Smartphone-Display misst Blutdruck: Samsung präsentiert Sensor OLED

Smartphone-Displays wurden über die vergangenen Jahre immer heller, hochauflösender und schneller, doch künftig könnten die Bildschirme eine Reihe spannender, neuer Features bieten. Nachdem das Samsung Galaxy S26 Ultra (ca. 1.170 Euro auf Amazon) mit dem sogenannten Privacy Display bereits eine Funktion bietet, die sensible Informationen aus steileren Blickwinkeln ausblendet, um diese gegen neugierige Blicke zu schützen, folgt nun "Sensor OLED".
Zur SID Display Week 2026 hat Samsung Display ein 6,8 Zoll OLED-Panel vorgestellt, das eine Pixeldichte von 500 PPI erzielt, und damit 33 Prozent mehr Pixel darstellen kann als das Panel der Vorgänger-Generation. Sensor OLED kombiniert organische Leuchtdioden mit organischen Fotodioden, sodass das Panel nicht nur Licht emittieren, sondern auch messen kann. Dadurch soll es möglich sein, den Blutfluss im Finger auszuwerten, ähnlich wie dies beim PPG-Sensor einer Smartwatch geschieht.

So soll nicht nur die Herzfrequenz ermittelt werden, sondern auch der Blutdruck. Wie schon bei der Galaxy Watch8 ist aber anzunehmen, dass die Blutdruckmessung nur mit vorheriger Kalibrierung durch eine Blutdruck-Manschette klappt, und nicht ganz so präzise ist wie bei einem herkömmlichen Messgerät. Dennoch könnte "Sensor OLED" künftig viele Gesundheits-Features einer Smartwatch ersetzen.
Dieses Panel unterstützt auch eine Version von Samsungs Privacy Display, sodass die gesammelten Gesundheits-Daten von Personen in der Nähe nicht eingesehen werden können. Samsung Display hat noch nicht bestätigt, ob oder wann "Sensor OLED" in Produktion geht, sodass derzeit nicht bekannt ist, wann die ersten Smartphones mit einem derartigen Panel auf den Markt kommen werden.










