MagMod MagStand soll Lichtstative durch cleveres Design revolutionieren

Lichtstative sind für viele Fotografen ein essenzieller Bestandteil des Equipments. Der MagMod MagStand soll das Leben von Profi-Fotografen nun einfacher machen, wobei der Hersteller das Lichtstativ großspurig als "Revolution" vermarktet. Das Design ist im Vergleich zu herkömmlichen Lichtstativen tatsächlich clever.
Das beginnt schon bei der Mittelsäule, die durch zwei Buttons am Ende jedes Segments entsperrt werden kann, und die automatisch einrastet, wenn diese Knöpfe nicht mehr gedrückt werden – so lässt sich die Höhe deutlich schneller verstellen als mit einem Schraub- oder Klappverschluss. Die Mittelsäule kann getauscht werden, um die maximale Höhe anzupassen – MagMod bietet Modelle an, die maximal 2,74 oder 3,35 Meter hoch werden. Die Beine können mit einem ähnlichen Verschluss-System mit nur einem Handgriff ausgefahren werden.
Selbst wenn die Beine so platziert werden, dass diese nur 40 Zentimeter voneinander entfernt sind, soll MagStand sicher stehen. Die Mittelsäule kann optional auch von den Beinen getrennt und als Monopod verwendet werden. Ein Verschluss-System an einem der Beine erlaubt es, zwei MagStand miteinander zu verbinden, um den Transport zu vereinfachen.
All diese Features und die Konstruktion aus Aluminium haben aber einen großen Nachteil – MagStand ist extrem schwer. Schon die kleinere Version wiegt 2,31 kg, die größere Variante kommt sogar auf 2,85 kg. Zum Vergleich: Ein einfaches Carbon-Lichtstativ wie jenes von Soonpho (ca. 78 Euro auf Amazon) wiegt nur 0,6 kg.
Preise und Verfügbarkeit
MagMod MagStand Pro wird aktuell auf Kickstarter finanziert. Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne kann die 2,74 Meter große Version für umgerechnet rund 231 Euro vorbestellt werden, die 3,35 Meter große Variante ist dagegen noch zum "Insider Price" von umgerechnet 135 Euro erhältlich. MagMod bietet über Kickstarter auch Bundle-Pakete mit mehreren Lichtstativen zum rabattierten Preis an.
Die Auslieferung beginnt voraussichtlich im Juli. Der Versand nach Deutschland und Österreich kostet 49 Euro extra. Außerdem müssen zusätzliche Kosten für die Einfuhrumsatzsteuer und den Zoll berücksichtigt werden.











