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Test HP Pavilion Gaming 15 (i7-8750H, GTX 1060 3 GB) Laptop

Sam Medley, 👁 Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Martin Jungowski), 20.09.2018

Einsparmaßnahmen. Wie viel ist ein 144-Hz-Display wert? HPs Pavilion Gaming 15 ist das jüngste Mitglied im Markt der günstigen Gaming-Notebooks und tritt direkt gegen Acers Helio 300 und Dells G7 an. Und während die meisten Aspekte des Notebooks, inklusive des 144-Hz-Displays, gut sind, muss man auf der Jagd nach dem besten günstigen Gaming-Notebook an so manchen Ecken sparen.

Gaming-Laptops für schmale Geldbeutel werden immer besser. Dells G7 und Acers Helios 300 sind die besten Beispiele hierfür und haben den Druck auf die anderen Hersteller massiv erhöht. HP hat die Herausforderung angenommen und mit dem Pavilion Gaming 15 ein neues Mittelklasse-Gaming-Notebook und den direkten Nachfolger des Pavilion Power 15 vorgestellt.

Dabei bedient sich das Pavilion Gaming 15 bei diversen Elementen aus HPs anderen Baureihen. Das Design hat beispielsweise Anleihen sowohl von Omen als auch Pavilion und liegt irgendwo dazwischen. Die interne Hardware ist eindeutig der aktuellen Mittelklasse zuzuordnen: Intels Core Core i7-8750H gepaart mit Nvidias GeForce GTX 1060 Max-Q. Verglichen mit dem in dieser Preisklasse sonst üblichen Core i5-8300H samt GTX 1050 Ti ist dies ein kleines Upgrade, allerdings musste HP aus Kostengründen zur GTX 1060 Max-Q mit nur 3 GB VRAM greifen. Im Gegenzug stecken dafür aber ein 144-Hz-Display, 16 GB RAM, eine NVMe-SSD und eine 1 TB große Festplatte im Gehäuse. Verglichen mit der sonstigen Ausstattung in der Preisklasse um 1.300 Euro sind dies signifikante Upgrades. Aber reicht dies, um der Konkurrenz eins auszuwischen?

Denn die ist gerade in der Mittelklasse ausgesprochen zahlreich und stark. Neben den bereits erwähnten Dells G7 und dem Acer Helios 300 kämpfen auch das Asus FX503VM, das Lenovo's Legion Y530 und das MSI GV62 um die Gunst der preisbewussten Käufer. Dabei hat jedes dieser Modelle seine eigenen Kompromisse und Schwachstellen, um den günstigen Preis zu halten. Es ist an der Zeit herauszufinden, ob das Pavilion Gaming 15 tatsächlich das Zeug hat, um sich von der Masse abzusetzen.

HP Pavilion Gaming 15t-cx0000 (Pavilion 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q - 3072 MB, Kerntakt: 1063 MHz, Speichertakt: 2002 MHz, GDDR5, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2666 / PC4-21300, 1333.3 MHz, 2 x 8 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AU Optronics AUO82ED, IPS, 144 Hz refresh rate, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, 512 GB 
, 512 GB PCIe SSD + 1 TB 5400 RPM HDD, 1406 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 0 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headphone/Microphone combo, Card Reader: Full-sized SD/SDHC/SDXC Card reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25.4 x 366 x 254
Akku
70 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2 x 2W, Bang & Olufsen, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, B&O Play Audio Control, HP JumpStart, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.349 kg
Preis
1370 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Das Gehäuse des Pavilion Gaming 15 ist eine klassische Mischung aus hochwertigen und günstigen Materialien. Die Tastaturabdeckung ist beispielsweise ein einzelnes massives Stück Aluminium in gebürsteter Optik, das zwar äußerst elegant aussieht, aber leider auch eine stark anziehende Wirkung auf Fingerabdrücke entfaltet. Dank dieser Konstruktion ist die Abdeckung allerdings extrem robust und fest und gibt unter Druck so gut wie gar nicht nach, selbst wenn man diesen entlang der Schlitze an der Oberseite ausübt. Der Rest des Gerätes ist aus Kunststoff gefertigt. Die Unterseite ist so fest wie die Oberseite, hat keinerlei erkennbare Schwachstellen und gibt unter Druck ebenfalls nicht nach. Sowohl der Ober- als auch der Unterseite ist allerdings ein leises Knarzen zu entlocken, wenn man sie verwindet und drückt.

Der Deckel steht dazu allerdings im diametralen Gegensatz. Komplett aus Kunststoff gefertigt wirkt er dünn, billig und wackelig. Schon bei leichtesten Kräften lässt er sich verwinden. Dafür hat auf die Rückseite ausgeübter Druck, beispielsweise in der Nähe des HP-Logos, keinerlei Auswirkungen auf den Bildschirm. Hier muss also eine zusätzliche versteifte Schutzschicht dazwischen verbaut worden sein. Auch knarzt der Deckel überhaupt nicht. Das Scharnier ist sehr fest - zu fest, um den Bildschirm einhändig zu öffnen, aber fest genug um Nachwippen bei normaler Benutzung, zum Beispiel beim Tippen, zu verhindern. Alles in allem gehen Verarbeitung und Qualität abgesehen vom schwachen Deckel in Ordnung.

Die Grundfläche das Pavilion Gaming 15 ist etwas kleiner als bei den meisten vergleichbaren 15-Zoll-Gaming-Notebooks. Zum Teil ist dies auf die schmalen Displayränder zurückzuführen. Das Gehäuse geht zwar mitnichten als randlos durch, trotzdem fehlen links und rechts ein paar Zentimeter. Die Tastatur geht fast bis an den Rand des Gehäuses, sodass gerade mal 1,5 cm Rand zur Verfügung steht. Das angewinkelte Design lässt das Gehäuse dünner wirken als es ist. Mit rund 2,5 cm ist es für ein Mittelklasse-Notebook durchschnittlich dick.

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Anschlüsse

Die Anschlussauswahl ist ordentlich und beinhaltet einen einzelnen USB-C-Port. Leider fehlt dem Pavilion Gaming 15 der Thunderbolt-3-Controller, was die Konnektivität ein wenig einschränkt. Für externe Bildschirme wird beispielsweise nur HDMI 1.4 angeboten. Die Anschlüsse sind außerdem ein wenig zu eng beieinander, wodurch größere USB-Sticks oder breite Stecker nebenliegende Ports blockieren könnten.

Links: 2x USB 3.0 (Gen 1) Typ-A, Kensington Lock, Aktivitätsleuchte, SD-Kartenleser
Links: 2x USB 3.0 (Gen 1) Typ-A, Kensington Lock, Aktivitätsleuchte, SD-Kartenleser
Rechts: Headset, Ethernet, HDMI 1.4, USB 3.0 (Gen 1) Typ-A, USB 3.0 (Gen 1) Typ-C, Stromversorgung
Rechts: Headset, Ethernet, HDMI 1.4, USB 3.0 (Gen 1) Typ-A, USB 3.0 (Gen 1) Typ-C, Stromversorgung

SDCardreader

Der SD-Kartenleser in voller Größe ist Durchschnitt in der Klasse der Gaming-Notebooks, unabhängig vom Preis. Mit Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von rund 80 MB/s schlägt er sich ganz gut. Es gibt zwar auch schnellere Geräte für vergleichbares Geld, spürbare Sprünge erfordern allerdings ein deutlich höheres Budget.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=205)
90.1 MB/s ∼100% +13%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79.5 MB/s ∼88%
HP Omen 15-dc0001ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78 MB/s ∼87% -2%
Asus FX503VM-EH73
 
76.47 MB/s ∼85% -4%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼84% -4%
MSI GV62 8RE-016US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.22 MB/s ∼29% -67%
Dell G7 15-7588
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
22.53 MB/s ∼25% -72%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=203)
109 MB/s ∼100% +33%
HP Omen 15-dc0001ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼80% +6%
Asus FX503VM-EH73
 
86.87 MB/s ∼80% +6%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86 MB/s ∼79% +5%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
81.76 MB/s ∼75%
Dell G7 15-7588
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
34.51 MB/s ∼32% -58%
MSI GV62 8RE-016US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
32.06 MB/s ∼29% -61%

Kommunikation

Ähnlich wie der SD-Kartenleser ist auch der WLAN-Chip für die Klasse der Gaming-Notebooks durchschnittlich. Sende- und Empfangsleistung sind mit 630 und 680 Mbit/s gut und die Verbindungen waren stabil und zuverlässig. Downloads liefen flott und ohne Hänger. Wir konnten während des gesamten Testzeitraums auch keine Verbindungsabbrüche oder andere Störungen feststellen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
Intel Wireless-AC 9560
692 MBit/s ∼100% +2%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Wireless-AC 9560
690 MBit/s ∼100% +2%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
677 MBit/s ∼98%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Wireless-AC 9560
663 MBit/s ∼96% -2%
Dell G7 15-7588
Intel Wireless-AC 9560
660 MBit/s ∼95% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=182)
595 MBit/s ∼86% -12%
Asus FX503VM-EH73
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
513 MBit/s ∼74% -24%
MSI GV62 8RE-016US
Intel Wireless AC 9462
326 MBit/s ∼47% -52%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Wireless-AC 9560
643 MBit/s ∼100% +2%
Dell G7 15-7588
Intel Wireless-AC 9560
642 MBit/s ∼100% +2%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
Intel Wireless-AC 9560
640 MBit/s ∼100% +2%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Wireless-AC 9560
632 MBit/s ∼98% 0%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
630 MBit/s ∼98%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 721, n=182)
535 MBit/s ∼83% -15%
Asus FX503VM-EH73
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
458 MBit/s ∼71% -27%
MSI GV62 8RE-016US
Intel Wireless AC 9462
355 MBit/s ∼55% -44%

Wartung

Die Wartung ist verhältnismäßig einfach. Um den Unterboden abzunehmen, müssen sieben Kreuzschlitzschrauben entfernt und diverse Plastikclips gelöst werden. Beim Zusammenbau sollte unbedingt darauf geachtet werden, die richtigen Schrauben zu verwenden: Die vier Schrauben an der oberen Kante (also beim Scharnier) sind länger als die drei an der unteren. In der oberen rechten Ecke in unmittelbarer Nähe zu den zwei USB-3.0-Ports befindet sich eine kleine Einkerbung, die zum Lösen des Deckels aus den Plastikclips genutzt werden kann.

Einmal geöffnet hat man Zugriff auf so ziemlich alle Komponenten. CPU und GPU sind zwar verlötet, die Heatpipe kann aber problemlos entfernt werden, um die Wärmeleitpaste zu erneuern. Beide RAM-Module, beide Massenspeicher und die WLAN-Karte können ebenfalls ersetzt werden und auch der Akku kann an dieser Stelle entnommen und erneuert werden. Insgesamt steht das Dell G7 bei der Einfachheit zwar noch besser da, wirklich kompliziert sind die Wartungsarbeiten beim Pavilion Gaming 15 aber nicht.

Das Gerät kommt standardmäßig mit einer einjährigen Garantie.

Sieben Schrauben müssen auf der Unterseite entfernt werden
Sieben Schrauben müssen auf der Unterseite entfernt werden
Die meisten Komponenten sind gut zugänglich
Die meisten Komponenten sind gut zugänglich
Heatpipes
Heatpipes
RAM und HDD
RAM und HDD

Eingabegeräte

Tastatur

Eine der größten Schwachstellen bei Gaming-Notebooks der Einsteiger- und Mittelklasse sind üblicherweise die Eingabegeräte. Nicht so beim Pavilion Gaming 15, denn dessen Tastatur ist hervorragend. Feedback und Widerstand sind knackig und wohldefiniert und die Tastatur erstreckt sich fast über die gesamte Breite des Notebooks. Dadurch gibt es ausreichend Platz für die 16 x 16 mm großen Tasten, die das Tippen zum Kinderspiel werden lassen. Den winzigen und schwammigen Tasten des Dell G7 ist die Tastatur des Pavilion Gaming 15 haushoch überlegen. Die Geräuschentwicklung ist vergleichbar mit dem G7: jederzeit präsent, aber nicht sonderlich störend.

Trotzdem haben wir ein paar Kritikpunkte. Die Pfeiltasten sind nur in halber Größe ausgeführt, was die Benutzung deutlich erschwert. Die giftgrüne Farbgebung ist fast schon geschmacklos auffällig und grell und die Hintergrundbeleuchtung, die in demselben beißenden Grünton gehalten ist, wirkt in dunklen Umgebungen viel zu grell. Wem all dies zu viel wird, der kann zum optional erhältlichen Modell mit weißer Tastaturbeleuchtung und ebenso weißer Beschriftung der Tasten greifen. Der Tastenhub fällt relativ flach aus, sollte aber für die meisten Anwendungszwecke ausreichen. Kein einziger dieser Punkte ist ein K.-o.-Kriterium und alles in allem ist und bleibt dies eine fantastische Tastatur.

Touchpad

Leider gilt dies nicht im selben Maße auch für das Touchpad, denn dieses ist nur gerade so Mittelmaß. Mit gerade mal 11,3 x 6 cm ist die Fläche gewöhnungsbedürftig klein, im Gegenzug war die Oberfläche angenehm glatt und die Eingabe recht präzise. Gesten wurden zuverlässig erkannt und der Mauszeiger sprang währenddessen nicht über den Bildschirm. Die größte Schwachstelle waren die integrierten Tasten, die sich hohl und billig anfühlten. Klicks wurden zwar zuverlässig erkannt, aber der gesamte Mechanismus wirkte eher wie ein Notbehelf und hinterließ bei uns einen sehr schlechten Eindruck. Die meisten Anwender werden daher zu einer Maus greifen und das Touchpad nur verwenden, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Tastatur mit giftgrünem Hintergrundlicht
Tastatur mit giftgrünem Hintergrundlicht
Touchpad
Touchpad

Display

Subpixel-Geometrie
Subpixel-Geometrie

Das Full-HD-Display von AU Optronics verfügt über ein Feature, das in dieser Preisklasse eine Seltenheit darstellt: eine hohe Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Dank dieser sind schnelle Reaktionszeiten und flüssigere Bewegungen möglich und verglichen mit den in dieser Klasse sonst üblichen 60-Hz-Panels ist dies ein äußerst wertvolles Upgrade. Dem Display fehlt zwar die Unterstützung für G-Sync, dafür ist die hohe Bildwiederholfrequenz nicht das einzige lobenswerte Attribut: Mit rund 350 cd/ wird es angenehm hell und die Ausleuchtung ist relativ ausgeglichen und nur in der linken oberen Ecke minimal dunkler. Im Alltag fällt dies allerdings nicht auf. Der Kontrast geht mit 993:1 in Ordnung: Schwarztöne sind tief und Farben sehr angenehm anzusehen. Von PWM ist weit und breit nichts zu sehen. All dies, gepaart mit einer brauchbaren Farbraumabdeckung und Farbdarstellung, ergibt eines der besseren Displays in dieser Klasse. Alternativ bietet HP auch noch ein 60-Hz-Full-HD-Display (Standard) sowie ein 60-Hz-4K-Display an.

314.7
cd/m²
356.9
cd/m²
340
cd/m²
349.7
cd/m²
357.5
cd/m²
367.8
cd/m²
341.3
cd/m²
371.8
cd/m²
356.6
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 371.8 cd/m² Durchschnitt: 350.7 cd/m² Minimum: 16.58 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 357.5 cd/m²
Kontrast: 993:1 (Schwarzwert: 0.36 cd/m²)
ΔE Color 4.19 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 3.2
ΔE Greyscale 3.5 | 0.64-98 Ø6.4
91% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.324
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
AU Optronics AUO82ED, IPS, 15.6, 1920x1080
Dell G7 15-7588
LG Philips LGD053F, IPS, 15.6, 1920x1080
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
LG Philips LP173WF4-SPF5 (LGD056D), IPS, 17.3, 1920x1080
Lenovo Legion Y530-15ICH
B156HAN02.1, IPS, 15.6, 1920x1080
Asus FX503VM-EH73
AU Optronics B156HAN06.1, IPS, 15.6, 1920x1080
HP Omen 15-dc0001ng
BOE07A1, IPS, 15.6, 1920x1080
MSI GV62 8RE-016US
LG Philips LGD0590, IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-130%
-101%
-169%
-146%
-179%
-104%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
17.6 (9.2, 8.4)
38.8 (16, 22.8)
-120%
36 (18.8, 17.2)
-105%
43.6 (19.2, 24.4)
-148%
36.8 (19.6, 17.2)
-109%
47.2 (23.6, 23.6)
-168%
33.2 (16.4, 16.8)
-89%
Response Time Black / White *
11.2 (6, 5.2)
26.8 (14.4, 12.4)
-139%
22 (10.4, 11.6)
-96%
32.4 (18, 14.4)
-189%
31.6 (18.4, 13.2)
-182%
32.4 (18, 14.4)
-189%
24.4 (13.6, 10.8)
-118%
PWM Frequency
122000 (95)
200 (99)
Bildschirm
-61%
-20%
-34%
-34%
-14%
-35%
Helligkeit Bildmitte
357.5
250.9
-30%
365
2%
282.8
-21%
235.9
-34%
275
-23%
268.7
-25%
Brightness
351
246
-30%
341
-3%
264
-25%
235
-33%
254
-28%
246
-30%
Brightness Distribution
85
89
5%
89
5%
88
4%
91
7%
90
6%
82
-4%
Schwarzwert *
0.36
0.34
6%
0.32
11%
0.42
-17%
0.27
25%
0.27
25%
0.42
-17%
Kontrast
993
738
-26%
1141
15%
673
-32%
874
-12%
1019
3%
640
-36%
DeltaE Colorchecker *
4.19
7.34
-75%
6.51
-55%
4.93
-18%
4.81
-15%
4.62
-10%
4.79
-14%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.97
28.66
-311%
12.32
-77%
17.65
-153%
21.55
-209%
8.05
-15%
18.13
-160%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.2
4.42
-38%
2.9
9%
4.07
-27%
3.59
-12%
4.31
-35%
DeltaE Graustufen *
3.5
6.8
-94%
7.65
-119%
3.8
-9%
3.1
11%
4.31
-23%
3.1
11%
Gamma
2.324 95%
2.164 102%
2.64 83%
2.449 90%
2.31 95%
2.49 88%
2.28 96%
CCT
7028 92%
6780 96%
8066 81%
6112 106%
6984 93%
7000 93%
7049 92%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
36
-40%
56
-7%
36
-40%
36
-40%
38
-37%
38
-37%
Color Space (Percent of sRGB)
91
56
-38%
86
-5%
57
-37%
56
-38%
59
-35%
59
-35%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-96% / -72%
-61% / -33%
-102% / -55%
-90% / -52%
-97% / -39%
-70% / -45%

* ... kleinere Werte sind besser

Angesichts des Preises war die Farbraumabdeckung des Displays mit 91 % sRGB und 60 % AdobeRGB sehr ordentlich. Profis benötigen zwar mehr, für die meisten Belange - insbesondere von Spielern - reicht dies jedoch vollkommen aus und auch der hobbymäßigen Bild- und Videobearbeitung steht das Panel nicht im Weg. Die meisten vergleichbar teuren Geräte decken selten mehr als 50-60 % des sRGB-Farbraums ab, daher hat das Pavilion Gaming 15 die Konkurrenz in diesen Belangen nicht zu fürchten.

Vs. sRGB: 91%
Vs. sRGB: 91%
Vs. AdobeRGB: 60%
Vs. AdobeRGB: 60%

Analog zur Farbraumabdeckung war auch die Genauigkeit der Farbdarstellung überdurchschnittlich gut. Ab Werk lag der Delta-E-Wert für Farben bei guten 4,19. Und auch hier gilt wieder: Nicht gut genug für Profis, aber deutlich besser als die Konkurrenz. Durch Kalibrierung konnten wir das Delta auf 3,2 absenken. Graustufen waren mit einem DeltaE von 3,5 bereits ab Werk recht akkurat. Die Farbtemperatur war leicht ins Kühle verschoben und lag bei 7.028 K. Entsprechend wiesen Weißtöne einen leichten, aber nicht störenden Blaustich auf.

ColorChecker
ColorChecker
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
Graustufen
Graustufen
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung
Sättigung
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
17.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9.2 ms steigend
↘ 8.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 7 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9164 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkel waren dank IPS-Technologie erwartungsgemäß gut. Bilder und Texte blieben bis 85 ° kräftig und gut ablesbar, in der Vertikalen fing das Panel allerdings ab rund 40 ° an auszuwaschen. Ein leichtes und kaum sichtbares Backlight-Bleeding war vorhanden und in der linken unteren Ecke litt das Panel unter deutlichem Clouding. Dies war jedoch nur in sehr dunklen Räumen erkennbar.

Dank der hohen Helligkeit und der matten Beschichtung war der Außeneinsatz kein großes Problem. Gegen direktes Sonnenlicht konnte das Pavilion Gaming 15 zwar nicht ankämpfen, im Schatten oder an schattigen Tagen schlug sich das Display jedoch sehr gut.

Clouding in der linken Ecke
Clouding in der linken Ecke
Belichtung erhöht, um das Backlight-Bleeding besser erkennbar zu machen
Belichtung erhöht, um das Backlight-Bleeding besser erkennbar zu machen
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten

Performance

Selbst in der Einsteigerklasse sind Gaming-Laptops zu echten Performancemonstern mutiert, was nicht zuletzt an Intels Hexa-Core-Prozessor Core i7-8750H liegt. Dieser Prozessor findet langsam aber sicher seinen Weg in immer mehr Geräte, darunter auch solche in den unteren Preisbereichen. Die CPU harmoniert hervorragend mit Mittelklasse-GPUs, wie zum Beispiel Nvidias GeForce GTX 1060 oder GTX 1070. Im Pavilion Gaming 15 steckt eine GeForce GTX 1060 Max-Q in der günstigeren Ausführung mit nur 3 GB statt 6 GB VRAM. Außerdem sind bei diesem Modell die Taktraten ein wenig niedriger als bei der 6-GB-Variante. Doch welchen Einfluss hat dies in der Praxis?

CPU-Z: CPU
CPU-Z: CPU
CPU-Z: Caches
CPU-Z: Caches
CPU-Z: Mainboard
CPU-Z: Mainboard
CPU-Z: Memory
CPU-Z: Memory
CPU-Z: SPD
CPU-Z: SPD
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO64
HWiNFO64
 

Prozessor

Intels Core i7-8750H ist mittlerweile Standard in Gaming-Notebooks. Dank sechs Kernen ist er ein würdiger Nachfolger für den Core i7-7700HQ des Vorjahres, der nur über vier Kerne verfügte. In Multi-Core-Szenarien resultiert diese 50-prozentige Steigerung der verfügbaren Kerne in der Regel in einem linearen Performancezuwachs von 50 %. Kurioserweise war dies beim Pavilion Gaming 15 nicht der Fall, denn die CPU lag gerade mal 18 % vor dem Core i7-7700HQ. Die Ursache hierfür war vermutlich heftiges CPU-Throttling unter Last. So blieb das Ergebnis während unserer Cinebench-R15-Schleife zwar insgesamt sehr stabil, lag aber auch bei gerade mal 845-860 Punkten. Von den für diese CPU typischen 1.050 Punkten oder mehr ist dies meilenweit entfernt. Insgesamt lag der Core i7-8750H des Pavilion Gaming 15 deutlich näher an einem Core i5-8300H. Der Aufpreis auf den i7 scheint in diesem Fall also nicht gerechtfertigt zu sein.

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
185 Points ∼85% +6%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼80%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
173 Points ∼79% -1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=54)
173 Points ∼79% -1%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
165 Points ∼76% -6%
MSI Prestige PS42 8RB-059
Intel Core i7-8550U
162 Points ∼74% -7%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼72% -11%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 209, n=423)
152 Points ∼70% -13%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
144 Points ∼66% -18%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
139 Points ∼64% -21%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Ryzen 7 2700U
134 Points ∼61% -23%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1408 Points ∼32% +63%
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
1388 Points ∼32% +61%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (863 - 1251, n=57)
1109 Points ∼25% +29%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Intel Core i7-8750H
863 Points ∼20%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
805 Points ∼18% -7%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1865, n=424)
751 Points ∼17% -13%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
733 Points ∼17% -15%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
707 Points ∼16% -18%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Ryzen 7 2700U
623 Points ∼14% -28%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
589 Points ∼13% -32%
MSI Prestige PS42 8RB-059
Intel Core i7-8550U
502 Points ∼11% -42%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
2.1 Points ∼86% +6%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼82%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (1.89 - 2, n=34)
1.965 Points ∼81% -1%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
1.94 Points ∼80% -3%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
1.89 Points ∼77% -5%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
1.83 Points ∼75% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.38, n=408)
1.68 Points ∼69% -16%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1.63 Points ∼67% -18%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
1.58 Points ∼65% -21%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
15.76 Points ∼58% +65%
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
15.13 Points ∼56% +59%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (9.54 - 13.5, n=35)
12.3 Points ∼45% +29%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Intel Core i7-8750H
9.54 Points ∼35%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
8.68 Points ∼32% -9%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼30% -14%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
7.59 Points ∼28% -20%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 21.2, n=509)
7.28 Points ∼27% -24%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
6.74 Points ∼25% -29%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
6978 Points ∼64%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (6292 - 6643, n=14)
6486 Points ∼60%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
5939 Points ∼55%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (8.85 - 8872, n=401)
4729 Points ∼44%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
4382 Points ∼40%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
4286 Points ∼40%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
39380 Points ∼79%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (29952 - 35307, n=14)
33098 Points ∼67%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
29330 Points ∼59%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
21978 Points ∼44%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (19.7 - 48808, n=401)
17462 Points ∼35%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
16509 Points ∼33%
wPrime 2.0x - 1024m
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
386.665 s * ∼5% -114%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (117 - 2331, n=203)
326 s * ∼4% -81%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
231.67 s * ∼3% -28%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Intel Core i7-8750H
180.545 s * ∼2%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (125 - 181, n=6)
158 s * ∼2% +12%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (-1 - 207000, n=2879)
3171 Seconds * ∼14% -523%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (1 - 10645, n=39)
2896 Seconds * ∼13% -469%
HP ProBook 645 G4 3UP62EA
AMD Ryzen 5 PRO 2500U
714.328 Seconds * ∼3% -40%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
677.2 Seconds * ∼3% -33%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
590.45 Seconds * ∼3% -16%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Intel Core i7-8750H
509.122 Seconds * ∼2%
Aorus X9 DT
Intel Core i9-8950HK
481.1 Seconds * ∼2% +6%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.99 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.54 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
72.71 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
175 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
863 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
99.45 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Die allgemeine Systemleistung spiegelte das Ergebnis der CPU-Benchmarks wider, denn auch hier lag das Pavilion Gaming 15 eher in Sphären, die sonst von i5-8300H-Modellen eingenommen werden. Trotzdem war die Leistung insgesamt gut. Das Pavilion Gaming 15 fühlte sich jederzeit flott und reaktionsschnell an, was primär an der starken Samsung PM981 NVMe-SSD lag. Die Oberfläche war dank 144-Hz-Display butterweich und Anwendungen starteten sehr flott. Spiele, die auf der SSD installiert wurden, profitierten enorm von den verringerten Ladezeiten und normale Büroanwendungen erledigte das Gerät fast schon mühelos nebenbei.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark Home
PCMark Home
PCMark Work
PCMark Work
PCMark 10 - Score
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
5285 Points ∼68% +12%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (4724 - 5285, n=4)
5022 Points ∼65% +6%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6959, n=122)
4944 Points ∼64% +5%
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
4856 Points ∼63% +3%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
4812 Points ∼62% +2%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4724 Points ∼61%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
4707 Points ∼61% 0%
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4266 Points ∼55% -10%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (5308 - 5705, n=4)
5455 Points ∼84% +3%
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
5410 Points ∼83% +2%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
5369 Points ∼82% +1%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
5362 Points ∼82% +1%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Hynix HFS128G39TND
5347 Points ∼82% +1%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5308 Points ∼81%
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
5174 Points ∼79% -3%
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
5098 Points ∼78% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=317)
4931 Points ∼76% -7%
Creative Score Accelerated v2
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
7238 Points ∼76%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2303 - 9529, n=226)
5474 Points ∼57%
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
5251 Points ∼55%
Home Score Accelerated v2
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
4940 Points ∼81% +7%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4606 Points ∼76%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (3968 - 4650, n=4)
4412 Points ∼72% -4%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Hynix HFS128G39TND
4253 Points ∼70% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=335)
4222 Points ∼69% -8%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
4129 Points ∼68% -10%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
4109 Points ∼67% -11%
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
3968 Points ∼65% -14%
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
3896 Points ∼64% -15%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4606 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5308 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie schon erwähnt war die NVMe-SSD des Pavilion Gaming 15 ausgesprochen schnell. Unser Testmodell war mit einer der schnellsten derzeit verfügbaren Consumer-SSDs ausgestattet: Samsungs PM981. Zusätzlich steckte auch noch eine 1 TB große Festplatte im Gehäuse, die für ein mechanisches Laufwerk recht flott war. Übertragungen zwischen den zwei Massenspeichern sollten also angenehm schnell ablaufen. An dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleiben, dass die meisten Gaming-Notebooks dieser Preisklasse auf langsamere SATA-III-SSDs setzen; die NVMe-SSD ist also ein sehr willkommenes Upgrade. Lese- und Schreibraten spielten in einer ganz eigenen Liga. Alternativ gibt es das Pavilion Gaming 15 auch in einer günstigeren Variante mit SATA-Festplatte und 16 GB Intel Optane SSD.

Bei den Benchmarks gab es eine deutliche Diskrepanz bei der sequentiellen Leserate zwischen AS SSD und CrystalDiskMark 5.2.1. Dies konnten wir in mehreren Durchläufen mit beiden Tools jederzeit beliebig reproduzieren.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark 5.2.1 (SSD)
CrystalDiskMark 5.2.1 (SSD)
HD Tune
HD Tune
CrystalDiskMark 5.2.1 (HDD)
CrystalDiskMark 5.2.1 (HDD)
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell G7 15-7588
SK hynix SC311 SATA
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
Hynix HFS128G39TND
Lenovo Legion Y530-15ICH
Toshiba KBG30ZMT128G
Asus FX503VM-EH73
SanDisk SD8SN8U128G1002
HP Omen 15-dc0001ng
Toshiba KBG30ZMV128G
MSI GV62 8RE-016US
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Durchschnittliche Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
 
AS SSD
-87%
-120%
-212%
-92%
-117%
-73%
-22%
Copy Game MB/s
223.18
122.59
944 (607 - 1188, n=15)
Copy Program MB/s
126.93
69.16
397 (233 - 498, n=15)
Copy ISO MB/s
460.77
170.54
1405 (917 - 1989, n=15)
Score Total
4113
528
-87%
811
-80%
838
-80%
798
-81%
670
-84%
703
-83%
3824 (2348 - 4771, n=23)
-7%
Score Write
2087
181
-91%
196
-91%
128
-94%
178
-91%
195
-91%
207
-90%
1639 (147 - 2147, n=23)
-21%
Score Read
1319
233
-82%
414
-69%
497
-62%
411
-69%
343
-74%
334
-75%
1451 (896 - 2125, n=23)
10%
Access Time Write *
0.038
0.068
-79%
0.259
-582%
0.287
-655%
0.09
-137%
0.227
-497%
0.057
-50%
0.1476 (0.027 - 2.52, n=23)
-288%
Access Time Read *
0.051
0.161
-216%
0.626
-1127%
0.17
-233%
0.177
-247%
0.113
-122%
0.049 (0.029 - 0.073, n=23)
4%
4K-64 Write
1808.44
99.6
-94%
120.14
-93%
78.92
-96%
95.53
-95%
103.63
-94%
129.41
-93%
1383 (96.2 - 1866, n=23)
-24%
4K-64 Read
1160.14
158.76
-86%
336.56
-71%
335.26
-71%
343.35
-70%
187.79
-84%
257.66
-78%
1214 (664 - 1823, n=23)
5%
4K Write
95.91
59.82
-38%
62.73
-35%
35.74
-63%
46.48
-52%
79.31
-17%
63.47
-34%
102 (1.76 - 134, n=23)
6%
4K Read
35.03
23.66
-32%
26.5
-24%
38.71
11%
20.44
-42%
31.48
-10%
26.23
-25%
49.4 (31.7 - 58, n=23)
41%
Seq Write
1829.47
220.29
-88%
128.2
-93%
131.64
-93%
328.42
-82%
123.53
-93%
138.06
-92%
1538 (487 - 1991, n=23)
-16%
Seq Read
1234.66
505.64
-59%
512.95
-58%
1230.64
0%
476.33
-61%
1237.74
0%
502.66
-59%
1875 (1099 - 2469, n=23)
52%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2306 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1938 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 601.1 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 535 MB/s
CDM 5 Read Seq: 991.8 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1268 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 44.61 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 129.5 MB/s

Grafikkarte

Nvidias GeForce GTX 1060 Max-Q entwickelt sich dank ihres hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses zu einer sehr populären Wahl in der Mittelklasse. HP hat sich für die günstigere Variante mit nur 3 GB VRAM entschieden, die zusätzlich auch noch niedriger getaktet war: 1.063 vs. 1.265 MHz Basistakt und 1.342 vs. 1.480 MHz Boost.

In der Praxis war der Unterschied gering, aber durchaus vorhanden. Im 3DMark lag das Pavilion Gaming 15 beispielsweise zwischen 8-10 % hinter dem Dell G7, das mit der GeForce GTX 1060 Max-Q mit 6 GB VRAM ausgestattet ist. Bei Auflösungen höher als 1.920 x 1.080 und sehr hohen Details in aktuellen Spielen entwickeln sich die 3 GB VRAM schnell zum Problem, denn diese Spiele laufen dann gar nicht mehr. Für Full-HD-Gaming und hohe Details ist das Pavilion Gaming 15 aber wie geschaffen. Höhere Einstellungen resultieren unter Umständen in niedrigeren Bildraten oder sogar gelegentlichen Rucklern.

Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Cloud Gate
Cloud Gate
3DMark 11
3DMark 11
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
HP Omen 17t-3AW55AV_1
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
11842 Points ∼65% +1%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
11735 Points ∼65%
MSI GS73 Stealth 8RF-011
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
11101 Points ∼61% -5%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
10798 Points ∼60% -8%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (6212 - 11735, n=10)
8931 Points ∼49% -24%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
8405 Points ∼46% -28%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
8215 Points ∼45% -30%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
7739 Points ∼43% -34%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
7385 Points ∼41% -37%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (510 - 16949, n=525)
6920 Points ∼38% -41%
1280x720 Performance GPU
HP Omen 17t-3AW55AV_1
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
21380 Points ∼42% +64%
MSI GS73 Stealth 8RF-011
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
18349 Points ∼36% +41%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
15101 Points ∼30% +16%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
14487 Points ∼28% +11%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (12970 - 14487, n=10)
13581 Points ∼27% +4%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
13030 Points ∼26%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=524)
11902 Points ∼23% -9%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
9632 Points ∼19% -26%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
9266 Points ∼18% -29%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
7693 Points ∼15% -41%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Omen 17t-3AW55AV_1
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
16131 Points ∼40% +53%
MSI GS73 Stealth 8RF-011
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
14427 Points ∼36% +37%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
11968 Points ∼29% +14%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
11309 Points ∼28% +8%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (9992 - 11366, n=10)
10659 Points ∼26% +1%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
10511 Points ∼26%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=451)
10264 Points ∼25% -2%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
7576 Points ∼19% -28%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
7059 Points ∼17% -33%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
6145 Points ∼15% -42%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP Omen 17t-3AW55AV_1
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
112332 Points ∼61% +51%
MSI GS73 Stealth 8RF-011
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
95034 Points ∼51% +27%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
82006 Points ∼44% +10%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
81015 Points ∼44% +9%
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
74599 Points ∼40%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
  (42781 - 81720, n=10)
71376 Points ∼39% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (5761 - 184578, n=441)
62205 Points ∼34% -17%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
49254 Points ∼27% -34%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
38631 Points ∼21% -48%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
37915 Points ∼21% -49%
3DMark 06 Standard
34189 Punkte
3DMark 11 Performance
12774 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
31926 Punkte
3DMark Fire Strike Score
9348 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die meisten aktuellen Spiele erreichen in Full HD und hohen Details zwischen 50-60 FPS und sind damit sehr gut spielbar. Das Pavilion Gaming 15 scheint allerdings eher für Gelegenheitsspiele oder weniger anspruchsvolle Titel gemacht zu sein. Rocket League schafft beispielsweise selbst bei maximalen Details spielend mehr als 144 FPS und profitiert damit spürbar vom schnellen Display. Dasselbe gilt für Spiele wie CS:GO oder Team Fortress 2. Anspruchsvollere Battle-Royale-Games, wie PUBG und Fortnite, erfordern allerdings reduzierte Details.

Auch bei langen Gaming-Sessions lief die GPU sehr konstant. Während unseres einstündigen Tests mit The Witcher 3 (Full HD/hoch) lagen die Bildraten zwischen 46-50 FPS und zeigten keine nennenswerten Einbrüche. Die meisten Spiele sollten sich ähnlich verhalten.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253Tooltip
The Witcher 3 high
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 327231215102fps
The Witcher 3 (2015) 50fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 1681116354fps
Rocket League (2017) 250216155fps

Stresstest

Während unseres Stresstests bekamen wir die Bestätigung für unsere Vermutung, dass die CPU bei starker Last zu Throttling greift. Beim einstündigen Test von Prime95 lag die Taktfrequenz bei 3,1 GHz, was für diese CPU recht typisch ist. Die Temperaturen lagen bei rund 85 °C. Ähnlich verhielt sich die GPU bei der Ausführung von FurMark: der GPU-Takt war zwar leicht reduziert, aber mit rund 1.000 MHz noch immer sehr ordentlich. Die Temperatur lag bei 82 °C. Problematisch wurde es hingegen, sobald sowohl CPU als auch GPU belastet wurden. Führten wir Prime95 und FurMark gleichzeitig aus, sanken die Taktraten beider Chips deutlich, während die Temperaturen sich in die Gegenrichtung entwickelten. Mit knapp 95 °C lagen diese sehr nah an den thermischen Grenzen der Chips, was auf deutliche Probleme bei der Kühlung hindeutet.

Bei realitätsnaher Last schlugen sich die Komponenten dann aber wieder deutlich besser. Eine Stunde The Witcher 3 resultierte in einem CPU-Takt von 4 GHz und einem GPU-Takt von 1.450 MHz - beides Werte, die sehr nah am theoretischen Maximum liegen. Die Temperaturen lagen hierbei bei knapp unter 90 °C.  Anders als bei synthetischen Benchmarks kam es also bei realistischer Last nicht zu Throttling. Trotzdem leistete die vergleichbar teure Konkurrenz, wie zum Beispiel Dells G7, mehr und blieb dabei zu allem Überfluss auch noch kühler.

Prime95
Prime95
FurMark
FurMark
Prime95 + FurMark
Prime95 + FurMark
The Witcher 3
The Witcher 3
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95 Stress 3.1 - 85 -
FurMark Stress 4.0 986 77 82
Prime95 + FurMark Stress 2.0 925 93 94
Witcher 3 Stress 3.9 1450 88 89

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüftergeräusche
Lüftergeräusche

Die Lüftergeräusche waren für ein Mittelklasse-Notebook vergleichsweise niedrig. Im Leerlauf war das Gerät sehr leise, insbesondere da wir keinerlei Spulenfiepen oder andere elektrische Geräusche feststellen konnten. Unter Last drehen die Lüfter aber sehr schnell hoch und erreichen durchschnittlich 45 dB(A). Hinzu kommt, dass die Lüfter vergleichsweise hochfrequent laufen und auch auf größere Distanz sehr gut wahrgenommen werden können. Trotzdem bleibt das Pavilion Gaming 15 leiser als so mancher Konkurrent.

Lautstärkediagramm

Idle
32.2 / 32.4 / 32.4 dB(A)
Last
40.2 / 47.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.3 dB(A)
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Hynix HFS128G39TND
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Geräuschentwicklung
2%
-1%
8%
1%
-5%
-6%
aus / Umgebung *
28.3
28.1
1%
29
-2%
28
1%
27.8
2%
29
-2%
28.2
-0%
Idle min *
32.2
29
10%
29
10%
28
13%
29.6
8%
29
10%
33.5
-4%
Idle avg *
32.4
29
10%
31
4%
28
14%
29.6
9%
33
-2%
33.5
-3%
Idle max *
32.4
29.2
10%
33
-2%
28.5
12%
29.6
9%
41
-27%
33.7
-4%
Last avg *
40.2
40.6
-1%
45
-12%
34.9
13%
37.3
7%
44
-9%
41
-2%
Witcher 3 ultra *
45
49.8
-11%
45
-0%
40
11%
49.8
-11%
47
-4%
52.3
-16%
Last max *
47.2
49.8
-6%
51
-8%
49.6
-5%
53.7
-14%
49
-4%
52.3
-11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Lüfterauslässe
Lüfterauslässe

Für das Pavilion Gaming 15 waren sowohl interne als auch externe Temperaturen eine echte Herausforderung. Unter Last und beim Gaming erwärmte sich die Tastatur in der Mitte auf 44-46 °C. Nach etwa 10 Minuten fingen die Tasten an, sich unangenehm warm anzufühlen. Für günstige und Mittelklasse-Gaming-Notebooks ist dies aber leider nicht außergewöhnlich: das Asus FX503 und MSI GV62 verhielten sich ähnlich. Der Unterboden erwärmte sich im Bereich der Heatpipe auf bis zu 50 °C, die Verwendung auf dem Schoß liegt dadurch irgendwo zwischen unangenehm und unmöglich. Da die entstehende Hitze vollständig nach hinten aus dem Gehäuse befördert wird, empfehlen wir das Gerät zumindest beim Spielen auf eine glatte Oberfläche zu stellen.

Max. Last
 38.8 °C46 °C41.4 °C 
 35 °C44 °C37 °C 
 29 °C27.6 °C30.4 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
45 °C46.8 °C45.2 °C
38.4 °C52 °C41 °C
27.2 °C27.8 °C32.2 °C
Maximal: 52 °C
Durchschnitt: 39.5 °C
Netzteil (max.)  47 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke 62 Mini
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 52 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 38.1 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32.4 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-3.7 °C).
Tastatur, Leerlauf
Tastatur, Leerlauf
Unterseite, Leerlauf
Unterseite, Leerlauf
Tastatur, Last
Tastatur, Last
Unterseite, Last
Unterseite, Last
Tastatur, The Witcher 3
Tastatur, The Witcher 3
Unterseite, The Witcher 3
Unterseite, The Witcher 3

Lautsprecher

Lautsprecher
Lautsprecher

Die Lautsprecher waren eher mau. Soll heißen: mit 70 dB(A) zwar halbwegs laut, aber Bass fehlte vollständig. Dadurch war der Klang ziemlich dünn und hohl. Zumindest kam es auch bei maximaler Lautstärke nicht zu Verzerrungen und Störungen. Insgesamt waren die Lautsprecher denen des Dell G7 sehr ähnlich und typisch für ein Notebook dieser Preisklasse.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.837.72534.4363131.435.14033.4335031.933.56335.632.88030.730.910029.329.512528.729.516029.442.92002749.525026.655.331526.159.840025.761.150024.662.363024.866.180026.766.2100025.565.5125024.669.7160024.868.1200023.861.6250023.863.7315023.559400023.464.7500023.364.5630023.365800023.164.71000023.262.41250023.152.61600022.948.5SPL36.477.1N2.741.1median 24.6median 62.3Delta1.66.735.14033.436.835.636.835.434.133.833.833.53132.531.930.431.730.135.229.645.328.551.927.859.327.259.626.657.525.858.725.265.52570.225.167.324.369.42467.523.968.123.76523.763.823.65923.666.323.371.423.374.823.170.32361.62359.536.480.32.748.4median 24.3median 63.81.66.3hearing rangehide median Pink NoiseHP Pavilion Gaming 15t-cx0000Dell G7 15-7588
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (69.67 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 66% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 27% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 40% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 53% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell G7 15-7588 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.84 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 64% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 38% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 55% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energiebedarf

Der Energiebedarf war für ein Mittelklasse-Gaming-Notebook durchschnittlich. Bei normaler Spielelast flossen rund 100 W durch das 200-W-Netzteil des Pavilion Gaming 15. Unter maximaler Last konnten wir Spitzen von bis zu 135 W messen. Im Vergleich mit dem ähnlich ausgestatteten Dell G7 lag der Energiebedarf unseres Testgeräts um etwa 15 % niedriger, was vermutlich auf die höheren Taktraten des G7 zurückzuführen ist. Besonders interessant wird dies, wenn man bedenkt, dass das Pavilion Gaming 15 über ein helleres Display mit 144-Hz-Panel verfügt. Zumindest in der Theorie stellt dieses bekanntlich höhere Ansprüche an die Energieversorgung.

Prime95 mit starkem Abfall nach 45 Sekunden
Prime95 mit starkem Abfall nach 45 Sekunden
Last mit unregelmäßiger Auslastung und Abwärtstrend
Last mit unregelmäßiger Auslastung und Abwärtstrend
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.07 / 0.12 Watt
Idledarkmidlight 6 / 11.2 / 13.3 Watt
Last midlight 89.2 / 134.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
8750H, GeForce GTX 1060 Max-Q, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS, 1920x1080, 15.6
Dell G7 15-7588
8750H, GeForce GTX 1060 Max-Q, SK hynix SC311 SATA, IPS, 1920x1080, 15.6
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
8300H, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Hynix HFS128G39TND, IPS, 1920x1080, 17.3
Lenovo Legion Y530-15ICH
8300H, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Toshiba KBG30ZMT128G, IPS, 1920x1080, 15.6
Asus FX503VM-EH73
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), SanDisk SD8SN8U128G1002, IPS, 1920x1080, 15.6
HP Omen 15-dc0001ng
8300H, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Toshiba KBG30ZMV128G, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GV62 8RE-016US
8300H, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung PM871b MZNLN128HAHQ, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
6%
3%
5%
-28%
-28%
-32%
Idle min *
6
5.5
8%
6
-0%
4.5
25%
12.8
-113%
12
-100%
9.38
-56%
Idle avg *
11.2
7.6
32%
9
20%
10
11%
15.4
-38%
14
-25%
15.95
-42%
Idle max *
13.3
9
32%
13
2%
13.8
-4%
15.9
-20%
18
-35%
18.46
-39%
Last avg *
89.2
94
-5%
95
-7%
92.5
-4%
78
13%
92
-3%
95.68
-7%
Last max *
134.5
154.4
-15%
134
-0%
123.2
8%
143.4
-7%
142
-6%
156.98
-17%
Witcher 3 ultra *
101.9
116.3
-14%
102
-0%
108.1
-6%
107.3
-5%
100
2%
135.56
-33%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Angesichts des 70-Wh-Akkus hätten wir uns mehr Akkulaufzeit versprochen. In unserem WLAN-Test gingen die Lichter schon nach 6:15 Stunden aus. Der Test simuliert die typische Belastung beim Surfen im Netz, indem alle 30-40 Sekunden eine neue Webseite geladen wird. Der Energiesparplan steht hierbei auf “Ausbalanciert”. Nvidias Optimus hilft zwar ein wenig dabei, die Akkulaufzeit zu verlängern, das 144-Hz-Display konterkariert dies allerdings unmittelbar wieder. Ein solches Panel benötigt deutlich mehr Energie als eines mit 60 Hz und saugt den Akku entsprechend schneller leer. Das HP Omen 15 hielt im selben Test beispielsweise ganze zwei Stunden länger durch.

Zwar kann man unter Umständen ohne Netzteil einen kompletten Tag Büroarbeit oder Surfen im Internet schaffen, zum Spielen unterwegs ist dieses aber unverzichtbar. In unserem Test unter Last hielt das Pavilion Gaming 15 gerade mal 1,5 Stunden durch.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 58min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 15min
Last (volle Helligkeit)
1h 35min
HP Pavilion Gaming 15t-cx0000
8750H, GeForce GTX 1060 Max-Q, 70 Wh
Dell G7 15-7588
8750H, GeForce GTX 1060 Max-Q, 56 Wh
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
8300H, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 48 Wh
Lenovo Legion Y530-15ICH
8300H, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 52.5 Wh
Asus FX503VM-EH73
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 64 Wh
HP Omen 15-dc0001ng
8300H, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 70 Wh
MSI GV62 8RE-016US
8300H, GeForce GTX 1060 (Laptop), 41 Wh
Akkulaufzeit
32%
16%
-35%
-28%
27%
-45%
Idle
478
656
37%
710
49%
340
-29%
626
31%
315
-34%
WLAN
375
452
21%
354
-6%
245
-35%
276
-26%
514
37%
207
-45%
Last
95
132
39%
100
5%
67
-29%
106
12%
42
-56%

Pro

+ solides Tastaturdeck
+ feste und reaktionsfreudige Tastatur
+ schnelle Bildwiederholrate
+ helles Display
+ gute Farbgenauigkeit (für den Preis)
+ startet schneller als die meisten günstigen Geräte
+ gute Auswahl an Anschlüssen
+ kompakter als so manches Mittelklasse-Gaming-Notebook

Contra

- unterdurchschnittliche CPU- und GPU-Performance
- nur 3 GB VRAM
- wackeliger Deckel
- lauter Lüfter unter Last
- Gehäuse wird beim Spielen warm
- mittelmäßige Akkulaufzeit

Fazit

Im Test: HP Pavilion Gaming 15t 3BJ31AV. Testgerät zur Verfügung gestellt von Computer Upgrade King.
Im Test: HP Pavilion Gaming 15t 3BJ31AV. Testgerät zur Verfügung gestellt von Computer Upgrade King.

Insgesamt hat das Pavilion Gaming 15 einen gemischten Eindruck bei uns hinterlassen. Einerseits bereichert es den Markt der Mittelklasse-Gaming-Notebooks um einige sehr nette und interessante Features. In anderen Belangen fällt es dafür deutlich hinter der Konkurrenz zurück. Beispielsweise wird das in dieser Klasse unübliche 144-Hz-Display, das dem Pavilion Gaming 15 gegenüber der Konkurrenz einen deutlichen Pluspunkt verleiht, durch die schwache CPU-Performance und das Throttling unter Last direkt wieder aufgehoben.

Im Grunde genommen handelt es sich beim Pavilion Gaming 15 um die günstige Variante des Omen 15. Mit diesem hat es so manche Features gemeinsam, wie zum Beispiel das 144-Hz-Display, bietet diese aber zu einem niedrigeren Preis feil. Im Gegenzug ist das Omen 15 besser verarbeitet und hat hochwertigere Komponenten verbaut und ist dafür auch deutlich teurer.

Abgesehen von der hauseigenen Konkurrenz stehen dem Erfolg des Pavilion Gaming 15 noch zwei Schwergewichte entgegen: Dell und Lenovo. Sowohl das Dell G7 als auch das Legion Y530 sind hervorragende Mittelklasse-Gaming-Notebooks mit vergleichbarer Performance zu einem ähnlichen Preis. Das G7 bietet fast alle Vorteile des Pavilion Gaming 15 und ergänzt diese um eine bessere Verarbeitungsqualität, eine längere Akkulaufzeit, eine höhere Performance und ein besseres Temperaturmanagement. Als Vorteil unseres Testgeräts bleiben das 144-Hz-Panel, etwas kompaktere Ausmaße und ein niedrigeres Gewicht. Für Gamer mit Mobilitätsansprüchen kann dies durchaus entscheidend sein.

HP hat einen konkurrenzfähigen Laptop erschaffen, der zwar so manche Schwachstelle hat, aber alles in allem eine fähige Gaming-Maschine ist. Für Gamer mit schmalem Geldbeutel gibt es aber bessere Optionen. Auf wen das 144-Hz-Panel einen unwiderstehlichen Reiz ausübt, der sollte die Mehrkosten für das HP Pavilion Gaming 15 ernsthaft in Betracht ziehen.

HP Pavilion Gaming 15t-cx0000 - 15.09.2018 v6
Sam Medley

Gehäuse
75 / 98 → 77%
Tastatur
82%
Pointing Device
69%
Konnektivität
58 / 81 → 71%
Gewicht
61 / 10-66 → 91%
Akkulaufzeit
88%
Display
88%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
85 / 95 → 89%
Lautstärke
81 / 90 → 90%
Audio
55%
Kamera
42 / 85 → 49%
Durchschnitt
75%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sam Medley, 20.09.2018 (Update:  2.10.2018)