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Preview: Dell Studio XPS 16 (HD4670/Win7) im Test

Grafik Update.

Als Dell vor einigen Monaten die brandneue Studio XPS Serie vorstellte, waren die Erwartungen an die Multimedia-Boliden hoch. Umso mehr wurden speziell Freunde von grafikintensiven Anwendungen und Games enttäuscht, als anfangs nur eine ATI HD 3670 im Notebook zum Einsatz kam. Jene, die sich geduldig zeigten, können nun auf ihre Kosten kommen. Dell frischt das Studio XPS 16 auf, und verpasst dem Laptop eine leistungsstarke ATI Mobility Radeon HD 4670 Grafikkarte. Hier ein erster Vorgeschmack.

Dell Studio XPS 16

Gehäusetechnisch tut sich nichts Neues bei den aktuellen Modellen, wir hatten allerdings das Vergnügen uns eine rote Variante des Studio XPS 16 näher anzusehen, folgend die ersten Eindrücke des Gerätes. Für detaillierte Informationen zu den Punkten Gehäuse, Anschlussoptionen, Eingabegeräte und Display besuchen Sie bitte unseren ausführlichen Test des Dell Studio XPS 16. Apropos Display, auch bei diesem Testsample durften wir uns über das 15.6-Zoll Full-HD RGB LED Panel freuen, das hinsichtlich Farbdarstellung immer noch seinesgleichen sucht.

Eine weitere Besonderheit weist unser Testsample allerdings auf: Erstmals kommt Windows 7 in der finalen Version zum Einsatz. Folgend ein Auszug unserer ersten Ergebnisse des vielversprechenden Gespanns.

Gehäuse & Design

Dell Studio XPS 16
Dell Studio XPS 16
Dell Studio XPS 16
Dell Studio XPS 16

Leistung

Blickt man auf die Konfigurationsvarianten im Online-Shop, so fühlt man sich schnell in die glorreichen Dell-XPS Zeiten versetzt, wo die Serie die Speerspitze hinsichtlich Performance in der Dell Produktpalette bildete. So findet man etwa bei den Prozessoren aktuelle Hochleistungschips von Intel, wie etwa die T9900 CPU mit satten 3.06 GHz. Hierbei handelt es sich auch gleichzeitig um einen der zurzeit erhältlichen, stärksten mobilen Zweikernprozessor. Nur der Intel Extreme X9100 Chip schafft bei gleicher Taktrate etwas höhere Benchmarkergebnisse. Der T9900 weist allerdings einen fix eingestellten Multiplikator auf, und ist damit im Gegensatz zu den Extreme Chips nicht übertaktbar, dafür deutlich günstiger zu haben.

Unser Testsample gab sich in dieser Hinsicht mit der P9700 CPU zufrieden, die mit „nur“ 2.8 GHz taktet, mit einem TDP-Wert (Thermal Design Power) von 28W (vergleiche 35W – T9900) sich aber etwas genügsamer hinsichtlich Abwärme und Energieverbrauch gibt. Verfügbar sind natürlich auch „Sparmeister-Chips“, etwa die P7350 CPU von Intel mit 2.0 Ghz, die wir hier jedoch nur am Rande erwähnen, schließlich will das XPS 16 nunmehr mit purer Performance überzeugen.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo GPUZ
Systeminfo GPUZ
Systeminfo GFX
Systeminfo GFX

Richtig spannend wird es nun allerdings bei der verbauten Grafikkarte. Nach der HD3670 in der ersten Ausstattungsreihe des Laptops kommt nun eine neuen Mobility Radeon HD 4670 Grafikkarte aus dem Haus AMD/ATI zum Einsatz. Mit der HD46x0 Serie konnte ATI den Rückstand zur bisherigen Dominanz von Nvidia im mobilen Mittelklassebereich aufholen. Nein, eigentlich hat es ATI sogar geschafft, mit ihren HD4650 und 4670 Chips vergleichbare Grafikkarten von Nvidia bei vielen Benchmarks zu überholen.

In welchem Rahmen sich die Performance Steigerung abspielt zeigt bereits der 3D Mark 2006 Vergleich deutlich. Von gerade einmal etwas mehr als 4000 Punkten in der Launch-Ausstattung konnte durch das aktuelle Upgrade das Gesamtergebnis auf fast 7000 Punkte gesteigert werden, das entspricht einem Plus von mehr als 60%.

3D Mark 2006 Benchmarkvergleich
3D Mark 2006 Benchmarkvergleich

Was bedeutet das Upgrade der Grafikkarte nun für den Einsatz des Notebooks bei aktuellen Computer Games? Nun, da sich die eingesetzte Radeon Mobility HD4670 im oberen Mittelklassebereich (Vergleich mobiler Grafikkarten) befindet, kann man auch ohne nähere Betrachtung der Benchmarks von einer passablen Spiele Performance ausgehen.

Erste Tests bestätigen diesen ersten Verdacht. So liegen etwa die Frameraten beim Anspielen der Demo-Versionen des Grusel-Shooters FEAR2 und des Rennspiels Racedriver GRID in hohen Auflösungen bzw. Detailstufen überwiegend im Bereich von 30-60 Frames pro Sekunde. Allerdings sind bei beiden Spielen auch kurze Einbrecher auf bis zu 15 FPS zu beobachten, die auch subjektiv durchaus als störend wahrgenommen werden.
Das bei hohen Details auch grafisch sehr ansrpuchsvolle Strategie Spiel Anno 1404 lieferte bei einer Auflösung von 1280x1024 und sehr hohen Details nur Bildwiederholungsraten von 20-30 Fps. Damit war das Game zwar spielbar, eine Reduzierung der Detailstufe liegt zwecks eines flüssigeren Spielgenusses allerdings nahe.

Gaming Performance Studio XPS 16 (HD4670)
Gaming Performance Studio XPS 16 (HD4670)

Fazit

So viel zum ersten Eindruck des überarbeiteten Dell Studio XPS 16. Einen umfangreichen Test mit zahlreichen weiteren Benchmarks, Vergleichen der Performance zwischen Windows Vista und dem neuen, finalen Windows 7, als auch ein genauerer Blick in Richtung Emissionen und Akkulaufzeit, finden sie in Kürze auf notebookcheck.com.

Neue Arbeitsumgebung am Dell Studio XPS 16: Windows 7
Neue Arbeitsumgebung am Dell Studio XPS 16: Windows 7
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Autor: J. Simon Leitner,  2.09.2009 (Update:  9.07.2012)
J. Simon Leitner
J. Simon Leitner - Founder, Editorial Director - @simleitner
Nach meinem Studium an der TU-Wien widmete ich mich als Mitbegründer vollends dem Projekt Notebookcheck. Seit Commodore C64 und Atari 1040 ST sind Computer fester Bestandteil meiner täglichen Aktivitäten. Meinen Energieausgleich finde ich vor allem bei sportlichen Aktivitäten in freier Natur.