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Geak: Ring mit NFC

Das Elektronikunternehmen Geak aus Shanghai kündigte einen NFC-Ring an. Man trägt das Gerät am Ringfinger und kann damit sein Smartphone entsperren. Google experimentiert ebenso mit einem Ring zum Entschlüsseln von Passwörtern.

Mit dem NFC-Ring von Geak wird es möglich sein, das eigene Smartphone zu entschlüsseln, indem man es einfach in die Hand nimmt. Solange man das Handy in derselben Hand mit dem Ring hält, bleibt es aktiviert. Steckt man es in die Tasche, wird es automatisch wieder verschlüsselt. Der Ring speichert außerdem die eigenen Kontaktdaten und so kann man etwa seine Telefonnummer übermitteln, indem man das Handy eines anderen NFC-Nutzers in die Hand nimmt. Wie es um die Sicherheit bestellt ist, für den Fall, dass man den Ring verliert, ist dabei eine offene Frage.

Bei der Veröffentlichung am 8. August wird der Geak-Ring zunächst nur mit dem Geak Eye und dem Geak Mars kompatibel sein – zwei Quad-Core-Smartphones von Geak, die mit dem Ring zusammen angekündigt wurden. Ab November soll der Ring auch Smartphones anderer Hersteller unterstützen. Chinesische Käufer werden anfänglich rund 25 Euro für den Ring ausgeben müssen.

Die Near Field Communication Technologie konnte sich bislang nicht richtig durchsetzen. Neue Smartphones unterstützen in der Regel NFC, aber die Anwendungen sind noch begrenzt. Die elektronische Zahlung mittels NFC wird nur von wenigen Händlern unterstützt. Was bleibt, sind NFC-Tags, mit denen Smartphones konfigurieren können, indem man sie an die Tags hält. Der Ring von Geak ist essenziell ein solcher NFC-Tag. Google denkt ebenso über Ringe und anderen Schmuck nach, die ebenso zum Entschlüsseln von elektronischen Geräten dienen könnten.

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Autor: Andreas Müller, 18.06.2013 (Update: 20.06.2013)