Hasselblad XPan als Inspiration: GXAce enthüllt 65:24-Kompaktkamera

Dedizierte Panorama-Kameras sind mittlerweile eine echte Rarität, denn obwohl die Hasselblad XPan bei Fotografie-Enthusiasten begehrt ist, setzen große Kamerahersteller bestenfalls auf Panorama-Modi, die mehrere Fotos miteinander verbinden, statt auf Sensoren im Panorama-Format. Die GXAce GX-P1 könnte das bald ändern.
In einer E-Mail sowie einem Instagram-Beitrag hat GXAce, das Unternehmen des Fotografen Casey Cavanaugh, Kunden auf den bevorstehenden Launch der GX-P1 aufmerksam gemacht, und dabei zwei Teaser-Bilder geteilt. Die Bilder zeigen eine Kamera mit kantigem, minimalistischem Metallgehäuse. Die Oberseite beherbergt ein kleines Display, einen Drehregler und einen rechteckigen Button, bei dem es sich um den Auslöser handeln könnte. Die Vorderseite zeigt einen optischen Sucher und eine rechteckige Abdeckung um das Objektiv.
Gegenüber PetaPixel bestätigt der Firmengründer, dass die GXAce GX-P1 gezielt für Fotografie entwickelt wurde. Die Kamera nimmt Fotos mit einem Seitenverhältnis von 65:24 auf, also im gleichen Format wie die Hasselblad XPan. Das Gehäuse soll klein genug sein, um die Kamera in einer Hosentasche zu transportieren. Das Objektiv ist anamorph, und dürfte den Bildern nach zu urteilen fest mit der Kamera verbunden sein, Wechselobjektive sind nicht zu erwarten.
Durch ein anamorphes Objektiv kann die Kamera ultrabreite Panorama-Fotos auf einem herkömmlichen Sensor im 3:2-Format aufzeichnen, wobei unklar ist, wie groß dieser Sensor ausfallen wird. Die GXAce GX-P1 soll noch vor Ende des Jahres über eine Crowdfunding-Plattform vorbestellt werden können, Details zur Ausstattung oder zum Preis sind noch nicht bekannt.










