Grell OAE2 Open-Ear-Kopfhörer mit angewinkelten Treibern starten weltweit

Die Grell OAE2 Open-Ear-Kopfhörer sind nach ihrer vorherigen Vorstellung auf dem deutschen Markt nun weltweit erhältlich. Axel Grell, ein ehemaliger Sennheiser-Ingenieur, hat die OAE2 so entwickelt, dass sie mit angewinkelten Treibern arbeiten, um beim Hören einer musikalischen Darbietung den Eindruck zu erzeugen, der Klang komme von vorne. Die Grell OAE2 sind bei Grell, Bloom Audio und Audio46 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499 US-Dollar erhältlich.
Herkömmliche Kopfhörer platzieren die Treiber direkt links und rechts an den Ohren des Hörers. Auch wenn sich dieses Prinzip seit Jahrzehnten für die Wiedergabe hochwertiger Klangqualität bewährt hat, weist Grell darauf hin, dass dabei nicht das Gefühl einer echten Aufführung entsteht, bei der der Klang von vorne kommt und zunächst mit der Ohrmuschel interagiert, bevor er ins Innenohr gelangt und wahrgenommen wird.
Laut Unternehmen soll die hauseigene Front-sided Sound Field Modulation (FSFM)-Technologie mit 40-mm-Treibern in angewinkelter Ausrichtung genau dieses gewisse Etwas nachbilden, sodass sich Musikwiedergabe so anhört, als käme sie von einer Darbietung vor dem Hörer. Die wissenschaftlichen und technischen Hintergründe der OAE2 werden in einem Interview mit Axel Grell erläutert.
Die Bio-Cellulose-Membranen decken einen Frequenzbereich von 12 Hz bis 34 kHz (-3 dB) ab und erreichen einen Klirrfaktor von 0,05 % bei 1 kHz. Die 378 Gramm schweren, in Deutschland gefertigten Kopfhörer werden mit 3,5-mm-Kabeln für unsymmetrische sowie 4,4-mm-Kabeln für symmetrische Verbindungen zu Audioquellen geliefert.










