Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad X1 Extreme (i7, 4K-HDR, GTX 1050 Ti Max-Q) Laptop

Business oder doch Multimedia? Lenovo erweitert seine ThinkPad-X1-Baureihe um einen 15,6-Zoll-Laptop und tritt damit in direkte Konkurrenz zum beliebten Dell XPS 15 und dem Apple MacBook Pro 15. Das neue High-End-Gerät bekommt eine hochauflösende HDR-Anzeige sowie eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia. Doch handelt es sich wirklich noch um ein Business-Gerät oder schon eher um einen vollwertigen Multimedia-Laptop mit einigen Business-Features für Privatkunden? Update: Test vollständig

Lenovos ThinkPad-X1-Baureihe stellt schon seit Jahren die Speerspitze des Herstellers dar, wenn es um hochwertige und dünne Business-Laptops geht. Bisher war die Baureihe mit dem ThinkPad X1 Carbon bzw. ThinkPad X1 Yoga auf maximal 14-Zoll-Geräte begrenzt und es gab keine dedizierten Grafikkarten. Nun erweitert der chinesische Hersteller die Baureihe aber mit dem ThinkPad X1 Extreme, einem dünnen und leichten 15,6-Zoll-Laptop. Damit tritt das X1 Extreme in direkte Konkurrenz mit Geräten wie dem Dell XPS 15, Apple MacBook Pro 15 oder dem neuen HP EliteBook 1050 G1. Lenovo wird ebenfalls eine Workstation-Version des X1 Extreme anbieten, die auf den Namen ThinkPad P1 hört und mit professionellen GPUs von Nvidia sowie mobilen Xeon-CPUs (optional) von Intel erhältlich sein wird.

Eine klare Klassifizierung des ThinkPad X1 Extreme fällt daher nicht ganz leicht, und die technischen Daten machen es auch nicht einfacher. Dinge wie ein 4K-Touchscreen samt HDR-Support und eine Nvidia GeForce GTX 1050 Ti in der Max-Q-Ausführung passen perfekt zu einem Multimedia-Laptop, auf der anderen Seite stehen aber vergleichsweise leichte Wartungsmöglichkeiten, die bekannten ThinkPad-Eingabegeräte und umfangreiche Serviceleistungen.

Bei unserem Testgerät handelt es sich um das Modell 20MF000XGE, welches exklusiv im Campus-Programm für Schüler, Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter zugänglich ist. Es ist aktuell das teuerste Modell mit einer UVP von 2.799 Euro, doch dafür gibt es auch einiges an Ausstattung. Dazu zählen beispielsweise das zuvor genannte 4K-HDR-Display und die Nvidia-GPU, aber natürlich auch ein aktueller Intel-Chip mit sechs Prozessorkernen aus der Coffee-Lake-Serie. Beim Speicher muss man mit 32 GB RAM und einer 1 TB großen SSD ebenfalls keine Engpässe befürchten. Das entsprechende Topseller-Modell für reguläre Kunden trägt ebenfalls die Bezeichnung 20MF000XGE und kostet 500 Euro mehr (3.299 Euro). Zusätzlich zu den vorkonfigurierten Modellen kann man sich das X1 Extreme aber auch in Lenovos Online-Shop zusammenstellen. Los geht es bei 2.119 Euro, maximal kann man aber bis zu 4.900 Euro ausgeben, wobei sich hier auch die beiden 1-TB-M.2-SSDs und die beiden 32-GB-RAM-Module bemerkbar machen.

Das Dell XPS 15 9570 ist schon zu deutlich geringeren Preisen verfügbar, bei vergleichbarer Ausstattung kommen aber auch die Preise näher. Das HP EliteBook 1050 G1 ist noch einmal etwas teurer, was auch für das MacBook Pro 15 von Apple gilt. In dem folgenden Testbericht werden wir das ThinkPad X1 Extreme ebenfalls mit einigen Modellen von Lenovo vergleichen, unter anderem auch mit dem ThinkPad T580 samt UHD-Anzeige und der dedizierten GeForce-MX150-GPU.

  • Update 1: Wartung, Geräuschemissionen, Temperatur, Akkulaufzeit
  • Update 2: Gehäuse, Größenvergleich, Reaktionszeiten, CPU-Tuning, System Performance, Akkulaufzeit
  • Update 3: Kommunikation, Sicherheit, Zubehör, Garantie, Eingabegeräte, HDR, Akkulaufzeit Gaming + Netflix
  • Update 4: Leistung im Akkubetrieb, Stromverbrauch, Gaming Performance, Lautsprecher, Pro & Contra, Fazit, Bewertung
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE (ThinkPad X1 Extreme Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q - 4096 MB, Kerntakt: 1291 MHz, Speichertakt: 1752 MHz, GDDR5, 398.27, Optimus
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2 x 16 GB Dual-Channel DDR4-2666, 2 Slots, max. 64 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 282 PPI, kapazitiv, B156ZAN03.2, IPS, HDR, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel CM246
Massenspeicher
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR, 1024 GB 
, 914 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Audio, Card Reader: SD-Leser, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.7 x 361.8 x 245.7
Akku
80 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p + IR-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: 2x2 Watt Stereo, Tastatur: Precision Keyboard, Tastatur-Beleuchtung: ja, RJ45 Adapter, 135 Watt Netzteil, Servicedokumente, Lenovo Vantage, Glance by Mirametrix, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.842 kg, Netzteil: 449 g
Preis
2799 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - ThinkPad durch und durch

Wer schon einmal das aktuelle ThinkPad X1 Carbon in der Hand gehalten hat, wird sich beim größeren X1 Extreme sofort heimisch fühlen. Optisch entspricht das schwarze Gehäuse dem aktuellen Design der X1-Baureihe mit dem farbigen X1-Logo auf dem Bildschirmdeckel. Die gesamte Baseunit besteht aus einer Aluminiumlegierung mit einer sehr feinen schwarzen Oberfläche. Die Stabilität ist sehr gut und lediglich mit viel Kraft können wir den mittleren Bereich der Baseunit ein wenig eindrücken. In der Praxis dürfte dies aber selbst bei sehr energischem Tippen keine Rolle spielen. Auf der Unterseite befinden sich ein langer Gummifuß im Heckbereich sowie zwei kleinere an der Front, womit das Gerät sehr sicher auf flachen Untergründen steht. Ein Kritikpunkt der Oberfläche und ein klarer Nachteil gegenüber dem Alu-Gehäuse des Apple MacBook Pro ist die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Nach einiger Zeit gibt es bei ThinkPads normalerweise speckige Stellen, was hier auch der Fall sein dürfte. Die Verarbeitung der Baseunit ist aber über jeden Zweifel erhaben, denn hier knarzt nichts.

Die Verbindung zum Display übernimmt ein mittig angeordnetes Scharnier, welches ebenfalls in Schwarz gehalten ist. Dieses erledigt seinen Job sehr gut, kann aber ein leichtes Nachwippen bei Änderungen des Öffnungswinkels (maximal 180 Grad) nicht verhindern. Bei leichten Erschütterungen, wie sie beispielsweise in der Bahn auftreten, gibt es aber keine Probleme. Bei sehr kleinen Öffnungswinkeln sollte das Scharnier jedoch straffer sein, denn der Deckel fällt dann herunter.

Wenn wir nun über den Bildschirmdeckel sprechen, können wir erstmal nur Aussagen für Modelle mit dem 4K-HDR-Panel treffen. Dieses besitzt nämlich eine zusätzliche Glasscheibe, die auch das Gewicht und die Bauhöhe gegenüber der FHD-Version erhöht. Ob sich das auch auf die Stabilität auswirkt, können wir aber noch nicht sagen. Die Stabilität unseres Panels ist auf jeden Fall exzellent. Man kann das Gerät auch mit einer Hand am Bildschirmdeckel hochheben und man benötigt extrem viel Kraft, um Bildstörungen auf dem Panel zu provozieren. Allerdings kommt es dabei auch zu deutlichen Knarzgeräuschen, was den guten Eindruck ein wenig schmälert. Vor allem an den beiden Seiten sind die Bildschirmränder angenehm dünn. Oben ist etwas mehr Platz, da man den Platz für die Kameras benötigt. Doch vor allem unter dem Bildschirm gibt es einen unschönen dicken schwarzen Rand. Hier hätte auch problemlos ein 16:10-Panel gepasst.

Laut Lenovo hat auch das ThinkPad X1 Extreme mehrere Tests der MIL-STD-810-Spezifikation überstanden, allerdings gibt es keine genauen Informationen zu den einzelnen Tests. Die Tastatur ist zudem spritzwassergeschützt. Qualitativ macht das Gehäuse einen sehr hochwertigen Eindruck, auch wenn die Knarzgeräusche des Displays (unter Druck) etwas stören.

Im Größenvergleich sind die vier großen Konkurrenten nah beieinander, doch es gibt Unterschiede. Sowohl das Dell XPS 15 als auch und vor allem das Apple MacBook Pro haben eine geringere Stellfläche, zudem ist das Apple dünner. Beim Gewicht kann das X1 Extreme dann aber wieder punkten, denn mit etwas mehr als 1,8 kg muss sich das Lenovo nur dem Apple MacBook Pro beugen, die anderen Konkurrenten sind 200-300 Gramm schwerer. Das 1080p-Modell des X1 Extreme soll ein wenig leichter sein, doch hier müssen wir erst nachmessen.

Größenvergleich

365.8 mm 252.8 mm 20.2 mm 2.1 kg361.8 mm 245.7 mm 18.7 mm 1.8 kg360 mm 254 mm 18.9 mm 2.1 kg357 mm 235 mm 17 mm 2 kg349.3 mm 240.7 mm 15.5 mm 1.8 kg323.5 mm 217.1 mm 15.95 mm 1.1 kg

Ausstattung - Thunderbolt 3 und normale USB-Anschlüsse

Mitgelieferter Netzwerkadapter
Mitgelieferter Netzwerkadapter

Die Anschlussausstattung ist sehr ausgewogen, denn neben zwei vollwertigen Thunderbolt-3-Anschlüssen mit USB-C-Steckern (volle Bandbreite, USB 3.1 Gen.2 & DisplayPort) bietet das ThinkPad X1 Extreme noch zwei reguläre USB-A-Stecker (USB 3.1 Gen.1) und einen HDMI-2.0-Ausgang. Über die USB-C-Stecker kann das ThinkPad X1 Extreme ebenfalls mit Strom (max. 100 Watt) versorgt werden. Zusätzlich gibt es noch einen Kartenleser und einen kleinen Mini-Netzwerkstecker, falls man ein kabelgebundenes Netzwerk verwenden möchte. Der erforderliche Adapter (siehe Bild) befindet sich bereits im Lieferumfang. Insgesamt unterstützt das X1 Extreme die Bildausgabe an vier unterschiedlichen Bildschirmen gleichzeitig (max. [email protected] Hz via TB3 & [email protected] via HDMI).

Ein wichtiger Unterschied ist der fehlende Docking-Anschluss an der linken Seite, den wir von vielen aktuellen ThinkPad-Modellen kennen. Der Grund hierfür ist einfach, denn über den Thunderbolt-3-Anschluss kann nicht ausreichend Strom zur Verfügung gestellt werden. Das schränkt die Auswahl der Docking-Stationen ein, doch darauf gehen wir im Kapitel Zubehör noch genauer ein.

Insgesamt bietet das ThinkPad X1 Extreme einen sehr gelungenen Mix aus bewährten und modernen Anschlüssen und in der Praxis wird man oftmals ohne zusätzliche Adapter auskommen.

Rechts: SmartCard-Leser, SD-Leser, 2x USB-A 3.1 Gen.1 (1x Always-On), Kensington Lock
Rechts: SmartCard-Leser, SD-Leser, 2x USB-A 3.1 Gen.1 (1x Always-On), Kensington Lock
Links: Strom (SlimTip), 2x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker (USB 3.1 Gen.2, DisplayPort), HDMI 2.0, Mini-Ethernet, 3,5-mm-Klinkenstecker
Links: Strom (SlimTip), 2x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker (USB 3.1 Gen.2, DisplayPort), HDMI 2.0, Mini-Ethernet, 3,5-mm-Klinkenstecker

SDCardreader

Lenovo verzichtet glücklicherweise nicht auf einen SD-Kartenleser und verbaut im Gegensatz zum kleinen Bruder ThinkPad X1 Carbon auch einen vollwertigen Leser, der normale SD-Karten aufnimmt. Der Leser besitzt einen Federmechanismus und nimmt die SD-Karte vollständig auf. Wenn es um die Geschwindigkeit geht, liegen die beiden X1-Modelle vor der Konkurrenz und mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro UHS-II 64 GB) ermitteln wir eine maximale Transferrate von mehr als 240 MB/s. Das ist sehr schnell und wer oft große Datenmengen von SD-Karten kopiert, benötigt definitiv keinen externen USB-3.0-Kartenleser.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
  (Toshiba Exceria Pro M501)
191.2 MB/s ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
189 MB/s ∼99%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
174 MB/s ∼91% -8%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
152.1 MB/s ∼80% -20%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
77.8 MB/s ∼41% -59%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (11.2 - 190, n=166)
56.9 MB/s ∼30% -70%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
241.7 MB/s ∼100%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
  (Toshiba Exceria Pro M501)
223.9 MB/s ∼93% -7%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
210 MB/s ∼87% -13%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
192 MB/s ∼79% -21%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
85.4 MB/s ∼35% -65%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (10.2 - 253, n=163)
73.6 MB/s ∼30% -70%

Kommunikation

Intel Wireless-AC 9560 mit Bluetooth 5.0
Intel Wireless-AC 9560 mit Bluetooth 5.0

Lenovo verbaut im ThinkPad X1 Extreme ausschließlich das neue Intel-WLAN-Modul Wireless-AC 9560. Dieses unterstützt neben allen gängigen WLAN-Standards nun auch endlich Bluetooth 5.0. In unseren Tests konnten wir keine Probleme mit der kabellosen Netzwerkverbindung feststellen und auch die Transferraten fallen sehr gut aus. Vor allem beim Senden von Daten konnte die Leistung im Vergleich zum Vorgänger Wireless-AC 8265 noch einmal gesteigert werden. Für kabelgebundene Netzwerke steht ein Intel I219-V bzw. I219-LM-Controller bei vPro-Systemen bereit.

Unverständlich ist der Verzicht auf ein WWAN-Module beim X1 Extreme. Schon beim kleinen X1 Carbon muss man sich vor dem Kauf für bzw. gegen ein LTE-Modem entscheiden, da man es nicht nachrüsten kann. Bei einem Flagship-Business-Laptop vollständig auf diese Option zu verzichten, ergibt wenig Sinn.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Broadcom 802.11ac
817 (min: 664, max: 835) MBit/s ∼100% +30%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
638 MBit/s ∼78% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
633 MBit/s ∼77% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
Intel Wireless-AC 9560
627 (min: 319, max: 666) MBit/s ∼77%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
525 MBit/s ∼64% -16%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (44 - 949, n=128)
495 MBit/s ∼61% -21%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
Intel Wireless-AC 9560
362 MBit/s ∼44% -42%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
Intel Wireless-AC 9560
649 MBit/s ∼100% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
Intel Wireless-AC 9560
628 (min: 593, max: 651) MBit/s ∼97%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Broadcom 802.11ac
602 (min: 543, max: 628) MBit/s ∼93% -4%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
575 MBit/s ∼89% -8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
511 MBit/s ∼79% -19%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (46.1 - 949, n=127)
473 MBit/s ∼73% -25%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
162 MBit/s ∼25% -74%

Sicherheit

Das ThinkPad X1 Extreme kommt mit allen Sicherheitsfeatures, die man von der Business-Baureihe kennt. Dazu zählen ein TPM 2.0, ein Fingerbadruckscanner (touchbasiert), ein Kensington Lock und natürlich diverse Passwörter (Boot, BIOS, Windows). Einige Modelle bieten zudem einen integrierten SmartCard-Leser, was die Einbindung in große Firmennetzwerke vereinfacht. Eine Infrarot-Kamera ist ebenfalls integriert und ermöglicht den Zugang zum System in Verbindung mit Windows Hello. Bei Modellen mit der IR-Kamera muss man jedoch auf die mechanische ThinkShutter-Kamerablende verzichten, die es nur in Verbindung mit der normalen 720p-Webcam gibt. Hierbei muss man beachten, dass der 4K-Bildschirm zwingend die IR-Kamera mit sich bringt.

Zubehör

Wie wir bei den Anschlüssen schon angesprochen haben, bietet das X1 Extreme keinen SideDock-Anschluss, wodurch die meisten Dockingstationen von Lenovo nicht mit dem neuen X1 Extreme kompatibel sind. Hier muss man sich entweder mit einem USB-Portreplikator zufriedengeben oder Lenovos Thunderbolt 3 Workstation Dock nutzen. Diese bietet einen kombinierten Stecker (SlimTip + TB3), es reicht also weiterhin ein Kabel für die Verbindung. Mit rund 350 Euro ist dieses Modell aber nicht ganz billig. Ein weiterer interessanter Zubehörartikel ist der ThinkPad Eingabestift, auf den wir im Kapitel Eingabegeräte noch eingehen werden.

Wartung

Das ThinkPad X1 Extreme bietet zwar keine Wartungsklappe, doch die untere Abdeckung lässt sich vergleichsweise leicht entfernen. Lenovo verwendet sieben normale Kreuzschrauben, die man nur lösen muss (nicht komplett herausschrauben!). Danach lässt sich der hintere Teil der Platte anheben und man kann die Abdeckung ganz einfach entfernen. Im Inneren findet man dann zwei RAM-Slots sowie zwei Steckplätze für M.2-2280-SSDs, womit das Aufrüsten zum Kinderspiel wird.

Interner Aufbau
Interner Aufbau
2x SODIMM-Slots
2x SODIMM-Slots

Garantie

Lenovo liefert das ThinkPad X1 Extreme standardmäßig mit einer dreijährigen Vor-Ort-Garantie aus. Diese kann aber auch noch auf bis zu 5 Jahre verlängert (+273,70 Euro) und um weitere Services erweitert werden. Darunter Premier-Support (Telefonsupport +161,84 Euro), Unfallschutz (+149,94 Euro), Austausch des Akkus (+32,13 Euro), Einbehalten der Festplatte (+34,51 Euro) und ein internationaler Service (+24,99 Euro).

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des ThinkPad X1 Extreme ist identisch mit der des 14-Zoll-Modells X1 Carbon. Das bedeutet, dass es keinen separaten Nummernblock gibt, wie ihn beispielsweise das ThinkPad T580 bietet. Allerdings fehlt der Nummernblock auch bei den anderen Vergleichsgeräten.

Bereits beim ThinkPad X1 Carbon haben wir die Tastatur für ihren satten Druckpunkt und guten Tastenhub gelobt, was hier nicht anders ist. Diese beiden Modelle bieten momentan die besten Tastaturen der aktuellen ThinkPad-Baureihe. Das Tippgefühl ist den anderen Geräten wie dem Dell XPS 15 und vor allem dem MacBook Pro 15 überlegen, auch wenn das immer ein wenig auf die persönlichen Vorlieben ankommt. Sowohl in der Lenovo-Vantage-Software als auch im BIOS lassen sich einige Einstellungen an der Tastatur vornehmen, beispielsweise die standardmäßige Belegung der Funktionstasten und die Umstellung von Fn & Strg.

Lenovo verbaut die übliche weiße LED-Beleuchtung mit zwei Intensitätsstufen. Leider kann die LED-Beleuchtung bei flachen Winkeln etwas blenden. Zudem wünschen wir uns einen Helligkeitssensor, der die Tastaturbeleuchtung in dunklen Umgebungen automatisch aktiviert. 

Eingabegeräte
Eingabegeräte
Die Tastaturbeleuchtung kann bei flachen Winkeln etwas blenden
Die Tastaturbeleuchtung kann bei flachen Winkeln etwas blenden

TouchPad & TrackPoint

Wie gewohnt bietet das ThinkPad neben dem Touchpad (als Clickpad ausgeführt) auch den roten TrackPoint in der Mitte der Tastatur. Oberhalb des Touchpads befinden sich drei dedizierte Maustasten für die Kombination mit dem TrackPoint, die bei unserem Testgerät einen sehr definierten und gleichmäßigen Druckpunkt bieten. Wenn man sich einmal an den kleinen roten Knubbel gewöhnt hat, klappt die Bedienung extrem gut und wir persönlich ziehen den TrackPoint dem Touchpad vor. Das Touchpad funktioniert aber ebenfalls zuverlässig und bietet gute Gleiteigenschaften. Es handelt sich um ein Precision-Touchpad, welches Gesten mit bis zu vier Fingern unterstützt. Im unteren Bereich lässt sich die Oberfläche zudem herunterdrücken, wobei die Klickgeräusche bei Links- und Rechtsklicks sehr gleichmäßig sind.

Touchpad und TrackPoint
Touchpad und TrackPoint

Touchscreen, Digitizer & Glance

Der 4K-Bildschirm ist gleichzeitig auch ein Touchscreen, der zudem Eingaben von einem optionalen Digitizer unterstützt. Wir haben es ausprobiert und insgesamt funktioniert es ordentlich (wie man es von einem modernen Touchscreen erwartet), doch es stellt sich uns unweigerlich die Frage nach dem Sinn bei einem regulären 15,6-Zoll-Laptop. Sicherlich wird es einige Anwendungsfälle geben, doch ein Must-have-Feature ist es auf keinen Fall.

In Verbindung mit der IR-Kamera bietet das X1 Extreme noch eine weitere Möglichkeit der Steuerung. Die vorinstallierte Software Glance kann den Bildschirm beispielsweise deaktivieren, wenn man nicht mehr hinsieht. Auch das Verschieben von Fenstern wird unterstützt. In unserem Test funktionierte dies allerdings nicht immer reibungslos und es schien auch ab und zu Probleme mit Brillen zu geben.

Display - 4K HDR Dolby Vision

Subpixel-Anordnung mit sichtbarem Touch-Layer
Subpixel-Anordnung mit sichtbarem Touch-Layer
Sichtbares Screen-Bleeding an den Rändern
Sichtbares Screen-Bleeding an den Rändern

Lenovo orientiert sich bei der Displayauswahl am Konkurrenten von Dell, denn entweder gibt es einen matten 1080p-IPS-Bildschirm mit einer Helligkeit von 300 cd/m² oder den 4K-Bildschirm (+354,62 €), den auch unser Testgerät aufweist. Dieser ist mit 400 cd/m² heller und deckt einen größeren Farbraum ab. Wie schon beim kleinen Bruder ThinkPad X1 Carbon unterstützt der Bildschirm die Wiedergabe von HDR-Inhalten, was bei der Konkurrenz nicht möglich ist. Zudem handelt es sich um einen Touchscreen, der die Stifteingabe unterstützt, doch damit kommt auch die spiegelnde Oberfläche.

Subjektiv ist der Bildeindruck sehr gut und praktisch identisch mit dem kleineren ThinkPad X1 Carbon 2018 HDR. Das 15,6 Zoll große Panel trägt die Bezeichnung B156ZAN03.2 und stammt von AU Optronics. Wie bereits erwähnt gibt Lenovo die Helligkeit mit 400 cd/m² an, was unser Testgerät aber ganz knapp verpasst. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei rund 380 cd/m². Dieses Ergebnis liegt auf dem Niveau des HP EliteBook 1050 G1. Die beiden Rivalen von Dell und Apple sind aber noch einmal deutlich heller. Punkte sammelt das X1 Extreme mit der Ausleuchtung (90 %) und dem ordentlichen Schwarzwert (0,28), was zu einem guten Kontrastverhältnis von mehr als 1.400:1 führt. Hier liegen die Probanden jedoch wieder auf einem sehr ähnlichen Niveau.

Auf den beiden höchsten Helligkeitseinstellungen erkennt man an den Rändern Lichthöfe, zumindest auf dunklen Inhalten. Das kann sich vor allem beim Betrachten von Videos mit schwarzen Balken bemerkbar machen. PWM konnten wir jedoch nicht feststellen.

360
cd/m²
372
cd/m²
357
cd/m²
386
cd/m²
396
cd/m²
385
cd/m²
393
cd/m²
392
cd/m²
382
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 396 cd/m² Durchschnitt: 380.3 cd/m² Minimum: 4.1 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 397 cd/m²
Kontrast: 1414:1 (Schwarzwert: 0.28 cd/m²)
ΔE Color 4 | 0.6-29.43 Ø6.1, calibrated: 0.9
ΔE Greyscale 6.1 | 0.64-98 Ø6.3
100% sRGB (Argyll 3D) 88.5% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.25
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
B156ZAN03.2, , 3840x2160, 15.6
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
LQ156D1, , 3840x2160, 15.6
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
AUO30EB, , 3840x2160, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
APPA040, , 2880x1800, 15.4
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
B140QAN02.0, , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
NV156QUM-N44, , 3840x2160, 15.6
Response Times
13%
9%
16%
-2%
12%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
61.6 (30.8, 30.8)
46.4 (22.8, 23.6)
25%
56 (26, 30)
9%
43.2 (20.4, 22.8)
30%
59.2 (28.4, 30.8)
4%
51.2 (24.4, 26.8)
17%
Response Time Black / White *
32 (15.6, 16.4)
32 (18, 14)
-0%
29 (14, 15)
9%
31.2 (16.4, 14.8)
2%
34.4 (16.4, 18)
-8%
29.6 (17.2, 12.4)
7%
PWM Frequency
980.4 (25)
117000 (75, 150)
952.4 (99)
Bildschirm
-10%
-17%
29%
20%
-14%
Helligkeit Bildmitte
396
494
25%
440
11%
520
31%
578
46%
310
-22%
Brightness
380
457
20%
389
2%
492
29%
533
40%
283
-26%
Brightness Distribution
90
88
-2%
83
-8%
88
-2%
84
-7%
87
-3%
Schwarzwert *
0.28
0.34
-21%
0.34
-21%
0.39
-39%
0.38
-36%
0.24
14%
Kontrast
1414
1453
3%
1294
-8%
1333
-6%
1521
8%
1292
-9%
DeltaE Colorchecker *
4
5.2
-30%
5.04
-26%
1.2
70%
1.9
52%
3.1
22%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.6
17.5
-130%
6.99
8%
2.3
70%
3.8
50%
7.6
-0%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
0.9
2.04
-127%
0.8
11%
2.2
-144%
DeltaE Graustufen *
6.1
2.7
56%
4.98
18%
1.3
79%
3
51%
2.3
62%
Gamma
2.25 98%
2.1 105%
2.48 89%
2.18 101%
2.14 103%
2.21 100%
CCT
7786 83%
7038 92%
7777 84%
6738 96%
6377 102%
6876 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88.5
71.2
-20%
61
-31%
88.8
0%
59.1
-33%
Color Space (Percent of sRGB)
100
98.8
-1%
94
-6%
100
0%
90.1
-10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
2% / -6%
-4% / -13%
23% / 26%
9% / 16%
-1% / -10%

* ... kleinere Werte sind besser

Lenovo bietet ab Werk nur ein Farbprofil (erweiterter Farbraum) und keine Einstellmöglichkeiten für den Farbraum an. Wir haben das Panel daher gegenüber dem AdobeRGB-Farbraum vermessen und waren von den schlechten Ergebnissen überrascht. In den Graustufen erkennt man einen deutlichen Blaustich und hohe Abweichungen, die weit vom Zielwert (<3) entfernt sind. Zudem fällt auch die Farbtemperatur deutlich zu kühl aus. Die Farbwiedergabe ist ein wenig besser, doch auch hier hätten wir schon ab Werk etwas mehr erwartet, so wie es auch schon beim kleinen Bruder X1 Carbon der Fall war. Innerhalb der Vergleichsgruppe schneidet zudem das Apple MacBook Pro 15 deutlich besser ab.

CalMAN Graustufen (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN Graustufen (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN Sättigung (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN Sättigung (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum AdobeRGB)

Mit unserer Kalibrierung, die wir mit einem X-Rite i1 Pro 2 Spektralfotometer durchführen, wird die Situation drastisch verbessert. Dank einer beinahe perfekten Farbtemperatur ist das Bild nun deutlich wärmer, zudem ist der Blaustich in den Graustufen vollständig verschwunden. Die durchschnittliche Delta-E-2000-Abweichung verbessert sich auf 0,9 und liegt damit auf Referenzniveau. Die Situation bei den Farben ist ebenfalls deutlich besser (DeltaE-2000: 0,9), lediglich 100 % Blau kann nicht optimal vom Bildschirm dargestellt werden. Insgesamt aber dennoch eine sehr gute Leistung.

CalMAN Graustufen kalibriert (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN Graustufen kalibriert (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN Sättigung kalibriert (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN Sättigung kalibriert (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN ColorChecker kalibriert (Zielfarbraum AdobeRGB)
CalMAN ColorChecker kalibriert (Zielfarbraum AdobeRGB)

Kommen wir nun zum Farbraum, den Lenovo mit 100 % AdobeRGB angibt. Wir überprüfen den darstellbaren Farbraum mit Argyll, welches die Schnittmenge in 3D berechnet und damit einen genaueren Wert angibt. Das Ergebnis liegt hier bei sehr guten 88,5 Prozent und damit erneut auf dem Niveau des 14-Zoll-Bruders. Wenn wir die Farbraumabdeckung mit CalMAN überprüfen (welches lediglich ein einfaches 2D-Diagramm für die Schnittmenge verwendet), wird AdobeRGB vollständig abgedeckt. In dieser Hinsicht liegen die beiden X1-Modelle auch vor der Konkurrenz.

Vs. AdobeRGB: 88,5 %
Vs. AdobeRGB: 88,5 %
Vs. sRGB: 100 %
Vs. sRGB: 100 %

Ein Problem des Displays sind die sehr hohen Reaktionszeiten, die wir bereits vom HDR-Panel des kleineren ThinkPad X1 Carbon kennen. Das merkt man ebenfalls in der Praxis, vor allem der Mauszeiger zieht auf dunklen Hintergründen immer eine Spur nach sich (Ghosting) und auch beim Scrollen von Webseiten erkennt man diese Nachzieheffekte. Aus eigener Erfahrung mit dem kleineren X1 Carbon können wir sagen, dass man sich daran gewöhnt. Uns hat es nicht besonders gestört. Vor allem beim Betrachten von Videos fällt es nicht auf, wer aber bevorzugt schnelle Shooter spielt und das mit dem X1 Extreme machen möchte, sollte das Panel lieber vermeiden.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
61.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 30.8 ms steigend
↘ 30.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 96 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9548 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wir haben bereits mehrfach erwähnt, dass Lenovo sowohl ein mattes 1080p-Display als auch den spiegelnden 4K-Touchscreen in unserem Testgerät anbietet. Wer oft unterwegs ist oder nicht immer Einfluss auf die Lichtquellen hat, sollte definitiv den matten Bildschirm bevorzugen. Sobald wir das X1 Extreme mit dem matten Bildschirm erhalten, werden wir Vergleichsfotos machen.

Der Reflexionsgrad ist nicht so hoch wie beim kleineren X1 Carbon, aber dennoch kann man das Gerät je nach Position und Lichtquelle als Schminkspiegel verwenden. Vor allem bei Reflexionen von Lichtquellen kann man kaum noch etwas auf dem Panel erkennen. Das ist bei der Konkurrenz allerdings auch nicht anders und subjektiv sind die Vergleichsgeräte hier sehr ähnlich, wobei Apple und Dell noch einen kleinen Vorteil dank der höheren Helligkeit haben. Die Blickwinkelstabilität ist unauffällig und insgesamt sehr gut.

In der Sonne
In der Sonne
In der Sonne ohne direkte Reflexion
In der Sonne ohne direkte Reflexion
Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

HDR Dolby Vision - nur auf dem Papier?

Wie schon beim kleineren X1 Carbon erkennt Windows den integrierten Bildschirm des X1 Extreme als HDR-Anzeige und kann entsprechende Inhalte abspielen. Apps wie Netflix und Amazon stellen ebenfalls entsprechende Inhalte zur Verfügung. Im Vollbildmodus wird die Helligkeit sofort auf das Maximum eingestellt, allerdings sind wir hier auch schon bei einem der begrenzenden Faktoren angelangt. Mit knapp 400 cd/m² ist das Panel des X1 Extreme deutlich dunkler als beim X1 Carbon und nicht annähernd hell genug für die vernünftige Wiedergabe von HDR-Material. Es handelt sich zudem nur um ein normales 8-Bit-Panel, welches nur die Abbildung von 256 Graustufen (anstatt 1024 wie bei einem 10-Bit-Panel) unterstützt. Die Qualität von einem vernünftigen HDR-TV darf man also nicht erwarten. Insgesamt sehen vor allem hochauflösende Videos toll aus, doch das ist bei der Konkurrenz nicht anders.

HDR-Videos werden abgespielt, hier bei YouTube
HDR-Videos werden abgespielt, hier bei YouTube

Leistung

LatencyMon bei der Wiedergabe eines 4K-YouTube-Videos
LatencyMon bei der Wiedergabe eines 4K-YouTube-Videos

Das Lenovo ThinkPad X1 Extreme ist ein leistungsstarkes Notebook, im Gegensatz zu den anderen ThinkPads sind die Auswahlmöglichkeiten bei den Komponenten aber begrenzt. Die Prozessorauswahl beschränkt sich auf zwei Quad-Cores (i5-8300H & i5-8400H) und zwei Hexa-Cores (i7-8750H & i7-8850H) aus Intels aktueller Coffee-Lake-Generation. Die beiden aufpreispflichtigen Modelle (i5-8400H & i7-8850H) unterstützen auch Intels vPro-Technologie und sind damit vor allem für den Einsatz in Firmen interessant. Einen Core i9 bietet Lenovo nicht an, was bei einem dünnen Gehäuse aber kein Nachteil sein muss. Der Workstation-Bruder ThinkPad P1 wird zudem noch mit Xeon-Prozessoren verfügbar sein (optional). Keinerlei Einfluss hat man hingegen auf die Grafikkarte, denn alle Modelle werden standardmäßig mit der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ausgeliefert, die wir auch schon im Dell XPS 15 testen konnten. Es handelt sich um die Max-Q-Version, die aufgrund von niedrigeren Takten weniger Strom verbrauchen soll. Je nach Kühlung liegt die Leistung aber auf dem Niveau der normalen GTX 1050 Ti. Das X1 Extreme wird ausschließlich mit M.2-NVMe-SSDs ausgeliefert, die subjektive Leistung im Alltag ist also dementsprechend hoch. Probleme mit Latenzen gibt es bei unserem Testgerät nicht.

Vorinstallierte Programme
Vorinstallierte Programme
 

Prozessor - Coffee Lake i7

Unser Testgerät ist mit dem Intel Core i7-8750H ausgestattet, dessen sechs native Kerne standardmäßig mit 2,2 GHz takten. Allerdings kann der Turbo-Takt unter Last deutlich höher ausfallen; 4,1 GHz bei der Belastung von einem bzw. zwei Kernen und 3,9 GHz bei allen Kernen, zumindest, wenn es die Kühlung zulässt. Der Prozessor unterstützt alle gängigen Features wie Hyperthreading und bringt auch eine integrierte GPU mit, die sich bei wenig Last um die Grafikausgabe kümmert.  

Intel XTU-Settings (Default)
Intel XTU-Settings (Default)

Wie hoch der Takt des Prozessors tatsächlich ausfällt, hängt von der Kühlleistung sowie der TDP-Konfiguration ab, die von den Herstellern beeinflusst werden kann. Beim ThinkPad X1 Extreme geht Lenovo recht konservativ vor und liegt sogar unterhalb der Empfehlung von Intel (55/78 Watt). Kurzzeitig darf der Prozessor zwar bis zu 75 Watt verbrauchen, doch bei dauerhafter Last sind es nur noch 45 Watt. Mit diesen Werten haben wir auch die Benchmarks durchgeführt, doch wir werden noch ein wenig mit den TDP-Limits herumspielen und den Prozessor mit weniger Spannung betreiben (Undervolting). Nun schauen wir uns aber erstmal die normalen Cinebench-Ergebnisse an.

Hier schneidet das neue ThinkPad X1 Extreme sehr gut ab und muss sich im Cinebench-R15-Multi-Test nur dem Dell XPS 15 9570 mit dem identischen i7-Prozessor geschlagen geben. Hier profitiert das Dell von den leicht höheren TDP-Grenzen. Das Apple MacBook Pro 15 2018 mit dem etwas stärkeren Core i7-8850H wird aber geschlagen (auch nach den großen Apple Software-Updates). HPs EliteBook 1050 G1 hingegen arbeitet auf einem vergleichbaren Niveau. In diesem Test zeigt sich auch der große Leistungsvorteil gegenüber den ULV-Chips in dem kleineren ThinkPad X1 Carbon 2018 sowie dem 15,6-Zoll ThinkPad T580, die mehr als 40 % langsamer arbeiten.

Deutliche Einschränkungen gibt es allerdings im Akkubetrieb. Obwohl wir alle Settings im BIOS auf maximale Leistung gestellt haben, kann die CPU den Turbo nicht ausnutzen und arbeitet im Cinebench-R15-Multi-Test mit gerade einmal 2,0 GHz, was nur für 648 Punkte ausreicht.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H
177 Points ∼100% +1%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
Intel Core i7-8750H
177 Points ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼99%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼99% -1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=82)
172 Points ∼97% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U
168 Points ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Core i7-8550U
163 Points ∼92% -7%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (36 - 196, n=354)
127 Points ∼72% -28%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Intel Core i7-8750H (Undervolting)
1251 Points ∼100% +3%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Intel Core i7-8750H
1215 Points ∼97% 0%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
Intel Core i7-8750H (Undervolting)
1218 Points ∼97%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
Intel Core i7-8750H
1135 Points ∼91% -7%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
Intel Core i7-8750H
1131 Points ∼90% -7%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (863 - 1251, n=89)
1108 Points ∼89% -9%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H (macOS Software Update)
1064 Points ∼85% -13%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H (macOS Software Update 2)
1057 Points ∼84% -13%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H (macOS)
953 Points ∼76% -22%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U (undervolted)
708 Points ∼57% -42%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U
648 Points ∼52% -47%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Core i7-8550U
660 Points ∼53% -46%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (73 - 1550, n=370)
479 Points ∼38% -61%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
176 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1218 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
105.7 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe
CPU-Daten während der Cinebench-Schleife
CPU-Daten während der Cinebench-Schleife

Interessant wird es bei dünnen Geräten immer, sobald man den Prozessor für längere Zeiträume belastet und nicht nur einen Benchmark für 30-45 Sekunden laufen lässt. Trotz der recht konservativen TDP-Grenze von 45 Watt gibt es bei den 50 Cinebench-Multi-Durchgängen nur einen minimalen Abfall auf ~1060 Punkte. Die genauere Auswertung zeigt, dass der durchschnittliche Takt der sechs Kerne bei rund 3,4 GHz liegt und sich der Prozessor auf etwa 87 °C erwärmt. Hier ist also noch ein wenig Spielraum. Wenn man das Ergebnis des Dell XPS 15 mit dem Undervolting erstmal ignoriert (werden wir beim X1 Extreme auch noch ausprobieren), liegt das Testgerät vor allen Konkurrenten inklusive des Apple MacBook Pro 15 mit dem eigentlich schnelleren i7-8850H

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140115011601170118011901200121012201230Tooltip
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H; Undervolting: Ø1218 (1194.56-1224.81)
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1065 (1052.44-1126.79)
Dell XPS 15 9570 i7 UHD Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H; Undervolting: Ø1168 (1123.47-1219.85)
Dell XPS 15 9570 i7 UHD Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1012 (980.27-1215.12)
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1015 (972-1114)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS Software Update: Ø1006 (962.51-1065.02)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS Software Update 2: Ø1031 (1009-1058)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS: Ø832 (773-940)

CPU-Tuning

Optimierte XTU-Einstellungen
Optimierte XTU-Einstellungen
CPU-Daten während der Cinebench-Schleife (Rot: Standard, Grün: Undervolted)
CPU-Daten während der Cinebench-Schleife (Rot: Standard, Grün: Undervolted)

Wir können die Prozessorleistung auf zwei verschiedenen Wegen verbessern: Erhöhung der TDP-Limits und Reduzierung der Kernspannung (Undervolting). Gerade bei dünnen Geräten ist die Kühlung mit dem Erhöhen der TDP-Limits aber schnell überfordert bzw. die normalen Limits können unter dauerhafter Belastung in vielen Fällen schon nicht gehalten werden. Da die 45 Watt beim Testgerät des X1 Extreme aber recht konservativ gesetzt sind, haben wir den dauerhaften Wert auf 57 Watt angehoben. Gleichzeitig haben wir die Kernspannung des Prozessors mit dem Tool Intel XTU reduziert. In einem separaten Artikel haben wir die genaue Vorgehensweise ausführlich erklärt. Jeder Prozessor reagiert hier jedoch anders und je nach Testgerät können die Unterschiede sehr groß sein. In unserem Fall können wir den Core i7-8750H stabil mit 0,165 mV weniger betreiben, was sich massiv auf die Leistungsaufnahme und damit auch auf die Leistung auswirkt.

Im Cinebench-Test benötigt der Prozessor bei 6x 3,9 GHz jetzt nämlich nur noch rund 50 Watt, und wie wir sehen können, kann dieser Wert auch dauerhaft vom System gehalten werden. In unserer Cinebench-Schleife wird das mit sehr guten Werten belohnt, denn abgesehen von zwei kleinen Ausreißern liegen alle Werte oberhalb von 1.200 Punkten und nach 50 Durchläufen sind es durchschnittlich 1.218 Punkte. Die CPU-Temperatur bleibt dennoch mehr als 2 Grad kühler. Leistungstechnisch liegt das ThinkPad X1 Extreme damit auch noch vor dem Dell XPS 15, welches mit reduzierter Kernspannung bereits sehr gut abgeschnitten hat. Die anderen Konkurrenten werden deutlich geschlagen. Der Extremtest mit Prime95 fordert den Prozessor noch stärker und für die vollen 6x 3,9 GHz werden rund 61 Watt benötigt. Nach dem Einsetzen des 57-Watt-Limits sind es aber immer noch sehr gute 3,65 GHz. Insgesamt also ein sehr gutes Ergebnis für ein dünnes Gerät.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140115011601170118011901200121012201230Tooltip
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H; Undervolting: Ø1218 (1194.56-1224.81)
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1065 (1052.44-1126.79)
Dell XPS 15 9570 i7 UHD Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H; Undervolting: Ø1168 (1123.47-1219.85)
Dell XPS 15 9570 i7 UHD Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1012 (980.27-1215.12)

System Performance

Der subjektive Leistungseindruck des ThinkPad X1 Extreme ist sehr gut. Das System fährt schnell hoch, ist sehr reaktionsschnell und auch anspruchsvolle Anwendungen werden ohne große Verzögerung gestartet. Da auch die Basisversion des X1 Extreme mit einer NVMe-SSD ausgestattet ist, bietet auch dieses Modell eine sehr hohe System Performance. In den synthetischen Benchmarks gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten und das Testgerät liegt oftmals nur im Mittelfeld, doch spürbar sind diese Unterschiede in der Praxis nicht.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4664 Points ∼100% +6%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
GeForce GTX 1050 Max-Q, 8750H, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
4643 Points ∼100% +6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (4316 - 5317, n=4)
4608 Points ∼99% +5%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
4575 Points ∼98% +4%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
4418 Points ∼95% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
4381 Points ∼94%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2213 - 5651, n=270)
4278 Points ∼92% -2%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4063 Points ∼87% -7%
Creative Score Accelerated v2
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
5284 Points ∼100% +12%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5027 Points ∼95% +6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (4685 - 5284, n=3)
4898 Points ∼93% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
4725 Points ∼89%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1765 - 6408, n=192)
4028 Points ∼76% -15%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
3836 Points ∼73% -19%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3752 Points ∼100% +4%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
3735 Points ∼100% +3%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (3494 - 3969, n=4)
3676 Points ∼98% +2%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
3631 Points ∼97% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
3611 Points ∼96%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
GeForce GTX 1050 Max-Q, 8750H, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
3433 Points ∼91% -5%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1740 - 4693, n=290)
3376 Points ∼90% -7%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3145 Points ∼84% -13%
PCMark 10
Digital Content Creation
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
5605 Points ∼100% +14%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (4377 - 5605, n=4)
4944 Points ∼88% +1%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
GeForce GTX 1050 Max-Q, 8750H, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
4920 Points ∼88% 0%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
4908 Points ∼88%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
4473 Points ∼80% -9%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1511 - 7161, n=85)
3683 Points ∼66% -25%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3116 Points ∼56% -37%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3062 Points ∼55% -38%
Productivity
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
7569 Points ∼100% +13%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
7037 Points ∼93% +5%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (6671 - 7037, n=4)
6789 Points ∼90% +2%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
GeForce GTX 1050 Max-Q, 8750H, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
6770 Points ∼89% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6727 Points ∼89% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
6671 Points ∼88%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (3113 - 8020, n=86)
6121 Points ∼81% -8%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5079 Points ∼67% -24%
Essentials
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
9087 Points ∼100%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
8894 Points ∼98% -2%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (8057 - 9087, n=4)
8453 Points ∼93% -7%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
8429 Points ∼93% -7%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
GeForce GTX 1050 Max-Q, 8750H, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
8281 Points ∼91% -9%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
7849 Points ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (3733 - 9360, n=86)
7387 Points ∼81% -19%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6891 Points ∼76% -24%
Score
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
4966 Points ∼100% +4%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Radeon Pro 560X, 8850H, Apple SSD AP0512
4805 Points ∼97% 0%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
4785 Points ∼96%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (4437 - 4966, n=4)
4706 Points ∼95% -2%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
GeForce GTX 1050 Max-Q, 8750H, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
4666 Points ∼94% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3905 Points ∼79% -18%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2046 - 5358, n=86)
3904 Points ∼79% -18%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3425 Points ∼69% -28%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3611 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4725 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4381 Punkte
Hilfe

Massenspeicher - Samsung PM981 NVMe-SSD

Zwei M.2-2280-Steckplätze mit NVMe-Support
Zwei M.2-2280-Steckplätze mit NVMe-Support

Das ThinkPad X1 Extreme kann zwei M.2-2280-NVMe-SSDs aufnehmen, die jeweils via PCIe-x4 angebunden sind. In unserem Testgerät steckt eine Samsung PM981 mit einer massiven Speicherkapazität von 1 TB, wovon nach der ersten Inbetriebnahme noch 914 GB zur freien Verfügung stehen. Leistungstechnisch gibt sich das Laufwerk keine Blöße und kann sich vor allem beim Schreiben von Daten von der Konkurrenz absetzen. Insgesamt arbeiten jedoch alle Probanden auf einem sehr hohen Niveau und in der Praxis wird es keine spürbaren Unterschiede geben. Lenovo setzt allerdings auf verschiedene Zulieferer und man kann im Vorfeld nicht überprüfen, von welchem Hersteller das Laufwerk stammt. Für weitere Benchmarks und Vergleiche steht unsere umfangreiche HDD/SSD-Liste zur Verfügung.

Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Durchschnittliche Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-24%
-30%
-3%
-31%
-6%
Write 4K
123.72
79.13
-36%
94.81
-23%
131.86
7%
131.4
6%
116 (92.4 - 140, n=7)
-6%
Read 4K
44.07
37.89
-14%
26.45
-40%
44.6
1%
29.47
-33%
43.6 (37 - 52.6, n=7)
-1%
Write Seq
2215.11
1118.87
-49%
1037
-53%
1824.25
-18%
877.7
-60%
1960 (1221 - 2372, n=7)
-12%
Read Seq
2241.58
1851.94
-17%
1280
-43%
2162.98
-4%
883
-61%
1603 (1005 - 2242, n=7)
-28%
Write 4K Q32T1
313.86
361.12
15%
277.6
-12%
338.15
8%
256
-18%
338 (205 - 603, n=7)
8%
Read 4K Q32T1
359.81
257.85
-28%
333.9
-7%
351.85
-2%
337.7
-6%
352 (270 - 454, n=7)
-2%
Write Seq Q32T1
2403.8
1131.2
-53%
1037
-57%
1972.1
-18%
1723
-28%
2396 (2385 - 2404, n=7)
0%
Read Seq Q32T1
3332.7
3095.5
-7%
3135
-6%
3387.2
2%
1778
-47%
3125 (2251 - 3339, n=7)
-6%
Write 4K Q8T8
1043.5
1254
Read 4K Q8T8
913.6
1525
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
Sequential Read: 2699 MB/s
Sequential Write: 2198.3 MB/s
512K Read: 904.52 MB/s
512K Write: 2225.78 MB/s
4K Read: 59.15 MB/s
4K Write: 128.39 MB/s
4K QD32 Read: 353.55 MB/s
4K QD32 Write: 310.14 MB/s

Grafikkarte - GeForce GTX 1050 Ti Max-Q

GPU-Z Nvidia GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
GPU-Z Nvidia GeForce GTX 1050 Ti Max-Q

Aktuell kommen immer mehr Geräte mit der Max-Q-Version der GeForce GTX 1050 Ti auf den Markt. Zuletzt haben wir die besonders effiziente (und eigentlich langsamere) Version der GTX 1050 Ti im Dell XPS 15 getestet. Für die Max-Q-Modelle gibt es spezielle Vorgaben von Nvidia (Stromverbrauch, Lüfterlautstärke beim Spielen), die normalerweise mit geringeren Takten erkauft werden. Im Fall des XPS 15 haben wir jedoch gesehen, dass die GTX 1050 Ti Max-Q je nach Kühlung auf dem Niveau der regulären GTX 1050 Ti arbeiten kann. Das ist auch beim ThinkPad X1 Extreme der Fall, denn der eigentliche Boost-Takt von 1.291 MHz wird mit maximal 1.695 MHz (Witcher 3) deutlich überschritten.

In den synthetischen 3DMarks liegt das Testgerät auch nur minimal hinter dem Dell XPS 15 mit der gleichen GTX 1050 Ti Max-Q, aber spürbar vor der Radeon Pro 560X des MacBooks sowie der GTX 1050 Max-Q des EliteBook 1050 G1. Je nach Benchmark kann sich das Testgerät um 14 - 38 % absetzen. Die kleinere GeForce MX150 im ThinkPad T580 fällt noch weiter zurück. Das X1 Extreme hat auch den anspruchsvollen Time-Spy-Stresstest mit 99,8 % problemlos bestanden.

Wie bereits erwähnt unterstützt das ThinkPad X1 Extreme Nvidias Optimus-Technologie in Verbindung mit der UHD Graphics 630 des Prozessors. Bei anspruchslosen Anwendungen benötigt die iGPU deutlich weniger Strom, eignet sich dank des leistungsstarken Videodecoders aber auch optimal für die Wiedergabe von hochauflösenden Videos.

Im Akkubetrieb wird die GPU-Leistung ein wenig reduziert. Der Graphics-Score im aktuellen 3DMark Fire Strike fällt von 7.199 auf 6.311 Punkte.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
9079 Points ∼100% +5%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (8317 - 9079, n=7)
8781 Points ∼97% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
8619 Points ∼95%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
7590 Points ∼84% -12%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
NVIDIA GeForce GTX 1050 Max-Q, Intel Core i7-8750H
6874 Points ∼76% -20%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
4392 Points ∼48% -49%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (352 - 20837, n=624)
2918 Points ∼32% -66%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1901 Points ∼21% -78%
3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
2278 Points ∼100% +4%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (2196 - 2278, n=3)
2245 Points ∼99% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
2196 Points ∼96%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
1614 Points ∼71% -27%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (281 - 4734, n=52)
1610 Points ∼71% -27%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
NVIDIA GeForce GTX 1050 Max-Q, Intel Core i7-8750H
1596 Points ∼70% -27%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
7428 Points ∼100% +3%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q
  (6957 - 7428, n=7)
7281 Points ∼98% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Extreme-20MF000XGE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
7199 Points ∼97%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
5699 Points ∼77% -21%
HP EliteBook 1050 G1-4QY20EA
NVIDIA GeForce GTX 1050 Max-Q, Intel Core i7-8750H
5677 Points ∼76% -21%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
3291 Points ∼44% -54%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (337 - 16100, n=399)
2818 Points ∼38% -61%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1283 Points ∼17% -82%
3DMark 11 Performance
8886 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6424 Punkte
3DMark Time Spy Score
2361 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Bei den Gaming-Benchmarks sind wir auf Probleme gestoßen, da einige Titel nicht mit dem vorinstallierten Treiber 398.27 starten wollten. Wir haben dann versucht, den aktuellsten Treiber von Nvidia herunterzuladen, doch die Installation ist gescheitert, da keine kompatible Hardware gefunden wurde. Auf der Support-Seite von Lenovo sind wir dann auf ein Update vom 26. September für den Intel- und Nvidia-Grafiktreiber gestoßen, welches die Nvidia-Software auf Version 399.11 gebracht hat. Die meisten Spiele funktionierten nun, nur Assassin's Creed Origins stürzte wiederholt ab und die eigentlichen Nvidia-Treiber lassen sich immer noch nicht installieren. Das könnte gerade bei sehr aktuellen Spielen problematisch werden, denn in der Regel werden die Treiber-Updates vom Hersteller immer mit einiger Verzögerung bereitgestellt.

Die gute Nachricht zuerst: Die Gaming-Leistung ist stabil, was auch unser Witcher-3-Langzeittest zeigt. Anders als im Stresstest (siehe Temperatur-Sektion) ist die CPU-Last beim Spielen deutlich geringer, vor allem werden nicht immer alle Kerne gleichzeitig maximal ausgelastet. Die durchschnittlichen Werte während des Witcher-3-Tests sind 1.392 MHz/73 °C für die GPU und 3,7 GHz/69 °C für die CPU. Im Akkubetrieb ist die Gaming-Leistung nur leicht reduziert. Anstatt 24,9 FPS in Wicther 3 Ultra sind es abseits der Steckdose nur 23 FPS.

0102030