Power Bank wird nach Todesfall zweites Mal zurückgerufen

Die United States Consumer Product Safety Commission (CPSC) hat bereits am 15. April 2025 einen Produktrückruf einer Casely Wireless Portable Power Bank mit der Modellnummer "E33A" und einer Kapazität von 5.000 mAh angekündigt, nun folgt ein zweiter Rückruf. Seit der Ankündigung des ersten Produktrückrufs wurden insgesamt 28 weitere Vorfälle gemeldet, sodass insgesamt 79 Power Banks mit Fehlfunktionen gemeldet wurden, von 429.200 verkauften Exemplaren.
Die Power Bank wurde von März 2022 bis September 2024 verkauft, und erst nach einem Todesfall aus dem Sortiment genommen. Im August 2024 ist eine 75-jährige Frau aus New Jersey an den Folgen von Verbrennungen gestorben, die von einer einer Casely Power Bank verursacht wurden, die auf den Schoß gelegt wurde, um ein Smartphone aufzuladen, bevor diese explodiert ist. Im Februar 2026 hat eine Casely Power Bank in einem Flugzeug Feuer gefangen, während ein Smartphone an dieser aufgeladen wurde. Die 47-jährige Besitzerin der Power Bank hat Verbrennungen ersten Grades erlitten.
Wer eine entsprechende Power Bank besitzt, sollte die Nutzung umgehend einstellen, und über die Webseite von Casely einen kostenlosen Austausch durch eine nicht betroffene Power Bank arrangieren. Wer prüfen möchte, ob es für die eigenen Power Banks Sicherheitswarnungen und Produktrückrufe gibt, kann dies auf der offiziellen EU Safety Gate Webseite sowie auf der US CPSC Recalls & Safety Warnings Webseite prüfen. Gerade bei Produkten mit integrierten Akkus, wie Power Banks, sollten Produktrückrufe niemals ignoriert werden, da überhitzende Batterien schnell zu Verbrennungen und zu einem Feuer führen können.








