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GMKtec EVO-X5 Pro: Neuer Mini-PC kommt mit 192 GB RAM für lokale KI

Der GMKtec EVO-X5 Pro würde zur IFA gezeigt
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Der GMKtec EVO-X5 Pro würde zur IFA gezeigt
GMKtec hat mit dem EVO-X5 Pro auf der IFA 2026 einen leistungsstarken und noch relativ kompakten PC vorgestellt. Das Modell kommt mit dem AMD Ryzen AI Max+ Pro 495 und einem 192 Gigabyte großen Arbeitsspeicher und kann auch sehr große KI-Modelle lokal ausführen.

GMKtec dürfte aufmerksamen Lesern nicht nur schon seit 2020 bekannt sein, sondern auch von unseren ausführlichen Tests verschiedener und meist besonders kompakter PC-Systeme. Auf der IFA 2026 hat der Hersteller mit EVO-X5 Pro sein nächstes Flaggschiff vorgestellt. Fokus des PC-Systems selbst und auch der Präsentation auf der AliExpress-Bühne waren dabei die KI-Funktionen. So kommt als SoC der AMD Ryzen AI Max+ 495 Pro zum Einsatz, welcher beim GMKtec EVO-X5 Pro auf einen 192 Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Dabei lassen sich der in den SoC integrierten Grafikeinheit vom Typ Radeon 8065S bis zu 160 Gigabyte direkt zuweisen. Für Videospiele ist das weniger relevant, dafür umso mehr für die lokale Beschleunigung von KI-Modellen, welche im besten Fall und zur angemessenen Beschleunigung eben in möglichst schnellem Speicher vorgehalten werden sollen.

GMKtec kooperiert mit AMD
GMKtec kooperiert mit AMD
Genutzt wird eine in den SoC integrierte GPU
Genutzt wird eine in den SoC integrierte GPU
Über USB Typ C lassen sich auch externe Grafikkarten anschließen
Über USB Typ C lassen sich auch externe Grafikkarten anschließen

Ausgestattet ist der GMKtec EVO-X5 Pro im Grundsatz mit modernen Anschlüssen und so auch mehrmals USB 4. Über USB 4 lassen sich auch externe Grafikkarten mit - im Vergleich zu OCuLink - niedriger Datenübertragungsrate - anbinden. Zudem können sich bis zu vier einzelne Systeme zu einem Cluster zusammenschließen. Insgesamt gibt es vier USB-4-Anschlüsse, dazu kommen noch zweimal Ethernet. Einer der beiden Ports bietet eine Geschwindigkeit von 10 GBit/s. Am GMKtec-Stand selbst wurde das System bereits gezeigt, und zwar konkret mit Qwen3.8-Flash-Next. Dabei ließ sich eine deutlich zweistellige Anzahl von Output-Token in der Sekunde generieren. Damit ergibt sich im Prinzip ein flüssiges Arbeiten. Informationen zum Preis oder dem Release-Termin hat GMKtec noch nicht kommuniziert. Günstig dürfte das System natürlich allein schon aufgrund des großen Arbeitsspeichers nicht werden.

Auf der IFA war das System schon funktionsfähig und zur KI-Beschleunigung einsetzbar
Auf der IFA war das System schon funktionsfähig und zur KI-Beschleunigung einsetzbar

Quelle(n)

Eigene, GMKtec

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Autor: Silvio Werner,  6.09.2026 (Update:  6.09.2026)