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Intel-Aktie erreicht neues Hoch nach Bloomberg-Bericht zu Apple-Chips

Im Bild: Eine Intel Foundry.
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Im Bild: Eine Intel Foundry.
Die Intel-Aktie steigt auf ein Rekordhoch, nachdem ein Bloomberg-Bericht vermeldete, dass Apple sich in frühen Gesprächen mit Intel und Samsung befindet, um wichtige Chips in den USA produzieren zu lassen. Dadurch könnte Apple seine Abhängigkeit von TSMC verringern. Die Aussicht, dass Apple künftig Intels Foundry-Dienste für kommende A- und M-Serien-Prozessoren nutzen könnte, sorgte für große Begeisterung bei Investoren und verlängerte die ohnehin starke Rallye der Intel-Aktie, die bereits seit einem Jahr anhält.

Intel-Aktien haben am Dienstag kräftig zugelegt und sprangen um 13 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Anleger greifen bei den Papieren von Team Blue zu, nachdem ein aktueller Bloomberg-Bericht vermeldete, dass Apple offenbar Samsung Electronics und Intel als mögliche Partner prüft, um einige seiner zentralen Chips in den USA produzieren zu lassen.

Der am Montag erschienene Bloomberg-Bericht erklärt, dass Apple sich in frühen Gesprächen mit Samsung und Intel befinde. Ziel sei es, die eigene Chipproduktion auszuweiten und weniger abhängig vom wichtigsten taiwanischen Zulieferer Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) zu werden.

Apple-Manager sollen sogar Samsungs neuestes, derzeit im Bau befindliches Werk für moderne Chips in Texas besucht haben. Samsung könnte dabei den Speicherbereich übernehmen. Doch wie passt Intel in dieses Bild?

Offenbar möchte Apple Intels US-Foundry-Dienste nutzen, um Prozessoren fertigen zu lassen – darunter 3-nm-Chips der A-Serie für das iPhone und das MacBook Neo sowie M-Series-SoCs für das MacBook. Bloomberg schreibt dazu:

Apple Inc. habe Sondierungsgespräche darüber geführt, Intel Corp. und Samsung Electronics Co. für die Produktion der Hauptprozessoren seiner Geräte in den USA zu nutzen. Das würde dem Unternehmen eine zweite Option neben dem langjährigen Partner Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. bieten.

Der Bericht erklärt außerdem, der iPhone-Hersteller habe „frühe Gespräche“ mit Intel darüber geführt, die Chipfertigungsdienste des Unternehmens zu nutzen, wie mit den Überlegungen vertraute Personen berichten.

Creative-Strategies-CEO Ben Bajarin schreibt auf X: „Wir glauben, dass Apple deutlich weiter ist als nur bei ‚Gesprächen mit Intel über Foundry‘.“ Auch wenn die Gespräche nach dem bisher Bekannten noch vorläufig wirken, reichte allein die Möglichkeit offenbar aus, um Anleger zum Kauf von Intel-Aktien zu bewegen.

Nach Veröffentlichung des Berichts stieg die Intel-Aktie auf 110,48 US-Dollar, bevor sie bei 108,18 US-Dollar schloss. Damit kam das Unternehmen auf eine Marktbewertung von 543,7 Milliarden US-Dollar – ein deutlicher Sprung im Vergleich zum Vorjahr, als die Aktie noch bei nur 18,96 US-Dollar notierte. Bis Mai 2026 ist Intels Aktie im Jahresvergleich um rund 430 Prozent gestiegen, allein im Jahr 2026 um etwa 174 Prozent. Am Mittwoch legte die Aktie weitere 4,46 Prozent zu und schloss bei 113,01 US-Dollar, bevor sie nachbörslich leicht nachgab. Das deutet darauf hin, dass weiteres Momentum möglich sein könnte.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > Intel-Aktie erreicht neues Hoch nach Bloomberg-Bericht zu Apple-Chips
Autor: Rahim Amir Noorali,  7.05.2026 (Update:  7.05.2026)