Smartphone-Kameras mit großen Sensoren sollen DRAM-Krise zum Opfer fallen

Smartphone-Kameras sind über die vergangenen Jahre zunehmend besser geworden, nicht zuletzt, weil sowohl in der Mittelklasse als auch bei Flaggschiff-Smartphones zunehmend größere Sensoren verbaut wurden. Beispielsweise setzt die 50 Megapixel Hauptkamera des Samsung Galaxy A37 5G (ca. 429 Euro auf Amazon) auf einen 1/1,56 Zoll Sensor, statt wie noch beim Galaxy A36 5G auf einen 1/1,96 Zoll Sensor.
Der Leaker Fixed Focus Digital, der in der Vergangenheit bereits häufig vorab korrekte Informationen aus der Versorgungskette von Smartphone-Herstellern enthüllt hat, deutet nun darauf, dass sich dieser Trend dem Ende neigen könnte. Demnach soll die Nachfrage nach größeren High-End-Sensoren rückläufig sein. Die Bildqualität soll vermehrt durch eine noch intensivere Bildverarbeitung verbessert werden, statt durch teurere Hardware. Beispielsweise soll ein Nachtmodus das Bildrauschen reduzieren, statt größere Sensoren mit geringerem Bildrauschen zu verbauen, während der Zoom von Tele-Kameras durch eine künstliche Intelligenz verbessert werden soll, statt durch aufwändige Periskop-Tele-Kameras.
Dabei dürfte es sich um eine weitere Sparmaßnahme handeln, die wegen der rapide steigenden Kosten für Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher nötig sind, um zu drastische Smartphone-Preiserhöhungen zu vermeiden. Dass die Preise trotz Sparmaßnahmen steigen werden, ließ sich über die vergangenen Monate bereits beobachten, denn Smartphones wie das Honor 600 Pro oder das Samsung Galaxy A57 5G sind bereits wesentlich teurer als ihre direkten Vorgängermodelle, während Flaggschiffe wie das Vivo X300 Ultra bereits an der 2.000-Euro-Marke kratzen.









