Lenovo stellt leichten und günstigen MacBook Neo Rivalen mit 12GB RAM vor

Lenovo hat in China mehrere Laptops mit Intel Wildcat Lake auf den Markt gebracht, darunter das Lecoo Air 14. Wie der Name bereits andeutet, zeichnet sich der Laptop vor allem durch sein dünnes und leichtes Gehäuse aus. Laut Lenovo wiegt er mit 990 Gramm weniger als ein Kilogramm und ist an der dünnsten Stelle gerade einmal 12,95 mm dick. Als Prozessor dient der Intel Core 5 315, ein Modell aus der unteren Mittelklasse der Wildcat-Lake-Serie. Ersten Benchmarks zufolge können die Prozessoren dieser Baureihe mit dem Apple A18 Pro im MacBook Neo konkurrieren. Auch unser Test des Core 7 350 deutet darauf hin.
In der Basiskonfiguration kombiniert Lenovo den Wildcat-Lake-Prozessor mit 12GB LPDDR5-RAM und einer 512GB großen SSD. Der verlötete Arbeitsspeicher kann nicht aufgerüstet werden, die SSD kann jedoch durch ein Modul mit höherer Kapazität ersetzt werden. Das Lecoo Air 14 wird von einem 50Wh-Akku mit Strom versorgt. Lenovo gibt eine Laufzeit von bis zu 16,8 Stunden an, dieser Wert gilt allerdings nur für die Office-Nutzung.
Zwei der drei USB-C-Anschlüsse unterstützen 100 Watt Power Delivery und DisplayPort 1.4. Der dritte USB-C-Port ist ausschließlich für die Datenübertragung vorgesehen. Alle drei erreichen bis zu 5Gbit/s. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ist ebenfalls vorhanden. Das Display fällt vergleichsweise unspektakulär aus. Lenovo verbaut ein 14 Zoll großes Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel, einer Bildfrequenz von 60Hz und einer Helligkeit von 300 Nits. Damit übertrifft es den Bildschirm des MacBook Neo nicht, deckt den sRGB-Farbraum aber vollständig ab.
Lenovo bietet das Lecoo Air 14 mit 512GB oder 1TB Speicher an. Die kleinere Variante kostet umgerechnet 529 Euro und ist damit günstiger als das ebenfalls mit Intel Wildcat Lake ausgestattete Xiaoxin Air 13. Ein regulärer globaler Launch erscheint allerdings eher unwahrscheinlich. Denkbar wäre jedoch eine Veröffentlichung unter der Marke IdeaPad.






