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Osmo Pocket 4: ActiveTrack 7.0 bringt deutliche Verbesserungen bei Zoom, Reichweite und Objekterkennung

Das neue ActiveTrack 7.0 der DJI Osmo Pocket 4 ist ein deutlich größeres Upgrade als erwartet
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Das neue ActiveTrack 7.0 der DJI Osmo Pocket 4 ist ein deutlich größeres Upgrade als erwartet
DJI hat die Osmo Pocket 4 offiziell vorgestellt, ausgestattet mit dem neuen ActiveTrack-7.0-System. Gegenüber dem ActiveTrack 6.0 der Pocket 3 bringt das neue Modell die Funktion "Registered Subject Priority" mit, durch die die Kamera bis zu drei zuvor registrierte Gesichter erkennen und priorisieren kann. Da das Tracking nun bis zu einem 4-fachen Zoom unterstützt und die Erkennungsreichweite auf 10 Meter erweitert wurde, bietet die Pocket 4 einen deutlichen Zuverlässigkeitsschub für Solo-Creator und Videografen.

DJI hat die Osmo Pocket 4 offiziell vorgestellt, und auch wenn sich derzeit vieles um 4K mit 240 FPS dreht, könnte die eigentliche Neuerung für Solo-Creator im neuen ActiveTrack 7.0 liegen.

Wie sich zeigt, handelt es sich dabei nicht nur um ein kleines Software-Update, sondern um eine grundlegende Veränderung bei der Art, wie die Kamera Motive verwaltet, im Vergleich zum ActiveTrack-6.0-System der Osmo Pocket 3.

ActiveTrack 7.0: 4-faches Tracking mit Zoom löst die Drift-Probleme der Pocket 3
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ActiveTrack 7.0: 4-faches Tracking mit Zoom löst die Drift-Probleme der Pocket 3

DJI Osmo Pocket 4 ActiveTrack 7.0: 4-faches Tracking mit Zoom löst die Drift-Probleme der Pocket 3

Zunächst einmal unterstützt ActiveTrack 7.0 nun ein zuverlässiges Motiv-Tracking auch bei 2-fachem und bis zu 4-fachem Zoom. Zum Vergleich: Das Tracking der Pocket 3 war in erster Linie für den Weitwinkelbereich ausgelegt und verlor das Motiv häufig, sobald der digitale Zoom zunahm.

Die auffälligste Neuerung von ActiveTrack 7.0 der Pocket 4 heißt allerdings "Registered Subject Priority". Nutzer können in der DJI-Mimo-App indessen bis zu drei Gesichter vorab registrieren, und nach der Einrichtung lässt sich die Pocket 4 auf "Registered Subjects Only" festlegen.

Damit wird das größte Ärgernis von ActiveTrack 6.0 behoben, nämlich die Tendenz des Gimbals, in belebten Umgebungen versehentlich auf eine vorbeilaufende Person "überzuspringen". Ist der Spotlight-Follow-Modus aktiv, ignoriert die Pocket 4 jetzt fremde Personen und erfasst den vorab registrierten Creator schnell wieder.

Und ja, dasselbe Gesicht kann zur präziseren Nachverfolgung auch dreimal registriert werden, etwa mit und ohne Brille.

ActiveTrack 7.0 hat immer noch seine Limits und funktioniert nur bis zu 10 Meter weit

Osmo Pocket 4: Die technischen Grenzen von ActiveTrack 7.0

DJI hat auch die physischen Grenzen der Tracking-Sensoren erweitert, allerdings nicht ohne gewisse Einschränkungen:

  • Erkennungsreichweite: Bei 1-fachem Zoom funktioniert sie nun bis zu 10 Meter weit und damit spürbar weiter als die zuverlässige Tracking-Distanz der Pocket 3.
  • Gestensteuerung: Sie funktioniert von 0,5 bis 5 Metern bei 1-fachem Zoom und bei 2-fachem Zoom bis zu 7 Meter weit.
  • Kompatibilität: ActiveTrack 7.0 wird vollständig in den Modi Video, Photo Pro und Hyperlapse unterstützt, in Panorama, Timelapse und Motionlapse dagegen nicht.

Für alle, die von der Pocket 3 aufrüsten, macht die Kombination aus interner Motivregistrierung und Zoom-Tracking über größere Distanzen die Osmo Pocket 4 zu einem deutlich autonomeren "Kameramann" als ihren Vorgänger. Und das zum gleichen Preis. Kein schlechtes Gesamtpaket.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Osmo Pocket 4: ActiveTrack 7.0 bringt deutliche Verbesserungen bei Zoom, Reichweite und Objekterkennung
Autor: Martin Filipov, 17.04.2026 (Update: 17.04.2026)