Im Test des Huawei MatePad 12 X (2025) überzeugt das Tablet mit einem guten Gesamtpaket, für das eine UVP von 649 Euro fällig wird. Es bietet ein helles, flackerfreies LC-Display, das zudem auf eine matte PaperMatte-Oberfläche zurückgreift. Damit gehören Spiegelungen praktisch der Vergangenheit an und darüber hinaus fühlt sich auch die Stifteingabe auf der Oberfläche natürlicher an.
Als Eingabestift empfiehlt sich der neue Huawei M-Pencil Pro (hier bei Amazon kaufen), welcher durch seine integrierte NearLink-Funktechnik geringe Latenzen vorweisen und über 10.000 Druckstufen unterscheiden kann. Dazu unterstützt er haptisches Feedback, unterschiedliche Stiftspitzen und einen beleuchteten Button auf der Gegenseite der Spitze. Mit drei verschiedenen Spitzen ist er für jedes Szenario optimal vorbereitet und präsentiert sich im Test als erstklassiger Eingabestift, da kann vom Schreibgefühlt auch ein Apple Pencil oder Samsung S Pen nicht mithalten.
Mit zusätzlichen 129 Euro ist der Stift jedoch nicht ganz günstig. Wer das Tablet jedoch im Huawei Store erwirbt, bekommt diesen momentan gratis hinzu, inklusive einer Garantieverlängerung auf 36 Monate für das MatePad 12 X.
Mit seiner Bauhöhe von nur 5,9 mm und 555 g ist das Huawei-Tablet ideal für den Einsatz unterwegs, wenn auch keine Mobilfunkoption offeriert wird. Die Alltagsperformance ist gut und mit Wi-Fi 7 und USB 3.2 stehen moderne Schnittstellen parat. Bluetooth 5.2 hingegen wirkt etwas altbacken und 6-GHz-WLAN ist ebenfalls nicht vorhanden. Die mitgelieferte Tastatur ist zwar gut, hinterlässt aber nicht so einen hochwertigen Eindruck wie jene der Pro-Modelle und das Display ist für den professionellen Einsatz nicht optimal kalibriert.
Dennoch offeriert Huawei mit dem MatePad 12 X ein starkes Kreativ-Tablet, dass sowohl den Vergleich zu einem iPad als auch iPad Air nicht scheuen muss.











