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Powererd by MSI|True Gaming

Shopping Guide – das perfekte Gaming Notebook

Gaming-Notebooks: Tipps & Technik zum erfolgreichen Kauf. Ein Gaming-Notebook steht auf vielen Weihnachtswunschzetteln – doch beim Kauf warten Fallstricke. Wir erklären die aktuelle Technik und zeigen, worauf es bei der Auswahl des passenden Modells ankommt, damit der Spielspaß lange währt. (Gesponserter Artikel)

Bis vor wenigen Jahren von vielen Gamern noch nur misstrauisch beäugt – jetzt voll im Trend: Mobiles Gaming! Moderne Gaming-Notebooks bieten Performance auf dem Niveau starker Desktop-PCs – sind aber deutlich platzsparender und transportabel. Nicht zuletzt mit den neuen GeForce-GTX-Grafikprozessoren der 10er Serie von NVIDIA wurde die Lücke zwischen Mobiler und Desktop-Plattform geschlossen: Die neuen GPUs haben nicht nur bei den Notebook- und Desktop-Versionen exakt die gleiche Bezeichnung, auch die Architektur und Performance ist identisch. Die Zeit ist reif zum Umstieg! Doch worauf kommt es bei einem Gaming-Notebook noch an und wie lassen sich Fehlkäufe vermeiden? Der Artikel erklärt die Besonderheiten, Technik und gibt wertvolle Tipps, damit der Spaß mit dem eigenen Gaming-Notebook lange erhalten bleibt.

Der Start: Was will ich überhaupt?

Voller Gaming-Spaß ist auch außerhalb die eigenen vier Wände möglich.
Voller Gaming-Spaß ist auch außerhalb die eigenen vier Wände möglich.

Gaming-Notebook ist nicht gleich Gaming-Notebook und auch hier steht am Anfang die Frage nach dem gewünschten Verwendungszweck. »Fürs Gaming«, klar, das steht fest. Aber soll das Notebook vorwiegend zu Hause als »Desktop-Ersatz« genutzt werden und den Besitzer nur gelegentlich auf eine LAN-Party oder den Gaming-Abend mit Freunden begleiten? Oder ist ein besonders leichtes Notebook gefragt, das jeden Tag mit zur Arbeit oder Uni fährt und dort ein Doppelleben als leistungsstarkes Arbeits- und Spielgerät führt? Alleine von MSI stehen über zehn unterschiedliche Notebook-Serien in unzähligen Konfigurationen zur Auswahl, mit denen sich alle individuellen Wünsche passgenau erfüllen lassen. Hier muss der angehende mobile Gamer seine eigenen Bedürfnisse genau einschätzen können und die Unterschiede gut verstehen.

Prozessor: Vier Kerne für ein Halleluja

Die Intel Core i7 Prozessoren der siebten Generation bringen hohe Rechenleistung ins Notebook.
Die Intel Core i7 Prozessoren der siebten Generation bringen hohe Rechenleistung ins Notebook.

Die erste technische Angabe zu jedem Notebook bezieht sich in der Regel auf den Prozessor, der auch bei den Gaming-Notebooks neben dem Grafikchip entscheidend die Performance bestimmt. Der Intel Core i7 Quad-Core-Prozessor gibt aktuell bei den Gaming-Notebooks der gehobenen Klasse den Ton an. Leistungsstark ist der Core i7-7700HQ-Prozessor der siebten Generation, der im Mobilbereich häufig zu finden ist. Absolute Performance-Enthusiasten setzen auf ein Notebook mit der übertaktbaren K-Variante des Core-i7-Prozessors: Der Core i7-7820HK Prozessor ermöglicht mit frei wählbarem Multiplikator ein uneingeschränktes Overclocking, für das Extra Plus an Performance. Dieser Prozessor steht bei MSI beispielsweise bei den Top-Modellen der GT83VR und GT75VR Titan Notebooks zur Auswahl. Tools wie MSI Gaming Center machen das Übertakten dabei einfach.

Findet sich bei Intel-Prozessoren der Buchstabe »U« im Namen (beispielsweise Core i7-8550U), so weist dies auf einen Ultra-Low-Voltage-Prozessor hin, der mit verringerten Taktraten und Spannungen auf die Nutzung in besonders kompakten Notebooks wie Ultrabooks optimiert ist. Teilweise werden die Prozessoren aufgrund ihres niedrigeren Preises auch in größeren Notebooks verwendet, um besonders günstige Angebote zu schmieden. Für performante Gaming-Notebooks sind die »U«-Prozessoren jedoch nicht ausgelegt.

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Grafikkarte: Auswahlkriterium No. 1

Erstes Auswahlkriterium bei einem Gaming-Notebook ist der Grafikprozessor, der primär die Performance, sprich die berechneten 3D-Bilder pro Sekunde (Framerate, englisch »frames per second«, kurz »fps«), bestimmt. Führend sind die GeForce-Grafikprozessoren (GPUs) von NVIDIA. Bei der Auswahl des passenden Grafikchips für das eigene Gaming-Notebook sollte man mindestens auf ein „GTX“ in der Bezeichnung des Grafikchips achten. Ab dem GeForce GTX 1050 lässt sich von guter Spiele-Tauglichkeit ausgehen, beim GTX 1060 kommt die VR-Tauglichkeit für HTC-Vive- oder Oculus-Rift-Systeme dazu. Die „größeren“ Chips aus der GeForce GTX 1070 und GeForce GTX 1080-Serie bringen dann aber noch weitere deutlichen Schritte in der Rechenleistung, so dass maximale Qualitätseinstellungen im Spiel und selbst 4K-UHD-Auflösungen mit flüssigen Frameraten möglich werden.

Was bringt Max-Q?

Die NVIDIA Grafikchips GeForce GTX 1070 und 1080 gibt es seit Mitte 2017 auch in einer besonderen Max-Q-Variante. Dahinter stecken speziell auf den Betrieb in besonders dünnen Notebooks optimierte Versionen der GeForce-GTX-Grafikprozessoren. Um die Energieaufnahme für die weniger starke Kühlung der dünnen Notebooks zu optimieren, arbeiten die Chips mit reduzierten Taktraten. Die Balance zwischen Performance und Energieeffizienz wird zugunsten kompakterer Bauformen in Richtung der Energieeffizienz verschoben. Ein GeForce-GTX-1080-Chip nach MaxQ-Spezifikation ist damit in etwa gleich schnell wie ein „herkömmlicher“ GeForce GTX 1070 Chip (siehe Benchmarks unten). Die Namensgebung für die Chips bleibt gleich, viele Hersteller geben aber von sich aus einen Hinweis auf die Max-Q-Spezifikationen. Darauf heißt es bei der Auswahl des gewünschten Notebooks zu achten: Besonders mobile Notebooks lassen sich mit den Max-Q-Chips realisieren; wer ein reinrassiges Gaming-Notebook mit Performance auf vollem Desktop-Niveau wünscht, setzt auf die Standard-Version der GeForce-GTX-GPUs.

Die folgende Tabelle hilft bei der groben Einordnung der Leistung der aktuellen Grafikchips. Die eigenen Wünsche müssen dabei natürlich in Einklang mit dem verfügbarem Budget gebracht werden, da der Grafikchip einen deutlichen Einfluss auf den Preis des Notebooks besitzt:

Battlefield 1 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
Intel Core i7-7820HK
135 fps ∼100%
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
Intel Core i7-7700HQ
113 fps ∼84%
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
Intel Core i7-7700HQ
109 fps ∼81%
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
Intel Core i7-7700HQ
96.6 fps ∼72%
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
Intel Core i7-7700HQ
73.6 fps ∼55%
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
Intel Core i7-7700HQ
50 fps ∼37%
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
Intel Core i7-7700HQ
44.4 fps ∼33%
Assassin´s Creed Origins - 1920x1080 Ultra High Preset
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
Intel Core i7-7820HK
70 (min: 27) fps ∼100%
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
Intel Core i7-6820HK
63 (min: 13) fps ∼90%
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
Intel Core i7-7700HQ
58 (min: 30) fps ∼83%
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
Intel Core i7-6820HK
50 (min: 10) fps ∼71%
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
Intel Core i7-7700HQ
44 fps ∼63%
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
Intel Core i7-7700HQ
29 (min: 16) fps ∼41%
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
Intel Core i7-7700HQ
28 (min: 14) fps ∼40%

Die aktuellen Notebook-GPUs im Performance-Vergleich von Notebookcheck. Die Spiele laufen bei Full-HD-Auflösung in maximaler Grafikqualität. Ab circa 30 fps läuft ein Spiel flüssig, mit reduzierten Qualitätseinstellungen können höhere Frameraten erzielt werden, damit die Spiele auch auf schwächeren Systemen lauffähig sind. Alle Tests unter https://www.notebookcheck.com/Welche-Spiele-laufen-auf-Notebook-Grafikkarten-fluessig.13827.0.html

Die Kühlung: Versteckter Hauptdarsteller

Doppelkühler mit aufwändiger Heatpipe-Technik und speziellen Whirlwind Blade-Lüftern sorgen dafür, dass die MSI-Gaming-Notebooks kühl und leise bleiben.
Doppelkühler mit aufwändiger Heatpipe-Technik und speziellen Whirlwind Blade-Lüftern sorgen dafür, dass die MSI-Gaming-Notebooks kühl und leise bleiben.

Viele Käufer achten rein auf die Hardware-Specs – und vergessen dabei, eines der wichtigsten Leistungsmerkmale ins Kalkül zu ziehen: Das Kühlsystem des Notebooks. Der Kühlung kommt speziell bei einem Gaming-Notebook eine entscheidende Bedeutung zu. Zum einen gilt es, die Wärme der Gaming tauglichen Performance-Komponenten effizient und vor allem leise aus dem kompakten Notebook-Gehäuse zu transportieren. Zum anderen verrichten die modernen CPUs und Grafikprozessoren nicht einfach Dienst nach Vorschrift, sondern kontrollieren stets ihre Temperatur, um die Leistung innerhalb der erlaubten Temperaturgrenzen zu maximieren. Inklusive dabei fest integrierte Boost-Funktionen, bei der die Taktraten die Referenzwerte auch deutlich überschreiten können, solange die Temperatur in den definierten Grenzen bleibt. Eine gute Kühlung sorgt daher auch für höhere Performance und bessere Ausnutzung der starken Hardware. Wuchtigere Desktop-Replacement-Notebooks mit entsprechend kraftvoller Kühlung sind damit nach wie vor die erste Wahl für alle Anwender, die höchster Performance und größtem Spielspaß den Vorrang geben.

Um die hohen Anforderungen an das Notebook-Design noch einmal zu verdeutlichen: Über 170 Watt Verlustwärme fallen alleine bei Prozessor und Grafikchip der High-End-Klasse unter Extremlast an. Das ist die Wärme von zwei Glühbirnen der klassischen Glühwendel-Bauweise. Jeder weiß, wie heiß eine entsprechende Lampe werden kann. Die gleiche Wärmeenergie mal zwei muss aus dem flachen Gehäuse eines Notebooks transportiert werden. Hier ist profunde technische Expertise und hoher technischer Aufwand notwendig, um die Temperaturen wirksam und gleichzeitig möglichst leise im Griff zu behalten. Leider bleiben die Kühlung und Informationen dazu bei vielen Angeboten im Gehäuseinneren versteckt, so dass dieses wichtige Qualitätskriterium in der Regel nicht passend berücksichtigt werden kann. Die »Cooler Boost«-Kühlsysteme aller aktuellen MSI Gaming-Notebooks arbeiten mit mindestens zwei eigenen Kühleinheiten, die Prozessor und Grafikchip jeweils getrennt voneinander auf niedriger Temperatur halten. Dazu kommt aufwändige Heatpipe-Technik, um die Wärme von den Chips ab- und aus dem Gehäuse herauszuführen. »Cooler Boost Titan« (GT-Serie), »Cooler Boost 5« (unter anderem bei der GE-Serie) und »Cooler Boost Triton« (GS-Serie) stehen dabei für die unterschiedlichen, auf die jeweiligen Serien optimierten Ausführungen.

Arbeitsspeicher: Gib mir mehr!

Die Speicherschnittstelle ist bei den neuesten Prozessoren direkt im Prozessor integriert. Der Speichertyp und die Taktraten werden daher vom verwendeten Prozessor vorgegeben. Bei den aktuellen Core Prozessoren der siebten Generation von Intel (zum Beispiel dem erwähnten Core i7-7700HQ) kommt schneller DDR4-Speicher zum Einsatz. Die Taktraten sind offiziell bis 2400 MHz vorgesehen, wobei im Notebook-Bereich viele Hersteller auf die Angaben zu den Frequenzen verzichten. Mindestens 8 GByte Arbeitsspeicher sind bei einem Gaming-Notebook der Einstiegsklasse ein Muss, mit 16 GByte lassen sich alle Spiele gut spielen, diese Ausstattung ist für die meisten Spieler eine vernünftige Wahl. 32 GByte bringen Reserven in der gehobenen Klasse. Die MSI Gaming-Notebooks der GT-Serie ermöglichen mit vier Speicherslots sogar Konfigurationen mit bis zu 64 GByte – High-End-Anwender kommen hier voll auf Ihre Kosten und Grafikkracher a la Assassin's Creed Origins, GTA 5 oder Far Cry Primal maximal zur Geltung. Ein einzelnes Spiel kommt mit 16 bis 32 GByte sehr gut aus, mehr Arbeitsspeicher bietet Reserven für aufwändiges Multitasking mit mehreren Anwendungen.

Die Gaming-Notebooks der GT-Serie von MSI bieten vier Speichersockel für bis zu 64 GByte RAM. Im Bild das GT62VR Dominator, GT73VR Titan, GT75VR Titan und GT83VR Titan (von links nach rechts).
Die Gaming-Notebooks der GT-Serie von MSI bieten vier Speichersockel für bis zu 64 GByte RAM. Im Bild das GT62VR Dominator, GT73VR Titan, GT75VR Titan und GT83VR Titan (von links nach rechts).

Bildschirm: Auf die Geschwindigkeit kommt es an

Schnelle 120-Hz-Technik sorgt für schlieren- und verzögerungsfreie Gaming-Action.
Schnelle 120-Hz-Technik sorgt für schlieren- und verzögerungsfreie Gaming-Action.

Damit die Spiele in bester Qualität erstrahlen können, kommt es auf einen Gaming tauglichen Monitor an. Nicht nur bei FPS-Shootern ist die Geschwindigkeit des Bildschirms das entscheidende Kriterium: Ist der Bildaufbau zu langsam, stören Ruckler und Schlieren das Bild bei schnellen Bewegungen. Zudem bremst Input-Lag die Reaktion, wenn der Monitor nicht schnell genug den Aktionen des Spielers folgen kann. Bei Desktop-Monitoren ist eine extra schnelle Bildwiederholrate inzwischen ein Muss und fester Standard bei hochwertigen Gaming-Modellen. Bei Gaming-Notebooks ist das Merkmal aber noch selten zu finden. MSI hat bei allen Serien ab der GF- und GP-Mainstream-Reihe aufwärts entsprechende Modelle mit 120-Hz-Bildschirm im Angebot. Und diese überzeugen nicht nur mit der hohen Wiederholungsrate von 120 Bildern pro Sekunden, sondern bieten dank extra schneller 3- oder 5-Millisekunden-Technik sogar noch Reserven bei den Schaltzeiten. Hinken Monitore den versprochenen hohen Frequenzen beim Bildaufbau hinterher, weil die LCD-Zellen gar nicht so schnell umschalten können, gehen die Vorteile verloren. Rein rechnerisch benötigt eine Bildfrequenz von 120 Hz eine Umschaltzeit, die deutlich kürzer als 8,3 Millisekunden ausfallen muss. Eine Bildwiederholrate von 144 Hz ist rechnerisch erst unterhalb von 6,9 ms Reaktionszeit möglich. Wer einen schnellen Bildschirm kauft, sollte bei den technischen Daten auch auf die Angabe zur Reaktionszeit achten und diese mit der Bildwiederholrate vergleichen.

SSD und Festplatte: Systembeschleuniger und Datencenter

Die kompakten M.2-PCI-Express-SSDs stehen für extra flinke System- und Game-Starts.
Die kompakten M.2-PCI-Express-SSDs stehen für extra flinke System- und Game-Starts.

Die Probleme sind bekannt: Das System, Spiele und Programme starten viel zu langsam und die vielen Spieleinstallationen und Videos sorgen für Speicherknappheit auf der Festplatte. Als Lösung gehört in ein ausgewachsenes Gaming-Notebooks sowohl eine flinke SSD als Systemlaufwerk als auch eine große 2,5“-Datenfestplatte in klassischer Spindelbauweise. So finden alle Daten Platz und selbst umfangreiche Spieledaten werden schnell geladen –  denn warten will keiner gerne auf den Spielstart oder das nächste Level.

Kompakt und schnell im Notebook sind SSD-Laufwerke im M.2-Format. Die kleinen Steckkarten nehmen nicht viel Platz im Gehäuse ein und bieten dennoch volle SSD-Performance. Die M.2-SSDs können entweder über die ältere SATA-Schnittstelle oder aber auch über die schnellere PCI-Express-Schnittstelle (PCIe) angeschlossen werden. Über die PCI Express 3.0 x4 Schnittstelle lassen sich mit einer passenden M.2-SSD Datenraten von bis zu 2.200 MByte/s erreichen – fünfmal mehr als mit einer SATA-3-SSD. Die SATA-Modelle sind allerdings bei großen Speichervolumen noch ein Stück günstiger und können damit immer noch eine gute Wahl sein, die gewünschte Konfiguration zum passenden Preis zu finden. Der Performance-Vorteil gegenüber einer klassischen Festplatte ist immer noch deutlich. Wichtig ist aber, dass das Notebook auf PCI-Express-Karten aufrüstbar ist, wenn die Preise für die PCI-Express-Module fallen und man später auf größere Kapazitäten aufrüsten will. Die MSI Gaming-Notebooks bieten hier mit M.2-SATA-/PCI-Express-Combo-Slots die entsprechende Aufrüstoption. Ein wichtiges Entscheidungskriterium. Die MSI Notebooks dürfen zum Auf- oder Umrüsten geöffnet werden, ohne dass die Garantieleistungen von MSI (2 Jahre Herstellergarantie mit praktischem Vor-Ort-Pick-up-&-Return-Service) davon beeinflusst werden. Voraussetzung ist nur eine fachmännische Durchführung der Umbauarbeiten, also beispielsweise ohne Beschädigungen an der Hardware aufgrund ungeübten Vorgehens.

Auf NMVe achten

Ein Fallstrick bleibt zusätzlich: Zu beachten ist auch, dass PCI-Express-SSD nicht gleich PCI-Express-SSD ist: Die schnellsten Modelle arbeiten mit dem NVM-Express-Protokoll (kurz NVMe, NVM steht dabei für Nonvolatile Memory also nichtflüchtigen Flash-Speicher), das speziell auf die SSD-Technik optimiert ist. SSDs ohne NVMe-Technik werden noch wie herkömmliche Festplatten mit dem AHCI-Protokoll der SATA-Schnittstelle angesprochen und verlieren damit Geschwindigkeit.

Extra Turbo mit Super RAID 4

Wem die schnellste PCI-Express-SSD immer noch nicht schnell genug ist, für den gibt es eine Lösung: Die MSI-High-End-Modelle GT83VR Titan und GT75VR Titan geben der schnellen PCI-Express-NVMe-Technik noch einen extra Turbo. Die »Super RAID 4«-Technik verbindet zwei der schnellen SSDs im RAID0-Verbund zum absoluten Datensprinter mit bis zu 3.300 MByte/s Datenraten und doppeltem Datenvolumen.

Tastatur: Gaming-Komfort beim Notebook

Einzigartig: Mechanische Tastatur mit Einzeltastenbeleuchtung bei MSI GT75VR Titan.
Einzigartig: Mechanische Tastatur mit Einzeltastenbeleuchtung bei MSI GT75VR Titan.

Die Tastatur ist die wichtigste Schnittstelle zwischen Spieler und Spiel. Reaktionszeit, Tastenwiderstand, Druckpunkt, Hub und Robustheit der Tastatur müssen für den Gaming-Einsatz optimiert sein und den erhöhten Anforderungen standhalten. MSI arbeitet dazu mit SteelSeries zusammen, um höchsten Komfort und exakte Spielkontrolle in den Mobilbereich zu bringen.

Beim ersten Kontakt mit der SteelSeries-Tastatur der MSI-Gaming-Notebooks fällt direkt die mehrfarbige Tastenbeleuchtung ins Auge: Für den einen ein praktisches Features auf der LAN-Party oder beim Zocken zu später Stunde, für den anderen amüsantes Farbspiel – ein spannender Blickfang aber auf jeden Fall. Das gilt besonders beim MSI GT83VR Titan und GT75VR Titan sowie den neuen MSI-Notebooks der GE73- und GE63-Raider-Serie, denn bei diesen Modellen kommt erstmals im Notebookbereich überhaupt eine Einzeltastenbeleuchtung zum Einsatz. Das ermöglicht besonders individuelle Lichtkreationen, die sich über die »SteelSeries Engine 3«-App einfach konfigurieren und mit vielen Effekten kombinieren lassen. Zusätzlichen Nutzwert bringt die »GameSense«-Funktion, mit der sich Informationen aus dem Spiel über die Tastenbeleuchtung im Blick behalten lassen, wie beispielsweise zu Gesundheit oder Munitionsstand.

Netzwerk: »Lag« austreiben

Das MSI GT75VR Titan ist das erste Gaming-Notebook mit einem 10-Gbit-LAN-Anschluss. Die Killer-Netzwerktechnik sorgt zusätzlich für optimale Nutzung der verfügbaren Internet-Bandbreite.
Das MSI GT75VR Titan ist das erste Gaming-Notebook mit einem 10-Gbit-LAN-Anschluss. Die Killer-Netzwerktechnik sorgt zusätzlich für optimale Nutzung der verfügbaren Internet-Bandbreite.

»Lag« ist die größte Bürde und beste Ausrede jedes Gamers, wenn es im Spiel mal nicht so gut läuft. Besondere Netzwerktechnik kann natürlich nicht die Datenraten und den Ping des eigenen DSL-Anschlusses erhöhen, allerdings kann die geeignete Kombination aus Hardware- und Software für eine effizientere Nutzung der verfügbaren Bandbreite sorgen. Indem der Datenverkehr des Spiels Priorität bekommt und verhindert wird, dass andere Anwendungen im Hintergrund wie Virenscanner oder Mail-Programme die Spielepakete ausbremsen, wird das Spielerlebnis optimiert und Probleme mit der Internetverbindung minimiert.

Die Killer Netzwerk-Chips sorgen für optimierte Netzwerkverbindung im Spiel durch eine Priorisierung des Datenverkehrs und erweiterte Kontrollfunktionen. Bei »Killer DoubleShot Pro« wird Killer-Technik sowohl für die LAN-Verbindung wie für das ac-WLAN eingesetzt. Die Bandbreiten können dabei auch gebündelt oder unterschiedliche Netzwerkschnittstellen bestimmten Anwendungen dediziert zugewiesen werden. Der Killer SHIELD Chip kommt exklusiv bei den MSI-Gaming-Notebooks zusätzlich zum Einsatz: Der digitale Codec verringert den Jitter bei der Signalwandlung und sorgt zusätzlich für schnellere Reaktionszeiten.

Wer allerhöchste Bandbreite verlangt, findet beim GT75VR Titan den passenden Partner: MSI macht hier einen weiteren Schritt in die Zukunft und integriert die »Killer Multi GIG«-Netzwerklösung, die erstmal bis zu 10 GBit LAN-Geschwindigkeit bei einem Gaming-Notebook ermöglicht.

Anschlüsse: Kontaktfreudig

Praktisch: Die beleuchteten USB-Stecker beim MSI GE73 und GE63 Raider.
Praktisch: Die beleuchteten USB-Stecker beim MSI GE73 und GE63 Raider.
Die Thunderbolt-3-Schnittstelle setzt auf dem kompakten USB-Typ-C-Anschluss auf und ist sowohl zu USB-Geräten wie auch zu DisplayPort- oder HDMI-Bildschirmen kompatibel.
Die Thunderbolt-3-Schnittstelle setzt auf dem kompakten USB-Typ-C-Anschluss auf und ist sowohl zu USB-Geräten wie auch zu DisplayPort- oder HDMI-Bildschirmen kompatibel.

Nächster Punkt auf der Checkliste: Die Anschlussmöglichkeiten des Notebooks. Dazu gehören die USB-Schnittstellen. Bereits ab dem USB3.0Superspeed-Standard mit dem bekannten Typ-A-Stecker reichen reale Datenraten von bis zu rund 400 MByte/s für die meisten verfügbaren externen Speichermedien voll aus. USB 3.1 Superspeed+ (auch USB 3.1 Gen 2 genannt) verdoppelt die Bandbreite und die erreichbaren Datenraten auf bis zu circa 800 MByte/s und sorgt damit für die Zukunft vor. Mit dem USB-3.1-Standard wurde auch die kompaktere und robustere Typ-C-Verbindung eingeführt, bei der Stecker und Buchse kein oben und unten mehr kennen: Die lästige Suche nach der richtigen Orientierung des Steckers bleibt erspart. Einen USB-Typ-C-Anschluss sollte das neue Notebook neben mindestens drei Typ-A-Buchsen anbieten, um auch für kommende USB-Geräte vorbereitet zu sein.

Einen Schritt weiter geht die von Intel protegierte »Thunderbolt 3«-Schnittstelle mit vielseitiger Funktionalität. Basierend auf dem USB-Typ-C-Anschluss werden kommende Thunderbolt-Geräte mit bis zu 40 Gbps verbunden. Es können an der gleichen Buchse aber auch USB-Geräte mit USB-3.1-SuperSpeed+-Geschwindigkeit betrieben werden und 4KUHD-Bildschirme über die DisplayPort-Schnittstelle (Adapter notwendig) Anschluss finden. Eine Thunderbolt-3-Buchse findet sich aktuell bei folgenden MSI-Notebook-Modellen: GT83, GT75 und GT73 Titan sowie GS73 und GS63 Stealth.

Arbeiten und Zocken auf mehreren Bildschirmen

Das GT75VR Titan ermöglicht Surround Gaming auf bis zu drei 4K-UHD-Bildschirmen.
Das GT75VR Titan ermöglicht Surround Gaming auf bis zu drei 4K-UHD-Bildschirmen.

Zu Hause lässt sich das Notebook als vollwertige Gaming-Plattform nutzen. Dazu lassen sich externe Monitore bei modernen Notebooks per HDMI- oder Display-Port-Schnittstelle anschließen – 4K-UHD-Unterstützung inklusive. Die HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse sind kompatibel zueinander und können mit entsprechenden Adaptern passend zum verwendeten Monitor gewählt werden. Multimonitor-Konfigurationen erweitern die Größe des Windows-Desktops, sorgen für bessere Übersicht und schaffen mehr Bedienungskomfort. Neben dem Notebook-Bildschirm lassen sich bei den MSI-Gaming-Notebooks dazu gleichzeitig über die HDMI- und DisplayPort-Ausgänge noch zwei und bei den Modellen mit Thunderbolt 3-Anschluss sogar drei weitere externe Bildschirme ansteuern. Bis zu vier Monitore stehen so über die »MSI Matrix Display« parallel zur Verfügung.

Das erweiterte Gesichtsfeld lässt sich auch für eine besonders intensive Gaming-Erfahrung nutzen: Die neuesten Gaming-Notebooks der GT-Serie ermöglichen dank der MSI exklusiven Grafikarchitektur und höchster Gaming-Performance das Spielen auf bis zu drei Bildschirmen im Surround-Modus. Über die HDMI-, DisplayPort- und Thunderbolt-3-Schnittstellen lassen sich drei 4K-UHD-Displays mit 3.840 x 2.160 Pixeln Auflösung und bis zu 60 Hz ansteuern.

Sound: Den Gegner im Spiel hören

Im Game ist kristallklarer Sound gefragt, damit seine Schritte den Gegner bereits verraten, bevor er ins Gesichtsfeld kommt. Zu beachten ist zum einen die Qualität des Lautsprecher-Systems des Notebooks, zum anderen die Wandler- und Verstärkereinheiten zum Befeuern des eigenen Gaming-Headsets oder einer externen Sound-Anlage.

Mehr Platz für Klangvolumen

Raum für starken Klang: Die GE-Raider-Notebooks MSI reservieren dem Dynaudio-Soundsystem extra Volumen im Gehäuse.
Raum für starken Klang: Die GE-Raider-Notebooks MSI reservieren dem Dynaudio-Soundsystem extra Volumen im Gehäuse.
Vergoldete Audio-Anschlüsse außen, hochwertigste Sound-Technik innen.
Vergoldete Audio-Anschlüsse außen, hochwertigste Sound-Technik innen.
Die MSI Gaming-Notebooks bieten Sound in »Hi-Res Audio«-Qualität
Die MSI Gaming-Notebooks bieten Sound in »Hi-Res Audio«-Qualität

Ein Beispiel für ein starkes Lautsprecher-System findet sich bei den neuen MSI GE73 und GE63 Raider Notebooks. Das Lautsprechersystem wurde wie auch bei der GT-Serie gemeinsam mit dem High-End-Audio-Spezialisten Dynaudio entwickelt. Die Besonderheit: Die Entwickler räumen dem Dynaudio-Sound-System erheblich mehr Raum im Notebookchassis ein als üblich. Während beim Notebook-Design normalerweise erst die Hardware entwickelt und das Soundsystem dann in den verbleibenden Raum gepresst wird, stand bei MSI die optimale Ausgestaltung des Lautsprechersystems am Anfang des Gehäusedesigns: Mit dreimal so großen Lautsprechern (»Giant Speakers«) und einer fünfmal größeren Resonanzkammer legen Bassvolumen, Maximallautstärke und Klangreinheit deutlich zu. Trotz der sehr kompakten Bauform des GE73VR und GE63VR wird Notebook-Sound der Spitzenklasse realisiert.

ESS SABRE Hi-Fi Audio DAC

Preiswerter Onboard-Sound oder hochwertige Audio-Technik auf dem Niveau teurer Soundkarten: Der Unterschied ist deutlich hörbar. Bevor der Game-Sound seinen Weg zum analogen Headset findet, wird er zunächst im Sound-Chip berechnet, dann muss er durch die Digital-Analog-Wandlung und zusätzlich verstärkt werden. Für brillanten und detailreichen Kopfhörer-Sound sorgt bei den MSI-Gaming-Notebooks der dedizierte ESS SABRE Digital-Analog-Converter. Technik, die normalerweise nur in hochwertigen Hi-Fi-Geräten zum Einsatz kommt. Mit bis zu 32 Bit/384 kHz Sampling Rate und 122 dBA Störabstand ist der Sound bei den GT75VR und GT83VR Notebooks bis 15mal präziser im Vergleich zur Qualität eine Audio-CD. Der hochwertige Wandler-Baustein liefert im Zusammenspiel mit dem verwendeten Leistungsverstärker mit entkoppelten Audio-Schaltkreisen eine kristallklare, verzerrungsfreie und rauscharme Klangwiedergabe über die Audio-Ausgänge mit vergoldeten Anschlussbuchsen. Damit lassen sich die Gegner im Spiel ebenso exakt orten wie die Gitarre von Mark Knopfler bei der Hi-Res-Audio-Wiedergabe. Da Impedanzen von 16 bis zu 600 Ohm unterstützt werden, können auch High-End-Audio-Kopfhörer und -Headsets zum Einsatz kommen.

Software

Neben der hochwertigen Audio-Hardware sorgt die »Nahimic Audio Enhancer 2+«-Technik zusätzlich für optimierten Klang und ermöglicht sogar ein virtuelles Surround-Erlebnis per Stereo-Kopfhörer oder Lautsprechern. Die ausgefeilten Audio-Algorithmen liefern ein verblüffendes 3D-Klangfeld, das mit »Nahimic VR« sogar die Mehrkanal-Audio-Engine der neuesten VR-Spiele auf Stereo-Ausgabegeräten zur Geltung bringen kann – Ergebnis ist ein noch intensiveres VR-Erleben. Im Spiel lässt sich die Position von Angreifern dank virtuellem Raumklang deutlicher bestimmen und die Ingame-Kommunikation wird per Geräuschunterdrückung verbessert. Wer will, kann sich im Spiel mit der »Sound Tracker«-Funktion der Nahimic Suite die Richtung der Geräuschquelle sogar grafisch anzeigen lassen.

Apps und Tools: Mächtige Helfer

Nicht zuletzt kommt es neben der Hardware auch auf eine gut abgestimmte Software-Umgebung an. MSI bietet bei seinen Gaming-Notebooks eine ganze Reihe hilfreicher Apps und Tools an, die das Gaming-Erlebnis vereinfachen und optimieren.

Steuerzentrale für das Notebook ist das MSI »Dragon Center«: Die App ermöglicht eine einfache und umfassende Kontrolle über das Notebook unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche. Sie bietet direkten Zugang zu den wichtigsten Apps in einer Übersicht (App-Portal), überwacht die System-Performance in Echtzeit (System Monitor), steuert die LED-Effekte (LED Wizard), hilft bei der Optimierung zahlreicher System-Parameter (System Tuner) und liefert schnelle Hilfe bei Fragen und Problemen (Tool & Help). Das Tool lässt sich sogar per Smartphone oder Tablet (Mobile Center) ansprechen und bietet damit Systemkontrolle und Tuning per Fernsteuerung.

Volle Power oder extra leiser Betrieb? Mit der MSI-»SHIFT«-Funktion lassen sich wahlweise die System-Performance maximal steigern oder Temperatur und Betriebsgeräusch minimieren. Je nach Anforderung und persönlichem Gusto stehen fünf Profile zur Auswahl, um entweder das System maximal auszureizen oder die Batterielaufzeit zu verlängern.

Das MSI »Dragon Center« ist die Steuerzentrale mit umfangreichen Systemfunktionen.

Hier geht’s weiter

Die MSI Gaming-Notebooks bieten eine Vielzahl an Funktionen und Besonderheiten. Trotz seiner Länge kann die vorliegende Produktberatung nur die wichtigsten Merkmale nennen, auf die es beim Kauf ankommt. Wer mehr erfahren will, findet eine Sammlung an Links zu weiterführenden Quellen. Speziell beachtet werden sollte das spannende Bundle-Programm von MSI zur Winterzeit, mit der neben dem Notebook auch noch gleich das passende Gaming-Zubehör seinen Weg unter den Weihnachtsbaum findet.

Modelle und Preisvergleich

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Autor: Redaktion, 30.11.2017 (Update: 30.11.2017)