Notebookcheck

Test Asus ZenBook S UX391U (Core i7, FHD) Laptop

Live-Test. Mit dem ZenBook S (UX391) stellt Asus auf der Computex einen besonders leichten 13,3-Zoll-Laptop vor. Bei einem Gewicht von gerade einmal einem Kilogramm soll die Leistung aber nicht zu kurz kommen. Wir haben bereits ein Exemplar erhalten und testen den Konkurrenten für das XPS 13 auf Herz und Nieren.

Gerade erst auf der Computex vorgestellt, heute schon bei uns im Test: das brandneue ZenBook S (UX391). Mit seiner dünnen Konstruktion und dem Gewicht von gerade einmal 1 kg liegt der Fokus des neuen ZenBooks ganz klar auf der Mobilität. Mit den neuen Quad-Core ULV-Prozessoren von Intel soll die Leistung dabei aber dennoch nicht zu kurz kommen. Um die Kühlung zu verbessern setzt der Hersteller auf ein so genanntes ErgoLift-Scharnier. Beim Öffnen des Bildschirmdeckels wird stellt die Baseunit um 5,5 Grad an, was sowohl den Schreibkomfort, die Frischluftzufuhr, als auch den Klang verbessern soll.

Neben zwei verschiedenen Intel-Prozessoren der 8. Generation (Core i5-8250U & Core i7-8550U) und verschiedenen Speicherkapazitäten hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen 13,3-Zoll-Bildschirmen. Es gibt zwei 1080p-Displays (matt oder spiegelnd), wobei aber auch die spiegelnde Variante keine Touch-Funktionalität bietet. Im Datenblatt gibt Asus eine vollständige Adobe-RGB-Abdeckung, allerdings dürfte das nur für den spiegelnden 4K-Touchscreen gelten.

Die Preise für das Asus ZenBook S UX391 beginnen bei 1.099 Euro. Unser Testgerät (UX391UA-EG023T) schlägt mit 1.349 Euro zu Buche und bietet den matten Full-HD-Bildschirm, den Core i7-8550U, 8 GB RAM und eine 512 GB große PCIe-NVMe-SSD.

Der größte Konkurrent für das Asus ZenBook S ist sicherlich das aktuelle XPS 13 von Dell, welches wir bereits vor einiger Zeit testen konnten. Das XPS 13 ist nicht mehr mit einem matten Display verfügbar, wir sind also gespannt, ob das ZenBook S eine richtige Alternative ist. Zu den weiteren Vergleichsgeräten zählen das Huawei MateBook X bzw. MateBook X Pro (wenn man etwas mehr GPU-Leistung braucht), das HP Spectre 13 und das Apple MacBook Pro 13 (ohne TouchBar).

Changelog:

  • 07. Juni: Gehäuse, Anschlüsse, Display, Prozessor, WLAN-Laufzeit
  • 10. Juni: Kommunikation, Zubehör, System Performance, Grafikkarte, Laufzeit
Asus ZenBook S UX391U
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 620, Kerntakt: 1150 MHz, Speichertakt: 1066 MHz, 23.20.16.4927
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3-2133, verlötet
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, AUO B133HAN04.9, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
, 455 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 3 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Headset, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 12.9 x 311 x 213
Akku
50 Wh Lithium-Polymer, 4-Zellen, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 13.5 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Harman Kardon, Asus SonicMaster Premium Audio System, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65W-Netzteil, Asus Mini Dock, Sleeve, McAfee Live Safe (Testversion), Office 365 (Testversion), Asus Tools, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.018 kg, Netzteil: 222 g
Preis
1349 Euro

 

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Gehäuse

Das Asus ZenBook S ist auf den ersten Blick ein typisches ZenBook, denn neben der polierten Kante entlang des Bildschirmdeckels gibt es auch wieder das Muster mit den konzentrischen Kreisen. Unser Testgerät ist die Farbvariante "Deep Dive Blue", bei der dunkelblaue Oberflächen mit goldenen Elementen kombiniert sind. Das Ergebnis sieht sehr edel aus, allerdings besitzt das Touchpad einen etwas anderen Blauton. Das ist auch bei der anderen Variante "Burgundy Red" der Fall, die auf der Computex ausgestellt wurde. Die entsprechenden Bilder sind weiter unten in der Galerie verfügbar. Uns hätte eine einheitliche Farbgebung in diesem Fall besser gefallen, doch das ist sicherlich eine Geschmacksfrage. Die Bildschirmränder fallen mit 5,9 mm angenehm schmal aus und ergeben ein gutes Screen-to-Body-Verhältnis von 85 %, allerdings ist das XPS 13 in dieser Hinsicht noch besser.

Typische ZenBook-Designelemente: Polierte Kanten und konzentrische Kreise
Typische ZenBook-Designelemente: Polierte Kanten und konzentrische Kreise
Hinten am Gelenk befinden sich zwei schmale gummierte Füße.
Hinten am Gelenk befinden sich zwei schmale gummierte Füße.

Sowohl die Baseunit als auch der Bildschirmdeckel sind aus einer Metalllegierung gefertigt und der Fertigungsprozess besteht laut dem Hersteller aus 40 Arbeitsschritten. Eher ungewöhnlich für ein Consumer-Laptop sind die bestandenen MIL-STD-810G-Tests, die verschiedene Szenarien wie beispielsweise extreme Temperaturen, Feuchtigkeit usw. abdecken. Allerdings gibt es keine genaueren Angaben, welche einzelnen Tests durchgeführt wurden. Die Stabilität des Gerätes hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Sowohl die Baseunit als auch der Deckel sind angesichts der dünnen Konstruktion sehr steif und auch bei Verwindungsversuchen gibt es nur minimale Knarzgeräusche. Selbst punktueller Druck von der Rückseite führt nicht zu Bildstörungen. 

Das Highlight des Designs ist natürlich das Gelenk. Beim Öffnen wird die Baseunit leicht angehoben (5,5 Grad). Auf der Rückseite des Gelenks befinden sich zwei schmale gummierte Standfüße. Der Laptop steht damit sehr sicher auf ebenen Flächen, allerdings ist die hintere Kante störend, wenn man das Gerät beispielsweise auf den Oberschenkeln verwendet. Ein Vorteil der Konstruktion ist, dass der Deckel auch bei Erschütterungen nicht nachwippt. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei 145°, was in der Praxis oftmals ausreichen sollte. Insgesamt eine sehr gute Vorstellung.

Mit seinen 1.018 Gramm ist das Asus ZenBook S das leichteste Gerät in diesem Vergleich. Mit einer Dicke von 12,9 Millimetern liegt es aber nur im Mittelfeld, denn sowohl das Huawei MateBook X, das Dell XPS 13 und vor allem das HP Spectre 13 sind noch einmal etwas dünner. Wenn es um die Stellfläche geht ist das ZenBook vergleichsweise breit, dafür aber nicht besonders tief. Dennoch sollte das Subnotebook in jeder Tasche Platz finden. Das Steckernetzteil ist recht kompakt und wiegt 222 Gramm.

Größenvergleich

Ausstattung

Das mitgelieferte Mini Dock ist nicht immer die beste Lösung, wenn man normale USB-Geräte anschließen will.
Das mitgelieferte Mini Dock ist nicht immer die beste Lösung, wenn man normale USB-Geräte anschließen will.

Wenn ein Hersteller die Bauhöhe immer weiter reduziert, bleibt nicht mehr viel Platz für Anschlüsse übrig. Daher folgt auch das Asus ZenBook S dem aktuellen Trend, nur noch USB-C-Stecker zu verbauen. Der Anschluss auf der linken Seite entspricht den Gen.1-Standard, während die beiden Stecker auf der rechten Seite vollwertige Thunderbolt-3-Schnittstelen beherbergen. Alle drei Anschlüsse unterstützen Fast-Charge, die Videoausgabe und natürlich die Datenübertragung. Auf der rechten Seite befindet sich im hinteren Bereich zudem ein konventioneller 3,5-mm-Klinkenanschluss. Auf einen SD-Kartenleser müssen Käufer des ZenBook S aber leider verzichten.

Im Lieferumfang befindet sich auch das Asus Mini Dock, welches weitere Anschlüsse inklusive einem normalen USB-A-Stecker und einem HDMI-Ausgang bereitstellt. Zusätzlich ist auch ein USB-C-Stecker (DC-in) für die Stromversorgung vorhanden. Dieser wäre für das ZenBook S nicht notwendig, doch man kann sich relativ leicht eine Docking-Station auf dem Schreibtisch aufbauen. Wenn man nur mal eben ein USB-Gerät (beispielsweise eine externe Festplatte) anschließen möchte, sind kompakte USB-C-Adapter allerdings praktischer.

Links: USB Type-C 3.1 Gen.1, Status-LEDs
Links: USB Type-C 3.1 Gen.1, Status-LEDs
Rechts: 2x USB Type-C 3.1 Gen.2 (Thunderbolt 3), 3,5-mm-Audio
Rechts: 2x USB Type-C 3.1 Gen.2 (Thunderbolt 3), 3,5-mm-Audio

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Kommunikation

Für die kabellose Kommunikation ist das bekannte Intel-WLAn-Modul Wireless-AC 8265 zuständig. Der Nachfolger Intel 9260 steht zwar schon in den Startlöchern und würde höhere Transferraten sowie Bluetooth 5.0 unterstützen, doch die Leistung des 8265 geht vollkommen in Ordnung. Auch innerhalb der Vergleichsgruppe muss sich das ZenBook S nicht verstecken. Neben schnellen AC-Netzwerken wird zudem Bluetooth 4.2 unterstützt. Während des Tests konnten wir keine Probleme mit der Netzwerkverbindung feststellen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
660 MBit/s ∼100% +6%
Apple MacBook Pro 13 2017
802.11 a/b/g/n/ac
657 MBit/s ∼100% +5%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
625 MBit/s ∼95%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
Atheros/Qualcomm QCA6174
588 MBit/s ∼89% -6%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (71 - 950, n=68)
534 MBit/s ∼81% -15%
HP Spectre 13-af033ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
522 MBit/s ∼79% -16%
Huawei MateBook X
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
520 MBit/s ∼79% -17%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Spectre 13-af033ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
659 MBit/s ∼100% +30%
Huawei MateBook X
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
644 MBit/s ∼98% +27%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
Atheros/Qualcomm QCA6174
557 MBit/s ∼85% +10%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (72 - 949, n=68)
520 MBit/s ∼79% +3%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
513 MBit/s ∼78% +1%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
507 MBit/s ∼77%
Apple MacBook Pro 13 2017
802.11 a/b/g/n/ac
503 MBit/s ∼76% -1%

Zubehör

Asus hat sich viel Mühe mit der Verpackung gegeben und neben dem Notebook selbst findet man auch einige Zubehörtartikel im Lieferumfang, die man bei anderen Geräten oftmals nur als optionales Zubehör bekommt. Passend zur Farbgebung des Laptops bekommt man eine hochwertige Schutzhülle mit einem Magnetverschluss. Um die eingeschränkte Anschlussvielfalt am Laptop zu erweitern legt Asus auch noch sein eigenes Mini Dock in den Karton. Dieses bietet einen normalen USB-A-Stecker sowie einen HDMI-Ausgang. Es gibt auch noch einen USB-C-Stromeingang, was durchaus Sinn machen kann, wenn man das Mini Dock als Docking-Station auf dem Schreibtisch nutzt. Spezielle Zubehörartikel für das ZenBook S bietet Asus allerdings nicht an.

Lieferumfang
Lieferumfang
Asus Mini Dock
Asus Mini Dock

Display

Wie wir anfangs schon erwähnt haben gibt es drei verschiedene Displays, allerdings sind sowohl das matte FHD-Panel als auch der 4K-Touchscreen ausschließlich in der Farbvariante "Deep Dive Blue" erhältlich. Unser Testgerät ist mit dem matten 1080p-Screen ausgerüstet, der vom Hersteller AU Optronics (B133HAN04.9) stammt.

Der subjektive Eindruck des Panels ist gut, denn trotz der matten Oberfläche wirken auch helle Flächen nicht körnig. Es gibt jedoch einen sichtbaren Blaustich (dazu gleich noch mehr) und mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 300 cd/m² hat es das ZenBook S im Konkurrenzvergleich nicht leicht. Lediglich das HP Spectre 13 liegt auf einem ähnlichen Niveau, alle anderen Modelle sind teilweise deutlich heller.

293
cd/m²
317
cd/m²
311
cd/m²
292
cd/m²
299
cd/m²
297
cd/m²
293
cd/m²
301
cd/m²
294
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 317 cd/m² Durchschnitt: 299.7 cd/m² Minimum: 16 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 298 cd/m²
Kontrast: 1150:1 (Schwarzwert: 0.26 cd/m²)
ΔE Color 5.6 | 0.8-29.43 Ø6.3, calibrated: 2.6
ΔE Greyscale 5.5 | 0.64-98 Ø6.6
90.3% sRGB (Argyll) 58.9% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.47
Asus ZenBook S UX391U
AUO B133HAN04.9, , 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9370 FHD i5
SHP1484, , 1920x1080, 13.3
HP Spectre 13-af033ng
AU Optronics AUO422D, , 1920x1080, 13.3
Huawei Matebook X Pro i5
Tianma XM, , 3000x2000, 13.9
Huawei MateBook X
Chi Mei CMN8201 / P130ZDZ-EF1, , 2160x1440, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2017
APPA033, , 2560x1600, 13.3
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
62.4 (32.4, 30)
27 (12, 15)
40.4 (19.2, 21.2)
33 (15, 18)
42.8 (22.4, 20.4)
Response Time Black / White *
45.6 (24.4, 21.2)
24 (14, 10)
25.6 (11.6, 14)
24 (12, 12)
28.8 (14.8, 14)
PWM Frequency
1008 (20)
Bildschirm
20%
14%
14%
19%
37%
Helligkeit Bildmitte
299
428
43%
304
2%
442.7
48%
408
36%
588
97%
Brightness
300
405
35%
287
-4%
428
43%
395
32%
561
87%
Brightness Distribution
92
87
-5%
80
-13%
84
-9%
88
-4%
92
0%
Schwarzwert *
0.26
0.26
-0%
0.21
19%
0.31
-19%
0.45
-73%
0.45
-73%
Kontrast
1150
1646
43%
1448
26%
1428
24%
907
-21%
1307
14%
DeltaE Colorchecker *
5.6
3.8
32%
3.66
35%
2.24
60%
1.55
72%
1.7
70%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.1
7.2
21%
5.66
38%
7.19
21%
2.19
76%
3.5
62%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.6
1.11
57%
DeltaE Graustufen *
5.5
4.4
20%
3.51
36%
9.7
-76%
1.91
65%
1.9
65%
Gamma
2.47 97%
2.21 109%
2.55 94%
1.42 169%
2.34 103%
2.33 103%
CCT
7533 86%
7067 92%
6955 93%
6227 104%
6491 100%
6738 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58.9
62.8
7%
59
0%
61.6
5%
61
4%
77.92
32%
Color Space (Percent of sRGB)
90.3
96.4
7%
91
1%
95
5%
96
6%
99.94
11%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
20% / 20%
14% / 14%
14% / 14%
19% / 19%
37% / 37%

* ... kleinere Werte sind besser

Auf dem ZenBook S ist Asus Splendid-Software vorinstalliert, mit der sich rudimentäre Display-Einstellungen vornehmen lassen. Neben verschiedenen Profilen ist auch ein Blaulichtfilter sowie eine manuelle Anpassung der Farbtemperatur enthalten. Wir haben die beiden Profile Normal und lebendig vermessen und können ähnlich hohe Abweichungen feststellen. In den Graustufen wird der Blaustich klar sichtbar und auch die Farbtemperatur ist zu kühl.

Graustufen (Splendid-Profil: Normal)
Graustufen (Splendid-Profil: Normal)
Sättigung (Splendid-Profil: Normal)
Sättigung (Splendid-Profil: Normal)
ColorChecker (Splendid-Profil: Normal)
ColorChecker (Splendid-Profil: Normal)
Graustufen (Splendid-Profil: Lebendig)
Graustufen (Splendid-Profil: Lebendig)
Sättigung (Splendid-Profil: Lebendig)
Sättigung (Splendid-Profil: Lebendig)
ColorChecker (Splendid-Profil: Lebendig)
ColorChecker (Splendid-Profil: Lebendig)

Durch unsere Kalibrierung reduziert sich die Helligkeit zwar ein wenig, doch die Messwerte verbessern sich vor allem bei den Graustufen drastisch. Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung liegt bei nur noch 0,8 und sowohl die Farbtemperatur als auch der Gamma-Wert liegen nah am Idealwert. Auch die Farbdarstellung verbessert sich, allerdings gibt es nach wie vor einige Ausreißer und vor allem Blau kann vom Panel einfach nicht besser dargestellt werden.

Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Wenn es um die Farbraumabdeckung geht liegen das ZenBook S und das HP Spectre 13 erneut etwa gleichauf, während die Konkurrenten einen leichten Vorteil haben. Aufgrund der Farbabweichungen eignet sich das Panel aber sowieso nicht für die (semi) professionelle Bildbearbeitung, für einige Urlaubsbilder reicht es aber aus.

sRGB-Abdeckung: 90,3 %
sRGB-Abdeckung: 90,3 %
AdobeRGB-Abdeckung: 58,9 %
AdobeRGB-Abdeckung: 58,9 %

Die Bildschirmhelligkeit ist zwar nicht extrem hoch, doch dank der matten Displayoberfläche lässt sich das ZenBook S auch im Freien ordentlich benutzen. Solange man Reflexionen von Lichtquellen vermeiden kann, ist der Betrieb auch in sehr hellen Umgebungen möglich. Einen Lichtsensor, der die Helligkeit automatisch an die Lichtverhältnisse anpasst, ist aber nicht vorhanden.

im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)

Leistung

Unabhängig von den Energieeinstellungen von Windows bietet das ZenBook S noch eine weitere Einstellung, den sogenannten Quiet Mode. Dieser kann einfach über ein Taskleistensymbol aktiviert bzw. deaktiviert werden. Laut der Beschreibung sorgt der Quiet Mode für geringere Temperaturen und einen leiseren Lüfter, was wir in den ersten Tests auch bestätigen können. Asus erreicht das über eine drastische Reduzierung der TDP. Im normalen Modus darf der Prozessor dauerhaft theoretisch bis zu 25 Watt verbrauchen (was aber nicht lange klappt), mit dem aktivierten Quiet Mode sind es aber nur noch 5,5 Watt, also rund einem Drittel der nominellen TDP von 15 Watt.

Die Benchmarks führen wir mit dem deaktivierten Quiet Mode durch, allerdings sehen wir uns in Einzelfällen auch die Auswirkungen in den Tests an.

 

Prozessor

Das ZenBook S UX391 ist entweder mit dem Intel Core i5-8250U oder dem Core i7-8550U verfügbar. Letzterer befindet sich auch in unserem Testgerät und bietet vier Rechenkerne, die dank Hyperthreading acht Threads gleichzeitig bearbeiten können. Theoretisch ist die Multi-Core-Leistung also doppelt so hoch wie bei den alten Dual-Core ULV-CPUs. In der Praxis kommt es aber auch die Kühlung an, da die Quad-Core-ULVs bei hohen Takten eine Menge Strom verbrauchen und damit Hitze produzieren.

Im ersten Durchlauf des Cinebench R15 Multi-Tests ermitteln wir noch ordentliche 602 Punkte. Vor allem das Spectre 13 schneidet mit dem gleichen Prozessor schlechter ab, während das XPS 13 mit dem vermeintlich langsameren Core i5-8250U 11 % vorne liegt. Sobald wir den Quiet Mode aktivieren fällt die Leistung drastisch ab und liegt sogar unterhalb des alten Intel Core i5-7200U.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode off)
165 Points ∼100%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode on)
108 Points ∼65% -35%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (108 - 172, n=44)
161 Points ∼98% -2%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Core i5-8250U
146 Points ∼88% -12%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (macOS)
145 Points ∼88% -12%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (Win10)
140 Points ∼85% -15%
HP Spectre 13-af033ng
Intel Core i7-8550U
145 Points ∼88% -12%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼87% -13%
Huawei MateBook X
Intel Core i5-7200U
116 Points ∼70% -30%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (20 - 169, n=217)
109 Points ∼66% -34%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 13 9370 FHD i5
Intel Core i5-8250U
669 Points ∼100% +11%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode off)
602 Points ∼90%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode on)
301 Points ∼45% -50%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (301 - 761, n=46)
575 Points ∼86% -4%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Core i5-8250U
516 Points ∼77% -14%
HP Spectre 13-af033ng
Intel Core i7-8550U
515 Points ∼77% -14%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (macOS)
362 Points ∼54% -40%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (Win10)
346 Points ∼52% -43%
Huawei MateBook X
Intel Core i5-7200U
322 Points ∼48% -47%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (32 - 721, n=218)
283 Points ∼42% -53%

Dieses Leistungsniveau kann aber nicht lange gehalten werden. Schon nach wenigen Durchläufen bricht die Leistung drastisch ein und bleibt konstant bei etwa 380 Punkten. Durchschnittlich liegt der Verbrauch des Prozessors nach den 25 Durchgängen bei gerade einmal 10,8 Watt und einem Takt von 1,88 GHz. Mit dem aktivierten Quiet Mode arbeitet der Prozessor sogar nur mit 1,25 GHz.

Das ist keine besonders gute Leistung, auch wenn man die dünne Konstruktion berücksichtigt. Das dünnere XPS 13 von Dell arbeitet auch unter Last deutlich schneller (~600 Punkte). 

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit Rot: Quiet Mode off, Gelb: Quiet Mode on
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
108 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
301 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
53.8 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

Mit dem Quad-Core ULV-Prozessor, ausreichend RAM und vor allem der schnellen PCIe-SSD sind die Voraussetzungen für eine flüssige Bedienung optimal. In der Praxis enttäuscht uns das ZenBook auch nicht, denn wie man es von einem modernen Subnotebook erwartete werden Eingaben rasch umgesetzt und Anwendungen starten ohne große Ladezeiten. In den PCMark Tests kommt es auf den Sub-Test an. Während sich das ZenBook S im Work-Test des PCMark 8 beispielsweise auf einem sehr starken zweiten Platz positionieren kann, fällt es im Home-Test sowie dem aktuellen PCMark 10 auf einen der hinteren Plätze. Insgesamt sind die Vergleichsgeräte aber alle auf einem guten Niveau und in der Praxis sollte man keine Probleme mit dem ZenBook S haben.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell XPS 13 9370 FHD i5
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
4906 Points ∼100% 0%
Asus ZenBook S UX391U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4882 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, Intel UHD Graphics 620
  (4125 - 5154, n=15)
4638 Points ∼95% -5%
HP Spectre 13-af033ng
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4562 Points ∼93% -7%
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
4461 (min: 4448, max: 4484) Points ∼91% -9%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4339 Points ∼88% -11%
Huawei MateBook X
HD Graphics 620, 7200U, LITEON CB1-SD256
4276 Points ∼87% -12%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1283 - 5363, n=163)
3908 Points ∼80% -20%
Creative Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
5544 (min: 5539, max: 5549) Points ∼100% +18%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
5044 Points ∼91% +7%
HP Spectre 13-af033ng
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5011 Points ∼90% +6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, Intel UHD Graphics 620
  (3381 - 5342, n=14)
4775 Points ∼86% +1%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4747 Points ∼86% +1%
Asus ZenBook S UX391U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4707 Points ∼85%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1011 - 5544, n=130)
3514 Points ∼63% -25%
Home Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
4057 (min: 4055, max: 4059) Points ∼100% +14%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
3994 Points ∼98% +12%
HP Spectre 13-af033ng
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3705 Points ∼91% +4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, Intel UHD Graphics 620
  (3268 - 4017, n=17)
3673 Points ∼91% +3%
Asus ZenBook S UX391U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3554 Points ∼88%
Huawei MateBook X
HD Graphics 620, 7200U, LITEON CB1-SD256
3507 Points ∼86% -1%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3478 Points ∼86% -2%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1027 - 4182, n=187)
2963 Points ∼73% -17%
PCMark 10 - Score
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
3840 (min: 3824, max: 3845) Points ∼100% +16%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
3764 Points ∼98% +13%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, Intel UHD Graphics 620
  (2629 - 4012, n=14)
3537 Points ∼92% +7%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3445 Points ∼90% +4%
Asus ZenBook S UX391U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3321 Points ∼86%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1150 - 3860, n=36)
2869 Points ∼75% -14%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3554 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4707 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4882 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Das ZenBook S UX391 wird ausschließlich mit M.2-SSDs ausgeliefert, doch es gibt Unterschiede bei der Anbindung. Das kleinere 256-GB-Modell ist über SATA-3 angebunden; das schnellere NVMe-Protokoll (PCIe x4) ist den beiden größeren Versionen mit 512 GB bzw. 1 TB vorbehalten. Die 512 GB große SSD in unserem Testgerät stammt von Samsung und hört auf den Namen PM961, es handelt sich also um eine der schnellsten SSDs auf dem Markt. Das bestätigt sich auch in den Benchmarks mit einer sequentiellen Leseleistung von mehr als 3.200 MB/s bzw. 1.600 MB/s beim Schreiben. Die 4K-Leistung, die gerade beim Starten von Anwendungen und dem Betriebssystemeine große Rolle spielt, fällt ebenfalls gut aus. Es ist allerdings möglich, dass Asus auf verschiedene Zulieferer setzt und man nicht immer eine SSD von Samsung bekommt.

Für weitere Benchmarks und Vergleiche mit anderen Laufwerken steht unsere umfangreiche HDD/SSD-Liste zur Verfügung.

Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Sequential Read: 1804.5 MB/s
Sequential Write: 1437.9 MB/s
512K Read: 653.83 MB/s
512K Write: 1106.7 MB/s
4K Read: 47.75 MB/s
4K Write: 101.04 MB/s
4K QD32 Read: 257.2 MB/s
4K QD32 Write: 364.63 MB/s

Grafikkarte

Um die Grafikausgabe kümmert sich ausschließlich die integrierte GPU des Prozessors, nämlich die UHD Graphics 620. Diese bietet ausreichend Leistung für multimediale Anwendungen inklusive dem Streamen bzw. der Wiedergabe von hochauflösenden Videos. Im Konkurrenzvergleich muss das ZenBook hier jedoch einige Federn lassen. Obwohl der Speicher in einer Dual-Channel-Konfiguration arbeitet, muss sich das ZenBook S meist mit einem Platz am Ende der Benchmarkliste abfinden. Hier dürfte vermutlich wieder die Kühlung eine Rolle spielen, sodass die iGPU nicht ihr volles Potenzial ausnutzen kann.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zur Intel UHD Graphics 620 gibt es hier.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3483 Points ∼100% +142%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
2379 (min: 2355, max: 2425) Points ∼68% +65%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1776 Points ∼51% +23%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1366 - 1915, n=71)
1653 Points ∼47% +15%
HP Spectre 13-af033ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1587 Points ∼46% +10%
Huawei MateBook X
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1528 Points ∼44% +6%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1440 Points ∼41%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (230 - 4191, n=307)
1111 Points ∼32% -23%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
2740 Points ∼100% +175%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
1541 (min: 1484, max: 1547) Points ∼56% +55%
Dell XPS 13 9370 FHD i5
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1100 Points ∼40% +10%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (819 - 1336, n=64)
1061 Points ∼39% +6%
HP Spectre 13-af033ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1052 Points ∼38% +6%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
997 Points ∼36%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (222 - 3389, n=194)
885 Points ∼32% -11%
Huawei MateBook X
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
875 Points ∼32% -12%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
16553 Points ∼100% +125%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
11495 (min: 10969, max: 11750) Points ∼69% +56%
HP Spectre 13-af033ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
8787 Points ∼53% +19%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 10493, n=66)
8640 Points ∼52% +17%
Huawei MateBook X
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7542 Points ∼46% +2%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
7372 Points ∼45%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1484 - 18572, n=216)
6628 Points ∼40% -10%
3DMark 11 Performance
1592 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
39992 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6256 Punkte
3DMark Fire Strike Score
897 Punkte
Hilfe

Energieverwaltung

Akkulaufzeit

Der 50-Wh-Akku des Asus ZenBook S UX391 ermöglicht ordentliche Laufzeiten, doch hier schafft die Konkurrenz teilweise noch deutlich mehr. Gerade in unserem WLAN-Test bei einer Helligkeit von 150 cd/m² ermitteln wir nur etwas mehr als 8 Stunden. Das ist für sich gesehen zwar nicht schlecht, doch vor allem die drei Konkurrenten von Dell, Huawei und Apple halten in diesem Szenario spürbar länger durch.

Bei der Wiedergabe von Videos (ebenfalls mit 150 cd/m²) sieht die Sache schon besser aus, denn mit fast 10,5 Stunden kommt das ZenBook S dem Apple MacBook Pro sehr nahe. lediglich das XPS 13 von Dell kann sich mit fast 14 Stunden deutlich an die Spitze setzen. Unter Last ist läuft das Testgerät knapp 2 Stunden.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 42.17134.1.0)
8h 11min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 21min
Last (volle Helligkeit)
1h 55min
Asus ZenBook S UX391U
8550U, UHD Graphics 620, 50 Wh
Dell XPS 13 9370 FHD i5
8250U, UHD Graphics 620, 52 Wh
HP Spectre 13-af033ng
8550U, UHD Graphics 620, 43 Wh
Huawei Matebook X Pro i5
8250U, GeForce MX150, 57.4 Wh
Huawei MateBook X
7200U, HD Graphics 620, 40 Wh
Apple MacBook Pro 13 2017
7360U, Iris Plus Graphics 640, 54.5 Wh
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Akkulaufzeit
23%
-11%
15%
5%
6%
-10%
H.264
621
831
34%
649
5%
683
10%
446 (182 - 899, n=92)
-28%
WLAN
491
644
31%
352
-28%
557
13%
337
-31%
681
39%
453 (206 - 764, n=157)
-8%
Last
115
119
3%
104
-10%
133
16%
162
41%
78
-32%
121 (40 - 327, n=524)
5%

Vorläufiges Fazit

Im Test: Asus ZenBook S (UX391). Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
Im Test: Asus ZenBook S (UX391). Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Unser erster Eindruck des neuen ZenBook S UX391 fällt durchaus positiv aus. Das Metallgehäuse ist sehr gut verarbeitet und stabil, nicht nur für solch eine dünne Konstruktion. Der matte Bildschirm gefällt uns ebenfalls, doch die Helligkeit und auch die Kalibrierung ab Werk könnte besser sein. Im ersten Laufzeittest muss sich das dünne ZenBook allerdings einigen der Konkurrenten geschlagen geben. 

Der zusätzliche Quiet Mode ist durchaus eine gute Idee, mit dem man die Lautstärke des Lüfters unkompliziert beeinflussen kann. Allerdings schraubt Asus einfach die Leistung des Prozessor so weit herunter, dass man eigentlich keinen Lüfter braucht. Aber auch bei der vollen Leistung hält die Kühlung nicht lange durch und muss sich deutlich hinter Konkurrenten wie dem XPS 13 einordnen.

Ob es sich beim neuen ZenBook um eine ernsthafte Alternative zu den bekannten Subnotebooks handelt, werden wir in den nächsten Tagen herausfinden, wenn wir unsere üblichen Tests durchgeführt haben.

Preisvergleich

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Autor: Andreas Osthoff,  7.06.2018 (Update: 10.06.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.