Der M7 Ultra von GMKtec ist inzwischen auch mehr oder weniger direkt für Kunden in Europa erhältlich. Wir haben über den Mini-PC schon relativ ausführlich berichtet, neu sind dementsprechend die Versandoptionen. Konkret kann der PC direkt beim Hersteller als Barebone für einen Preis von 280 Euro bestellt werden, für den Mini-PC mit einem 16 Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einem 512 Gigabyte großem, internen Speicher werden 330 Euro aufgerufen. Bei Kunden soll der Mini-PC Angaben des Herstellers zwischen Anfang und Mitte Dezember landen. Die Top-Version kommt mit 32 Gigabyte und einem Terabyte, dabei setzt der Hersteller DDR5-Arbeitsspeicher ein, als Massenspeicher kommt wenig überraschend eine M.2-SSD zum Einsatz. Dabei steht auch noch ein zweiter M.2 2280-Slot bereit, wobei diese jeweils über vier PCIe 4.0-Lanes angebunden werden. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 64 Gigabyte erweitert werden, wobei sich dann tendenziell aufgrund der verwendeten APU doch die Frage nach dem echten Flaschenhals stellen kann. Als APU kommt der Ryzen 7 Pro 6850U zum Einsatz.
Für einen günstigeren Mini-PC nicht selbstverständlich: Eine externe Grafikkarte kann genutzt werden, und zwar nicht nur über USB 4, sondern über OCuLink. Unterstützt wird über OCuLink die Anbindung mit bis zu 64 GBit/s und damit mit erhöhter Datenübertragungsrate. Es ist möglich, den M7 Ultra mit bis zu vier Bildschirmen zu nutzen, konkret werden dann zweimal USB 4 und jeweils einmal HDMI 2.1 und DisplayPort 2.0 genutzt. Dabei unterstützen beide USB 4-Ports nicht nur die Bildausgabe, sondern auch USB PD mit bis zu 100 Watt, damit lässt sich der Mini-PC auch mithilfe eines kompatiblen Monitors mit elektrischer Energie versorgen. Zweimal Ethernet mit 2,5 GBit/s stehen bereit, WiFi 6 ist ebenfalls vorhanden.
Mögliche Alternative: Den GMKTec K8 Plus über Amazon kaufen


















