Das Xiaomi 17 Ultra kommt in Europa voraussichtlich im März auf den Markt. Nachdem das Smartphone in unserem ausführlichen Test zwar größtenteils mit einer starken Kamera-Qualität punkten konnte, aber auch einige Schwächen gezeigt hat, analysiert DxOMark die Triple-Kamera des Smartphones. Das Ergebnis von 166 Punkten ist gut – aber nicht marktführend.
Denn dieses Resultat reicht gerade einmal für Platz 6 auf der Bestenliste, hinter dem Apple iPhone 17 Pro (ca. 1.230 Euro auf Amazon), das mit 168 Punkten Platz vier belegt, und weit abgeschlagen hinter dem Huawei Pura 70 Ultra, das sich mit 175 Punkten an den Spitzenplatz klammert. Xiaomi kann in keiner Kategorie eine Bestwertung erzielen. Dass das Apple iPhone 17 Pro in Führung liegt, ist vor allem Problemen bei Videoaufnahmen mit dem Xiaomi 17 Ultra geschuldet.
Denn die automatische Belichtung und der Weißabgleich variieren teils zwischen Einzelbildern, während der Autofokus keine sanften Fokus-Übergänge produziert, was insgesamt zu einem etwas unruhigen Gesamtbild führt. Abgesehen davon kritisiert DxOMark vor allem, dass bei Gruppenfotos oft nicht alle Personen scharf abgebildet werden. Das liegt an der geringen Tiefenschärfe der 50 Megapixel f/1.7 Hauptkamera mit dem großen 1 Zoll Sensor. Eine variable Blende könnte dieses Problem lösen, Xiaomi hat aber auf dieses Feature verzichtet.

Trotz dieser kleineren Probleme zeigt das Xiaomi 17 Ultra in den meisten Situationen eine erstklassige Kamera-Performance. Fotos werden detailreich und mit wenig Bildrauschen aufgezeichnet, Farben wirken natürlich und die Bokeh-Simulation im Porträt-Modus überzeugt. Auch die 200 Megapixel Periskop-Tele-Kamera erntet Lob – der kontinuierliche Zoom von 75 mm bis 100 mm und der relativ große 1/1,4 Zoll Sensor führen zu exzellenten Tele-Fotos im genannten Brennweiten-Bereich.



















