Nach dem Start in der Wüste Gobi am Samstag soll Chinas geheim gehaltenes wiederverwendbares Raumfahrzeug neue Technologien erproben. Das Programm gilt als direkte Antwort auf das X-37B-Programm der US Space Force.
Chibuike Okpara (übersetzt von Nicole Dominikowski), Veröffentlicht am 🇺🇸
China hat sein wiederverwendbares, experimentelles Raumschiff nun zum vierten Mal erfolgreich ins All geschickt. Damit treibt das Land ein Programm weiter voran, mit dem es bei der orbitalen Manövrierfähigkeit mittlerweile mit den Vereinigten Staaten gleichzieht. Das unter Geheimhaltung stehende Raumfahrzeug startete am Samstag an der Spitze einer Long-March-2F-Trägerrakete vom Kosmodrom Jiuquan im Nordwesten Chinas.
Während staatliche Medien bestätigten, dass der Start der „Technologieverifizierung“ und der „friedlichen Nutzung des Weltraums“ diene, machten offizielle Stellen keine Angaben zu Startzeiten, Missionsparametern oder veröffentlichten Fotos. Trotz der Geheimhaltung haben chinesische Weltraum-Enthusiasten das Raumschiff „Shenlong“ (Göttlicher Drache) getauft und betrachten es als Gegenstück zur X-37B der US-Raumstreitkräfte.
Diese Mission folgt einem Muster zunehmender Einsatzdauer. Während das Debüt des Programms im September 2020 nur zwei Tage dauerte, blieben die zweite und dritte Mission, die 2022 bzw. 2023 gestartet wurden, jeweils 276 bzw. 268 Tage im Orbit. Nach der Ausmusterung des US-Space-Shuttles im Jahr 2011 sind China und die Vereinigten Staaten derzeit die einzigen beiden Länder, die wiederverwendbare Raumgleiter betreiben. Die US-amerikanische X-37B bleibt in diesem Bereich führend: Sie startete im vergangenen August zu ihrer achten Mission, um Quanten-Inertialsensoren und Laserverbindungen mit hoher Bandbreite zu testen.
Autor des Originals:Chibuike Okpara - Tech Writer - 386 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
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Übersetzer:Nicole Dominikowski - Tech Writer - 2353 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2022
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