MNT Station: Gehäuse macht aus Notebook-Mainboards Desktop-Computer

Wir haben an dieser Stelle schon mehrmals über den MNT Pocket berichtet. Dabei handelt es sich um eine Notebook-Serie, welche mit einem modularen Mainboard kommt. Damit lässt sich die Hardware-Ausstattung entsprechend auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und nicht nur etwa der Arbeitsspeicher aufrüsten. Unterstützt werden nicht nur verschiedene, konkrete CPU-Modelle, sondern sogar Architekturen. Mit dem MNT Station wurde nun ein Gehäuse gezeigt, in welchem sich diese Mainboards stationär nutzen lassen und damit ein Desktop-Computer realisieren lässt.
Dieses Gehäuse besteht aus Aluminium und ist CNC-gefertigt. Wahrscheinlich dürfte die Nutzung von Aluminium auch eine gewisse, passive Kühlung bieten. Das Design ist grundsätzlich offen, damit lassen sich eigene Teile mit einem 3D-Drucker fertigen. Die Kompatibilität ist Herstellerangaben zufolge mit allen klassischen MNT Reform-Mainboards gegeben, so beispielsweise mit dem MNT RCORE mit dem Rockchip RK3588, dem RCM4 mit dem Bawnana Pi CM4 oder mit dem Raspberry Pi CM4. Zudem ist auch der MNT Quasar mit dem Qualcomm Dragonwing QCS6490 nutzbar.
Die Kompatibilität zum VESA-Standard ist gegeben, die Befestigung etwa an einem Monitor möglich. Eine LED-Leiste ist vorhanden, das 279 x 133 x 26 Millimeter große MNT Station-Gehäuse beziehungsweise der PC ist optional dank einer vorhandenen Ladelektronik optional auch mit Akkus nutzbar, dementsprechend ist die Realisierung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung möglich. Die Finanzierung soll im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne erfolgen.







