Ein „Killer-Feature“ ist etwas, das ein Produkt auszeichnet - etwas, das Käuferinnen und Käufer dazu bewegt, das hart verdiente Geld auszugeben. Bei Laptops gibt es viele Aspekte, die als "Killer-Feature" gelten können. Ein niedriger Preis weckt das Interesse am Apple MacBook Neo, ein geringes Gewicht macht das teure Lenovo ThinkPad X1 Carbon attraktiv, und eine hohe Leistung veranlasst die Menschen dazu, einen der zahlreichen Gaming-Laptops am Markt zu erwerben. Bei manchen Laptops ist die Sache jedoch nicht so eindeutig. In vielen Fällen findet man auch Produkte, die lediglich durchschnittlich sind - denn im Durchschnitt sind die Bedürfnisse der Menschen nun einmal, nun ja, durchschnittlich.
Dies trifft jedoch nicht auf das Thema dieses Artikels und unseres umfassenden Testberichtes zu: das HP ZBook 8 G2a 14. Dieser 14-Zoll-Workstation-Laptop der Einstiegsklasse bietet zahlreiche Vorzüge: eine sehr komfortable Tastatur, ein Display mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz und großem Farbraum, eine starke AMD Ryzen HX 9 CPU-Leistung sowie eine lange Akkulaufzeit. All das bietet er, und es gibt wirklich nur einen einzigen wirklichen Nachteil. Für eine Workstation ist die GPU-Leistung recht schwach, da HP lediglich die integrierte AMD-iGPU anbietet.
Das ist zwar schade, doch der HP ZBook-Laptop hat noch ein Ass im Ärmel: HP stattet ihn mit zwei SO-DIMM-Steckplätzen aus, was bedeutet, dass diese mobile Workstation mit AMD-Prozessor maximal 96 GB RAM aufnehmen kann. Unser Testgerät war mit 64 GB ausgestattet - eine luxuriöse Ausstattung in einer Zeit, in der viele Hersteller bei der RAM-Kapazität sparen. Dies ist die herausragende Spezifikation dieses HP-Laptops.
Vor einigen Jahren war eine großzügige RAM-Ausstattung noch kein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal. Dank der KI-Krise sind 64 GB RAM mittlerweile das herausragende Merkmal einiger Laptops.




