"HomeClaw Max": Neuer Mini-PC soll Home Assistant und OpenClaw vereinen

Home Assistant bietet viele Möglichkeiten - sofern man sich die Zeit nimmt, alle Funktionen entsprechend einzurichten. Zwar gewinnt die Smart-Home-Plattform mit jedem Update an mehr Out-of-the-Box-Funktionalität, ein wenig DIY-Bastelaufwand ist aber dennoch oft erforderlich. Wer diesen vermeiden möchte, stand bisher vor der Wahl, auf ein anderes, vielleicht weniger leistungsfähiges, aber dennoch kostenloses System umzusteigen oder teils tief in die Tasche zu greifen.
Mit dem HomeClaw Max möchte der Hersteller LinknLink nun eine weitere Möglichkeit geschaffen haben: Ein Gerät, das die Funktionsfähigkeit von Home Assistant mit einem KI-Assistenten kombiniert. Dafür stehen Hermes Agent oder das gehypte OpenClaw zur Auswahl. Diese sollen die Einrichtung und Programmierung des eigenen Smart Home übernehmen. Anstatt selbst Code zu schreiben, soll es reichen, der KI das gewünschte Resultat zu beschreiben und der Agent erledigt den Rest.
Spezifikationen
Tatsächlich handelt es sich bei dem Gerät um einen klassischen Mini-PC. Die Spezifikationen sind nicht besonders auffällig - eher das Gegenteil eines Supercomputers. Der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB bemessen, die CPU verfügt über vier Kerne mit je 1,8 GHz. Wahlweise können 64 GB oder 256 GB interner Speicher gewählt werden. Während das Gerät in der kleineren Ausstattung nur über einen Ethernet-Anschluss mit maximal 100 Mbit/s verfügt, ist in der teureren Variante ein Gigabit-Anschluss verbaut.
Positiv zu erwähnen ist der geringe Stromverbrauch von nur 3 bis 5 Watt - dieser spielt bei einem 24/7 betriebenen Gerät eine besonders große Rolle. Auch ist dem Hersteller anzurechnen, dass er auf das wohl Offensichtliche hinweist: Wer technikaffin ist, kann sich einen gewöhnlichen, günstigeren Mini-PC kaufen und das System selbst einrichten. Hier soll man hingegen nicht nur ein nacktes Gerät erhalten, sondern eines mit einer Software, welche perfekt auf die schnelle Einrichtung des Smart Homes abgestimmt ist.


Preis & Verfügbarkeit
Zurzeit ist der "Erwerb" des Geräts nur über die Unterstützung der Kickstarter-Kampagne möglich. Für umgerechnet rund 87 Euro soll man die Basis-Ausstattung erhalten, für 145 Euro gibt es die Version mit mehr internem Speicher. Darüber hinaus werden noch Versandkosten in der Höhe von rund 15 Euro fällig, der Versand soll ab Ende Oktober erfolgen.
Zu beachten ist, dass bei einer Crowdfunding-Kampagne wie dieser ein Teil des Risikos an den Endkunden ausgelagert wird. Der Erhalt des Geräts ist nicht garantiert, ebenso wenig die Einhaltung aller Spezifikationen. Wer dieses Risiko vermeiden möchte, kann zum Beispiel einen Blick auf den Homey Pro werfen. Dieser Hub ist etwas leistungsfähiger, kostet mit rund 400 Euro (siehe Geizhals-Preisvergleich) aber auch deutlich mehr.










