Noise und Bose präsentieren erschwingliche Open-Ear-Ohrhörer im futuristischen Design

Die indische Marke Noise hat auf der IFA Berlin 2026 ihre ersten offenen Ohrhörer, die Master Buds Open, vorgestellt. Die in Zusammenarbeit mit Bose entwickelten Clip-Ohrhörer markieren damit den Einstieg des Unternehmens in das stetig wachsende Segment der Open-Ear-Kopfhörer. Immer mehr Nutzer suchen nach Audiolösungen, die eine bewusste Wahrnehmung der Umgebungsgeräusche ermöglichen, anstatt diese vollständig auszublenden. In den vergangenen Jahren haben bereits mehrere Hersteller ähnliche Clip-Ohrhörer auf den Markt gebracht.
Noise-Mitgründer Amit Khatri erklärte, Verbraucher sollten „nicht zwischen hervorragendem Klang und der Wahrnehmung ihrer Umgebung wählen müssen“. Die Markteinführung ist Teil einer umfassenderen Strategie, mit der Noise seine Master Series stärker an etablierten internationalen Audiomarken ausrichten will. Die Master Buds Open erweitern die Produktreihe über die bisherigen In-Ear- und Over-Ear-Modelle hinaus und folgen auf die Master Buds, Master Buds 2 und Master Buds Max.
Die ersten Eindrücke von TechRadar auf der IFA fielen überwiegend positiv aus, allerdings mit einem wichtigen Vorbehalt: Bei den Master Buds Open handelt es sich nicht um ein vollständiges Bose-Produkt, sondern um Ohrhörer, die lediglich die „Sound by Bose“-Technologie nutzen. Dennoch zeigte sich der Tester vom Tragekomfort und Design beeindruckt und hob insbesondere die zugehörige App hervor, die sich als überraschend umfangreich und benutzerfreundlich erwies. Sie bietet unter anderem einen Spatial-Audio-Modus sowie eine Einstellung für Spiele mit geringer Latenz.
Berichten zufolge will Noise die Master Buds Open für rund 119 Euro auf den Markt bringen. Damit wären sie deutlich günstiger als die Bose Ultra Open Earbuds. Die Markteinführung ist für Ende September 2026 geplant. In welchen Märkten die Ohrhörer erhältlich sein werden, ist bislang noch unklar. Wahrscheinlich ist jedoch eine Veröffentlichung in wichtigen Märkten wie Großbritannien, den USA und Indien.













