Notebookcheck

Test Philips Brilliance 328P6VJEB 32-Zoll 4K Monitor

Klaus Hinum, 👁 Klaus Hinum, Katja Steyrleuthner, 16.08.2017

VA, UHD, 4K, MultiView Der 32-Zoll-Monitor von Philips wirbt mit zahlreichen Kürzeln und muss sich bei uns im Test beweisen. Mit seiner großen Fläche, UHD-Auflösung und dem günstigen Preis wirft er einige Argumente in den Raum. Wie sich die Bildqualität, Stromverbrauch, Hitzeentwicklung im Test schlägt, erfahren Sie in folgendem Artikel.

Der Philips 328P6VJEB ist ein 31,5-Zoll Desktop-Monitor welcher UHD / 4K, also 3840x2160 auf 80,1 cm darstellt. Er kommt gut verpackt mit getrenntem Standfuß und Monitor selbst. Dieser lässt sich jedoch sehr einfach montieren. Weiters findet man für jeden der Ports ein passendes Kabel in der Verpackung (HDMI, DisplayPort, Audio, USB und VGA).

Verarbeitung und Gehäuse

Der Brilliance 328P besitzt ein schlichtes Design. Am auffälligsten ist der geschwungene silberne Standfuß. Aus normaler Nutzerentfernung ist das Design jedoch unauffällig und gefällig. Im Detail ist die Haptik jedoch eher durchschnittlich mit relativ scharfen Kanten und günstigen harten Kunststoffen. Für den Preis sind die Materialien jedoch durchaus angemessen. Positiv fallen die zahlreichen Verstellmöglichkeiten inkl. Pivot-Funktion auf. Durch die Größe des Panels ruht einiges an Gewicht auf dem zentralen Scharnier und daher neigt es leider auch auf weniger stabilen Tischen (in unserem Fall z.B. ein Ikea Glas-Schreibtisch) zum mitwippen beim Tippen. Gut gefällt der geräuschlose Betrieb in allen Helligkeitsstufen. Transistorpfeifen oder sonstige Geräusche konnten wir nicht vernehmen.

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On-Screen Menü / MultiView

Das Menü des Brilliance 328P ist gut gelungen, lässt jedoch ein paar Funktionen vermissen. Vor allem vermissen wir eine rasche Regelung der Helligkeit durch die frei definierte Kurztaste oder dedizierte Tasten. Der fehlende Helligkeitssensor verschlimmert dies noch zusätzlich. Nach Aufbau sollte man auch sofort das Menü benutzen um den Bildmodus von Adobe RGB auf sRGB und DisplayPort bzw. HDMI auf die genutzte Version umzustellen. Sonst bleiben die vollen 60 Hz in 4K und gute Farbwiedergabe verwehrt.

MultiView ist ein eigener Menüpunkt und erlaubt zwei Signale nebeneinander oder per Bild-im-Bild darzuzustellen. Im Test funktionierte dies mit zwei 4K Quellen per HDMI (1.4) und DisplayPort einwandfrei. HDMI 2.0 funktionierte jedoch leider nicht (weder im Einzelbildmodus, noch MultiView). Getestet z.B. mit dem Asus ROG Zephyrus GX501VIK und Acer Aspire E5-553G.

Helligkeit und Kontrast

Matte Displaybeschichtung vor den RGB Pixeln
Matte Displaybeschichtung vor den RGB Pixeln
Ausleuchtung bei langer Belichtung.
Ausleuchtung bei langer Belichtung.

Mit einer maximalen Helligkeit von durchschnittlich 230 cd/m2 erreicht der Philips 4K Monitor Desktop übliche Werte. Auch der Asus PB287Q erreichte im Test mit etwa 220 cd/m2 kein besseres Ergebnis. Gute Notebookdisplays sind mit über 500 cd/m2 deutlich heller, da sie auch für den Außengebrauch eingesetzt werden können.

Durch den geringen Schwarzwert von 0,09 cd/m2 erzielt der Philips in der Mitte einen Kontrast von 2822:1 und damit einen hervorragenden Wert. Hier kann er den PB287Q und auch gute Notebookdisplays mit 1000:1 - 1500:1 deutlich abhängen. Selbst bei minimaler Helligkeit bleibt noch ein Kontrast von 1050:1 übrig (30 zu 0,029 cd/m2).

Die Ausleuchtung ist relativ gleichmäßig trotz der großen Displayfläche. Bei längerer Belichtung (siehe Foto) sieht man jedoch aufgehellte Ecken.

214
cd/m²
228
cd/m²
220
cd/m²
234
cd/m²
254
cd/m²
220
cd/m²
215
cd/m²
242
cd/m²
232
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 254 cd/m² Durchschnitt: 228.8 cd/m² Minimum: 29.9 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Kontrast: 2822:1 (Schwarzwert: 0.09 cd/m²)
ΔE Color 2.6 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 3.6 | 0.64-98 Ø6.4
99.9% sRGB (Argyll 3D) 62.7% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.21
Philips 328P6VJEB
3840x2160, 32
Asus PB287Q
3840x2160, 28
Apple iPad Pro 12.9 2017
2732x2048, 12.9
Lenovo ThinkPad P51 20HH0016GE
LEN40BD, B156ZAN02.1, 3840x2160, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
APPA031, 2880x1800, 15.4
Response Times
50%
-76%
-89%
-133%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
15.7 (6.1, 9.6)

6.7 (2.2, 4.5)

17 (9.5, 7.5)
-8%

5.2 (3, 2.2)
67%

41.6 (20.4, 21.2)
-165%
40.8 (20.8, 20)
-160%
48 (23.6, 24.4)
-206%
Response Time Black / White *
21.3 (14.5, 6.8)
7.7 (5.8, 1.9)
64%

4.9 (2.4, 2.5)
77%

18.4 (6, 12.4)
14%
25.2 (14, 11.2)
-18%
33.8 (19.6, 14.2)
-59%
PWM Frequency
119000 (80, 210)
Bildschirm
-39%
14%
-22%
-10%
Helligkeit Bildmitte
254
243
-4%
650
156%
317
25%
545
115%
Brightness
229
218
-5%
614
168%
309
35%
523
128%
Brightness Distribution
84
83
-1%
90
7%
89
6%
86
2%
Schwarzwert *
0.09
0.28
-211%
0.42
-367%
0.36
-300%
0.44
-389%
Kontrast
2822
868
-69%
1548
-45%
881
-69%
1239
-56%
DeltaE Colorchecker *
2.6
3.49
-34%
1
62%
2.7
-4%
1.6
38%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.2
1.9
69%
4.1
34%
3.8
39%
DeltaE Graustufen *
3.6
2.95
18%
1.5
58%
3
17%
1.9
47%
Gamma
2.21 100%
2.2 100%
2.25 98%
2.27 97%
2.26 97%
CCT
6556 99%
6811 95%
6734 97%
6077 107%
6834 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62.7
60
-4%
87.6
40%
Color Space (Percent of sRGB)
99.9
99.5
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
6% / -9%
-31% / -4%
-56% / -33%
-72% / -34%

* ... kleinere Werte sind besser

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Blickwinkel

Philips wirbt beim Brilliance 328P mit großen Betrachtungswinkel. Von der Seite ist dies durchaus der Fall und die Farben bleiben sehr lange stabil. Auch von oben und unten sind die Farbabweichungen nicht sonderlich groß, jedoch merkt man bereits bei größeren Kopfbewegungen einen Helligkeitsabfall. Sitzt man nahe am Monitor kann man z.B. bereits erkennen das am unteren Bildrand das Bild etwas weniger "brilliant" wirkt. Hier muss sich das VA-Panel klar guten IPS-Panels geschlagen geben. Gegen TN-Panels wie im Asus PB287Q zeigt es jedoch seine Stärken.

PWM / Displayflackern

In unseren Tests konnten wir zum Glück in keinem Helligkeitsbereich Flackern der Hintergrundbeleuchtung feststellen. Anscheinend nutzt Philips also kein PWM zum Regeln der Hintergrundbeleuchtung. Daher sollte es auch bei längerer Nutzung zu keinen Problemen mit müden Augen oder Kopfschmerzen kommen. Wichtig ist jedoch die Helligkeit der Umgebung anzupassen, was leider nur umständlich im Menü gemacht werden kann.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9236 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bildaufbauzeiten

Grau zu grau in der schnellsten Overdrive-Einstellung.
Grau zu grau in der schnellsten Overdrive-Einstellung.

In den Standardeinstellungen ist Overdrive nicht aktiviert (hier SmartResponse genannt) und daher sind die Bildwechsel zwischen den Grautönen wie auch schwarz und weiß eher durchschnittlich (für Desktop-Monitore). Verglichen mit den üblicherweise langsameren Notebook-Displays, kann das MVA Panel auch in den Standardeinstellungen bereits glänzen. Stellt man SmartResponse auf "fastest" verringern sich die Response Times bei grau zu grau deutlich auf 2,2 bzw. 4,5 ms (6,7 ms gesamt versus 15,7 ms in den Standardeinstellungen).

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
21.3 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.5 ms steigend
↘ 6.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 23 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
15.7 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.1 ms steigend
↘ 9.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 6 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
6.7 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2.2 ms steigend
↘ 4.5 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 3 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Farbwiedergabe

Bei der Farbwiedergabe nutzen wir die Software CalMAN in Verbindung mit unserem Photospectrometer X-Rite i1Pro 2 zur Messung der Farbtreue. Der ColorChecker Test ermittelt in den Standardeinstellungen einen guten, aber nicht sehr guten DeltaE 2000 Wert von 3,4. Stellt man im Menü auf sRGB um, verbessert sich das Ergebnis deutlich auf 2,6. Kalibrieren wir das Gerät mit der X-Rite-i1Match-Software, verbessert sich das Ergebnis nur minimal auf 2,5. Die besten Displays in unseren Tests erreichen übrigens einen Wert von 1 (z.B. Apple iPad Pro 12, 9/2017).

Die Graustufen sind bei unserem Testgerät etwas schwächer und erreichen nur einen DeltaE 2000 Wert von 3,6. Jedoch sind die Messwerte der Graustufen bei fast allen Testgeräten etwas höher als der ColorChecker Durchschnitt. Das Asus PB287Q schneidet mit 2,95 trotzdem etwas besser ab.

Mit 99,9% Abdeckung des sRGB-Farbraums glänzt das Display auch in diesem Bereich.

Stromverbrauch

Dank LED Backlight ist der Stromverbrauch des großen 32-Zoll-Monitors im Rahmen. Bei voller Helligkeit messen wir 47 - 48 Watt im 4K Betrieb über DisplayPort und OS X. Die laut Energielabel spezifizierten 55 Watt sind also nicht übertrieben, sondern werden bei unserem Testgerät sogar unterboten. Bei reduzierter Helligkeit auf 50% verringert sich der Stromverbrauch auf 32,9 Watt. Bei minimaler Helligkeit (0% Einstellung im Menü) sind es nur noch 22,1 Watt. Im Standby messen wir lediglich 0,1 Watt wodurch das Ausschalten per physischen Schalter nicht unbedingt notwendig ist. Mit diesem reduziert sich jedoch der Stromverbrauch auf die erwarteten 0 Watt.

Hitzeentwicklung

Auch bei der Hitzeentwicklung bleibt der Philips 328P im Rahmen. Wir messen nach längerer Nutzung bei 20,7 °C Umgebungstemperatur und voller Helligkeit maximal 32,9 °C mit dem Temperatur-Messgerät (39 °C Hotspot der Flir-Wärmekamera im Bild). Die Mitte erhitzt sich auf 29°C.

Lautsprecher

Die integrierten Lautsprecher spielen ausreichend laut, sind jedoch nicht sehr linear. Die integrierten Lautsprecher in den aktuellen MacBook Pro Modellen hinterlassen im Vergleich jedoch ein besseres Klangbild.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.837.439253734.834.63136.734.634.84035.734.636.85034.334.134633633.831.48038.133.53110045.338.729.412558.652.929.716062.256.230.520071.964.729.625076.170.727.331575.869.62640075.368.326.250073.667.224.563082.67623.980082.676.222.7100080.774.122.7125077.470.721.9160073.465.921.6200064.75821.7250065.859.921.3315066.36021.2400066.56021.1500064.758.221.263006457.621.1800065.458.721.41000060.954.321.41250058.752.121.31600057.951.521.3SPL87.480.834.48134.5N69.6472.347.12.3median 66.3median 60median 21.9Delta7.16.32.740.638.132.233.332.633.833.739.534.339.629.448.828.652.227.35927.968.126.458.925.46723.967.922.666.123.374.922.875.721.573.42069.620.174.719.476.618.779.81873.318.173.217.874.717.871.817.874.318.17718.37018.272.318.268.318.572.131.5871.676.6median 19.4median 72.32.83.3hearing rangehide median Pink NoisePhilips 328P6VJEBApple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Philips 328P6VJEB Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 10.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 22% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 3% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Pro

+ Geräuschlos
+ Viele Verstellmöglichkeiten
+ Manueller Ausschalter
+ Hoher Kontrast

Contra

- Kein USB-C / Thunderbolt Port
- Kein Helligkeitssensor und Helligkeit nicht direkt per Kurztasten regelbar
- Etwas wackeliger Stand
- Mäßige Blickwinkelstabilität
- HDMI 2.0 funktionierte im Test nicht an allen Geräten (nur 1.4 mit 4K/30Hz)

Fazit

Der Philips Brilliance 328P6VJEB ist ein großer und relativ günstiger 4K Monitor (Amazon um 676 Euro). Im Test gefällt die Farbwiedergabe, Kontrast, Ergonomie, Farbraum-Abdeckung, Energieeffizienz und die flackerfreie Hintergrundbeleuchtung. Die etwas eingeschränkte horizontale Blickwinkelstabilität und nicht perfekt kalibrierbare Farbwerte schränken die Nutzung für professionelle Fotografen etwas ein. Spieler könnte der von Prad.de berichtete Input Lag etwas einschränken. Für Office-Anwendungen und Multimedia-Wiedergabe eignet sich der Brilliance 328P jedoch hervorragend.

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Autor: Klaus Hinum, 16.08.2017 (Update:  4.09.2017)
Klaus Hinum
Klaus Hinum - Founder, CTO - @klaushinum
Als Gründer von Notebookcheck und Tech-Enthusiast kümmere ich mich hauptsächlich um technische Themen und auch die Weiterentwicklung unserer Plattform. Direkt nach dem Doktorat in Informatik startete ich Vollzeit bei Notebookcheck durch.