Neuer Mini-PC soll Intel-GPU und bis zu 480GB Speicher bieten

Maxsun entwickelt einen Mini-PC mit Intels "Crescent Island" KI-Beschleuniger und will die Xe3P-basierte GPU damit in kompakte KI-Systeme bringen. Der Mini-PC ist eines von drei geplanten Produkten auf Basis von Intels neuer Hardware. Hinzu kommen Varianten für Workstations und Server.
Auf dem Intel LOEM Summit 2026 hat Maxsun seine Pläne vorgestellt und bestätigt, sich an der Entwicklung und Fertigung von Produkten mit Intels GPU-D-Serie, auch bekannt als Crescent Island, zu beteiligen. Geplant sind drei Ausführungen: Turbo für Workstations, Fanless für Server und der CRI Mini PC für Edge-KI-Anwendungen.
Der kommende Mini-PC soll KI-Berechnungen in einem kompakten Gehäuse ermöglichen. Maxsun will nach eigenen Angaben geringe Abmessungen erreichen, ohne Abstriche bei der Leistung in KI-Anwendungen zu machen. Das endgültige Design hat der Hersteller allerdings noch nicht gezeigt. Auch ist unklar, ob die vollständig ausgebaute GPU D270 oder eine angepasste Version des Beschleunigers zum Einsatz kommt.
Intels GPU-D-Serie basiert auf der Xe3P-Architektur und ist für KI-Inferenz statt für Gaming ausgelegt. Die Anfang des Monats vorgestellte D270 GPU verfügt über 32 Xe-Kerne und 256 XMX-Einheiten. Die FP8-Rechenleistung erreicht bis zu 1,3 PFLOPS. Intels Referenzkarte ist mit 160GB LPDDR5X-Speicher ausgestattet, während Partnerdesigns bis zu 480GB unterstützen können. Die Leistungsaufnahme des Beschleunigers ist mit 350 W angegeben. Der große Speicher soll KI-Modelle und Inferenzaufgaben ermöglichen, bei denen umfangreiche Datenmengen jederzeit verfügbar bleiben müssen.
Detaillierte technische Daten, Produktbilder sowie Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit hat Maxsun weder für den CRI Mini PC noch für die beiden anderen geplanten Ausführungen veröffentlicht.








