Modulares Flugauto: Aerospace-Riese testet neues eVTOL

Der Jungfernflug des elektrischen senkrechtstartenden und -landenden Fluggeräts (eVTOL) der Neunten Akademie der China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) ist erfolgreich verlaufen. Der am 6. Februar auf dem Flughafen Yongchuan Da’an in Chongqing durchgeführte Test bestätigte die Leistungsfähigkeit des einzigartigen Flugauto-Designs, das Luft- und Raumfahrttechnik mit Automobilbau verbindet.
Das Fluggerät nutzt eine modulare Split-Architektur, die aus drei Hauptteilen besteht: Flügel, einer Kabine und einem Fahrgestell. Dieses Design ermöglicht einen nahtlosen Übergang zwischen den Transportmodi über ein selbst entwickeltes automatisches Ausrichtungs- und Kopplungssystem. Es erlaubt den Modulen, sich unter programmgesteuerter Kontrolle unabhängig voneinander zu verbinden oder zu trennen.
Das fliegende Auto kann zwei Passagiere mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h in Höhen unter 3.000 Metern transportieren. Am Boden nutzt das Fahrzeug ein vollelektrisches, intelligentes „By-Wire“-Fahrwerk mit einer Reichweite von über 300 Kilometern. Die Entwickler kombinieren das Know-how führender Autohersteller mit Kipprotor-Steuerung und intelligenten Fahrsystemen. So soll eine hochflexible Plattform für verschiedenste Transportbedürfnisse entstehen.
Laut CASC wurde das Fluggerät in Übereinstimmung mit strengen Lufttüchtigkeitsstandards entwickelt. Dank seines modularen Charakters können je nach Einsatzzweck maßgeschneiderte Kabinen und verschiedene Fahrwerkstypen ausgetauscht werden. Das Unternehmen erwartet, dass dieses multifunktionale Fluggerät in Zukunft in Sektoren wie dem Individualverkehr, der Logistik und bei Rettungseinsätzen zum Einsatz kommen wird.







