Mark Zuckerberg, CEO von Meta, investiert weiterhin massiv in künstliche Intelligenz (KI). Für rund 2 Milliarden US-Dollar hat Meta das aufstrebende KI-Startup Manus AI aus Singapur übernommen. Das junge Unternehmen hat bereits kurz nach seinem Start für Aufsehen gesorgt, da seine KI-Agenten komplexe Aufgaben wie die Analyse von Aktienportfolios oder die Planung kompletter Reisen autonom und effizient erledigen können.
Die Arbeitsweise von Manus unterscheidet sich von klassischen Chatbots. Laut einem Testbericht der MIT Technology Review im März sei die Zusammenarbeit mit einem hochintelligenten, effizienten Praktikanten zu vergleichen. Die KI erklärt ihre Gedankengänge transparent und reagiert sehr anpassungsfähig auf Feedback. Zwar sei das System noch nicht perfekt – gelegentlich würden falsche Annahmen getroffen oder Aufgaben oberflächlich abgekürzt –, doch bei detaillierten Anweisungen steige die Qualität der Ergebnisse deutlich an.
Manus ist für Meta nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich interessant. Das KI-Startup generiert bereits einen jährlichen Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar und beweist damit, dass KI-Agenten ein funktionierendes Geschäftsmodell sein können. Dafür verantwortlich sind zahlende Kunden, die bis zu 400 Euro im Monat für den digitalen Assistenten ausgeben. Im Vergleich zu vielen anderen KI-Projekten, die bisher nur Kosten verursachen, liefert Manus also ein funktionierendes Geschäftsmodell.
Allerdings bringt die Meta-Übernahme auch einige regulatorische Hürden mit sich. Manu muss sich nun komplett aus China zurückziehen. Das bedeutet auch, das Manus AI viele Kunden verlieren wird. Zudem stammen viele Angestellte von Manus aus China. Die Gründer von Manus AI stammen etwa aus Peking. Zudem soll Manus in die Meta AI integriert werden.








