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Fortnite mit neuer Season: Zwischen Kriegsspiel und Spendenaktion

Als Widerstandskämpfer gegen die Invasion, Fortnite mit neuer Season.
Als Widerstandskämpfer gegen die Invasion, Fortnite mit neuer Season.
Am vergangenen Sonntag wurde, Fortnite untypisch relativ unspektakulär, die 2. Saison im laufenden 3. Kapitel des Battleroyal Dauerbrenners gestartet. Thematisch hätte das Timing nicht schlechter sein können, spielt man doch als Widerstandskämpfer gegen eine übermächtige Invasion.

Mit dem Battleroyale Experiment Fortnite hat sich Epic Games seit einigen Jahren fest in dem noch recht neuen Mulitplayer Genre etabliert. Trotz unendlich vieler Nachahmer konnte sich die Popularität des Titels auf einem hohen Level halten. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass der Entwickler es versteht, gekonnt und mit großer Medienwirksamkeit auf Twitch und Co. den Shooter mit ständig neuen Inhalten zu versorgen. Jede neue Saison folgt dabei einer recht losen Story, welche in einem mehr oder weniger großen Finale mündet und neben neuen Items, Waffen und Skins auch gern mal die Map komplett ändert.

Zusätzlich sind sich die Entwickler auch nicht zu schade grundlegende Gameplay Mechaniken zu ändern, um dem Spiel einen neuen Anstrich zu verpassen. So auch für die nächsten Tage. Fortnite unterscheidet sich von anderen Vertretern des Genres vor allem durch die Möglichkeit sich die benötigte Deckung einfach selbst zu bauen. Sogenannte "Buildbattles" sind an der Tagesordnung und stellen bei Profis schon fast eine Kunstform dar. Umso spannender ist die Tatsache, dass Epic genau diese Funktion kurzerhand temporär aus dem Spiel geworfen hat. Das scheint gut anzukommen und der Start des neuen Storyabschnitts scheint bei den Spielern für Spaß und vor allem ein neues Spielgefühl zu sorgen.

Problematisch ist nur die Thematik des Storyelements, hier greift eine Schier übermächtige Fraktion die aus zusammengewürfelten Widerstandskämpfern bestehende Spielerschaft an. Bereits im Trailer sieht man die entsprechenden Panzer über das Spielfeld rollen und die Nähe zu momentanen Geschehnissen ist nicht zu verkennen. Natürlich kann man das dem Entwicklerteam kaum vorwerfen. Mit Sicherheit werden solche In-Game Events mit vielen Monaten Vorlauf geplant und mit der momentanen geopolitischen Situation hätte wohl kaum jemand rechnen können.

Doch Epic-Games macht aus der Not eine Tugend und spendet kurzerhand alle Einnahmen im spiel-eigenen Store für humanitäre Zwecke in der Ukraine. Die Aktion läuft zwischen dem 20.03 und 03.04 und auch Microsoft hat sich der Aktion für alle Einkäufe im Fortnite-Store auf der Xbox angeschlossen.

Die neue Saison läuft derweil auf allen Plattformen und für alle, die sich die Änderungen einmal selbst anschauen wollen, ist Fortnite wie seit jeher kostenlos verfügbar.

Wer Skins kauft unterstützt direkt humanitäre Projekte in der Ukraine
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Mit einer schwierigen Thematik zum schlechten Zeitpunkt
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Autor: Alexander Wätzel, 22.03.2022 (Update: 22.03.2022)