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Test Philips Brilliance 329P9H 4K-Desktop-Monitor mit USB-C Dock

Dockingstation und Webcam Mit integrierter USB-C Dockingstation, gutem 4K-Panel, sicherer Pop-up-Webcam und PowerSensor stellt Philips den Brilliance 329P9H als Arbeitstier auf. Wie er sich im Test schlägt, erfahren Sie in folgendem Bericht.

Zuerst ein Blick auf die offiziellen Daten für den Brilliance 329P9H:

Datenblatt Philips Brilliance 329P9H/00

  • 31,5 Zoll / 80 cm Diagonale
  • IPS-Panel
  • 3840 x 2160 4K UHD 10 Bit
  • Datenblatt: 108 % sRGB, 87 % Adobe RGB, 90 % NTSC, DeltaE < 2, SmartContrast 50.000.000:1, noral 1300:1, 350 cd/m2 Helligkeit, 140 PPI, Blendfrei 3H Glanzschleier 25 %
  • 5 ms Reaktionszeit laut Datenblatt (Grau zu Grau)
  • 60 Hz (kein FreeSync)
  • 178 ° Blickwinkel laut Datenblatt
  • USB-C-Dockingstation mit 4x USB, RJ-45-Ethernet
  • Eingänge: DisplayPort 1.2, 2x HDMI 2.0, 1x USB-C 3.1 Gen 2 (inkl. Stromversorgung bis 65 Watt), Ausgänge: Displayport Ausgang (Clone-Modus), 4x USB 3.1 (1x mit Schnellaufladung), Kopfhörer-Ausgang, Ethernet-LAN bis zu 1 GBit
  • PowerSensor spart bis zu 70 % Energie, wenn sich der Nutzer vom Bildschirm entfernt
  • LightSensor für optimale Helligkeit und Stromverbrauch
  • Pop-up-Webcam mit Windows Hello
  • SmartErgoBase zum Drehen des Monitors
  • MultiView erlaubt die gleichzeitige Splitscreen-Anzeige der Bildschirminhalte von zwei Geräten
  • 2 (Amazon) bzw. 3 Jahre Herstellergarantie

Optisch zeigt sich der Brilliance durchaus gefällig. Die dünnen Displayränder von ca. 13 mm und das schlichte Design hinterlassen einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist für die verwendeten Materialien gut, wir haben keine scharfen Ränder oder große Spaltmaße bei unserem Testgerät feststellen können. Der Standfuß fixiert den Monitor sicher in der jeweiligen Position und lässt sich gut bedienen.

Anschlüsse

Alle Anschlüsse sind wie für Monitore üblich auf der Rückseite nach unten gerichtet. Dadurch lässt sich der Brilliance auch an der Wand montieren (per Vesa Halterung). Dank dem eingebauten USB-C-Hub ist die Ausstattung sehr umfangreich. Wenn man den Monitor jedoch in 4k60 per USB-C betreiben möchte, muss der Hub in den USB-2.0-Modus umgestellt werden. Dies merkt man z. B. mit externen Festplatten / SSDs und auch bei dem LAN-Port. Die Kompatibilität des USB-C-Ports inklusive Power Delivery ist wie üblich etwas "Hit-and-Miss". Das Lenovo Yoga C630-13Q50 (Windows on Snapdragon = ARM) erkannte nichts (kein Strom, kein Bild, kein Hub), das Eve-V je nach Port Strom und Bild, der USB-C-Port des Asus Zephyrus GX501 funktionierte nur als DisplayPort so wie auch beim Intel NUC 8 (USB-Fehlermeldung in Windows 10). Das Apple MacBook Pro 15 und 16 konnten die Möglichkeiten des Monitors voll nutzen (USB 2.0 Hub mit 4K60, USB 3.0 Hub mit 4K30). Um 4K60 und die volle USB-3.0-Bandbreite zu ermöglichen, müsste ein Thunderbolt-Anschluss am Philips Monitor verbaut sein.

Den integrierten LAN-Port haben wir sowohl im USB-2.0-Modus (4K30 über USB-C) und USB-3.0-Modus (4K60 über USB-C) getestet. Maximal erreicht er 945 MBit und somit eine gute Performance für den 1-GBits-Port. Im USB-2.0-Modus bleiben nur noch 295 Mbits übrig. Dies sollte aber trotzdem für die meisten Internetverbindungen reichen und auch die günstigen NAS noch schnell genug anbinden. 

HDMI 2.0, HDMI 2.0, DisplayPort 1.3, USB-C, LAN, 4x USB (1x powered), DisplayPort Ausgang (gespiegelt vom Eingang), Audio-Ausgang
HDMI 2.0, HDMI 2.0, DisplayPort 1.3, USB-C, LAN, 4x USB (1x powered), DisplayPort Ausgang (gespiegelt vom Eingang), Audio-Ausgang

Webcam

Die integrierte Pop-up-Webcam kann manuell am obigen Rand des Gerätes ausgeklappt werden und unterstützt Windows Hello. Durch die Ausklappfunktion kann man effektiv seine Sicherheitsbedürfnisse und Ängste befriedigen. Die Darstellungsqualität ist jedoch leider nur durchschnittlich und erreicht lediglich das Niveau von mäßigen Notebook-Webcams. Weder Dynamikumfang noch Auflösung können überzeugen. Dadurch empfiehlt sie sich also nur für anspruchslose Video-Telefonie.

ColorChecker
17.9 ∆E
18.9 ∆E
23.4 ∆E
20 ∆E
23.8 ∆E
17.1 ∆E
12.2 ∆E
24.4 ∆E
19.1 ∆E
15.9 ∆E
13.5 ∆E
11.8 ∆E
15.1 ∆E
9.6 ∆E
20.2 ∆E
9.3 ∆E
16.6 ∆E
16.5 ∆E
8.1 ∆E
8.3 ∆E
8.9 ∆E
6.4 ∆E
6.7 ∆E
6 ∆E
ColorChecker Philips Brilliance 329P9H: 14.57 ∆E min: 6.04 - max: 24.4 ∆E

User Interface - mühsame Bedienung mit den Tasten auf der Rückseite

Das Einstellungsmenü am Monitor wird über die Tasten auf der Rückseite des Monitors bedient. Hier kommt es anfangs immer wieder zu einer Fehlbedienung, ein Joystick oder auch eine Fernbedienung, wie es sie beide für den Philips Momentum gibt, sind die bessere Wahl. Sonst ist das Menü relativ selbsterklärend, nur bei den erweiterten Funktionen hätten wir uns über eine ausführliche Beschreibung der Funktion gefreut. Durch den integrierten Helligkeitssensor muss man das Menü aber weniger oft bemühen als bei vielen Konkurrenten.

Bildqualität

Das IPS-Panel in unserem Testgerät verfehlt in der Mitte ganz knapp die angegeben maximalen 350 cd/m2. Durchschnittlich bleiben nur noch knapp über 300 cd/m2 übrig, da die Ausleuchtung mit 82 % nur als gut bezeichnet werden kann. Die Helligkeit reicht trotzdem für alle Einsatzbereiche im Büro. Beim Kontrast messen wir sehr gute 1.500:1 und damit sogar leicht höhere Werte als angegeben. Bei der Farbtreue gibt Philips nur DeltaE94-Werte an, die nicht mit den DeltaE2000-Werten unserer Messung vergleichbar sind. Im ColorChecker-Test sehen wir relativ hohe Abweichungen bei den Blautönen. Nach Kalibration mit dem i1Display Pro ist die sRGB-Darstellung aber sehr gut. Einen größeren Farbraum wie DCI P3 unterstützt der Monitor leider nicht.

ColorChecker unkalibriert
ColorChecker unkalibriert
Color Gamut unkalibriert
Color Gamut unkalibriert
Graustufen unkalibriert
Graustufen unkalibriert
ColorChecker kalibriert
ColorChecker kalibriert
Graustufen kalibriert
Graustufen kalibriert
Subpixelstruktur
Subpixelstruktur
Spectral Power Distribution - kalibriert
Spectral Power Distribution - kalibriert
LowBlue Modus
LowBlue Modus
289
cd/m²
295
cd/m²
280
cd/m²
297
cd/m²
340
cd/m²
298
cd/m²
294
cd/m²
315
cd/m²
304
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 340 cd/m² Durchschnitt: 301.3 cd/m² Minimum: 9.7 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Kontrast: 1511:1 (Schwarzwert: 0.225 cd/m²)
ΔE Color 2.65 | 0.6-29.43 Ø5.9, calibrated: 1.68
ΔE Greyscale 3 | 0.64-98 Ø6.1
99.3% sRGB (Calman 2D) 99.8% sRGB (Argyll 3D) 65.9% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.224

Blickwinkel

Die Blickwinkelstabilität des IPS-Panels ist sehr gut. Mit freiem Auge sind nur leichte und übliche Helligkeitsverluste, aber keine Farbabweichungen erkennbar. Dies beweist auch die ColorChecker-Messung aus 10 cm, wo die Farbtreue sich sogar etwas verbessert.

Extreme Blickwinkel
Extreme Blickwinkel
ColorChecker aus 10 cm frontal
ColorChecker aus 10 cm frontal
ColorChecker aus 10 cm Distanz, 45 ° links
ColorChecker aus 10 cm Distanz, 45 ° links

Spiegelungen

Philips setzt beim Brilliance auf eine klassische matte Oberfläche und bezeichnet sie als "blendfrei 3H Glanzschleier 25 %". Sie eignet sich sehr gut für den Office-Einsatz.

Flackern - kein PWM

In unseren Tests mit der Thorlabs-PDA100A-EC-Sonde finden wir erfreulicherweise keinerlei Flackern der Hintergrundbeleuchtung. Selbst bei geringer Displayhelligkeit bleibt der Lichtstrom konstant.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 18037 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.

Response Times

Die beworbenen 5 ms beim Wechsel zwischen zwei Graustufen können wir in unserem Messverfahren nicht nachstellen. Im schnellsten Modus messen wir 14,5 ms, die für ein IPS-Panel jedoch ein guter Wert sind.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
38.3 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.7 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 96 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
14.5 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.7 ms steigend
↘ 7.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 11 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.2 ms).

Stromverbrauch

Stromverbrauch - max. Helligkeit vor und nach Anwesenheit des Users (PowerSensor)
Stromverbrauch - max. Helligkeit vor und nach Anwesenheit des Users (PowerSensor)

Beim Thema Stromverbrauch führt Philips beim 329P9H zwei Features ins Feld, die deutlich helfen, Stromkosten zu reduzieren. Zum einen kann der 32-Zoll-Monitor die Helligkeit mittels Helligkeitssensor selbst regulieren. Dies ist nicht nur stromsparend, sondern auch sehr angenehm. Weiters bietet Philips eine "PowerSensor" genannte Funktion, die per Infrarot einen Nutzer vor dem Monitor erkennt. Entfernt sich der Nutzer, dimmt der 329P9H automatisch die Helligkeit und reduziert dadurch den Stromverbrauch und erhöht die Lebensdauer. Dies funktionierte im Test einwandfrei - eine Feature, die wir uns für alle Monitore wünschen. Der Sensor ist übrigens in dem ausklappbaren Philips Logo verbaut.

Bei maximaler Displayhelligkeit messen wir 43,6 Watt. Detektiert der PowerSensor die Abwesenheit, reduziert er die Helligkeit, und der Stromverbrauch sinkt deutlich auf 20,8 Watt. Bei minimaler Helligkeit messen wir zum Vergleich etwas höhere 22,3 Watt. Bei üblicher Helligkeit sind es meist 31 Watt, mit denen man rechnen muss. Im Standby liegen ohne USB-C-Hub-Nutzung nur 0,12 Watt an, ausgeschaltet 0,03 Watt - hervorragend.

Hitzeentwicklung

Die Hitzeentwicklung hält sich trotz passiver Kühlung im Rahmen. Wir messen maximal 24,9 °C auf der Rückseite (bei kühlen 18 °C Umgebungstemperatur).

Lautsprecher - nur in Ausnahmefällen brauchbar

Die verbauten Lautsprecher enttäuschten im Test leider auf ganzer Linie. Sie eignen sich nur zur Not für das eine oder andere informelle Youtube Video.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2044.646.8253129.13127.929.54029.928.85026.526.66326.427.48026.626.310027.327.912524.52416023.823.920023.624.42502231.131520.835.440019.644.450019.263.663018.464.680017.854.8100017.454.812501754.9160017.262.9200017.168.725001773315016.875.8400017.169.7500017.157.863001753.1800017.152.7100001749.4125001751.11600017.148.9SPL29.780.4N1.336.4median 17.2median 53.1Delta212.633.933.532.632.430.130.831.129.830.627.537.52846.425.557.525.664.625.267.523.966.822.871.521.970.521.872.820.874.320.474.519.771.218.870.318.570.91874.717.471.817.475.317.173.417.570.317.172.917.376.517.269.117.369.117.365.317.264.417.38583.430.270.561.21.4median 70.9median 182.91.8hearing rangehide median Pink NoisePhilips Brilliance 329P9HApple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Philips Brilliance 329P9H Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.7% abweichend
(-) | die Mitten sind nicht linear (18.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 9.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (13.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (34.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 96% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 3% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 96% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 3% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 4.7% Abweichung vom Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 0% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 100% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Fazit

Philips bewirbt den Brilliance 329P9H als Premium-Office-Monitor. In dieser Hinsicht kann er sehr gut punkten: Gute Bildeigenschaften, entspiegelte Oberfläche, Helligkeitssensor, verschiedenste Verstellmöglichkeiten, USB-C-Portreplikator und die ausklappbare Webcam mit Windows-Hello-Support sprechen für ihn. Nutzer mit hohen Ansprüchen an die Farbtreue sollten den Bildschirm jedoch vor Nutzung kalibrieren. Dann kann er den sRGB-Farbraum sehr gut abbilden. Für größere Farbräume eignet er sich leider kaum. Der USB-C-Port bietet in der Theorie sehr viele Features: Power Delivery bis 65 Watt, LAN- und USB-Ports und natürlich DisplayPort-Übertragung. In der Praxis hapert es hier etwas an der Implementierung in den jeweiligen Notebooks. Dadurch kann man sich leider nicht auf einen reibungslosen Betrieb verlassen. Der PowerSensor andererseits funktioniert einwandfrei und bietet einen deutlichen Mehrwert.

Der Brilliance 329P9H ist ein sehr guter 4K-Office-Monitor mit zahlreichen nützlichen Features.

Für Spieler ist der 329P9H durch das fehlende Freesync / G-Sync, 60 Hz maximaler Bildwiederholungsrate und die schwachen Lautsprecher weniger attraktiv. Wie eingangs erwähnt, sind Gamer aber auch nicht die Zielgruppe für den 329P9H. Aktuell ist der 4K-Monitor bei Amazon um knapp 800 Euro (979 Euro Listenpreis) erhältlich.

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Autor: Klaus Hinum,  4.03.2020 (Update:  6.03.2020)
Klaus Hinum
Klaus Hinum - Founder, CTO - @klaushinum
Als Gründer von Notebookcheck und Tech-Enthusiast kümmere ich mich hauptsächlich um technische Themen und auch die Weiterentwicklung unserer Plattform. Direkt nach dem Doktorat in Informatik startete ich Vollzeit bei Notebookcheck durch.