Die neuen Googlebooks verbinden Googles neues Betriebssystem mit High-End-Laptop-Hardware, inklusive hochwertiger Metallgehäuse sowie hochauflösenden OLED-Bildschirmen. In den technischen Daten der Hersteller findet man auch die üblichen Spezifikationen für die Bildschirme: Sehr hohe Kontrastverhältnisse dank perfekter Schwarzwerte, hohe Farbgenauigkeiten und die vollständige Abdeckung des P3-Farbraumes. Nachdem wir nun das Asus Googlebook 14 und auch das HP Googlebook 14c getestet haben, sieht die Realität aber anders aus. Denn beide Geräte arbeiten nur im sRGB-Modus, die Farbgenauigkeit ist nicht besonders gut und beim Asus Googlebook 14 gibt es zusätzlich noch ein Problem mit einem deutlich erhöhten Schwarzwert und infolgedessen auch vergleichsweise geringes Kontrastverhältnis.
Die Limitierung auf den sRGB-Farbraum hat beide Testgeräte betroffen, sowohl das HP Googlebook 14c mit einem Snapdragon-Prozessor als auch das Asus Googlebook 14 mit einem Intel-Prozessor. Leider gibt es aber auch keinerlei Möglichkeit in den Einstellungen, das zu ändern. Bei Windows-Laptops mit OLED-Panels gibt es oftmals direkt ab Werk verschiedene Farbprofile für sRGB und P3, damit die Farben akkurat angezeigt werden und man auch Bilder bearbeiten kann. Bei den beiden Googlebooks geht das jedoch nicht, auch wenn mit Adobe Photoshop eigentlich entsprechende Apps zur Verfügung stehen.
Das sind jedoch auch noch nicht alle Probleme, denn beim HP Googlebook 14c wird aktuell beispielsweise keine HDR-Wiedergabe unterstützt. Von der eigentlich deutlich besseren Spitzenhelligkeit des OLED-Panels hat man hier also nicht viel. Die HDR-Wiedergabe funktioniert wiederum auf dem Asus Googlebook 14, dafür gibt es hier jedoch Probleme mit dem Schwarzwert. Dieser ist mit 0.42 nämlich deutlich erhöht und eher auf dem Niveau von einem IPS-Panel, was man auch deutlich an dem Kontrastverhältnis von gerade einmal rund 1.200:1 erkennt. So etwas ist uns bei einem OLED-Panel noch nicht begegnet.
Hier müssen die Hersteller und vor allem Google auf jeden Fall schnell nachbessern, denn die Googlebooks sind nicht günstig und man bekommt derzeit einfach nicht die Bildqualität, die man von hochwertigen OLED-Bildschirmen erwartet. Alle weiteren Details zu unseren Messergebnissen inklusive der Farbraumabdeckung stehen in unseren ausführlichen Testberichten zur Verfügung:










