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Nothing Phone (4a) Pro: Fototour durch London

Nothing Phone (4a) Pro in London
ⓘ Daniel Schmidt
Nothing Phone (4a) Pro in London
Auch in der Mittelklasse sind richtig gute Kamera-Setups zu finden. Ein gutes Beispiel ist das Nothing Phone (4a) Pro, welches wir bereits ausgiebig bei einem Besuch in London testen konnten. Muss es also unbedingt ein Flaggschiff-Smartphone sein?

Das Nothing Phone (4a) Pro setzt auf ein Triple-Kamera-Setup auf der Rückseite. Dies setzt auf einen 50-MPix-Hauptsensor, dem Sony LYT-700C (Brennweite: 24 mm), welcher 1/1.56 Zoll groß ist und eine Blende f/1.88 vorweisen kann. Der Ultraweitwinkel löst mit 8 MPix (15 mm) relativ gering auf und setzt auf einen kleinen Sony IMX355 (1/4 Zoll, f/2.2). Im Gegenzug wird beim optischen Zoom vergleichsweise geklotzt, denn es kommt eine Periskopoptik mit 50 MPix (Samsung JN5, 1/2.75 Zoll, f/2.68, 80 mm) zum Einsatz, die eine 3,5-fache optische Vergrößerung bietet und digital bis zu 140-fach zoomen kann. Sowohl Hauptsensor als auch Zoom können auf eine optische Bildstabilisierung (OIS) zurückgreifen. 

Für ein Mittelklasse-Smartphone hat das Nothing Phone (4a) Pro (hier bei Amazon kaufen) somit eine vergleichsweise üppige Ausstattung, lediglich der Ultraweitwinkel wirkt etwas schwach auf der Brust.

Hauptkamera mit guten Ergebnissen

Wie bei vielen besseren Mittelkasse-Handys offeriert auch Nothing gute Ergebnisse mit dem Hauptsensor, insofern genügend Licht vorhanden ist und das Motiv sich nicht schnell bewegt. 

Die Farben werden bei Tageslicht ansprechend eingefangen und stimmungsvolle Fotos generiert, dürften für unseren Geschmack jedoch etwas kräftiger sein. Im Dunkeln können die Aufnahmen aber auch mal etwas stumpf wirken, sind aber noch genügend Lichtquellen vorhanden, gelingen auch hier noch ordentliche Bilder.

Der zweifache In-Sensor-Zoom erlaubt eine nahezu verlustfreie Vergrößerung und liefert ebenfalls gute Ergebnisse. 

Nothing Phone (4a) Pro mit bis zu 3.200 mm

Wie auch der Hauptsensor bietet der Periskopzoom des Nothing Phone (4a) Pro einen nahezu verlustfreien In-Sensor-Zoom und unterstützt damit die Brennweiten 80 und 160 mm. Rein digital geht es dann bis zu 3.200 mm (140-fach). 

Insbesondere mit 80 und 160 mm liefert das Nothing-Smartphone recht gute Ergebnisse, darüber hinaus schleichen sich aber gerne mal Aberrationen ein. Auch die Dynamik des kleinen Sensors ist nicht überragend, jedoch in seiner Preisklasse die Kategorie Prunkstück. Durch die umfassende Bildstabilisierung bleibt der Zoom auch bei langen Brennweiten überraschend ruhig, das hätten wir in dieser Preisklasse nicht erwartet, dennoch empfiehlt es sich, das Smartphone jenseits der 160 mm abzustützen.

Zoomstrecke: 80 - 3.200 mm

Alter Sensor für den Ultraweitwinkel

Mit dem IMX355 nutzt Nothing einen recht alten Kamerasensor, der bereits im Pixel 3 zum Einsatz kam, und nur eine geringe Auflösung bietet. 

Die Bilder damit sind zwar gut ausgeleuchtet und besitzen eine recht natürliche Farbtreue, jedoch sind sie detailarm und wirken stellenweise etwas matschig.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Kamera-Test: Mit dem Nothing Phone (4a) Pro in London
Autor: Daniel Schmidt, 23.04.2026 (Update: 23.04.2026)