Notebookcheck Logo

Leak: Garmin plant Muskelsensor, der insbesondere Kraftsportlern Vorteile bieten dürfte

Garmin will offenbar die Muskelermüdung messen (Symbolbild)
ⓘ Arthur Hinton, Unsplash
Garmin will offenbar die Muskelermüdung messen (Symbolbild)
Garmin könnte das Tracking von sportlichen Aktivitäten mit einer neuen Sensorik auf das nächste Level heben - dafür spricht inzwischen nicht mehr nur eine Markenanmeldung, stattdessen gibt es auch schon konkrete Hinweise in der App.

Ausdauersportler können mit einer Smartwatch allein und damit der Kombination aus einem GNSS-Modul zur präzisen Erfassung der zurückgelegten Distanz und dann damit abgeleitet Geschwindigkeit und Leistung und der Herzfrequenzmessung schon einen sehr, sehr guten Einblick in die eigene Leistungsfähigkeit erhalten. Kraftsportler sind diesbezüglich etwas eingeschränkter: So weiß die Smartwatch natürlich nicht, welches Gewicht gestemmt wurde und die Herzfrequenz ist als Indikator für die körperliche Belastung beim Krafttraining nicht ganz so ausschlaggebend. Wir haben an dieser Stelle bereits über Sensoren berichtet, welche die Muskelbelastung mehr oder weniger konkret direkt messen können - und auch Garmin arbeitet an einem solchen System.

Nun berichtet Gadgets & Wearables, dass sich in der Garmin Connect-App konkrete Hinweise auf diese Funktion finden. Dem Bericht zufolge gibt es sozusagen Datenfelder für den durchschnittlichen, minimalen und maximalen Anteil an gesättigtem Hämoglobin und der Hämoglobin-Gesamtkonzentration. Damit dürften sich diese Werte dann im Verlauf einer Trainingseinheit überwachen lassen. Sinkt die Muskel-Sauerstoffsättigung, also der Anteil an gesättigtem Hämoglobin, kann dies ein Hinweis auf einen erschöpften Muskel sein. Damit könnten sich Satzpausen präziser timen lassen, zudem wäre es so denkbar, die Erschöpfung des Muskels festzustellen.

Im Gegensatz zur Sauerstoffsättigung des Bluts oder der Herzfrequenz ist dieser Muskelsauerstoff kein Wert, der sozusagen für den ganzen Körper gilt. Damit müsste ein solcher Sensor auch am Zielmuskel sitzen - und damit je nach Übung an verschiedenen Stellen, beim Beinstrecken also etwa am Quadrizeps oder beim Bankdrücken auf der Brust. Wie Garmin dieses System konkret aufgestalten will, ist noch völlig unklar.

Quelle(n)

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo

Keine Kommentare zum Artikel

Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!
Keine Kommentare zum Artikel / Antworten

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Leak: Garmin plant Muskelsensor, der insbesondere Kraftsportlern Vorteile bieten dürfte
Autor: Silvio Werner, 25.07.2026 (Update: 25.07.2026)