Hunderte Games im Backlog? Steam Deck-Nutzer verrät Trick gegen Auswahl-Paralyse

Wer hunderte Spiele auf dem Steam Deck (derzeit 580 Euro auf Amazon) installiert hat, dürfte das Problem kennen: Oftmals wühlt man sich minutenlang durch die Steam-Bibliothek, nur um die Konsole wieder auszuschalten, nachdem man festgestellt hat, dass man eigentlich auf gar keines der Spiele Lust hat – die typische Entscheidungsparalyse. Reddit-Nutzer u/RoderickHossack kennt das Problem ebenfalls und erklärt im Forum eine Methode, mit der er es laut eigenen Angaben seit Monaten erfolgreich umgeht.
Steam-Collection mit 5 bis 30 Spielen und simpler Strategie
Die Strategie ist simpel, könnte aber durchaus effektiv sein. u/RoderickHossack legt eine Steam-Collection mit dem Namen "2026 Now Playing" an. Darin landen ausschließlich Spiele, auf die er aktuell wirklich Lust hat – insgesamt zwischen fünf und 30 Titel. Anschließend sortiert er die Sammlung nach "Zuletzt gespielt". Meist entscheidet er sich einfach für eines der zuletzt gespielten Spiele.
Sollte ihn keines davon ansprechen, arbeitet er sich die Liste nach unten durch. Erreicht er das Ende, spielt er automatisch den letzten Eintrag – schließlich habe er diesen aus gutem Grund in die Auswahl aufgenommen. Verliert er während des Spielens die Lust auf einen Titel, fliegt dieser sofort aus der Sammlung und wird durch einen anderen ersetzt.
Zusätzlich pflegt der Reddit-Nutzer eine zweite Collection für Spiele, die sich in wenigen Minuten starten und unterbrechen lassen, etwa Puzzle- oder Arcade-Spiele. In den Kommentaren erwähnt u/RoderickHossack außerdem weitere eine Liste für Spiele, die sich nicht auf klassische Weise durchspielen lassen – etwa Reguelikes oder Sandbox-Spiele, die man immer mal wieder anwerfen kann. Die Reaktionen im Reddit-Thread sind zwar nicht sehr zahlreich, aber durchaus positiv. Während u/Zer1South das System für eine „überraschend gute Idee“ hält, schreibe anderen, dass sie bereits ähnliche Systeme nutzen würden.
Oder doch lieber die 1-Spiel-Regel?
Einige Nutzer merken jedoch an, dass sie selbst bei einer abgespeckten Liste mit nur 5 bis 30 Titeln Schwierigkeiten hätten, sich zu entscheiden. In diesem Fall könnte eventuell die Philosophie von User u/roaminginrandomness helfen, der grundsätzlich nur ein Spiel zur gleichen Zeit spielt – ähnlich wie bei einem Buch. So vergesse er weder Teile der Handlung noch die Steuerung und bleibe besser im Spielfluss. Gefällt ihm ein Spiel nicht, deinstalliert er es und fängt den nächsten Titel an. Letztlich müssen Steam Deck-Besitzer wohl ihre eigene Strategie gegen Entscheidungsparalyse finden. Für einige könnte die Methode von u/RoderickHossack aber durchaus hilfreich sein.
Quelle(n)
Bildquelle: Marc Herter / Notebookcheck










