Das Unternehmen Sushi Mobility GmbH hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht München gestellt. Das Unternehmen hat verschiedene E-Bike angeboten und befindet sich damit in einem für Kunden durchaus attraktivem Markt - der für Hersteller aber nicht zuletzt aufgrund von hohen Lagerbeständen und starkem Preisdruck gleichwohl herausfordern ist. Sushi Mobility GmbH musste zuletzt einen Jahresverlust von über 2,7 Millionen Euro verkraften und insgesamt mit 4,3 Millionen Euro verschuldet sein.
Betrieb soll weiterlaufen
Ziel ist es Unternehmensangaben zufolge, den Betrieb fortzusetzen und dementsprechend Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Ob das gelingt, ist aktuell noch nicht seriös abzuschätzen, eine Insolvenz ist eben nicht gleichbedeutend mit der dauerhaften Aufgabe des Geschäftsbetriebs oder gar mit dem Bankrott. Insofern lassen sich die dauerhaften Auswirkungen für Kunden ebenfalls noch nicht darstellen, die Durchsetzung von Gewährleistungsrechten ist aber im Regelfall kaum noch möglich.
Ersatzteilversorgung potenziell kleineres Problem
Vorteilhaft: Sushi verbaut auch Standard-Bauteile wie etwa Motoren von Bafang, solche lassen sich dementsprechend auch unabhängig vom Hersteller beziehen. Bei VanMoof war dies für Kunden ein ganz erhebliches (potenzielles) Problem, da VanMoof stark auf eigene Teile setzt, eine Ersatzteilbeschaffung kann damit in Einzelfall komplett unmöglich werden - hierzu sei auf unsere diesbezügliche Berichterstattung verwiesen.
Die Sushi Mobility GmbH wurde im Jahr 2018 gegründet und hat eher preisgünstiger Elektrofahrräder angeboten, welche auch mit einer zumindest nicht ganz alltäglichen Optik Kunden anziehen wollten. Details will Sushi Mobility GmbH noch im Laufe dieser Woche kommunizieren.





























