Sowohl Microsoft als auch Phison sind auf die jüngsten Berichte über SSD-Ausfälle nach dem letzten Windows 11 Update aufmerksam gemacht worden. Zur Erinnerung, vor ein paar Wochen meldeten diverse Nutzer, dass sie auf ihre SSD-Laufwerke und Petitionen nicht mehr zugreifen konnten, nachdem zuvor eine große Menge an Daten in einem Schwung geschrieben wurde.
Der Hersteller der betroffenen SSD-Controller namens Phison gab kürzlich ein Update zu diesem Thema. Das Unternehmen konnte das Problem nach über 4.500 kumulativen Teststunden nicht reproduzieren. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden 2.200 Testzyklen an verschiedenen SSDs durchgeführt.
Microsoft selbst hat eine ähnliche Stellungnahme veröffentlicht. Das Unternehmen gibt an, "keinen Zusammenhang" zwischen den SSD-Ausfällen und dem Windows 11 Sicherheitsupdate vom August 2025 gefunden zu haben. Diese Schlussfolgerungen sind nicht sonderlich überraschend, da das Problem angeblich nicht so weit verbreitet ist wie andere in der Vergangenheit aufgetretene Windows-Probleme.
Es ist außerdem erwähnenswert, dass die ersten Berichte von japanischen Nutzern stammten und die japanische Version von Windows nach diesen Berichten aktualisiert wurde, wie beispielsweise Necoru_cat auf X anmerkt. Dies könnte darauf hindeuten, dass das Problem hauptsächlich die japanische Version von Windows 11 betroffen hat, obwohl auch einige internationale Nutzer ähnliche Probleme gemeldet haben.
Phison hat das Problem jedoch nicht vollständig zu den Akten gelegt und will die Situation weiterhin "genau beobachten". Phison empfiehlt zudem, bei längeren Schreivorgängen eine Heatsink (be quiet! MC1 ab 13 Euro bei Amazon bestellen) oder zumindest ein Wärmeleitpad auf der entsprechenden SSDs zu installieren. Dies würde eine stabilere Leistung gewährleisten und die Wahrscheinlichkeit von Drosselung und hitzebedingten Ausfällen verringern.






