14-Jahres-Tief: Apple iPhone erreicht Rekord-Marktanteil in 20% kleinerem Smartphone-Markt

Laut der neuesten Analyse von Counterpoint Research wurden im dritten Quartal 2026 insgesamt 20 Prozent weniger Smartphones ausgeliefert als im selben Zeitraum im Vorjahr. Damit soll der Markt ein 14-Jahres-Tief erreichen – seit 2012 wurden von Juli bis September nicht mehr so wenige Smartphones verkauft wie in diesem Jahr.
Der Grund ist wenig überraschend die DRAM-Krise, denn die steigenden Kosten für Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher sollen dazu geführt haben, dass der Durchschnitts-Preis eines Smartphones um 20 Prozent gestiegen ist. Die Einsteiger- und Mittelklasse-Segmente leiden besonders stark unter den steigenden Preisen, während Endverbraucher ihre Smartphones zunehmend länger behalten und generalüberholte Produkte verstärkt in Betracht ziehen sollen. Die Nachfrage nach Premium-Smartphones bleibt dagegen vergleichsweise stabil.

Nicht zuletzt aus diesem Grund konnten sowohl Samsung als auch Apple ihren Marktanteil ausbauen. Samsung war im dritten Quartal mit 23 Prozent Markanteil der größte Smartphone-Hersteller der Welt, dicht gefolgt von Apple mit 22 Prozent. Laut Counterpoint Research hat Apple damit erstmals in einem dritten Quartal mehr als 20 Prozent Marktanteil erreicht. Beide Hersteller konnten allerdings nicht ganz so viele Smartphones absetzen wie im Vorjahresquartal.
Deutlich dramatischer ist die Situation bei Xiaomi, denn die Absätze des Technologiegiganten aus China sind um ganze 30 Prozent eingebrochen, vor allem da Xiaomi viele günstigere Modelle im Sortiment hat. Auch Oppo und Vivo mussten einen Einbruch von jeweils über 20 Prozent in Kauf nehmen. Laut Counterpoint Research wäre derzeit keine Besserung in Sicht, Smartphone-Hersteller sollen sich in den nächsten Monaten vor allem auf Premium-Modelle fokussieren, um Profitmargen auf Kosten der verkauften Stückzahlen zu sichern.







