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Warum Googlebooks aktuell noch schlechter sind als Android-Tablets

Lenovo Googlebook 15 und Huawei MatePad Pro Max
Lenovo Googlebook 15 und Huawei MatePad Pro Max
Mit den neuen Googlebooks versucht Google erneut, Marktanteile im Laptop-Segment zu gewinnen. Aufgrund diverser Einschränkungen und hoher Preise sind große Android-Tablets aktuell jedoch die bessere Wahl.

Nachdem nun schon einige Googlebook-Modelle getestet wurden, bleibt die Frage offen, für welche Zielgruppe diese Geräte überhaupt gedacht sind. Das neue Betriebssystem basiert grundsätzlich auf Android (genau wie bei Smartphones und Tablets), weshalb sich auch ausschließlich Android-Apps installieren lassen. Was mit dem neuen Betriebssystem funktioniert und was nicht haben wir uns bereits genauer angesehen.

Im Gegensatz zu Windows oder macOS ist Googlebook OS im Funktionsumfang deutlich eingeschränkter. Für viele Dienste (z.B. für die Google Dienste) wird zudem eine dauerhafte Internetverbindung benötigt. Hier fällt zudem negativ auf, dass die Googlebooks bisher keine 5G-Konnektivität bieten.

Im Vergleich zu großen Android-Tablets, die sich mit entsprechenden Tastaturhüllen ebenfalls produktiv einsetzen lassen, gibt es bei den Googlebooks zudem noch Kompatibilitätsprobleme mit Apps und Spielen. Selbst beliebte Titel wie Fortnite laufen hier aktuell nicht. Davon sind aktuell sowohl Geräte mit Intel- als auch Qualcomm-Prozessoren betroffen. Auch bei der Hardware können die Googlebooks bisher nur bedingt überzeugen. Die OLED-Displays könnten deutlich mehr leisten, werden durch das Betriebssystem aber auf den sRGB-Farbraum limitiert. Teilweise gibt es auch Probleme mit der HDR-Wiedergabe (wie z. B. beim HP Googlebook 14c) oder deutlich erhöhten Schwarzwerten (wie beim Asus Googlebook 14), wobei das Herstellerspezifische Dinge sind.

Einige Android-Tablets bieten den Vorteil integrierter 5G-Modems, sodass man immer und überall auf das Internet zugreifen kann. Auch bei der Akkulaufzeit haben die etwas kleineren Tablets die Nase vorn, während die Googlebooks in unserem WLAN-Test lediglich rund 10 Stunden erreichen.

Zu guter Letzt ist der hohe Preis problematisch, da die Googlebooks erst bei 1200 bis 1300 Euro starten. Hier bieten große Android-Tablets oft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer also nicht unbedingt die größeren Displays (14- bis 15-Zoll) benötigt, sollte sich aktuell gut überlegen, ob ein Googlebook wirklich Sinn macht.

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Autor: Andreas Osthoff, 28.10.2026 (Update: 28.10.2026)