Panther Lake-U Core Ultra 7 ist nicht nur deutlich langsamer, sondern auch weniger effizent als ein Core Ultra X7.
Intels aktuelle Prozessoren der Panther Lake-H-Reihe überzeugen mit guter Performance. Die Low-Power-Variante dieser CPUs, Panther Lake-U, büßt jedoch einige Eigenschaften davon ein, was diese Chips ursprünglich so deutlich von den Vorgängern abhebt.
Das kürzlich vorgestellte Dell XPS 14 (2026) ist bereits und bietet die Option, entweder einen Core Ultra 7 oder einen Core Ultra X7 der Panther-Lake-CPU-Generation zu wählen. Und wir hatten bereits die Gelegenheit, beide Varianten zu testen, doch die preisgünstigere Core-Ultra-7-Konfiguration zeigt deutliche Abstriche bei der Performance, was Käufern bewusst sein sollte.
Wie aus den Vergleichsgrafiken hervorgeht (siehe unten), ist die neue U-Serie in Form des Core Ultra 7 355 im XPS 14 hinsichtlich der Multi-Thread-Performance ungefähr 30 bis 50 Prozent langsamer als ein Core Ultra X7 358H. Dabei fallen insbesondere die ersten Minuten des CPU-Stress-Tests ins Gewicht, wo der Core Ultra X7 vom höheren Potenzial beim Turbo Boost gegenüber seinem Gegenstück der U-Reihe profitiert. Nichtsdestotrotz ist ein Unterschied von 30 Prozent auffällig, auch wenn man das Throttling berücksichtigt.
Somit liegt die Gesamtleistung eines Core Ultra 7 355 näher an der Lunar-Lake-CPU Core Ultra 7 258V der letzten Generation, lediglich mit minimal schwächerer NPU-TOPS-Leistung.
Man könnte meinen, dass ein Core Ultra 7 355 mit einer geringeren Leistungsaufnahme als ein Core Ultra X7 oder ein Core Ultra 7 258V läuft, da Panther Lake-U langsamer als Panther Lake-H ist – aber neuer als Lunar Lake. Leider scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein. Wird beispielsweise CineBench R23 xT auf einem externen Monitor ausgeführt, zieht ein Dell XPS 14 mit Core Ultra 7 nahezu die gleiche Leistungsaufnahme wie ein XPS 14 mit einem Core Ultra X7 oder ein Lenovo ThinkPad T14 Gen 6 sobald sich die Turbo-Boost-Geschwindigkeit eingependelt hat. Somit geht die bereits erwähnte 30 Prozent geringere Performance nicht mit einer 30-prozentigen Verringerung der Leistungsaufnahme einher. Dies führt zu einem deutlich schlechteren Performance-pro-Watt-Verhältnis, wenn man den Core Ultra 7 355 und den Core Ultra X7 358H vergleicht.
Autor des Originals:Allen Ngo - Lead Editor U.S. - 5475 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik und erhielt vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und die neuesten Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Übersetzer:Alexander Pensler - Tech Writer - 666 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2023
Angefangen vom 386er im Kinderzimmer meines Cousins über diverse Konsolen bis hin zu Gaming-PCs und Laptops: Meistens findet man mich schraubend, spielend oder schreibend an einem meiner unzähligen technischen Geräte. Wenn wir schon beim Schreiben sind: Das tue ich seit 2022 als Freiberufler für verschiedene Webseiten und Magazine in den Bereichen Wissenschaft und IT. Davor habe ich unter anderem in der Biochemie gearbeitet, wo ich als Forscher auch Publikationen verfasst und nebenbei Popsongs und Musik für Videospiele komponiert habe.