Nachdem Google mit seinen Chromebooks jahrelang relativ günstige Laptops angeboten hat, haben die neuen Googlebook-Modelle nun einen Premium-Anspruch. Das Betriebssystem Googlebook OS basiert dabei weiterhin grundsätzlich auf Android, soll aber nun mehr Funktionen bieten und damit eine Alternative zu den bekannten Windows-Laptops und Apple MacBooks darstellen.
HPs Version läuft unter dem Namen Googlebook 14c und ist ein hochwertiger 14-Zoll-Laptop mit einem dunkelblauen Aluminiumgehäuse, das man bei HP bisher nur von den teuren EliteBooks kannte. Sowohl die Verarbeitung als auch die Stabilität sind hervorragend, und auch die Eingabegeräte können überzeugen. Der hochauflösende OLED-Touchscreen überzeugt mit einer guten Bildqualität, allerdings konnten wir keine Möglichkeit finden, HDR-Inhalte abzuspielen.
Beim Prozessor setzt HP auf einen Snapdragon X Elite, dieser ist nicht mehr ganz aktuell und gehört der Vorgängergeneration an. Die Leistung ist dennoch völlig ausreichend, da das Googlebook ausschließlich auf die Nutzung von Android-Apps beschränkt ist. Auch die Speicherausstattung ist mit 16 GB RAM und einer 512-GB-SSD für diesen Anwendungsbereich absolut ausreichend.
Zu den Nachteilen des Googlebook 14c zählt die magere Anschlussausstattung mit gerade einmal zwei USB-C-Ports, die zudem kein USB 4.0 unterstützen. Außerdem ist kein 5G-Modul verfügbar, was vor allem bei diesem Modell Sinn machen würde. Auch die Akkulaufzeit blieb hinter den Erwartungen: Trotz des großen 70 Wattstunden Akkus hielt das Gerät in unserem WLAN-Test nicht einmal 14 Stunden durch.
Ein weiterer Schwachpunkt ist das Kühlsystem. Im Alltag bleibt der Laptop zwar meist angenehm leise, unter hoher Belastung konnten wir im oberen Bereich der Tastatur jedoch schnell Temperaturen von über 50 Grad messen. Alle weiteren Details stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.






