Deal | Kämpfe wie in Sekiro: Eines der besten modernen Metroidvanias ist auf Steam jetzt 70% günstiger

„Prince of Persia: The Lost Crown“ erschien Anfang 2024 als Ubisofts erster vollwertiger Teil der Reihe seit „Prince of Persia: The Forgotten Sands“ aus dem Jahr 2010. Es kam mit einem stolzen UVP von 49,99 Euro auf den Markt, wurde jedoch seitdem dauerhaft auf 29,99 Euro im Preis gesenkt und profitiert nun von einem weiteren Rabatt von 70 %, wodurch der Preis bis zum 1. Oktober auf lediglich 8,99 Euro sinkt.
Das Spiel selbst wird allgemein als hervorragend angesehen. Es weist einen Metascore von 86, eine Nutzerbewertung von 8,3 auf Metacritic und die Bewertung „Sehr positiv“ auf Steam auf. Als Metroidvania legt „The Lost Crown“ den Schwerpunkt auf die Erkundung, stützt sich dabei jedoch stark auf den Plattformstil und die Stärken früherer „Prince of Persia“-Titel.
Zudem leiht es sich Elemente aus dem Soulslike-Genre aus, ohne bei Kontrollpunkten und Toden ganz so unbarmherzig zu sein. Die Erkundung ist belohnend – wenn auch stellenweise etwas unübersichtlich, aber welches Metroidvania ist das nicht? – und bietet typischerweise Abkürzungen zu Schlüsselarealen.
Im Kampf glänzt „The Lost Crown“ jedoch am meisten. Es gilt als eines der Spiele mit den besten Kampfsequenzen des Genres und steht auf einer Stufe mit Titeln wie „Nine Sols“, „Blasphemous“ und „Hollow Knight“. Ähnlich wie bei „Nine Sols“ ist das Parieren ein zentrales Spielelement von „The Lost Crown“, obwohl es möglich ist, den Großteil des Spiels allein durch Ausweichen zu bewältigen.
Das Parieren bringt Gegner ins Straucheln, füllt die Spezialanzeige auf und führt in bestimmten Situationen direkt zu einem Konter, der gewaltigen Schaden anrichtet. All dies hat Vergleiche mit FromSoftwares „Sekiro: Shadows Die Twice“ hervorgerufen – einem weiteren Spiel, das für sein Parier-System und seine tiefgängigen Kampfmechaniken berühmt ist. Drei Waffen stehen zur Verfügung: Doppelklingen für den Nahkampf, ein Bogen und ein Chakram, wobei die letzten beiden dieselbe Waffe in unterschiedlichen Formen darstellen.
Der Protagonist, Sargon, erhält im Laufe des Spiels zudem verschiedene Fähigkeiten: Dabei handelt es sich zum einen um zeitbasierte Fähigkeiten zur Fortbewegung und zum anderen um Spezialangriffe im Kampf, die als „Athra Surges“ bezeichnet werden. Amulette bieten ebenfalls unterschiedliche Boni, was eine gewisse Vielfalt bei der Charaktergestaltung ermöglicht, wenn auch nicht in beeindruckendem Maße.
Während „The Lost Crown“ packende Kämpfe, die das Spielgefühl über den Großteil der Spieldauer aufregend halten, wurde es für seine blasse Handlung kritisiert. Die Geschichte ist eher klischeehaft, bietet kaum Charakterentwicklung und dient meist nur als Aufhänger für die eigentlichen Gameplay-Elemente. Platforming nimmt einen riesigen Teil des Spiels ein und ist zwar generell unterhaltsam, wird stellenweise jedoch etwas ermüdend – insbesondere bei den optionalen Herausforderungen.
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