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Revolut startet Street Mode, der durch Kriminelle erzwungene Überweisungen erschwert

Street Mode in der Revolut-App. (Bildquelle: Revolut)
Street Mode in der Revolut-App. (Bildquelle: Revolut)
(Update: Street Mode aktiv) Mit dem Street Mode will Revolut es Kriminellen schwerer machen, die beim Diebstahl eines Smartphones ihr Opfer bedrohen. Überweisungen sind dann nur noch an bestimmten Orten möglich.

Die Neobank Revolut hat den Street Mode angekündigt. Mit diesem Modus soll es Kriminellen erschwert werden, ein Opfer mit einem Revolut-Konto auf der Straße zu einer Überweisung einer größeren Summe zu zwingen. Laut der Bank gibt es zunehmend Fälle, in denen Kriminelle den Opfern nicht nur ihre Smartphones abnehmen, sondern sie zugleich bedrohen, um eine möglichst hohe Summe zu erbeuten.

Die Kundschaft kann per Street Mode vertrauenswürdige Orte in der App definieren, etwa das Heim, die Arbeitsstätte oder Orte bei Bekannten oder der Familie. Auch ein Hotel wäre etwa möglich, allerdings sollte es dann nicht direkt in der Nähe des Hotels zu einem Vorfall kommen. Je nach Gegend ist also nicht jeder Ort für eine Freigabe empfehlenswert.

Kommt es dann zu einem Bedrohungsszenario außerhalb solcher Orte, dann greifen zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Das Limit setzt man dabei selbst und muss im Sicherheitsbereich auch erst definiert werden, sonst kann die Street-Mode-Funktion nicht aktiviert werden.

Wird dann an einem nicht vertrauenswürdigen Ort eine Überweisung über dem Limit gestartet, dann wird diese um eine Stunde verzögert. Anschließend ist eine weitere Selfie-Verifikation notwendig, bevor das Geld tatsächlich überwiesen wird.

Laut Revolut ist der Street Mode ab sofort im Europäischen Währungsraum (EWR/EEA) sowie im Vereinigten Königreich verfügbar. Weitere Länder sollen im Laufe der Zeit folgen. Bei unserem deutschen Revolut-Konto war die Funktion am 4. Dezember nach Einstellen des Limits allerdings noch nicht verfügbar. Nachtrag vom Abend des 4. Dezember: Mittlerweile sehen wir in unserem Account die Street-Mode-Einstellungen und konnten eine entsprechende Zone auch definieren.

Zwar kommt man mit der Suche auf die Street-Mode-Beschreibung und erfährt dort, wie man vertrauenswürdige Standorte (Trusted Locations) einstellt. Doch der Link dahin zeigt die Option nicht. Übrigens darf man maximal bis "Street Mo" suchen, muss also die letzten beiden Buchstaben auslassen. Eine Suche nach "Street Mode" führt zu Aktien, die den Begriff "Street" beinhalten. 

Auch ein Aktualisieren der iOS-App auf die Version 10.108 aus dem App Store half nicht. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die Funktion freigeschaltet ist. Das war beim Revolut Travel Mode auch so.

Quelle(n)

Presseaussendung

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-12 > Revolut startet Street Mode, der durch Kriminelle erzwungene Überweisungen erschwert
Autor: Andreas Sebayang,  4.12.2025 (Update:  4.12.2025)