.2
-7%
Last avg *
33.5
36.2
-8%
32.3
4%
33.7
-1%
31.9
5%
Last max *
38.8
41.9
-8%
36.6
6%
38.5
1%
31.9
18%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29.2 / 29.2 / 29.2 dB(A)
Last
33.5 / 38.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   ECM8000 + Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.2 dB(A)

Temperatur

Stresstest
Stresstest
Prime95
Prime95

Leider erkauft Lenovo die erfreulich niedrige Geräuschentwicklung mit ausgesprochen hohen Temperaturen – jedenfalls unter Volllast. Nach unserem einstündigen Stresstest messen wir am Gehäuse großflächig Werte über 40 °C, in der Nähe des Luftauslasses sogar deutlich mehr als 50 °C. Auch wenn die Belastung mit Prime95 und FurMark ein eher praxisfernes Worst-Case-Szenario darstellt, ist dies doch eindeutig zu viel; Reserven für verstaubte Lüfter oder hochsommerliche Umgebungsbedingungen bietet das T460p folglich kaum.

Im Inneren des Notebooks geraten Prozessor und Grafikkarte ebenfalls gehörig ins Schwitzen und vermelden Kerntemperaturen von bis zu 89 (GPU) respektive 98 °C (CPU). Der Core i7 zeigt dabei bereits leichtes Throttling, wenngleich der Basistakt nur minimal unterschritten wird: Einzelne Kerne fallen zeitweilig auf 2,4 bis 2,5 GHz ab, während die Grafikkarte stabil die maximalen 1.176 MHz hält. In den von uns getesteten, praxisnahen Anwendungen und Spielen hat das ThinkPad zwar nicht mit Taktabfällen zu kämpfen, wird aber ebenfalls sehr warm und scheint der entstehenden Abwärme nur bedingt gewachsen zu sein.

Max. Last
 44.9 °C41.1 °C34.9 °C 
 51.6 °C45.8 °C35.1 °C 
 41.1 °C41.1 °C36.9 °C 
Maximal: 51.6 °C
Durchschnitt: 41.4 °C
33.7 °C36.2 °C42.2 °C
34.7 °C48.1 °C55.2 °C
35.1 °C45.1 °C43.8 °C
Maximal: 55.2 °C
Durchschnitt: 41.6 °C
Netzteil (max.)  46.4 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Fluke 62 Max
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 41.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 51.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(-) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 41.1 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (-12.9 °C).

Lautsprecher

Frequenzgang Lautsprecher (aus, halbe Lautstärke, Maximal-Lautstärke)
Frequenzgang Lautsprecher (aus, halbe Lautstärke, Maximal-Lautstärke)

Über die Qualität der integrierten Stereo-Lautsprecher haben wir uns bereits im vergangenen Testbericht ausführlich geäußert – zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass die Boxen für ein Office Notebook durchaus ansprechend aufspielen und mit ordentlicher Maximallautstärke, klaren Höhen und kräftigen Mitten überzeugen. Einzig im Bassbereich sollte der Anwender mangels Subwoofer nicht allzu viel Nachdruck erwarten. Abhilfe schafft ein externes Soundsystem via 3,5-Millimeter-Buchse oder HDMI/DisplayPort.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Erstaunlicherweise benötigt das T460p-20FXS05500 mit 5,0-10,8 Watt im Leerlauf nicht mehr Energie als die zuvor getestete Core-i5-Konfiguration (6,3-10,6 Watt) – offenbar kompensieren die sparsame SSD sowie das moderne Windows-10-Betriebssystem (das i5-Modell wurde mit Windows 7 getestet) den Mehrverbrauch des Displays und der stärkeren Hardware-Ausstattung.

Unter Last sind die Differenzen erwartungsgemäß größer: Statt 42,7 bis 66,7 Watt (i5-Modell) ermittelt unser Messgerät 52,4 bis 89,8 Watt (75 Watt bei einsetzendem Throttling). Das beigelegte, äußerst klobige 135-Watt-Netzteil erscheint angesichts dieser Werte reichlich überdimensioniert, erlaubt aber so auch im Volllastbetrieb ein zügiges Laden des Akkus.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.28 / 0.48 Watt
Idledarkmidlight 5 / 9.9 / 10.8 Watt
Last midlight 52.4 / 89.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Anders als beispielsweise das T460(s) oder X260 verfügt das T460p über nur einen Akku, der 23, 48 oder 72 Wh fasst. Ab Werk kommt in den meisten Fällen das mittlere Modell zum Einsatz, so auch bei unserem Testgerät.

Obwohl die Kapazität in Relation zum Energiebedarf nicht gerade üppig ausfällt, schlägt sich das T460p recht wacker und erzielt je nach Nutzung Laufzeiten zwischen einer und 11 Stunden. Im Alltag kann der Anwender mit etwa 5 bis 6 Stunden kalkulieren (150 cd/m² Displayhelligkeit, WLAN-Browsing oder Videowiedergabe). Rechnet man diese Werte auf den optionalen 72-Wh-Akku hoch, sollte das T460p problemlos die Ausdauer des T440p mit 100-Wh-Speicher erreichen können. Interessante Randnotiz: Trotz ULV-Plattform hält das ultramobile T460s abseits der Steckdose nur unwesentlich länger durch.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500
48 Wh
Lenovo ThinkPad T460p-20FW000DGE
48 Wh
Lenovo ThinkPad T440p 20AN-006VGE
100 Wh
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
49 Wh
Dell Latitude 14 7000 Series E7470
55 Wh
Akkulaufzeit
-16%
58%
13%
50%
Idle
660
494
-25%
887
34%
833
26%
H.264
357
289
-19%
508
42%
397
11%
WLAN
298
265
-11%
340
14%
346
16%
Last
61
55
-10%
121
98%
62
2%
112
84%
WLAN (alt)
602
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 58min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 57min
Last (volle Helligkeit)
1h 01min

Fazit

Pro

+ robustes Gehäuse
+ stramme Scharniere
+ tolle Eingabegeräte
+ hervorragendes IPS-Display
+ vielfältige Sicherheitsfeatures
+ sehr hohe Anwendungsleistung
+ eingeschränkt spieletauglich
+ 3 Jahre Garantie

Contra

- kein USB Typ C
- umständliche Wartung
- sperriges 135-Watt-Netzteil
- hohe Temperaturentwicklung
- mäßige Akkulaufzeiten
Lenovo ThinkPad T460p
Lenovo ThinkPad T460p

Viele Alternativen hat man als Kunde derzeit nicht, wenn man ein kompaktes Office Notebook mit maximaler CPU-Power sucht. Neben dem Dell Latitude E5470 repräsentiert das ThinkPad T460p das einzige aktuelle Modell im 14-Zoll-Segment, welches dank Quad-CPUs auch anspruchsvollste Multi-Thread-Software meistert. Allein das mag für manchen schon der entscheidende Kaufanreiz sein – doch hat das ThinkPad noch viele andere Vorzüge wie ein robustes Chassis, hervorragende Eingabegeräte oder das rundum gelungene IPS-Display zu bieten. Auch die dedizierte GeForce GPU ist ihren Aufpreis zweifellos wert, rechnet diese doch rund doppelt so schnell wie die integrierte Prozessorgrafik. Über kleinere Makel wie die fehlende USB-Typ-C-Buchse, das klobige Netzteil oder die nur durchschnittlichen Akkulaufzeiten mag man da gerne hinwegsehen.

Nicht so einfach beiseite wischen lässt sich dagegen ein anderer Punkt: Mit alternder Wärmeleitpaste und staubigem Lüfter drohen auch abseits synthetischer Stresstest-Tools spürbares Throttling sowie unangenehm warme Gehäuseoberflächen. Man könnte nun argumentieren, dass dieses Problem im Alltag weit weniger präsent ist – doch wer kauft schon ein Gerät wie das T460p, wenn die Leistungsreserven nicht auch einmal abgerufen werden sollen?

CPU-Temperaturen nahe der 100-Grad-Marke lassen erahnen, was den Anwender im Hochsommer erwarten dürfte.

Wer mit den hohen Temperaturen leben kann, darf natürlich dennoch zuschlagen; gegebenenfalls empfiehlt es sich in diesem Fall, mit Programmen wie TPFanControl selbst in die Lüftersteuerung einzugreifen.

Lenovo ThinkPad T460p-20FXS05500 - 18.04.2016 v5.1
Till Schönborn

Gehäuse
85 / 98 → 86%
Tastatur
94%
Pointing Device
84%
Konnektivität
65 / 80 → 82%
Gewicht
65 / 20-67 → 96%
Akkulaufzeit
83%
Display
89%
Leistung Spiele
64 / 68 → 95%
Leistung Anwendungen
89 / 92 → 97%
Temperatur
80%
Lautstärke
94%
Audio
64%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
77%
87%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Till Schönborn, 14.04.2016 (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.