Der Ninkear L20 vereint Intels effiziente Lunar-Lake-Architektur mit einer umfangreichen Schnittstellenauswahl auf kleinstem Raum. In unserem ausführlichen Testbericht zeigt sich, wie gut sich der kompakte Desktop-Ersatz in den Disziplinen Leistung, Kühlung und Alltagsnutzen schlägt.
Mit einem Gehäusevolumen von nur 0,66 Litern gehört der Ninkear L20 zu den kleineren Vertretern seiner Klasse. Angetrieben vom Intel Core Ultra 5 226V kombiniert das System vier Performance- mit vier Efficiency-Kernen. Dem Prozessor stehen zudem 16 Gigabyte fester LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie eine schnelle NVMe-SSD zur Seite. Das System richtet sich damit vor allem an Office-Anwender, die einen modernen und effizienten Mini-PC zum fairen Preis von 699 Euro suchen.
Im Praxisbetrieb punktet der Core Ultra 5 226V mit einer tollen Leistung bei alltäglichen Aufgaben und Single-Core-Anwendungen. Unter Dauerlast muss sich die Intel-Plattform allerdings den moderneren Ryzen-Alternativen (z. B. Acemagic Retro X3, aktuell 560 Euro) geschlagen geben. Dafür überzeugt die integrierte Intel Arc Graphics 130V mit einer guten Grafikleistung, die sich auf Augenhöhe mit der etablierten Radeon 780M bewegt. Wer bei Bedarf noch mehr Grafikpower benötigt, kann dank des vollwertigen USB4-Anschlusses eine externe eGPU nachrüsten.
Auch bei der restlichen Ausstattung lässt der Mini-PC kaum Wünsche offen. Fünf USB-A-Anschlüsse, DisplayPort, HDMI mit Unterstützung für hohe Bildwiederholraten sowie ein schnelles 2,5-Gigabit-Netzwerk und Wi-Fi 6E sorgen für eine flexible Konnektivität im Alltag. Eine kleine Einschränkung stellt das On-Package-Memory-Design dar, da sich der Arbeitsspeicher nachträglich nicht erweitern lässt und die Kaufentscheidung daher vorausschauend getroffen werden muss.
Der Ninkear L20 ist ab sofort direkt beim Hersteller erhältlich und stellt eine gelungene Option für Nutzer dar, die viel Leistung und eine moderne Ausstattung in einem besonders kompakten Format suchen.















