Vzmore AX9 Mini-PC: Das Kühl-Wunder, das dem Geekom A9 Max gefehlt hat?

Der Markt für kompakte Desktop-Systeme verzeichnet einen neuen Herausforderer: Der Hersteller Vzmore betritt das Parkett und schickt mit dem AX9 Max seinen bisher ambitioniertesten Mini-PC ins Rennen. Das Ziel ist klar definiert: Man will den etablierten Schwergewichten der Branche Marktanteile abnehmen – und nimmt dabei allen voran den leistungsstarken Geekom A9 Max ins Visier.
Ein Blick unter die Haube verrät schnell eine eng verwandte DNA: Beide Hersteller nutzen für ihre Flaggschiff-Systeme weitgehend dieselbe Platinenbasis. Beim Herzstück setzt Vzmore auf AMDs performanten Ryzen AI 9 HX 470 samt integrierter Radeon 890M. Bei den Speicherspezifikationen sowie den Anschlüssen – inklusive zweier vollwertiger USB4-Ports und Dual-2,5G-LAN – ähneln sich die Platinen der beiden Konkurrenten naturgemäß wie ein Ei dem anderen.
V-Cooling soll den entscheidenden Unterschied machen
Während die Hardware-Grundlage weitgehend identisch ausfällt, geht Vzmore beim Gehäuseaufbau und insbesondere bei der Kühlung einen eigenen Weg. Geekom-Geräte hatten in unseren bisherigen Tests trotz hervorragender Verarbeitungsqualität oft mit einem unter Volllast recht prägnanten Lüftergeräusch zu kämpfen. Vzmore setzt genau an diesem Kritikpunkt an: Das sogenannte „V-Cooling“-System setzt auf eine großflächige Vapor Chamber, kombiniert mit einem optimierten 360°-Lufteinlass am Gehäuseboden. Das Versprechen des Herstellers ist gewagt: Eine dauerhafte Systemleistung von bis zu 65 Watt bei einer Geräuschkulisse von lediglich 38 dB(A) unter Volllast.
Ob der Newcomer dieses ambitionierte Versprechen in der Praxis einlösen kann oder ob die thermische Drosselung bei anhaltenden Workloads doch zuschlägt, klären wir detailliert im anstehenden Testbericht. In den kommenden Tagen nehmen wir den Vzmore AX9 Max in unserem gewohnten Testparcours unter die Lupe. Neben ausführlichen Benchmarks zur CPU- und Gaming-Leistung der Radeon 890M erwarten Sie präzise Messergebnisse zu Emissionen, Lautstärke sowie der Energieeffizienz.













