DJI Osmo Pocket 4: „Super Photos“ dank neuem 37-MP-Sensor – so funktioniert’s

DJI möchte mit der Markteinführung der Osmo Pocket 4 einen neuen Maßstab für ultraportable Kinematografie setzen. Während das taschentaugliche Design im Vergleich zur extrem populären Osmo Pocket 3 weitgehend unverändert bleibt, wurde das Innenleben radikal umgestaltet – im Mittelpunkt steht ein neuer, hochauflösender 37-MP-1-Zoll-Stacked-CMOS-Sensor. Ja, falls es Unklarheiten gab: Dies ist tatsächlich ein brandneuer 1-Zoll-Sensor.
- Osmo Pocket 4: 37-MP-Stacked-1-Zoll-CMOS-Sensor, f/2.0 Blende, 14 Blendenstufen Dynamikumfang (im „D-Log“-Modus)
- Osmo Pocket 3: 9,4-MP-1-Zoll-CMOS-Sensor, f/2.0 Blende, 12 Blendenstufen Dynamikumfang (im „D-Log M“-Modus)
Der Wechsel zu 37 MP ist ein riesiger Sprung gegenüber der Osmo Pocket 3, die auf einen sehr bescheidenen 9,4-MP-1-Zoll-Sensor setzte. Tatsächlich geht es bei der etwa vierfachen Steigerung der Auflösung nicht nur um die Anzahl der Pixel – sie ist ein Wendepunkt für die Vielseitigkeit, da sie einen besseren, verlustfreien 2-fachen Zoom-Crop ermöglicht. Dies erlaubt es Content-Erstellern heranzuzoomen, ohne dass so viele digitale Artefakte oder „Matschigkeit“ entstehen.
DJI Osmo Pocket 4: Den 37-MP-Sensor für Fotoaufnahmen voll ausnutzen
Um den 37-MP-Sensor voll auszunutzen, ist der Wechsel in den „Super Photo“-Modus empfehlenswert, der standardmäßig ein Seitenverhältnis von 1:1 nutzt – alternativ können 33 MP im 16:9-Format aufgenommen werden.
So oder so macht die Osmo Pocket 4 die Fotografie endlich zu einem Hauptmerkmal statt zu einem bloßen Zusatz. Tatsächlich ist die Standardeinstellung der neuen „Custom“-Taste an der Pocket 4 das Umschalten zwischen Video- und Fotomodus – was bedeutet, dass DJI möchte, dass die Nutzer die Osmo Pocket 4 als Video-/Fotokamera betrachten.
Mit 37-MP-Standbildern, einer höheren ISO-Obergrenze (im Foto-/Videomodus) und einer überlegenen Farbtiefe ist die 2026er Osmo Pocket nun eine wirklich praktikable Kamera für hochauflösende Fotografie. Das Geheimrezept liegt in der Kombination des neuen Stacked-Sensors mit einer verbesserten Processing-Engine, die einen branchenführenden Dynamikumfang von 14 Blendenstufen freischaltet. Abseits von Marketing-Begriffen bestätigen Testberichte, dass die Hardware Details in hellen Bereichen besser bewahrt und mehr Zeichnung in den Schatten ermöglicht.
Nachfolgend findet sich unser Kurztest der DJI Osmo Pocket 4:






