Das Trike Flatbed Hybrid ist quasi ein Elektrofahrrad, allerdings mit drei statt zwei Rädern. Solche Fahrräder oder Lastenfahrräder sind im Prinzip nicht komplett neu, aber durchaus ungewöhnlich. Das Trike Flatbed Hybrid kommt durch die Nutzung dreier Räder im besten Fall mit einer höheren Stabilität und lässt sich auch ohne Fahrradständer abstellen, ohne sofort umzukippen, was das Be- und Entladen natürlich deutlich vereinfachen dürfte. Zudem können die Füße bei einem Stopp durchaus auf den Pedalen bleiben. Der Radstand ist kurz und der Wendekreis damit kürzer als bei einem Longtail, allerdings ist das Trike Flatbed Hybrid natürlich deutlich breiter als ein konventionelles E-Bike, ein falsch eingeschätzter Abstand zwischen Pollern in einer Fußgängerzone kann damit sehr unerfreulich enden.
Auf der flachen Ladefläche lassen sich bis zu 60 Kilogramm mitführen, wobei eine Neigetechnik integriert ist - das soll das Fahren in Kurven besonders sicher machen, die beiden Hinterräder können sich unterschiedlich schnell drehen. Einen hohen Fahrkomfort verspricht die Federgabel, das 65 Kilogramm schwere Fahrrad soll durch eine Tektro Auriga Twin+ HD-E745-Bremse auch beladen sicher zum Stehen kommen. Eine Feststellbremse ist nutzbar, womit sich das Fahrrad dann auch auf nicht ganz gerade Fläche Be- und Entladen lassen soll. Es ist eine Enviolo Cargo-Schaltung und damit eine stufenlose Nabenschaltung verbaut. Cube nutzt einen Bosch-Mittelmotor der Cargo Line (BDU37), welcher mit bis zu 85 Nm unterstützen soll, verbaut ist die Bosch LED Remote. Der PowerTube-Akku bietet eine Kapazität von 750 Wh, auch dessen Ladestand lässt sich mit dem Bosch Kiox 300-Display genau im Auge behalten. Günstig ist das Fahrrad nicht: Angegeben wird eine unverbindliche Preisempfehlung von 5.799 Euro - Cube dürfte sich auch an Gewerbetreibende richten, die in der Stadt und beispielsweise in eine Fußgängerzone hinein Waren liefern wollen.
Mögliche Longtail-Alternative: Das Cube Longtail Sport Hybrid 725 im Preisvergleich
















