Notebookcheck

Test Lenovo Legion Y730-17ICH (i7-8750H, GTX 1050 Ti) Laptop

Allen Ngo, Tanja Hinum-Balaz (übersetzt von Andreas Osthoff), 10.01.2019

Professioneller Look, aber im Herzen ein Gamer. Lenovo verändert das Design seiner Legion-Baureihe, um auch Käufergruppen abseits der Hardcore-Gamer anzusprechen. Das Legion Y730 ist der erste Versuch der neuen Ausrichtung und wird damit der bisher ausgewogenste Legion-Laptop. Update: 144Hz-Panel

Das Lenovo Legion Y730 tritt die Nachfolge des Legion Y720 an. Im Gegensatz zum alten Modell gibt es das Y730 aber sowohl mit einem 15-Zoll als auch 17-Zoll-Display. Wir testen heute das große 17-Zoll Y730, einen Eindruck von der kleineren Version gibt es in unserem Test des Legion Y530, welches ein sehr ähnliches Design verwendet.

In Deutschland gibt es verschiedene Modelle, wobei der Prozessor den wichtigsten Unterschied darstellt. Neben dem Quad-Core Core i5-8300H steht auch der Hexa-Core i7-8750H zur Auswahl, jeweils in Verbindung mit einem matten 1080p-IPS-Display und der Grafikkarte Nvidia GTX 1050 Ti. Unser Testgerät aus den USA ist das schnellere Modell, doch die Speicherausstattung unterscheidet sich. Das Core-i5-Modell startet bei 1.399 Euro, das größere Modell mit dem Core i7 gibt es entweder für 1.499 Euro mit Free-DOS oder für 1.699 Euro mit Windows-Betriebssystem. An Konkurrenten mangelt es in diesem Segment nicht: MSI GP72HP Omen 17Dell G3 17, Acer Predator Helios 300 & Asus ROG GL703GE.

Update 10.1.2019: Wir hatten die Möglichkeit, die Variante des Legion Y730-17ICH mit 144Hz-Panel (Type AUO B173HAN03) zu testen. Dieser Bildschirm hat Vor- aber auch Nachteile. Das TFT ist dunkler, die Helligkeit schlechter verteilt. Es hat aber deutlich kürzere Response-Zeiten und einen größeren Farbraum. Die entsprechenden Informationen haben wir im Kapitel Display ergänzt.

Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H (Legion Y730 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 7008 MHz, GDDR5, 397.97, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2666, 19-19-19-43, Single-Channel
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, LP173WF4-SPF6, IPS, LG Philips LGD0589, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Toshiba KBG30ZMT128G, 128 GB 
, Secondary: 1 TB Seagate ST1000LM049-2GH172 HDD
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5mm, Card Reader: SD
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21.95 x 413 x 305
Akku
76 Wh, 4840 mAh Lithium-Polymer, 4-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Warranty card, Quick Start guide, McAfee LiveSafe, Magic Y Key, ICue, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.88 kg, Netzteil: 562 g
Preis
1250 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Lenovo hat das bisherige Legion-Gehäuse komplett überarbeitet. Das neue Y730 ist flacher, dünner und nicht mehr so bunt bzw. Gaming-orientiert wie seine Vorgänger. Alle roten Merkmale wurden entfernt und gegen matte Alu-Oberflächen getauscht. Damit will Lenovo auch andere Käufergruppen für seine Legion-Laptops interessieren und nicht nur die hartgesottenen Gamer. Mit dem neuen Design kann man sich auch durchaus ins Büro trauen, was mit dem alten Legion Y520 beispielsweise nicht wirklich möglich war.

Das Design soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es nach wie vor mit einem Gaming-Laptop zu tun haben, der in vielen Bereichen verbessert wurde. Die Kühlung ist nun stärker, was sich vor allem durch die Anordnung der Lüfter hinter dem eigentlichen Scharnier bemerkbar macht. Der zusätzliche Platz ist notwendig, um größere Kühlkörper unterzubringen. Dieses Prinzip kennen wir beispielsweise auch schon von dem Asus ROG G700 oder dem Aorus X7. Als Besonderheit verstecken sich nun konfigurierbare LEDs hinter den Lüftergittern, die man aber auch deaktivieren kann. Damit entsteht definitiv ein einzigartiger Look, der sich an die Umgebung anpassen kann.

Doch wie sieht es mit der Qualität des neuen Gehäuses aus? Die Baseunit ist sehr stabil und es gibt nur minimale Knarzgeräusche beim Verwinden. Der Deckel ist ebenfalls überdurchschnittlich stabil und selbst Druck auf den mittleren Bereich hat kaum Auswirkungen. Die Tastatur lässt sich minimal eindrücken, doch das sollte in der Praxis kein Problem sein. Die Verarbeitung selbst ist exzellent und wir können keine Probleme wie unregelmäßige Spaltmaße oder überstehende Kanten erkennen. Insgesamt fühlt sich das Lenovo ein wenig stabiler an als das Asus ROG GL703.

Die mit Abstand größte Schwachstelle sind die beiden Scharniere, die einen maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad ermöglichen. Bei größeren Winkeln haben sie aber zunehmend mit dem Deckel zu kämpfen, was auch zu mehr Bewegungen (Nachwippen) führen kann. Wir gehen davon aus, dass sich dieses Problem mit zunehmendem Alter noch verschlimmern wird.

Aufgrund der Kühlung im Heck fällt die Stellfläche des Testgerätes etwas größer aus als bei der Konkurrenz. Modelle wie das MSI GE73, Dell G3 17 oder Asus Strix GL703 sind beispielsweise mindestens 2 cm weniger tief. Allerdings gleicht Lenovo das mit einer Bauhöhe von gerade einmal 22 mm wieder aus. Beim Gewicht hat das Legion einen kleinen Vorteil (~100 Gramm), aber insgesamt sind die Vergleichsgeräte hier sehr ähnlich.

An den beiden Seiten befinden sich nur wenige Anschlüsse.
An den beiden Seiten befinden sich nur wenige Anschlüsse.
Glatte und matte Aluminium-Oberflächen
Glatte und matte Aluminium-Oberflächen
"Jet-Engine"-Design inklusive RGB-Beleuchtung hinter den Lüfterschlitzen
"Jet-Engine"-Design inklusive RGB-Beleuchtung hinter den Lüfterschlitzen
Die 180-Grad-Scharniere fühlen sind ab etwa 140 Grad nicht stramm genug.
Die 180-Grad-Scharniere fühlen sind ab etwa 140 Grad nicht stramm genug.
423 mm 304 mm 33 mm 3.7 kg424 mm 332 mm 30 mm 4.4 kg419 mm 287 mm 30 mm 2.9 kg415.4 mm 279.2 mm 25 mm 3 kg414 mm 279.4 mm 23.9 mm 2.9 kg413 mm 305 mm 21.95 mm 2.9 kg

Ausstattung

Es handelt sich beim Y730 zwar um einen 17-Zoll Gaming-Laptop, aber die Anschlussauswahl ist dennoch recht begrenzt. Es gibt lediglich drei USB-3.0-Anschlüsse (Typ-A), von denen sich zwei an der Rückseite befinden und auf einen SD-Leser muss man komplett verzichten. Insgesamt sind die meisten Anschlüsse recht dicht gedrängt an der Rückseite und nur wenige Stecker wurden auf die beiden Seiten verteilt. Hier besteht also eine Menge Optimierungspotenzial, vor allem der fehlende USB-Anschluss auf der linken Seite stört uns.

Lenovo gebührt allerdings auch Lob für die Implementierung von Thunderbolt 3 und einer rückwärtigen LED, damit man die Anschlüsse besser erkennen kann.

Vorne: Keine Anschlüsse
Vorne: Keine Anschlüsse
Rechts: Lenovo Reset-Knopf, USB 3.0
Rechts: Lenovo Reset-Knopf, USB 3.0
Hinten: DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, 2x USB 3.1 Gen.2, Gigabit-Ethernet, Netzteil, Kensington Lock
Hinten: DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, 2x USB 3.1 Gen.2, Gigabit-Ethernet, Netzteil, Kensington Lock
Links: 3,5-mm-Audio, Thunderbolt 3
Links: 3,5-mm-Audio, Thunderbolt 3

Kommunikation

Um WLAN und Bluetooth-Verbindungen (4.1) kümmert sich ein 2x2-M.2-Adapter von RealTek (RTL8822BE). Während des Tests gab es keine Probleme mit der kabellosen Verbindung, allerdings bieten Systeme mit Killer-Modulen mehr Leistung und vor allem mehr Funktionen für Gamer.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Alienware 17 R5
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
668 MBit/s ∼100% +6%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Wireless-AC 9560
657 MBit/s ∼98% +4%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
644 MBit/s ∼96% +2%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
630 MBit/s ∼94%
Dell G3 17 3779
Intel Wireless AC 9462
284 MBit/s ∼43% -55%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
630 MBit/s ∼100% +9%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
579 MBit/s ∼92%
Alienware 17 R5
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
553 MBit/s ∼88% -4%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Wireless-AC 9560
448 MBit/s ∼71% -23%
Dell G3 17 3779
Intel Wireless AC 9462
321 MBit/s ∼51% -45%

Wartung

Die untere Abdeckung wird durch eine Kreuzschraube gesichert. Allerdings gibt es auch noch einige Kunststoffclips, die das Abnehmen etwas erschweren. Nutzer erhalten danach Zugang zu den wichtigen Komponenten inklusive dem Arbeitsspeicher, den Festplatten und dem WLAN-Modul. Die beiden RAM-Bänke in der Mitte werden durch eine Metalplatte geschützt.

Direkter Zugang zu allen wichtigen Komponenten
Direkter Zugang zu allen wichtigen Komponenten

Zubehör und Garantie

Abgesehen von dem Netzteil und einer Schnellstartanleitung befinden sich keine weiteren Extras im Lieferumfang.

In Deutschland wird das Gerät mit einer zweijährigen Herstellergarantie ausgeliefert.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur (~30 x 10,1 cm) ist identisch zum 15-Zoll Y530, wenn es um die Größe und das Tippgefühl geht. Damit ist das Feedback eher auf der weichen Seite und es die Geräuschentwicklung ist typisch für solch eine Eingabe, die auch in vielen Ultrabooks zu finden ist. Die großen Pfeiltasten sind auf jeden Fall ein Vorteil gegenüber den kleinen Versionen bei vielen Konkurrenten.

Der Nummernblock wurde dafür aber deutlich kleiner gestaltet. Die Tasten sind deutlich kleiner als die normalen QWERTZ-Tasten und bieten auch eine etwas schwammigere Rückmeldung. Hier bieten die SteelSeries-Tastaturen bei MSIs GE- oder GS-Modellen ein gleichmäßigeres Tippgefühl.

Der große Unterschied zwischen dem Y730 und dem Y530 ist die Hintergrundbeleuchtung, denn beim Y730 lässt sich jede Taste mit 16,7 Millionen Farben einzeln ansteuern. Die Lichteffekte werden über die Corsair iCUE-Software gesteuert, mit der man mehrere Profile und Voreinstellungen erstellen kann. Selbst die Lüftergitter und Anschlüsse an den Seiten können in verschiedenen Farben leuchten. Insgesamt ist die Implementierung sehr gut gelungen, an die iCUE-Software muss man sich aber erstmal ein wenig gewöhnen.

Touchpad

Das Precision-Touchpad ist vergleichsweise klein (~10,2 x 5,3 cm) für einen 17 Zoll großen Laptop, denn selbst das 15-Zoll XPS 15 besitzt ein größeres TrackPad (10,5 x 8,5 cm). Hier muss man Lenovo aber zugutehalten, dass die dedizierten Maustasten angenehmer sind als Clickpads, vor allem bei Drag-&-Drop-Aktionen. Die Touchpad-Oberfläche gibt unter Druck ein wenig nach, arbeitet aber sowohl bei langsamen als auch schnellen Eingaben präzise. Leider erweist sich die Oberfläche als ziemlicher Magnet für Finegrabdrücke und Schmutz.

Die zuvor erwähnten Maustasten haben einen recht weichen, mittellangen Anschlag und klicken nicht zu laut. Die geringe Lautstärke gefällt uns, doch wir hätten eine etwas straffere Rückmeldung bevorzugt.

Die Anordnung und das Tippgefühl der Tastatur entsprechen einem IdeaPad.
Die Anordnung und das Tippgefühl der Tastatur entsprechen einem IdeaPad.
Zentraler Power-Button ohne Fingerabdruckscanner oder zusätzliche Tasten
Zentraler Power-Button ohne Fingerabdruckscanner oder zusätzliche Tasten
Die individuell steuerbare Tastaturbeleuchtung unterscheidet das Y730 vom günstigeren Y530.
Die individuell steuerbare Tastaturbeleuchtung unterscheidet das Y730 vom günstigeren Y530.
Nutzerprofile können mit Anwendungen wie Spielen verknüpft werden.
Nutzerprofile können mit Anwendungen wie Spielen verknüpft werden.
Anpassbare Beleuchtung der Lüftergitter und Anschlüsse
Anpassbare Beleuchtung der Lüftergitter und Anschlüsse
Magic Y Key ist eine separate App für Makros und andere Tastenzuweisungen.
Magic Y Key ist eine separate App für Makros und andere Tastenzuweisungen.

Display

Lenovo bietet lediglich ein mattes 1080p-IPS-Display für das 17-Zoll Y730 an. Auf spiegelnde Modelle, Touchscreens oder gar 4K-Panels muss man verzichten. Das beinhaltet auch schnelle 120-Hz- bzw. 144-Hz-Modelle, wie sie andere Mainstream Gaming-Laptops (z. B. Pavilion 15 Gaming) bieten. Glücklicherweise ist der eingesetzte Bildschirm aber nicht schlecht und erreicht gute Ergebnisse beim Kontrast, den Reaktionszeiten und der Farbdarstellung. Tatsächlich ist das Panel von LG Philips (LP173WF4) kein Unbekannter, denn es kommt auch im Acer Predator 17 X, Predator Helios 300 sowie Asus GL703VD zum Einsatz. Die Messwerte dieser Geräte sind daher wenig überraschend auch sehr ähnlich. Es gibt aber auch noch bessere Bildschirme mit besserer Farbdarstellung, höherem Kontrast und weniger Ghosting, zum Beispiel beim MSI GS65.

Es gibt keine Probleme mit einer körnigen Darstellung, das matte Panel sieht also so aus wie ein spiegelndes, aber ohne die Reflexionen. Unser Testgerät weist leider Screen-Bleeding auf (siehe nachfolgendes Bild). Beim Surfen im Internet fällt das nicht auf, doch bei dunklen Spiel- oder Filmpassagen stört es.

Sichtbares Screen-Bleeding in der oberen Ecke
Sichtbares Screen-Bleeding in der oberen Ecke
Subpixel-Anordnung (127 PPI)
Subpixel-Anordnung (127 PPI)
320.1
cd/m²
324.8
cd/m²
322.6
cd/m²
319.5
cd/m²
328.7
cd/m²
323.6
cd/m²
299.3
cd/m²
308.5
cd/m²
318.8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LP173WF4-SPF6
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 328.7 cd/m² Durchschnitt: 318.4 cd/m² Minimum: 0.06 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 328.7 cd/m²
Kontrast: 645:1 (Schwarzwert: 0.51 cd/m²)
ΔE Color 4.91 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 4.27
ΔE Greyscale 3.9 | 0.64-98 Ø6.2
84.7% sRGB (Argyll 3D) 55.6% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.13
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
LP173WF4-SPF6, IPS, 17.3, 1920x1080
Lenovo Legion Y730-17ICH 144Hz
AUO B173HAN03, , 17.3, 1920x1080
Alienware 17 R5
JYWWF_B173QTN (AUO1496), TN, 17.3, 2560x1440
HP Omen 17t-3AW55AV_1
AU Optronics AUO309D, IPS, 17.3, 1920x1080
Dell G3 17 3779
AUO, B173HAN01.3, IPS, 17.3, 1920x1080
Asus Strix GL703GM-DS74
Chi Mei CMN1747 M173JJE-G32, TN LED, 17.3, 1920x1080
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Chi Mei N173HHE-G32 (CMN1747), TN WLED, 17.3, 1920x1080
Response Times
58%
59%
55%
-6%
73%
34%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
36.8 (18.8, 18)
16 (8, 8)
57%
20.8 (11.6, 9.2)
43%
17.6 (10, 7.6)
52%
38 (18, 20)
-3%
8.8 (4.4, 4.4)
76%
28 (16.4, 11.6)
24%
Response Time Black / White *
24 (14, 10)
10 (6, 4)
58%
6 (4, 2)
75%
10 (4.8, 5.2)
58%
26 (15, 11)
-8%
7.4 (5.2, 2.2)
69%
13.6 (11.8, 1.8)
43%
PWM Frequency
25510 (15)
25000 (14)
Bildschirm
-1%
4%
18%
8%
16%
25%
Helligkeit Bildmitte
328.7
302
-8%
398
21%
343.6
5%
323
-2%
297.8
-9%
273
-17%
Brightness
318
263
-17%
367
15%
320
1%
306
-4%
285
-10%
273
-14%
Brightness Distribution
91
79
-13%
86
-5%
87
-4%
89
-2%
84
-8%
90
-1%
Schwarzwert *
0.51
0.38
25%
0.51
-0%
0.34
33%
0.31
39%
0.33
35%
0.26
49%
Kontrast
645
795
23%
780
21%
1011
57%
1042
62%
902
40%
1050
63%
DeltaE Colorchecker *
4.91
4.9
-0%
5.45
-11%
3.74
24%
4.96
-1%
3.68
25%
3.52
28%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.15
10.07
1%
10.36
-2%
5.33
47%
8.25
19%
7.71
24%
6.34
38%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.27
2.56
40%
3.49
18%
2.71
37%
2.09
51%
DeltaE Graustufen *
3.9
5.4
-38%
5.4
-38%
3.7
5%
5.65
-45%
5
-28%
3.11
20%
Gamma
2.13 103%
2.5 88%
2.4 92%
2.36 93%
2.24 98%
2.06 107%
2.43 91%
CCT
6911 94%
7740 84%
7453 87%
6388 102%
7441 87%
6728 97%
6999 93%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55.6
60
8%
56
1%
58
4%
58
4%
84.77
52%
76
37%
Color Space (Percent of sRGB)
84.7
92
9%
86
2%
90
6%
90
6%
99.97
18%
100
18%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
29% / 9%
32% / 12%
37% / 24%
1% / 5%
45% / 25%
30% / 26%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei 56 % AdobeRGB und 85 % sRGB, was normale Ergebnisse für solch ein Panel sind. Die Farbraumabdeckung ist beim Spielen sowieso nicht vorrangig, hier geht es eher um Reaktionszeiten und ein möglichst hohes Kontrastverhältnis. Wer dennoch einen Gaming-Laptop mit voller sRGB-Abdeckung möchte, sollte sich das Asus GL703 oder MSI GE73 ansehen, denn dort sind entsprechende Panels zumindest optional verfügbar.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB

Die weiteren Messungen mit einem X-Rite Spektralfotometer zeigen bereits im Werkszustand ordentliche Ergebnisse für die Graustufen und die Farben. Mit einer Kalibrierung verbessern sich die Werte noch und unser ICC-Profil steht weiter oben zum Download zur Verfügung. Aufgrund der unvollständigen sRGB-Abdeckung werden Farben mit zunehmender Sättigung aber ungenauer.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 34 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
36.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 33 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Sichtbarkeit im Freien ist bestenfalls durchschnittlich. Allerdings sind die meisten 17-Zoll-Gaming-Laptops in dieser Disziplin auch nicht besser. Das IPS-Panel bietet weite Blickwinkel ohne Farbverfälschungen, doch die Scharniere hätten etwas strammer sein können.

In der Sonne
In der Sonne
In der Sonne
In der Sonne
Im Schatten
Im Schatten
Weite Blickwinkel des IPS-Panels
Weite Blickwinkel des IPS-Panels

144Hz-Display (AUO B173HAN03)

Es gibt das Legion Y730-17ICH alternativ mit 144Hz-Panel, wir haben diesen Bildschirm ebenfalls vermessen. Das 144Hz-Display ist ebenfalls entspiegelt und soll eine Helligkeit von 300 cd/m² haben. Die Auflösung ist identisch (Full-HD).

Bei den Messungen fällt sofort die niedrigere Helligkeit des Panels auf, das betrifft den Durchschnitt als auch die Helligkeit der Bildmitte. Die Vorgabe von 300 cd/m² wird nur in der Bildmitte erreicht. 

Das AUO-Panel ist durchschnittlich 17 % dunkler. Die Helligkeitsverteilung ist ebenfalls schlechter, sie erreicht nur 79 %, wohingegen das LG Philips 91 % hatte.

AUO-Panel 144 Hz

250
cd/m²
274
cd/m²
273
cd/m²
247
cd/m²
302
cd/m²
278
cd/m²
239
cd/m²
240
cd/m²
263
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B173HAN03
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 302 cd/m² Durchschnitt: 262.9 cd/m² Minimum: 4.9 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Helligkeit Akku: 302 cd/m²
Kontrast: 795:1 (Schwarzwert: 0.38 cd/m²)
ΔE Color 4.9 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 5.4 | 0.64-98 Ø6.2
92% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.5
Farbraum sRGB 60%, AUO 144Hz
Farbraum sRGB 60%, AUO 144Hz
Farbraum AdobeRGB 92%, AUO 144Hz
Farbraum AdobeRGB 92%, AUO 144Hz

Aber das 144Hz-Display kann auch besser sein: Es schafft deutlich geringere Response-Zeiten bei Grau und Schwarz, wir sprechen hier von einer Verbesserung von über 50 %! Außerdem ist der Schwarzwert geringer (0,38) was zu einem verbesserten Kontrast von 795:1 führt. Das ist zwar immer noch nicht die Krönung, aber besser als die 645:1 des LG Philips. 

Das im ersten Testgerät verwendete LG Philips (LP173WF4) hat eine Farbraumabdeckung von lediglich 56 % AdobeRGB und 85 % sRGB. Das AUO-Panel erreicht 60 % AdobeRGB und 92 % sRGB. Diese geringfügige Erhöhung des Farbraumes macht das Panel aber auch nicht fit für die professionelle Bildbearbeitung, bei der es auf die exakte Farbausgabe am Bildschirm ankommt.

Die Bildschirmvermessung mit CalMAN spuckt und Werte aus, die - im Auslieferungszustand ohne Kalibrierung - nahezu identisch sind mit dem LG Philips. Der Colorchecker erreicht nur einen DeltaE von fünf, bei den Graustufen liegt selbiger bei 5,4. Durch eine Kalibrierung können diese Werte wie beim LG Philips beträchtlich verbessert werden.

Calman Graustufen, AUO 144Hz
Calman Graustufen, AUO 144Hz
Calman Sättigung, AUO 144Hz
Calman Sättigung, AUO 144Hz
Calman Color Checker, AUO 144Hz
Calman Color Checker, AUO 144Hz

AUO-Panel 144 Hz

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
10 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 9 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
16 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wie eingangs erwähnt stehen zwei verschiedene Coffee Lake-H CPUs zu Verfügung, jeweils in Kombination mit der dedizierten Grafikkarte GeForce GTX 1050 Ti. Diese Specs sind bei günstigen Gaming-Laptops normal und vor allem das Gespann Core-i5/GTX 1050 Ti bietet viel Leistung für das Geld.

Nvidias Optimus Grafikumschaltung mit der integrierten UHD Graphics 630 wird ebenfalls unterstützt.

Prozessor

Die CPU-Leistung ist sehr gut und vor allem im Cinebench R15 Multi-Test sind die Ergebnisse überdurchschnittlich gut. Im Vergleich zum alten Core i7-7700HQ kann man dank der zusätzlichen Kerne mit rund 70 % mehr Leistung rechnen. Der Core i5-8300H aus dem Einstiegsmodell ist rund 35 % langsamer als der i7-8750H.

Auch in der Cinebench-Schleife bleiben die Ergebnisse auf einem stabilen Niveau, die Turbo-Ausnutzung ist also auch bei längerer Belastung exzellent. Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-8750H gibt es hier.

Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140115011601170118011901200121012201230Tooltip
; CPU Multi 64Bit: Ø1193 (1158.58-1229.48)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
192 Points ∼88% +11%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Intel Core i7-8705G
174 Points ∼80% +1%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Core i7-8750H
174 Points ∼80% +1%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
Intel Core i7-8750H
173 Points ∼79%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=85)
172 Points ∼79% -1%
Dell G3 17 3779
Intel Core i5-8300H
169 Points ∼78% -2%
HP Omen X 17-ap0xx
Intel Core i7-7820HK
162 Points ∼74% -6%
MSI Prestige PS42 8RB-059
Intel Core i7-8550U
162 Points ∼74% -6%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
144 Points ∼66% -17%
Asus ROG Strix GL702VI-WB74
Intel Core i7-7700HQ
142 Points ∼65% -18%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
141 Points ∼65% -18%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1408 Points ∼32% +15%
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
1359 Points ∼31% +11%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
Intel Core i7-8750H
1220 Points ∼28%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Core i7-8750H
1163 Points ∼27% -5%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (863 - 1251, n=92)
1109 Points ∼25% -9%
Dell G3 17 3779
Intel Core i5-8300H
798 Points ∼18% -35%
HP Omen X 17-ap0xx
Intel Core i7-7820HK
770 Points ∼18% -37%
Asus ROG Strix GL702VI-WB74
Intel Core i7-7700HQ
723 Points ∼17% -41%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Intel Core i7-8705G
699 Points ∼16% -43%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
530 Points ∼12% -57%
MSI Prestige PS42 8RB-059
Intel Core i7-8550U
502 Points ∼11% -59%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
173 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1220 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
109.69 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

In den PCMarks gibt es keine Überraschungen und das Lenovo liegt auf dem Niveau von anderen Gaming-Laptops mit dieser CPU/GPU-Kombination. Während unseres Tests konnten wir auch keine Probleme mit der Software erkennen.

PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10
PCMark 10
PCMark 10 - Score
HP Omen 17t-3AW55AV_1
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5939 Points ∼76% +19%
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5525 Points ∼71% +11%
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
5443 Points ∼70% +9%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
5001 Points ∼64% 0%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, Toshiba KBG30ZMT128G
4982 Points ∼64%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (4532 - 5162, n=10)
4851 Points ∼62% -3%
Asus ROG Strix GL702VI-WB74
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4632 Points ∼60% -7%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Omen 17t-3AW55AV_1
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5968 Points ∼92% +12%
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5528 Points ∼85% +4%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, Toshiba KBG30ZMT128G
5340 Points ∼82%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (4973 - 5461, n=10)
5312 Points ∼82% -1%
Asus ROG Strix GL702VI-WB74
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5199 Points ∼80% -3%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
4469 Points ∼69% -16%
Creative Score Accelerated v2
HP Omen 17t-3AW55AV_1
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
8378 Points ∼79%
Asus ROG Strix GL702VI-WB74
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7853 Points ∼74%
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7765 Points ∼74%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
6297 Points ∼60%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (4820 - 5255, n=4)
5092 Points ∼48%
Home Score Accelerated v2
HP Omen 17t-3AW55AV_1
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5557 Points ∼91% +34%
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5371 Points ∼88% +29%
Asus ROG Strix GL702VI-WB74
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4970 Points ∼82% +20%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
4235 Points ∼70% +2%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (3894 - 4371, n=10)
4162 Points ∼68% 0%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, Toshiba KBG30ZMT128G
4148 Points ∼68%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4148 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5340 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Es gibt zwei verschiedene Festplatten, einmal eine M.2-NVMe-SSD und eine 2,5-Zoll SATA-III-HDD für Laufwerke mit einer Bauhöhe von 7 mm oder 9,5 mm. Unser Testgerät verwendet eine 128-GB-SSD von Toshiba (M.2 NVMe, KBG30ZMT128G) in Kombination mit einer 1 TB großen HDD von Seagate (Barracuda).

Die Toshiba-SSD ist nicht besonders schnell, vor allem für ein NVMe-Modell. Die sequentiellen Transferraten liegen nur bei etwa 980 MB/s (Lesen) bzw. 125 MB/s (Schreiben). Zum Vergleich: Samsungs PM961 schafft mehr als 2.000 bzw. 1.000 MB/s. Hier wurde also Geld gespart, um noch eine größere sekundäre Festplatte zu verbauen.

Weitere Benchmarks sind in unserer SSD/HDD-Liste verfügbar.

AS SSD (primäre SSD)
AS SSD (primäre SSD)
CDM 5.5 (primäre SSD)
CDM 5.5 (primäre SSD)
CDM 5.5 (sekundäre SSD)
CDM 5.5 (sekundäre SSD)
Interessanterweise nutzt das Y730 eine seltene M.2-2242-SSD.
Interessanterweise nutzt das Y730 eine seltene M.2-2242-SSD.
Die sekundäre HDD befindet sich unter der rechten Handballenauflage.
Die sekundäre HDD befindet sich unter der rechten Handballenauflage.
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
Toshiba KBG30ZMT128G
Alienware 17 R5
SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell G3 17 3779
SK hynix SC311 SATA
Asus Strix GL703GM-DS74
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Durchschnittliche Toshiba KBG30ZMT128G
 
AS SSD
233%
915%
41%
463%
28%
Copy Game MB/s
134.55
874.69
550%
124.16
-8%
480.98
257%
122 (106 - 135, n=3)
-9%
Copy Program MB/s
182.95
481.13
163%
99.79
-45%
780.01
326%
123 (78 - 183, n=3)
-33%
Copy ISO MB/s
272.67
1080.01
296%
154.91
-43%
1043.39
283%
175 (108 - 273, n=3)
-36%
Score Total
479
1424
197%
4142
765%
552
15%
3075
542%
656 (479 - 838, n=4)
37%
Score Write
86
428
398%
2147
2397%
199
131%
825
859%
149 (86 - 200, n=4)
73%
Score Read
286
706
147%
1304
356%
236
-17%
1520
431%
360 (286 - 497, n=4)
26%
Access Time Write *
0.324
0.065
80%
0.047
85%
0.069
79%
0.042
87%
0.27 (0.234 - 0.324, n=4)
17%
Access Time Read *
0.519
0.091
82%
0.071
86%
0.136
74%
0.066
87%
0.3803 (0.106 - 0.626, n=4)
27%
4K-64 Write
31.38
279.13
790%
1866.02
5847%
114.77
266%
633.06
1917%
75.1 (31.4 - 98.2, n=4)
139%
4K-64 Read
168.58
447.2
165%
1124.72
567%
160.67
-5%
1285.1
662%
222 (169 - 335, n=4)
32%
4K Write
38.73
92.68
139%
84.44
118%
58.52
51%
88.38
128%
60.8 (35.7 - 90, n=4)
57%
4K Read
19.73
38.74
96%
31.66
60%
24.22
23%
35.76
81%
30.3 (19.7 - 38.7, n=4)
54%
Seq Write
125.45
558.94
346%
1962.09
1464%
254.44
103%
1031.3
722%
122 (115 - 132, n=4)
-3%
Seq Read
979.27
2203.29
125%
1472.55
50%
511.08
-48%
1993.13
104%
1073 (979 - 1231, n=4)
10%

* ... kleinere Werte sind besser

Toshiba KBG30ZMT128G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 1037 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 130.5 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 196.4 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 88.93 MB/s
CDM 5 Read Seq: 842.6 MB/s
CDM 5 Write Seq: 129.6 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 29.98 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 71.36 MB/s

Grafikkarte

Die GeForce GTX 1050 Ti im Y730 ist in den 3DMarks auf dem erwarteten Niveau, wenn wir die Ergebnisse mit anderen GTX-1050-Ti-GPUs vergleichen. Die Leistung liegt auch innerhalb von 1-2- Prozent von unserer Desktop-Referenzkarte der GTX 1050 Ti. Die 1050 Ti ist 18 % langsamer als die alte GTX 980M und 27 % schneller als die normale GTX 1050.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Aorus X7 DT v8
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 8850H
20813 Points ∼51% +165%
Alienware 17 R5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
17792 Points ∼44% +126%
MSI GS65 Stealth Thin 8RE-051US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
11814 Points ∼29% +50%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
11309 Points ∼28% +44%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
9608 Points ∼24% +22%
Lenovo Legion Y730-17ICH, i7-8750H
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H
7860 Points ∼19%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (6792 - 8376, n=38)
7743 Points ∼19% -1%
MSI GeForce GTX 1050 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Desktop), 4790K
7696 Points ∼19% -2%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
6183 Points ∼15% -21%
MSI PE60 6QE-056XUS
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4417 Points ∼11% -44%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Aorus X7 DT v8
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 8850H
12036 Points ∼53%
Alienware 17 R5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
11288 Points ∼50%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
10798 Points ∼48%
MSI GS65 Stealth Thin 8RE-051US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
10475 Points ∼46%
MSI GeForce GTX 1050 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Desktop), 4790K
9149 Points ∼40%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
8343 Points ∼37%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (6104 - 9172, n=35)
7823 Points ∼35%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
7598 Points ∼34%
MSI PE60 6QE-056XUS
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5477 Points ∼24%
1280x720 Performance GPU
Aorus X7 DT v8
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 8850H
26201 Points ∼51%
Alienware 17 R5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
23414 Points ∼46%
MSI GS65 Stealth Thin 8RE-051US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
14879 Points ∼29%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
14487 Points ∼28%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
12472 Points ∼24%
MSI GeForce GTX 1050 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Desktop), 4790K
9694 Points ∼19%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (8304 - 10402, n=36)
9591 Points ∼19%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
7658 Points ∼15%
MSI PE60 6QE-056XUS
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5463 Points ∼11%
3DMark Cloud Gate Standard Score
27317 Punkte
3DMark Fire Strike Score
7049 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming-Performance ist vergleichbar mit der alten GTX 970M. In der 1080p-Auflösung laufen moderne Spiele sehr gut und mit reduzierten Details sind auch 60 Bilder pro Sekunde möglich. Für weitere technische Infos und Benchmarks verweisen wir auf unsere Technikseite zur GTX 1050 Ti.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 255.3203.4185.574.5fps
The Witcher 3 (2015) 144.587.35126fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 134.992.447.640.1fps

Stresstest

Wir belasten das System mit synthetischen Tools und überprüfen, ob es zu Throttling bzw. Stabilitätsproblemen kommt. Bei Prime95 arbeitet die CPU stabil mit 3,9 GHz und es gibt nur vereinzelte Abweichungen nach unten. Dabei handelt es sich auch um den maximalen Multi-Kern-Turbo des Core i7-8750H, den das Y730 auch bei voller Belastung aufrechterhalten kann. Hier zeigt sich auch, warum der Prozessor in unseren CPU-Tests so gut abgeschnitten hat, wobei die Kerntemperatur bei respektablen 76 °C bleibt.

Wenn wir jetzt noch die Grafikkarte belasten, fällt der CPU-Takt auf 3,2 GHz und die Temperaturen stabilisieren sich bei 82 °C (CPU) bzw. 71 °C (GPU). Die Prozessoren im Dell G3 17 werden beispielsweise etwas wärmer mit 86 und 83 °C.

Das Spiel Witcher 3 zeigt uns, wie der Laptop mit praxisnaher Belastung umgeht. Hierbei bleiben CPU und GPU deutlich kühler und auch nach einiger Zeit bleibt die Leistung stabil.

Im Akkubetrieb wird die GPU-Leistung ein wenig reduziert. Der 3DMark 11 ermittelt abseits der Steckdose 8.813 (Physics) und 6.589 Punkte (Graphics); im Netzbetrieb sind es 9.733 bzw. 9.467 Punkte. Das Ergebnis ändert sich nicht, wenn wir die Einstellung "Prefer Maximum Performance" im Nvidia-Treiber auswählen.

Leerlauf
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Prime95
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Witcher 3
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Prime95 + FurMark
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